Der SV Bannewitz muss sich in Meißen mit einem 2:2 begnügen

Nach der bitteren 2:7-Heimpleite gegen Freital war beim SV Bannewitz Wiedergutmachung angesagt. Ob das beim Tabellenvierten, Meißen, gelingen würde, war allerdings fraglich, zumal den Bannewitzern einige Stammspieler fehlten. Paul Szuppa hatte sich im Spiel gegen Freital erneut den Unterarm gebrochen und fällt für längere Zeit aus. Michel Böhme wurde aufgrund seiner sinnlosen Roten Karte für drei Spiele gesperrt, Michael Brückner fiel wegen Verletzung aus und Jakob Schulz sowie Maximilian Genschmar waren aus privaten Gründen verhindert. Dafür stand der Routinier Michal Musil nach langer Verletzungspause zum ersten Mal in dieser Saison im Aufgebot. Optimismus verbreitete allerdings die Tatsache, dass die Bannewitzer in dieser Saison schon einige Male in einer ähnlichen Situation waren und sich die auf dem Platz stehenden Spieler durch Einsatz- und Kampfbereitschaft sehr gut aus der Affäre gezogen hatten – man durfte also gespannt sein.

Für die Bannewitzer begann das Spiel optimal, denn bereits in der 2. Minute landete ein langer Abschlag von Patrick Richter nach einem Meißner Abwehrfehler bei Florian Schmieder, der nur noch den Torhüter vor sich hatte und diesem keine Abwehrchance ließ, und so stand es zur Überraschung aller 1:0 für den SV Bannewitz. In der 5. Minute bekam Bannewitz einen Freistoß kurz hinter der Mittellinie, den Kevin Moraweck hoch aufs Meißner Tor zog, aber der Meißner Keeper pflückte den Ball herunter. Meißen hatte sich vom Schock erholt und sorgte in der 8. Minute für ein größeres Chaos im Bannewitzer Strafraum, aber die Bannewitzer konnten klären. Eine Meißner Ecke in der 9. Minute brachte erneut Gefahr für das Bannewitzer Tor, aber der Kopfball ging übers Tor. Nach einem abgefangenen Angriff der Meißner zogen die Bannewitzer in der 10. Minute einen guten Angriff auf, aber der Abschluss von Florian Schmieder verfehlte das Tor doch deutlich. Dann wurde der Meißner Druck immer größer und sie kamen gefährlich vors Bannewitzer Tor. Ein Freistoß in der 16. Minute, an den Patrick Richter nicht herankam, dafür ein Meißner mit dem Kopf, brachte größte Gefahr, aber der Ball ging knapp am Tor vorbei. Kevin Moraweck schlug in der 21. Minute einen Freistoß in den Meißner Strafraum, wo Florian Schmieder durch einen Tritt in die Hacken zu Fall gebracht wurde, aber der Pfiff des sehr einseitig pfeifenden Schiedsrichters blieb aus – eine krasse Fehlentscheidung. Ein Meißner Freistoß in der 22. Minute brachte erneut ziemlich viel Durcheinander in den Bannewitzer Strafraum, aber letztendlich konnte der Ball zur Ecke abgewehrt werden. Nur zwei Minuten später hatte Florian Schmieder das 2:0 auf dem Fuß. Leo Schick hatte sich auf Rechts durchgesetzt, passte zu Florian Schmieder in den Strafraum, der ließ seinen Gegenspieler durch eine Körpertäuschung ins Leere laufen und stand nun frei vor dem Tor, knallte den Ball aus 10 Metern aber drüber; hier wäre die feine Klinge gegenüber der Streitaxt wohl die bessere Waffe gewesen. In der 26. Minute musste Patrick Richter nach einem Schuss von der rechten Seite mit einer starken Parade den Ausgleich verhindern. Ein Meißner Angriff über die rechte Seite brachte erneut große Gefahr für das Bannewitzer Tor, aber die Bannewitzer konnten auf Kosten einer Ecke klären. Diese Ecke sorgte erneut für ein mächtiges Durcheinander im Bannewitzer Strafraum, aber der Schuss eines Meißners war zu schwach, um Patrick Richter zu überwinden. Bannewitz konterte in der 38. Minute stark, aber der Distanzschuss von Florina Schmieder verfehlte sein Ziel. Bei einem weiteren guten Bannewitzer Angriff in der 41. Minute war der Meißner Keeper knapp vor Leo Schick am Ball. Nach einem Meißner Freistoß in der 43. Minute kam ein Meißner Angreifer vor Patrick Richter an den Ball, aber der Kopfball ging knapp am Tor vorbei. In der 44. Minute starteten die Bannewitzer einen starken Angriff über rechts. Leo Schick flanke in den Strafraum auf Florian Schmieder, der aus etwa 8 Metern abzog, ein Meißner Spieler wehrte den Ball mit dem Arm ab, aber erneut blieb der fällige Elfmeterpfiff des Schiedsrichters aus: eine weitere klare Fehlentscheidung. So ging es trotz massiver Benachteiligung der Bannewitzer durch den Schiedsrichter mit 1:0 für Bannewitz in die Halbzeitpause.

