Der SV Bannewitz holt durch ein 0:0 gegen Wilsdruff einen hochverdienten Punkt

Patrick Richter, der Elfmeterkiller

In der Montagsausgabe der Sächsischen Zeitung wird das Spiel gerade einmal mit einem Satz erwähnt. Kein Wort darüber, dass der Bannewitzer Keeper, Patrick Richter, einen Elfmeter gehalten hat. So sieht die Berichterstattung über den Lokalsport, insbesondere über Sonntagspiele, seit Wochen in der SZ aus – einfach nur traurig. Auf diesem Niveau kann man auch gleich ganz darauf verzichten. Leider ist es generell um die Lokalnachrichten der SZ nicht sehr viel besser bestellt – sieht ganz so aus, als ob eine Zeitung sich aufgibt und sich überflüssig macht.

Damit die Bannewitzer Fans in Zukunft trotzdem über die SVB-Spiele in Wort und Bild gut informiert werden, hat sich der SVB entschlossen, zukünftig, zusätzlich zu den Spielberichten auf der Vereinshomepage und die Videoclips unter fussball.de, längere Videoclips von den Spielen auf YouTube zu zeigen. Begonnen wird damit voraussichtlich mit dem Auswärtsspiel bei Pirna-Copitz 2 am 30.3.

So, nun aber zum Spiel gegen Wilsdruff. Das schöne Wetter vor Spielbeginn und während der 1. Halbzeit hatte doch eine ordentliche Zuschauerzahl an die Rosentitzer Straße gelockt und diese bekamen ein spannendes Spiel geboten. Wilsdruff stand laut fussball.de vor einer Pflichtangelegenheit beim SV Bannewitz, was auch immer diese dämliche Aussage bedeuten soll. Es doch völlig klar, dass Wilsdruff beim SVB antreten muss; das ist die einzige Pflicht, die es hier gibt, aber ich befürchte, dass das der Autor nicht gemeint hatte – also das nächste Mal besser gar nichts schreiben, als so einen Quatsch.

Die Bannewitzer wollten nach der deutlich zu hoch ausgefallenen 0:4-Niederlage in Hainsberg gegen Wilsdruff zeigen, dass sie auch einem Tabellenzweiten Paroli bieten können. Wilsdruff wollte natürlich zumindest an Freiberg dran bleiben und so durfte man gespannt sein, wie sich das Spiel gestalten würde.

Beide Mannschaften machten sofort deutlich, dass sie aufs Toreschießen aus waren. Bannewitz kam bereits in der 1. Minute zu einem guten Angriff, aber den Schuss von Paul Szuppa von der Strafraumgrenze aus konnte der Wilsdruffer Torhüter im Nachfassen sichern. In der 8. Minute gab es einen Schock für den SV Bannewitz. Der Schiedsrichter hatte das Einsteigen von Jakob Schulz im Strafraum, der zwar den Ball spielte, aber dabei einem Wilsdruffer Spieler mit Schwung in den Rücken gesprungen war, mit einem Elfmeterpfiff geahndet. Nun lag es an Patrick Richter, der extra mit dem Zug für dieses Spiel aus dem Urlaub gekommen war, den Bannewitzer Rückstand zu verhindern. Patrick Richter wartete mal wieder sehr lange und wehrte den Schuss mit einer tollen Parade ab – Rückstand verhindert. Ein Bannewitzer Angriff über die linke Seite brachte in der 10. Minute Gefahr fürs Wilsdruffer Tor, aber die Flanke kam zu dicht ans Tor, so dass der Wilsdruffer Keeper den Ball problemlos herunterfischen konnte. Das Spiel ging hin und her und zwei Minuten später waren es dann die Wilsdruffer, die über die linke Seite kamen, aber da kein potentieller Wilsdruffer Abnehmer für den Pass in die Mitte mitgelaufen war, konnte Patrick Richter den Ball unbedrängt unter Kontrolle bringen. Die 22. Minute sah einen guten Bannewitzer Angriff, der den Bannewitzer Kampfeswillen verdeutlichte, aber der abschließende Schuss ging doch deutlich übers Tor. Bei dem Bannewitzer Angriff in der 23. Minute wurde Paul Szuppa gefoult, aber der Schiedsrichter ließ Vorteil erstmal laufen. Als aber der Torhüter im Strafraum den Ball Paul Szuppa vom Fuß fischte, kam der Pfiff. William Brückemann schoss den Ball aus etwa 20 Metern rechts an der Mauer vorbei, aber der Ball kam dann genau auf den Torhüter, der sicher parierte. Patrick Wolf brachte in der 37. Minute einen Einwurf von der linken Seite hoch in den Wilsdruffer Strafraum, wo ein Bannewitzer mit dem Kopf an den Ball kam und diesen auf das rechte untere Toreck köpfte, aber der Wilsdruffer Torhüter brachte gerade noch eine Hand an den Ball und verhinderte so die Bannewitzer Führung. Noch in derselben Minute brachte ein wohl eher als Flanke gedachter Ball von John Rabe Gefahr fürs Wilsdruffer Tor, aber der Keeper konnte den Ball sicher herunter fischen. Patrick Wolf setzte in der 43. Minute einen Freistoß von der rechten Seite knapp am linken oberen Toreck vorbei. Ein langer Ball über die Wilsdruffer Abwehr hinweg brachte in der 44. Minute nochmals eine gute Chance für die Bannewitzer, aber der Wilsdruffer Keeper hatte aufgepasst und kam vor dem heranlaufenden Markus Stephan an den Ball und klärte per Faustabwehr. In der 45. Minute waren dann mal die Wilsdruffer dran. Ausgehend von einem Angriff über die linke Seite kam der Ball in den Strafraum der Bannewitzer, aber Patrick Richter brachte gerade noch im Spagat einen Fuß an den Ball und verhinderte so, dass der Ball im linken unteren Eck einschlug. Der resultierende flach von der linken Seite hereingeschlagene Eckball brachte noch einmal höchste Gefahr für das Bannewitzer Tor. Der Ball landete im Fünfmeterraum bei einem Wilsdruffer Spieler, aber von diesem sprang er genau in die Arme des stark reagierenden Patrick Richters.