Bannewitz verschenkt den möglichen Sieg durch zwei grobe Schnitzer

Die zweite Halbzeit hätte für die Bannewitzer nicht besser beginnen können. Nach einem langen Einwurf von der rechten Seite in den Meißner Strafraum bekam die Meißner Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Michal Musil erkämpfte sich an der Strafraumgrenze den Ball und zog einfach mal ab. Der Ball wurde von einem Meißner Abwehrspieler abgefälscht, erwischte dadurch den Meißner Keeper auf dem falschen Fuß und es stand in der 46. Minute 2:0 für den SV Bannewitz. Die Meißner gaben aber keineswegs auf, sondern kämpften und ackerten mächtig weiter. Ein unnötiger Bannewitzer Rückpass vor dem eigenen Strafraum schwor eine Meißner Großchance herauf, aber der Meißner Angreifer, der den Ball erlief und im Strafraum abzog, setzte den Ball knapp neben den Pfosten. Meißen drückte weiter und nur mit Glück konnten die Bannewitzer in der in der 54. Minute Schlimmeres verhindern. Auch in der 56. Minute sahen die Bannewitzer nicht gut aus, aber der Meißner Angreifer kam nach einer Flanke an die Fünfmeterraumgrenze nicht richtig zum Kopfball und der Ball ging ins Aus. In der 57. Minute passierte es dann aber. Ein Lupfer von der Mittellinie aus über die Bannewitzer Abwehr, wo der Meißner Angreifer seinem Bannewitzer Gegenspieler entwischte, Patrick Richter keine Chance ließ und unten ins rechte Eck einschob, brachte den 1:2-Anschlußtreffer für Meißen. In der 65. Minute schlug Florian Schmieder den Ball nicht konsequent weit nach vorne sondern unglücklich quer in die Beine eines Meißners. Der ging auf der rechten Seite Richtung Grundlinie, flankte in den Fünfmeterraum und ein Meißner Angreifer versenke den Ball unbehindert per Kopf zum 2:2-Ausgleich. Nach einem Foul an Florian Schmieder in der 69. Minute bekam Bannewitz kurz vor der Meißner Strafraumgrenze einen Freistoß. Kevin Moraweck knallte das Ding aufs Tor, aber der Meißner Keeper konnte per Faustabwehr retten. Bannewitz konterte in der 73. Minute über zwei Station, aber der Schuss von Markus Walther von der linken Strafraumseite aus ging knapp am langen Pfosten vorbei. Nach einem abgefangenen Bannewitzer Angriff konterten die Meißner in der 79. Minute. Patrick Richter kam zwar vor dem Meißner Angreifer an den in die Gasse gespielten Ball, konnte ihn aber nicht festhalten, aber der Meißner Spieler brachte den Ball nicht aufs Tor. Der Ball blieb im Spiel und sowohl ein Meißner als auch ein Bannewitzer Spieler liefen hinter dem Ball Richtung Eckfahne. Der Meißner Spieler kam ohne Einfluss des Bannewitzers zu Fall und der Schiedsrichter pfiff Freistoß für Meißen, Diese Entscheidung verwunderte sogar die Meißner Zuschauer. Der Freistoß kam gefährlich in den Bannewitzer Strafraum. Patrick Richter konnte den Ball nicht festhalten und es brannte lichterloh im und vor dem Bannewitzer Strafraum, aber die Bannewitzer überstanden die Situation dann doch unbeschadet. Ein Eckball in der 82. Minute hätte dann fast zum 3:2 für Meißen geführt, der Kopfball landete aber an der Latte und der Nachschuss ging dann weit übers Tor. In der 84. Minute wurde ein Bannewitzer Konterversuch an der Mittellinie abgefangen und Meißen startete einen gefährlichen Angriff über rechts. Die Flanke kam präzise auf den Kopf eines Meißner Angreifers, aber Patrick Richter konnte den Ball sicher entschärfen. Die Bannewitzer hatten in der 87. Minute erneut Glück, als ein Abschlag des Meißner Keepers per Kopf in den Lauf eine Meißner Angreifers verlängerte wurde, aber zum Glück war der Winkel etwas zu spitz und der Ball ging knapp am langen Pfosten vorbei. In der 94. Minute hätten die Bannewitzer den einen Punkt dann aber fast noch verschenkt, als ein Bannewitzer Angriffsversuch an der Mittellinie abgefangen wurde und die Bannewitzer Abwehr entblößt war, aber Kevin Moraweck konnte in höchster Not rette. So blieb es beim 2:2 und die Bannewitzer müssen sich ankreiden lassen, dass sie die 2:0-Führung leichtfertig hergegeben haben.

Am nächsten Wochenende ist Spielpause und dann kommt am 25.11. der Heidenau SV, der nach dem Sieg gegen Wesenitztal jetzt punktgleich mit den Bannewitzer ist.

Karl-Heinz van Pée

Schwache Bannewitzer verlieren in Hartmannsdorf mit 1:3

In der ersten Runde des Landespokals hatte Bannewitz durch zwei Tore von Paul Szuppa in Hartmannsdorf 2:0 gewonnen. Nur, Paul Szuppa hatte nach längerer Verletzungspause gerade erst wieder mit dem Training begonnen und stand daher nicht in der Startelf, wie auch Markus Stephan, der in dieser Saison nur einen Kurzeinsatz in der 1 Mannschaft zu verzeichnen hatte. Florian Schmieder, Michael Brückner waren noch verletzt und Maximilian Genschmar fehlte ebenfalls. Allerdings hatten die Bannewitzer in den letzten Spielen die verletzungsbedingten Ausfälle sehr gut kompensiert und so fuhr man schon mit der Erwartung eines Punktgewinns nach Hartmannsdorf. Allerdings zeigte sich bereit beim Auswärmen, dass den Bannewitzer Jungs an diesem Tag die Konzentration und die notwendige Spannung fehlten.

Da sah es bei den Hartmannsdorfern ganz anders aus. Sie machten sofort Druck und störten die Bannewitzer bereits bei der Ballannahme, was den Bannewitzern gar nicht schmeckte. Die Folge waren Probleme bei der Ballannahme, Abspielfehler und Ballverluste im Mittelfeld. Die Hartmannsdorfer kamen  bereits in der 2. und 3. Minute zu zwei Eckbällen, die aber zu keiner echten Gefahr fürs Bannewitzer Tor führten. Hartmannsdorf beherrschte zwar den Spielverlauf, aber so richtig torgefährlich war das Ganze nicht. Ein Fernschuss in der 11. Minute ging knapp übers Bannewitzer Tor. In der 21. Minute kam Hartmannsdorf erneut zu zwei Ecken hintereinander, nachdem die Bannewitzer bei der ersten kurz ausgeführten Ecke etwas geschlafen hatten. Die erste echte Bannewitzer Chance hatte Michel Böhme in der 27. Minute, aber sein Schuss von der Strafraumgrenze aus landete an der Querlatte. Bannewitz kam nun ein klein wenig besser ins Spiel, aber Chancen blieben Mangelware. Ein Kopfball von Jakob Schulz in der 31. Minute landete in den Armen des Hartmannsdorfer Keepers. In derselben Minute zeigte ein Bannewitzer Angriff exemplarisch das Problem der Bannewitzer: in Strafraumnähe wurden die Bälle immer wieder verloren und man kam einfach nicht durch die Hartmannsdorfer Abwehr und mit Schüssen war Fehlanzeige. Ein unnötiger Bannewitzer Abspielfehler von der Bannewitzer Grundlinie aus führte in der 32. Minute zu einer Flanke in die Mitte des Bannewitzer Strafraums. Sowohl ein Hartmannsdorfer Angreifer, als auch ein Bannewitzer Verteidiger verfehlten den Ball, so dass er auf der linken Strafraumseite bei einem völlig frei stehenden Hartmannsdorfer landete. Der hatte keine Mühe, den Ball am herauslaufenden Patrick Richter vorbei zum 1:0 einzuschieben. Leo Schick scheiterte in der 37. Minute nach einem guten Bannewitzer Angriff am Hartmannsdorfer Torhüter und am Abseits. So ging es mit 1:0 für Hartmannsdorf in die Halbzeitpause und man konnte nur hoffen, dass es dem Bannewitzer Trainerteam gelingen würde, die Bannewitzer aufzuwecken und sie dazu zu bringen, endlich wieder an den Leistungen der vergangenen Spiele anzuknüpfen.

Bannewitz wurde nicht wirklich besser und Hartmannsdorf machte alles klar

Die Hartmannsdorfer machten da weiter, wo sie in der 1. Halbzeit aufgehört hatten und kamen nach einem Bannewitzer Ballverlust kurz vor dem eigenen Strafraum zu einer guten Chance, aber der Kopfball landete harmlos in den Händen von Patrick Richter. Ein flach auf das kurze Eck geschossener Hartmannsdorfer Freistoß zwang Patrick Richter in der 53. Minute zum Eingreifen. In der 56. Minute war es erneut ein unnötiger Bannewitzer Ballverlust kurz hinter der Mittellinie in der eigenen Platzhälfte, der zu einem gefährlichen Hartmannsdorfer Angriff führte. Der Ball wurde diagonal nach rechts in den Strafraum geschlagen, wo ihn ein Hartmannsdorfer erlief, aber sein Schuss ging am langen Pfosten vorbei. In der 59. Minute konnte ein Hartmannsdorfer ungehindert mit dem Ball von rechts in den Bannewitzer Strafraum eindringen, den Ball nach links auf einen Mitspieler zurücklegen und der erzielte mühelos das 2:0 – einfach schlecht bzw. gar nicht verteidigt. Die Bannewitzer kamen in der 65. Minute durch einen Freistoß von Kevin Moraweck zu einer guten Chance. Der Hartmannsdorfer Keeper war wohl durch zwei vor ihm nach dem Ball gehende Spieler irritiert, konnte ihn aber gerade noch über die Latte boxen. Patrick Richter war in der 67. Minute gefordert. Ein Bannewitzer Abwehrversuch kurz vor dem Bannewitzer Strafraum landete mal wieder bei einem Hartmannsdorfer, der bediente einen Mitspieler, der aus spitzem Winkel von links Richtung Tor zog, aber Patrick Richter konnte den Flachschuss per Fußabwehr parieren. Der inzwischen eingewechselte Paul Szuppa wurde in der 84. Minute im Strafraum gefoult und Jakob Schulz versenke den Elfer souverän zum 1:2-Anschlusstreffer. Wer gedacht hatte, dass das die Bannewitzern anspornen würde, sah sich schnell getäuscht; es änderte sich nichts an den Abspielfehlern. Ein langer Ball auf die rechte Angriffsseite der Hartmannsdorfer landete dank schlechter Abwehrarbeit bei einem Hartmannsdorfer. Der ging in den Strafraum, und ein Bannewitzer Abwehrspieler schoss den Ball einem heraneilenden Mitspieler aus zwei Metern an den Arm – Elfmeter für Hartmannsdorf, der souverän zum 3:1 verwandelt wurde. Nach einem Bannewitzer Freistoß in der 90. Minute, bei dem ein Bannewitzer im Strafraum zu Boden ging, zog Hartmannsdorf einen Konter durch, der beinahe das 4:1 gebracht hätte, aber Paul Szuppa konnte den Ball für den ausgespielten Patrick Richter gerade noch mit der Fußspitze klären. So blieb es bei 3:1. Allerdings wird Bannewitz nach dieser Aktion wohl nie wieder den Ball ins Aus spielen, wenn ein Gegenspieler am Boden liegt.

Am kommenden Sonntag (21.10., 15:00 Uhr) kommt Possendorf zum Ortsderby an die Rosentitzer Straße. Die Bannewitzer müssen gegenüber dem Spiel gegen Hartmannsdorf aber eine gewaltige Schippe drauflegen, wenn sie dieses Spiel gewinnen wollen. Hoffnung macht aber, dass Paul Szuppa, Markus Stephan und Florian Schmieder bei dieser Partie wieder dabei sein dürften.

Das Vorspiel bestreiten die 2. Mannschaften von Bannewitz und Possendorf um 12:30 Uhr.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann, Marc Straßberger (62. John Rabe), Michel Böhme (74. Paul Szuppa), Kai Mittag, Martin Neubert, Nico Barnasiow, Jakob Schulz, Leo Schick (74. Markus Stephan), Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch, Paul Szuppa, Christian Rose, John Rabe, Markus Stephan

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz gewinnt in Weinböhla souverän mit 4:1

Gegen Weinböhla standen aufgrund des Urlaubs von Jens Hieckmann erneut der Bannewitzer Co-Trainer Heiko Beyer und Jens Wick in der Verantwortung. Weinböhla war gut in die Saison gestartet und man durfte gespannt sein, ob den  Bannewitzern erneut ein vergleichbar gutes Spiel wie in der Rückrunde der letzten Saison gelingen würde, als sie mit 4:0 gewannen. Allerdings fehlten bei den Bannewitzern immer noch die etatmäßigen Stürmer und in der Innenverteidigung mussten die Bannewitzer auf den verletzten Michael Brückner und den abwesenden Jakob Schulz verzichten und Bruno Schneider war noch rotgesperrt. Keine optimalen Voraussetzungen.

Die erste Chance bekam Weinböhla durch einen Freistoß in der 3.Minute den Patrick Richter mit etwas Mühe aber parierte. In der 5. Minute trugen die Bannewitzer einen guten Angriff vor, aber der Schuss wurde abgeblockt und die Weinböhlaer starteten umgehend einen gefährlichen Konter, aber der Schuss ging knapp am langen Pfosten vorbei. In der 8. Minute bekam Bannewitz einen Freistoß von rechts, auf Höhe des 11-Meter-Punkts etwa drei Meter außerhalb des Strafraums zugesprochen. William Brüggemann legte sich den Ball zurecht, zog den Ball direkt aufs Tor und der fand seinen Weg über den Torwart hinweg zum 1:0 für Bannewitz ins Tor – schön gemacht! Weinböhla drehte nun etwas auf und kam in der 12. und 14. Minute gefährlich vors Bannewitzer Tor, aber die Schüsse verfehlten ihr Ziel. Ab der 24. Minute übernahmen dann die Bannewitzer das Kommando und kamen zu einigen guten Angriffen, die aber nichts einbrachten. In der 29. Minute wurde Michel Böhme freistehend kurz vor dem Strafraum angespielt. Als er im Strafraum war, wurde er von einem heraneilenden Weinböhlaer gefoult und es gab Elfmeter für Bannewitz, den Maximilian Genschmar souverän zum 2:0 für Bannewitz verwandelte. In der 37. Minute hatte William Brüggemann die Chance, seinen zweiten Treffer zu erzielen, aber er kam einen Schritt zu spät gegen den Weinböhlaer Keeper.

 

Bannewitz macht gleich nach Wiederanpfiff alles klar

Bannewitz hatte den Anstoß zum zweiten Spielabschnitt und nutze dies optimal. Der Ball wurde zu Kai Mittag zurückgespielt und der schlug einen langen Diagonalpass auf die linke Seite, wo gleich zwei Bannewitzer zum Ball gingen. Ein Pass nach innen in den Strafraum, wo William Brüggemann keine Mühe hatte mit seinem zweiten Treffer das 3:0 für Bannewitz zu erzielen. Ein Weinböhlaer Freistoß in der 47. Minute aus etwa 25 Metern hoch in den Strafraum geschlagen zwang Patrick Richter zu einer Faustabwehr. In der 50. Minute gab es dann erneut einen guten Bannewitzer Angriff. William Brüggemann wurde mit einem langen Einwurf über die linke Seite geschickt, aber sein Pass in die Mitte konnte abgefangen werden. Patrick Richter rettete in der 52. Minute, als er einen Weinböhlaer Freistoß abwehrte. Der Nachschuss fand dann zwar den Weg ins Tor, aber der Schütze stand im Abseits. Ein Eckball in der 56. Minute landete genau auf dem Kopf eines Weinböhlaers und der konnte unbedrängt zum 1:3 einköpfen. Nun drehten die Weinböhlaer, die seit der 32. Minute in Unterzahl spielten, nochmals auf, aber zwingende Torchancen kamen dabei nicht heraus. Die Bannewitzer legten nach einiger Zeit ihre Nervosität wieder ab und kamen noch zu einigen guten Angriffen. William Brüggemann schoss in der 78. Minute freistehen aus 11 Metern übers Tor. Aber auch Weinböhla kam kurz vor Spielende noch zu einigen Chancen. In der 90. Minute setzte sich dann Michel Böhme sehr schön durch und schoss den Ball unhaltbar für den Weinböhlaer Keeper zum 1:4 Endstand in die lange Ecke. Der Sieg für die Bannewitzer war hochverdient, und es hat sich gezeigt, dass wenn die etatmäßigen Stürmer fehlen, bei den Bannewitzern andere Spieler in die Bresche springen und die Tore erzielen.