In der 2.Halbzeit machte das Wetter den Spielern das Leben schwer

Die Wilsdruffer versuchten, die Bannewitzer sofort nach Wiederanpfiff zu überrollen, aber die Bannewitzer Jungs ließen sich nicht ins Bockshorn jagen und hielten gut dagegen. Patrick Richter musste in der 53. Minute weit aus seinem Strafraum heraus, um nach einem langen Ball über die aufgerückte Bannewitzer Abwehr hinweg, zu klären, hatte dann auch noch das Glück des Tüchtigen, als der Wilsdruffer Spieler, bei dem der Ball landete, es mit einem Weitschuss auf das leere Tor versuchte, dieses aber verfehlte. In der 55. Minute brachte Patrick Wolf einen Freistoß von der linken Seite schön in den Wilsdruffer Strafraum, Jakob Schulz lief in den Ball und köpfte scharf aufs Wilsdruffer Gehäuse. Der Wilsdruffer Keeper reagierte aber hervorragend und konnte den Ball mit einer starken Parade gerade noch über die Querlatte lenken. Was danach kam wurde dann eine Beute des katastrophalen Wetters und deshalb endet die Berichterstattung hier. Da keine der beiden Mannschaften mehr zu echten Torchancen kam, blieb es bei einem im Endeffekt gerechten torlosen Unentschieden.

Für die Wilsdruffer waren es wohl eher zwei verlorene Punkte, war es doch eine „Pflichtangelegenheit“, die sie nicht pflichtgemäß erledigen konnten. Für die Bannewitzer war es ein hochverdienter Punktgewinn. Man kann den Bannewitzern, angefangen beim Trainerteam, das die Mannschaft taktisch sehr gut eingestellt hatten, bis zu den Spielern, die die taktischen Vorgaben hochkonzentriert und motiviert umgesetzt haben, nur ein großes Lob zollen. Jeder kämpfte für den anderen, und wenn mal etwas schief ging, gab es kein Gemeckere, sondern es wurde versucht, den Fehler auszubügeln, was auch sehr gut gelang.