In zwei Wochen geht es dann nach Hartmannsdorf, wo die Bannewitzer im Pokal mit 2:0 die Oberhand behielten, allerdings erzielte da Paul Szuppa beide Tore und es ist nicht damit zu rechnen, dass er in zwei Wochen wieder voll einsatzfähig sein wird.

 

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann (84. Markus Stephan), Maximilian Genschmar, Michel Böhme, Kai Mittag (C), Martin Neubert, John Rabe, Markus Walther, Alexander Hildebrandt (63. Paul Müller), Patrick Wolf, Maik Kretzschmar; Auswechselspieler: Paul Müller, Markus Stephan

 

Karl-Heinz van Pée

Heimspiel D2-SG Stahl Schmiedeberg

 

Bei herrlichem Sonnenschein geht’s pünktlich 9 Uhr los. Kaffee und Kuchen stehen zum Verkauf bereit und viele Eltern haben sich eingefunden.
Nach einem frühen Gegentor wird Bannewitz Mitte der ersten Halbzeit immer stärker und drängt auf den Ausgleich. Halbzeitstand 0:1.
Mit ordentlich Druck auf das gegnerische Tor geht’s in die 2.Halbzeit, was fehlt ist das erlösende Tor. 40. Minute, und da ist der Ausgleich durch Corvin!
Alle kämpfen und das 2:1 ist zum Greifen nah, aber es fehlt am Quäntchen Glück.
Ein super Spiel mit sehr viel Teamgeist geht zu Ende. Allein das belohnende Siegtor fehlte.
Große Klasse Jungs! Weiter so!
T.K.

Der SV Bannewitz erkämpf sich trotz zweier Eigentore ein 3:3 gegen Pirna-Copitz 2

Am Sonntag, den 27.9. stellte sich die 2. Mannschaft von Pirna-Copitz als Landesklassen-Neuling an der Rosentitzer Straße vor. Die Copitzer zeigten auch gleich, wie sie sich ihr Gastspiel vorstellten und brachten bereits in der 7. Minute die Bannewitzer Abwehr in Bedrängnis, aber Maximilian Genschmar konnte den Schuss aus 6 Metern zur Ecke abwehren. Aber dann war Bannewitz mit einem Angriff in der 6. Minute über rechts dran. Der Ball kam in die Mitte, aber die Bannewitzer übersahen den links freistehenden Marc Straßberger und so versandete der Angriff mit einem Pass in die Spitze denn da war kein Bannewitzer. Nur eine Minute später nahm das Unglück seinen Lauf. Ein Copitzer Angriff über rechts hinein in den Strafraum, ein Querpass im Fünfmeterraum, Maik Kretzschmar rutschte vor einem Copitzer in den Ball hinein und der landetet zum 1:0 für Copitz im Bannewitzer Kasten – dumm gelaufen. Ok, die Bannewitzer zeigten sich nicht allzu geschockt und machten ihrerseits Druck. Ein Freistoß von Kevin Moraweck landete in der 11. Minute auf dem Copitzer Tor. In der 27. Minute trugen die Bannewitzer einen Angriff über die Mitte vor, die Copitzer bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, der wurde nach rechts gespielt und von dort über die gesamte Abwehr hinweg nach links, wo er bei Nico Barnasiow landetet; der nahm sich ein Herz und knallte den Ball aufs Tor. Der Ball wäre zwar unhaltbar für den Copitzer Keeper ins Tor gegangen, aber ein Copitzer hielt noch den Fuß dran, so dass auch die Copitzer ihr Eigentor hatten. Nach dem 1:1-Ausgleich bekamen die Bannewitzer Copitz immer besser in den Griff und in der 33. Minute leitete ein Freistoß von Kevin Moraweck eine gute Bannewitzer Chance ein, aber der Nachschuss von Marc Straßberger ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein Copitzer Freistoß in der 36. Minute brachte Gefahr in den Bannewitzer Strafraum, aber die Situation konnte geklärt werden. Aus der Bannewitzer Druckphase heraus geschah dann in der 42. Minute das Unfassbare. Ein Eigentor aus gut 40 Metern. Jakob Schulz wollte den Ball einfach so zu Patrick Richter im Tor der Bannewitzer zurückspielen. Der Ball geriet zum einen ziemlich straff und zum anderen stand Patrick Richter weit außerhalb des Strafraums und weit links vom Weg des Balls. Er versuchte zwar noch, dem No-Look-Pass nachzulaufen und ihn mit dem Fuß von der Linie zu kratzen, aber es reichte nicht mehr und so stand es zum Entsetzen der Bannewitzer Spieler und Fans 1:2. Der Schock saß und Bannewitz musste sich erstmal sammeln. Dies nutzten die Copitzer und kamen in der 43. Minute noch zu einem guten Angriff über links, aber Jakob Schulz konnte den Ball im Strafraum gerade noch vor einem Copitzer abwehren.

Bannewitz kam Dank einer starken kämpferischen Leistung wieder zurück ins Spiel

Bannewitz kam hellwach aus der Halbzeitpause und hatte in der 49. Minute eine gute Chance durch William Brüggemann, aber dessen Schuss aus zentraler Position an der Strafraumgrenze strich knapp über den Querbalken. Nur zwei Minuten später kam Bannewitzer erneut zu einem ordentlichen Angriff, aber der Ball landete in den Händen des Copitzer Keepers. Aber in der 59. Minute waren es dann die Copitzer, die mit einem Pass in die Schnittstelle zwischen der Bannewitzer Innenverteidigung durchkamen und schon stand es 3.1 für Copitz. Wer aber gedacht hatte, dass dies den Bannewitzern den Schneid abgekauft hätte, sah sich getäuscht. Jetzt zeigten die Bannewitzer, dass sie kämpfen können. Ein Freistoß von Kevin Moraweck in der 61. Minute zwang den Copitzer Keeper zu einer Parade und wurde umgehend zu einem schnellen Konter der Copitzer, aber Patrick Richter parierte den Schuss sicher. Jetzt spielten eigentlich nur noch die Bannewitzer und drückte immer stärker. Michel Böhme kam in der 63. Minute nur eine Schritt gegen den Copitzer Torhüter zu spät. William Brüggemann knallte in der 73. Minute einen Freistoß von der Strafraumgrenze rechts an der Mauer vorbei, und der Ball schlug im langen Eck ein – nur noch 2:3. Bannewitz drückte weiter und Copitz kam nur noch selten zu Entlastungsangriffen, aber die Bannewitzer waren oft zu ungeduldig und schlossen gute Angriffe oft zu hektisch ab. In der 89. Minute wurde William Brüggemann im Strafraum der Copitzer gefoult und der Schiedsrichter pfiff Elfmeter. Jakob Schulz griff sich den Ball, legte ihn auf den Punkt und versenkte unhaltbar zum verdienten 3:3-Ausgleich. Bannewitz wollte jetzt mehr, aber die letzten Angriffe brachten nichts mehr ein, so dass es beim verdienten Unentschieden blieb.

Am nächsten Samstag geht es nach Weinböhla, wo den Bannewitzer sicherlich ein weiteres schwieriges Spiel bevorsteht, insbesondere da nicht damit zu rechnen ist, dass bis dahin einer der Langzeitverletzten wieder fit wird.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann, Marc Straßberger (78. Patrick Wolf), Maximilian Genschmar, Michel Böhme, Kai Mittag (C), John Rabe, Nico Barnasiow (76. Alexander Hildebrandt), Jakob Schulz, Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Paul Müller, Martin Neubert, Alexander Hildebrandt, Patrick Wolf, Markus Walther

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz verliert im Landespokal gegen Stahl Freital durch zwei späte Tore

In der 2. Runde des Landespokals hatte der SV Bannewitz am Sonntag Stahl Freital zu Gast. Für die Freitaler war es erst das 2. Spiel in dieser Saison, wohingegen die Bannewitzer bereits ein Pokal- und zwei Meisterschaftsspiele hinter sich hatten. Allerdings fehlte bei den Bannewitzern immer noch nahezu der komplette Sturm und beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Michal Brückner, so dass die Bannewitzer bereits vor Spielbeginn die Abwehr umstellen mussten.

Immerhin 125 Zuschauer hatten den Weg an die Rosentitzer Straße gefunden und sie sollten ein interessantes Spiel zu sehen bekommen.

Beide Mannschaften legten gleich richtig los und bereits in der 6. Minute kam Freital nach einem Eckball von rechts zu einer Riesenchance, als ein heranstürmender Freitaler zum Kopfball kam, diesen aber an den rechten Pfosten des Bannewitzer Gehäuses setzte. In der 10. Minute gab es dann die erste echte Bannewitzer Chance. Bruno Schneider setzte einen Freistoß von kurz vor der linken Ecke des Strafraums knapp über das Freitaler Tor. Ein Schuss von Maik Kretzschmar in der 21. Minute strich nur knapp am rechten Pfosten des Freitaler Tors vorbei. Ansonsten waren Torchancen beider Mannschaften eher selten. Das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt und ging es dann mal bis in Strafraumnähe, waren beide Abwehrreihen zur Stelle und ließen wirklich gefährliche Situation erst gar nicht aufkommen. So waren es meist Standards, die Gefahr brachten, wie in der 23. Minute, als Jakob Schulz einen Kopfball nach einer Ecke von rechts nur knapp am linken Pfosten vorbei setzte. Glück hatten die Bannewitzer in der 25. Minute, als Kevin Moraweck als letzter Mann mittig angespielt wurde und ihm der Ball versprang, so dass ein heranstürmender Freitaler an den Ball kam und aufs Bannewitzer Tor zulaufen konnte. Patrick Richter kam aus dem Tor und verkürzte den Winkel und Kevin Moraweck bedrängte den Freitaler Angreifer, der seinen Schuss aus 15 Metern verzog und deutlich neben das Tor setzte. Ein Freistoß von Kevin Moraweck in der 38. Minute von kurz hinter der Mittellinie zwang den Freitaler Keeper zum Eingreifen, aber dieser pflückte den Ball ohne große Probleme herunter. In der 41. Minute zogen die Bannewitzer ein Powerplay vor dem Freitaler Strafraum auf, aber immer wieder brachte ein Freitaler Abwehrspieler einen Fuß dazwischen. Bruno Schneider konnte sich dann aber bis zur Torauslinie durchspielen, flankte in den Strafraum, aber der Kopfball von Michel Böhme landete genau in den Armen des Freitaler Torhüters. Die letzte Chance vor der Halbzeitpause hatte Freital, aber Patrick Richter konnte den Eckball von links mit dem Fuß parieren. So ging es torlos in die Halbzeit.

Die Entscheidung fiel erst in den letzten Minuten

Die erste Chance in der 2. Halbzeit hatten die Bannewitzer. In der 47. Minute stürmte Michel Böhme auf der rechten Seite davon, wurde gelbwürdig von hinten von den Beinen geholt, die Bannewitzer blieben aber in Ballbesitz und durch einen Flankenwechsel nach links landete der Ball bei John Rabe, der zog in den Strafraum und lupfte den Ball hoch auf die Fünfmeterraumgrenze, aber ein Freitaler rutschte in den Ball hinein und klärte zum Einwurf. Drei Minuten später wäre der Freistoß von Kevin Moraweck im linken Winkel des Freitaler Tors gelandet, aber der Keeper brachte gerade noch die Faust dazwischen und lenkte den Ball übers Tor. Dann passierte längere Zeit nichts sonderlich Aufregendes, bis dann in der 68.Minute Patrick Richter einen Schuss aus 17 Metern über die Latte lenken musste. In der 70. Minute war es erneut ein Freistoß von Kevin Moraweck, dieses Mal von der rechten Seite, der den Freitaler Torhüter zum Eingreifen zwang, aber dieser konnte erneute zur Ecke abwehren. Vier Minuten später war es wieder ein Freistoß von Kevin Moraweck aus zentraler Position, den der Freitaler Keeper per Faustabwehr aus der unmittelbaren Gefahrenzone brachte. Ein weiterer Freistoß der Bannewitzer in der 82. Minute ließ es im Freitaler Strafraum lichterloh brennen. Der Freistoß landete rechts vom Tor bei Michel Böhme, der in die Strafraum Mitte zurück köpfte. Dort schlug der heranstürmende Martin Neubert am Elfmeterpunkt über den Ball, den dann ein Freitaler aus dem Strafraum schlug. Aber das war’s noch nicht, denn der Ball landete bei John Rabe, der den Ball hoch in den Strafraum schlug, aber jetzt war der Freitaler Torhüter zur Stelle und holte sich den Ball. Aber dann passierte es. Die Bannewitzer Konzentration hatte etwas nachgelassen und Freital gelang in der 86. Minute ein guter Angriff über rechts. Die Flanke in den Strafraum wurde nicht verhindert und landete auf dem Kopf von Eric Zimmermann, der den Ball zum 1:0 für Freital versenkt – bitter für die Bannewitzer. In der 89.Minute kam ein Freitaler erneut auf der rechten Seite aus 20 Metern zu einer Flanke in den Strafraum und dort war Eric Zimmermann vor Patrick Richter am Ball und nickte zum 2:0 für Freital ein – die Entscheidung. Bannewitz kämpfte zwar weiter und kam noch zu zwei guten Chancen, aber es blieb letztendlich beim glücklichen 2:0 Sieg für die Freitaler.

Wenn man von den letzten fünf Minuten, in denen die Bannewitzer nicht konzentriert genug waren, absieht, kann man mit der gezeigten Leistung der Bannewitzer zufrieden sein, insbesondere wenn man bedenkt, dass fünf Stammspieler, darunter der gesamte etatmäßige Sturm, fehlten.

Am nächsten Sonntag geht es dann gegen die 2. Mannschaft von Pirna-Copitz und auch hier stehen die Bannewitzer bestimmt vor keiner leichten Aufgabe.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), Markus Walther (65. Nico Barnasiow), Jakob Schulz, Maximilian Genschmar, John Rabe, Bruno Schneider, Michel Böhme, Kai Mittag (C), Martin Neubert, Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Michael Brückner, Alexander Hildebrandt, Nico Barnasiow

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz holt trotz 66 Minuten in Unterzahl in Wilsdruff einen verdienten Punkt

Nach dem gewonnen Spiel gegen den Titelanwärter Hainsberg musste der SV Bannewitz am vergangenen Samstag bei der ebenfalls hoch gehandelten SG Motor Wilsdruff antreten. Da den Bannewitzern immer noch die etatmäßigen Stürmer fehlten, bot der Bannewitzer Trainer Jens Hieckmann die gleiche Besetzung auf,  die gegen Hainsberg den Sieg eingefahren hatte, getreu dem Motto: „Spiele werden in der Abwehr gewonnen“.

Die Wilsdruffer begannen sehr verhalten und versuchten, das Spiel langsam aufzubauen und es dauert bis zur 10. Minute, bis die Wilsdruffer Patrick Richter dank eines Eckballs zum Eingreifen zwangen. Drei Minuten später kam Wilsdruff zu einem Freistoß, aber auch dieser stellte Patrick Richter vor kein Problem. Bannewitz kam in der 14. Minute zu einem Konter, der die Wilsdruffer Abwehr gewaltig ins Schwitzen brachte. In der 17. Minute kamen die Wilsdruffer dem Bannewitzer Tor schon recht nahe, aber der Schuss ging am linken Pfosten des Bannewitzer Gehäuses vorbei. Richtig gefährlich wurde es zwei Minuten später, aber Patrick Richter konnte retten. Der Wilsdruffer Druck wurde jetzt immer stärker, aber die Bannewitzer ließen nichts anbrennen. In der 25. Minute kam Bannewitz zu einem guten Angriff über rechts, den die Wilsdruffer aber zur Ecke abwehren konnte, die dann nichts einbrachte. Bruno Schneider legte sich in der 28. Minute auf der rechten Seite, kurz vor der Mittellinie, den Ball vor, aber ein Wilsdruffer griff heftig zu, als Bruno Schneider an ihm vorbei laufen wollte. Dieser „Zugriff“ kostete die Bannewitzer ein Trikot und brachte Bruno Schneider eine Wunde am Unterarm ein. Leider hatte sich Bruno Schneider ob dieser Attacke nicht im Griff und stellte dem ihn nun überholenden Wilsdruffer ein Bein. Resultat der Aktion: Gelb für den Wilsdruffer Grapscher und Rot für Bruno Schneider. Den Bannewitzern standen nun mindestens 61 schwere Minuten in Unterzahl bevor. Aber die Bannewitzer bissen auf die Zähne und schüttelten den Wilsdruffer Druck ab. In der 33. Minute starteten sie einen gelungenen Angriff und der Schuss von Maximilian Genschmar streichelte das linke Lattenkreuz des Wilsdruffer Kastens. Dass sich Einsatz lohnt, bewies Maik Kretzschmar in der 36. Minute, als er auf der rechten Seite im Mittelfeld einem Wilsdruffer Abwehrspieler den Ball abluchste, Richtung Strafraum lief und dann das Ding von der Strafraumlinie aus einfach unhaltbar in die Maschen knallte – 1:0 für Bannewitz. Wilsdruff hatte vor der Halbzeitpause noch zwei Chancen, aber so richtige Gefahr fürs Bannewitzer Tor kam nicht zustande.

Die 2. Halbzeit wurde zur Bewährungsprobe für die Bannewitzer Abwehr

Der Beginn der 2. Halbzeit gehörte ganz den Wilsdruffern, die gleich reihenweise zu guten Chancen kamen, diese aber vergaben. In der 56. Minute verhinderte Patrick Richter den Wilsdruffer Ausgleich, als er einen Kopfball nach einer Ecke von links abwehrte. Die Bannewitzer Abwehr, einschließlich des Torhüters, rückte jetzt immer mehr in den Mittelpunkt, konnten den Wilsdruffer Ausgleich aber immer wieder verhindern. Allerdings klappte das in der 67. Minute nicht mehr. Patrick Richter kam an einen Ball der von rechts hoch in den Bannewitzer Strafraum geschlagen worden war nicht heran, da er mit einem Bannewitzer Abwehrspieler kollidiert. Er rappelte sich zwar schnell wieder auf, konnte aber nicht verhindern, dass ein Wilsdruffer Spieler die Pille zwischen ihm und einem am linken Pfosten postierten Abwehrspieler aus sechs Metern zum 1:1-Ausgleich ins kurze Eck knallte. Der Wilsdruffer Druck nahm jetzt immer mehr zu, und Bannewitz kam nur noch selten zu Entlastungsangriffen, wie in der 73. Minute, als ein Wilsdruffer Abwehrspieler knapp vor Marc Straßberger im Strafraum mit einer Kopfballrückgabe Schlimmeres verhindern konnte. Ein sehenswertes Solo von Kai Mittag in der 77. Minute brachte nochmals etwas Entlastung für die Bannewitzer Abwehr. Die Wilsdruffer erarbeiteten sich in den letzten 15 Minuten eine ganze Reihe von guten Chancen, aber entweder scheiterten sie an der Bannewitzer Abwehr, Patrick Richter oder an sich selbst. Die Bannewitzer kämpften aufopferungsvoll und konnten sich nach 95 Minuten über einen aufgrund einer hervorragenden kämpferischen Leistung in Unterzahl verdient gewonnenen Auswärtspunkt freuen.

Am kommenden Sonntag, 15:00 Uhr, steht das Heimspiel in der 2. Runde des Sachsenpokals gegen Stahl Freital an. Die Bannewitzer können aufgrund der in den drei vergangenen Spielen gezeigten starken Leistungen mit einer guten Portion Selbstvertrauen in dieses Spiel gehen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), Maximilian Genschmar, Michael Brückner, Michel Böhme (75. Patrick Wolf), Kai Mittag (C), Marti Neubert (68. Marc Straßberger), John Rabe, Jakob Schulz, Bruno Schneider, Maik Kretzschmar (81. Nico Barnasiow), Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Marc Straßberger, Paul Müller, Nico Barnasiow, Alexander Hildebrandt, Patrick Wolf

Karl-Heinz van Pée

Gelungener Start in die Meisterschaft – der SV Bannewitz bezwingt den Hainsberger SV mit 2:1

Am Sonntag begann für den SV Bannewitz mit dem Heimspiel gegen den Hainsberger SV die Meisterschaftssaison 2018/19. Mit Hainsberg kam gleich einer der hoch gehandelten Teams. Hainsberg wird von vielen als Aufstiegskandidat gehandelt, wobei man mit diesem Begriff inzwischen sehr vorsichtig sein muss, denn die Frage, wer überhaupt aufsteigen will oder darauf verzichtet, muss ja bekanntlich bis zum 30.4.2019 beantwortet werden.

Die Bannewitzer hatten den verletzungsbedingten Ausfall ihrer etatmäßigen Torschützen zu beklagen und man durfte gespannt sein, wie die Bannewitzer dies kompensieren wollten. Die Bannewitzer überraschten dann auch mit der Aufstellung von Michel Böhme als zentralen Stürmer, der normalerweise ja in der Abwehr spielt.

Bannewitz legte auch gleich richtig los und kam bereits in der 2. Minute zu einem vielversprechenden Angriff. Michel Böhme wurde auf der linken Seite von Patrick Richter mit einem langen Abschlag geschickt, ging bis zur Torauslinie durch, passte flach nach innen, aber der Ball blieb in der Hainsberger Abwehr hängen. Dann war Hainsberg dran. Eine Bannewitzer Kopfballabwehr landete zentral bei einem Hainsberger, der fackelte nicht lang und zog aus gut 25 Metern ab, aber der Ball ging am Tor vorbei. In der 16. Minute setzte sich der Hainsberger  Kevin Schur auf rechts durch, flankte hoch in den Strafraum, aber ein Bannewitzer Abwehrspieler kam gerade noch vor einem Hainsberger Stürmer an den Ball. Zwei Minuten später stürmte Michael Brückner auf der linken Seite los, passte kurz auf Höhe des Elfmeterpunkts auf Martin Neubert, der spielte auf Bruno Schneider in den Strafraum, der ließ den Ball auf den heranlaufenden Maik Kretzschmar durch, der freie Schussbahn hatte und aus 14 Metern abzog, aber der Ball ging doch deutlich übers Tor. Da war mehr drin! Ein Hainsberger Einwurf in den Strafraum brachte in der 23. Minute höchste Gefahr für den Bannewitzer Kasten. Der Einwurf landete am Fünfmeterraum bei einem Hainsberger, der zog sofort ab, aber der Ball ging knapp rechts am Tor vorbei – Glück für Bannewitz. In der 26. Minute war es ein Bannewitzer Angriff über rechts, der Gefahr für den Hainsberger Kasten brachte. Ein langer, hoher Ball in den Lauf von Maik Kretzschmar zwang den Hainsberger Torwart zum Herauslaufen und der kam gerade noch vor Maik Kretzschmar an den Ball. Die Bannewitzer Abwehr klärte in der 28. Minute nicht konsequent, so dass die Hainsberger von rechts in den Strafraum flanken konnten, ein Hainsberger verfehlte den Ball im Strafraum, konnte ihn dann aber doch noch erreichen und flankte von links zentral auf die Fünfmeterraumlinie, wo ein Bannewitzer knapp vor einem Hainberger den Ball wegschlagen konnte. Kevin Schur entwischte in der 28. Minute seinem Gegenspieler, passte von rechts flach in den Strafraum zu einem Mitspieler, der schoss sofort, aber Patrick Richter konnte in höchster Not noch mit dem Fuß abwehren. Hainsberg drückte nun immer stärker und in der 33. Minute zog ein Hainsberger aus 20 Metern ab, aber der Ball ging übers Tor. Ein langer Abschlag von Patrick Richter in die Spielfeldmitte wurde zuerst von einem Hainsberger abgewehrt, landete aber bei Maik Kretzschmar, der den Ball sofort hoch zentral in den Lauf von Michel Böhme schlug. Der Hainsberger Torhüter kam aus dem Strafraum heraus und wollte den Ball mit dem Oberschenkel abwehren; aber der Ball sprang nach links weg, genau in die Füße von Michel Böhme, und der bedankte sich in der 35. Minute mit dem 1:0 für Bannewitz. Michel Böhme spielte in der 41. Minute einen Pass nach halblinks in den Lauf von Bruno Schneider. Der zog in den Strafraum, der Hainsberger Keeper kam herausgelaufen und verkürzte den Winkel. Bruno Schneider wollte den Ball rechts an ihm vorbei ins Tor schnipsen, aber der Ball verfehlte sein Ziel. Maximilian Genschmar startete in der 44. Minute ein sehenswertes Solo von kurz hinter dem eigenen bis kurz vor den Hainsberger Strafraum, passte dann flach in den Lauf von Michel Böhme, aber der Hainsberger Torhüter konnte gerade noch vor dem einschussbereiten Bannewitzer parieren. So ging es mit einer Bannewitzer 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

Hainsberg drückt, aber Bannewitz ist einfach effektiver

Die 2. Halbzeit begann mit einem guten Hainsberger Angriff in der 48. Minute über die rechte Seite, aber ein Bannewitzer konnte den vom Hainsberger Stürmer etwas zu weit vorgelegten Ball wegschlagen. Kevin Moraweck zirkelte in der 52. Minute einen Freistoß hoch in den Strafraum, aber der Hainsberger Keeper konnte den Ball sicher vor zwei heranstürmenden Bannewitzern herunterpflücken. In der 53. Minute zog ein Hainsberger einen Freistoß aus halblinker Position aus etwa 18 Metern links an der Mauer vorbei, aber der Schuss stellte Patrick Richter vor kein Problem. Den Hainsbergern schienen die Ideen auszugehen und sie versuchten es verstärkt mit Distanzschüssen, die aber das Tor verfehlten, wie z. B. in der 57. Minute. Wenn sich die Hainsberger, wie in der 59. Minute, in den Bannewitzer Strafraum spielen konnten, blieben ihre Schussversuche in den Beinen der Bannewitzer hängen und dann endeten die Angriff mit einem Distanzschuss, der weit übers Tor ging. Aber in der 68. Minute klappte es dann doch. Ein hoher Ball über Michael Brückner hinweg auf Marian Weinhold, der den Ball gekonnt mit der Brust annahm, sich links um seinen Gegenspieler herum drehte und unhaltbar links unten im Kasten von Patrick Richter zum 1:1-Ausgleich versenkte. Jetzt witterten die Hainsberger natürlich Morgenluft, und ihr Druck wurde noch stärker, allerdings mangelte es ihnen an Präzision und sie suchten immer wieder Zuflucht bei ungenauen Distanzschüssen. In der 79. Minute brillierten die Bannewitzer mit gekonntem Kurzpassspiel in der Mitte der Hainsberger Spielhälfte, bis dann Kai Mittag die Lücke sah und den Ball herrlich zwischen den Hainsberger Abwehrspielern in den Lauf von Maik Kretzschmar durchsteckte. Der umkurvte im Strafraum den heranstürzenden Hainsberger Keeper und schob unter dem Jubel der Bannewitzer Zuschauer zum 2:1 für die Bannewitzer ein. Hainsberg gab sich aber keineswegs geschlagen, doch es fehlte einfach an Durchschlagskraft, auch weil die Bannewitzer aufopferungsvoll kämpften und an ihre konditionellen Grenzen gingen. Dies war auch notwendig, da Hainsberg mit Macht auf den Ausgleich drückte und eine Zeit lang sah es etwas nach Abwehrschlacht der Bannewitzer aus, die die Bälle nur noch konsequent aus der Gefahrenzone herausdroschen. An Spielaufbau war da phasenweise nicht mehr zu denken. Aber der Bannewitzer Einsatz war erfolgreich, wie in der 86. Minute, als Patrick Richter einen gefährlich in den Strafraum geschlagenen Freistoß per Faustabwehr parierte oder in der 89. Minute, als ein Bannewitzer einen gut in den Strafraum gezirkelten Freistoß gerade noch vor einem Hainsberger über das Tor köpfen konnte. Die nachfolgende Ecke brachte nochmals Gefahr fürs Bannewitzer Tor, aber der Kopfball von Kevin Schur ging knapp über die Querlatte. So blieb es beim nicht unverdienten Bannewitzer 2:1-Sieg und man darf nun gespannt sein, wie sich die Bannewitzer am kommenden Samstag, 15:00 Uhr, bei den ebenfalls hochgehandelten Wilsdruffern schlagen werden.

Danach hat Bannewitz im Landespokal am 9.9., 15:00 Uhr, Stahl Freital an der Rosentitzer Straße zu Gast.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), Maximilian Genschmar, Michael Brückner, Michel Böhme, Kai Mittag (C), Martin Neubert (90. Patrick Wolf), John Rabe, Jakob Schulz, Bruno Schneider (74. Marc Straßberger), Maik Kretzschmar (82. Nico Barnasiow), Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Marc Straßberger, Nico Barnasiow, Paul Müller, Markus Walther, Patrick Wolf

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz erreicht mit einem 2:0-Sieg bei Hartmannsdorf SV Empor die 2. Runde des Landespokals

Endlich geht’s wieder los! Zum Saisonauftakt war am Wochenende erstmal der Pokal dran und der SV Bannewitz musste beim Hartmannsdorfer SV antreten. Voraussagen waren schwierig, da die Vorbereitungsspiele beim SV Bannewitz äußerst durchwachsen waren; mal hui, mal pfui. Der Trainer, Jens Hieckmann, hat seine Mannschaft daher als „Wundertüte“ bezeichnet – man weiß nicht, was raus kommt. Andererseits gewannen die Bannewitzer das Heimspiel der vergangenen Saison klar mit 4:0, allerdings tat man sich in Hartmannsdorf in der Hinrunde ziemlich schwer, und die Bannewitzer kassierten nach einer 1:0-Führung kurz vor dem Abpfiff noch den 1:1-Ausgleich. Man durfte also gespannt sein, zumal bei den Bannewitzern auch noch einige Stammspieler nicht mit dabei sein konnten; dafür waren aber ein paar Neuzugänge mit dabei.

Bannewitz entwickelte gleich zu Anfang Druck und bekam das Spiel gut in den Griff. Der Hartmannsdorfer Spielaufbau wurde bereits im Mittelfeld unterbunden, und Hartmannsdorf kam lange Zeit überhaupt nicht in die Nähe des Bannewitzer Strafraums. Trotz der Feldüberlegenheit kamen die Bannewitzer erst in der 10. Minute zu ihrem ersten ausgespielten Angriff über die linke Seite, aber der in den Strafraum geschlagene Ball ging ins Leere. Die Hartmannsdorfer benötigten sieben Minuten länger, bis sie ihren ersten echten Angriff abschlossen, aber der Schuss ging weit übers Tor. Danach befreiten sich die Hartmannsdorfer etwas vom Bannewitzer Druck und in der 26. Minute musste Patrick Richter einen Schuss aus 20 Metern parieren und gleich danach musste die Bannewitzer Abwehr bei einem Konter auf der Hut sein. In der 33. Minute startete Bannewitz einen Angriff über links. Mit schnellen Pässen wurden die Hartmannsdorfer in Bedrängnis gebracht. Der Ball landete bei Paul Szuppa, der zog Richtung Mitte und schoss aus etwa 20 Metern flach aufs Tor. Der Schuss war alles andere als ein Knaller, der Hartmannsdorfer Torhüter kam nicht ran, und dann waren fast alle überrascht, als der Ball plötzlich im Netz zappelt – 1:0 für Bannewitz. Hartmannsdorf zeigte sich aber keineswegs geschockt sondern versuchte mit aller Macht, den Ausgleich zu erzielen. In der 35. Minute wurde es gleich zweimal gefährlich für den SV Bannewitz. Zuerst musste Patrick Richter bei einer Ecke zupacken und dann hatte Hartmannsdorf eine Riesenchance, als eine Diagonalflanke Richtung Bannewitzer Strafraum bei einem Hartmannsdorfer landete und Maximilian Genschmar im Strafraum an diesem vorbeirutschte. Maximilian Genschmar war aber schnell wieder auf den Beinen und bedrängte zusammen mit dem herauskommenden Patrick Richter den Hartmannsdorfer, so dass dieser den Ball nur parallel zur Torlinie am leeren Tor vorbei durch den Fünfmeterraum schlagen konnte – Glück für die Bannewitzer. So ging es mit der Bannewitzer 1:0-Führung in die Halbzeitpause.

Hartmannsdorf drückt, aber Bannewitz macht mit dem 2. Tor alles klar

Bannewitz kam in der 47. Minute zu einer Ecke, bei der der Ball auf Kevin Moraweck zurückgelegt wurde, aber dessen Knaller aus 15 Metern ging übers Tor. Hartmannsdorf wurde stärker und bei den Bannewitzern gingen die Sicherheit und die Linie etwas verloren. So kam Hartmannsdorf in der 55. Minute zu einem Freistoß, der gefährlich knapp über die Querlatte des Bannewitzer Tors zischte. Nur vier Minuten später brachte erneut ein Freistoß Gefahr, aber Patrick Richter lenkte den Schuss übers Tor. Maximilian Genschmar verfehlte in der 67. Minute eine gut geschlagene Bannewitzer Ecke nur knapp mit dem Kopf. Ein von Kevin Moraweck in den Strafraum geschlagener Freistoß konnte gerade noch von einem Hartmannsdorfer Abwehrspieler vor Martin Neubert per Kopf abgewehrt werden. Eine Flanke von rechts in den Strafraum landete in der 76. Minute bei einem Hartmannsdorfer, aber dessen Seitfallzieher ging deutlich über den Bannewitzer Kasten. Ein langer Abschlag von Patrick Richter diagonal auf die linke Seite wurde von Martin Neubert auf Höhe des Fünfmeterraums erlaufen. Martin Neubert hatte wohl den Ruf „flach“ gehört und passte scharf nach innen, wo Paul Szuppa zur Stelle war und zum 2:0 einschoss. Das war’s eigentlich, denn Hartmannsdorf kam in der 1. Minute der Nachspielzeit nur noch zu einer halben Kopfballchance, bevor der gute Schiedsrichter abpfiff.

Die Freude der Bannewitzer war groß, denn Hartmannsdorf war alles andere als ein leichter Gegner gewesen, aber insgesamt war der Sieg hoch verdient. Man darf nun gespannt sein, wie sich die Bannewitzer am kommenden Sonntag gegen die hochgehandelten Hainsberger präsentieren.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW),  William Brüggemann (77. Bruno Schneider), Maximilian Genschmar, Paul Szuppa (90. Paul Müller), Michael Brückner, Michel Böhme, Kai Mittag (C), Martin Neubert, Leo Schick, Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck (87. Nico Barnasiow); Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Paul Müller, Maximilian Elske, Nico Barnasiow, Bruno Schneider

Karl-Heinz van Pée