Am nächsten Wochenende haben die Bannewitzer spielfrei. Am Samstag, den 30.3,. steht dann das Auswärtsspiel gegen Pirna Copitz 2 an. Hier sollten sich die Bannewitzer daran erinnern, dass die Copitzer ihnen in der Hinrunde ein Unentschieden abgetrotzt hatten.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann, Maximilian Genschmar, Paul Szuppa, Kai Mittag (C), Martin Neubert, John Rabe (71. Bruno Schneider) , Jakob Schulz, Patrick Wolf, Maik Kretzschmar, Markus Stephan (90. Paul Müller); Auswechselspieler: Philipp Natusch, Marc Straßberger, Paul Müller, Bruno Schneider

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz unterliegt dem Hainsberger SV zum Rückrundenstart mit 0:4

Nach einer alles andere als gelungenen Vorbereitung durfte man gespannt sein, wie sich die Bannewitzer beim Tabellendritten Hainsberg präsentieren würden. Allerdings mussten die Bannewitzer aufgrund von Verletzungen gleich auf vier wichtige Spieler verzichten. Ein Lichtblick war immerhin die Rückkehr von Markus Stephan.

Vor einer sehr bescheidenen Zuschauerkulisse machten die Hainsberger von Anfang an Druck und kamen in der 8. Minute zum ersten gefährlichen Angriff über die rechte Seite, der aber abgewehrt werden konnte und mit einem Fallrückzieher, der deutlich über den Bannewitzer Kasten flog, endete. In der 14. Minute gab es eine unschöne Szene, als nach einem Bannewitzer Foulspiel vor Freigabe des Spiels, vor den Augen des Schiedsrichters ein Hainsberger Spieler Markus Stephan den Ball mit voller Wucht in den Rücken knallte. Der den Hainsbergern gegenüber sehr gnädig gestimmte Schiedsrichter verzichtete auf eine Sanktion gegenüber dem Hainsberger Spieler. Die 29. Minute sah dann erneut einen schönen Hainsberger Angriff über die rechte Seite, aber der Pass in den Strafraum landete bei Leo Schick, der ihn ins Seitenaus beförderte. In der 30. Minute wurde es dann wieder mehr als ruppig. Hainsberg griff über rechts an. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel wegen eines Bannewitzer Foulspiels und dann senste ein Hainsberger Markus Stephan an der Außenlinie um. Linienrichter und Schiedsrichter standen direkt daneben, aber wieder keine Sanktion für den Übeltäter. Vor der Ausführung des Freistoßes kam von der Bannewitzer Bank noch die Warnung, darauf aufzupassen, dass der Ball auf die Außenbahn gespielt werden könnte, aber das kam auf dem Feld wohl nicht an. So konnte Kevin Schur auf rechts durchmarschieren, in den Strafraum ziehen und den Ball aus recht spitzem Winkel zum 1:0 in den in den Bannewitzer Kasten hämmern. Da hatten die Bannewitzer ganz schön gepennt. Markus Stephan hatte in der 41. Minute nach einem von Patrick Wolf in den Hainsberger Strafraum geschlagenen Freistoß den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber aus fünf Metern am Hainsberger Keeper, der mit dem Fuß gerade noch abwehren konnte. Markus Stephan verlor dann das nachfolgende Kopfballduell und der Schussversuch von Leo Schick konnte abgeblockt werden. So ging es mit 1:0 für Hainsberg in die Halbzeitpause.

Hainsberg machte in der 2. Halbzeit alles klar

In der 46. Minute fingen die Hainsberger einen Bannewitzer Angriffsversuch an der Mittellinie ab und konterten schnell über links. Der Pass in den Strafraum landete bei Kevin Schur, der aber von der rechten Fünfmeterraumbegrenzung über das leere Tor schoss – viel Dusel für Bannewitz. Die Bannewitzer starteten in der 53. Minute einen Angriff von der rechten Seite, aber noch in der Bannewitzer Hälfte griff sich ein Hainsberger das Trikot des ballführenden Bannewitzers, aber wieder blieb es nur bei einem Freistoß – Trikotziehen und taktisches Foul wollte der Schiedsrichter nicht mit Gelb bestrafen – unverständlich. Die Bannewitzer kamen jetzt trotz Wolkenbruch immer besser ins Spiel, und in der 55. Minute setzte sich Martin Neubert auf der linken Seite schön durch, zog in den Strafraum, passte in den Fünfmeterraum, aber ein heranstürmender Bannewitzer scheiterte am Hainsberger Keeper, der zuerst abwehren und dann den Ball mit Mühe sichern konnte. In der 58. Minute hätte es einen Elfmeter für Bannewitz geben müssen. Patrick Wolf schlug einen Freistoß hoch in den Hainsberger Strafraum, der genau auf dem Kopf eines Bannewitzers gelandet wäre, aber dieser wurde von einem Hainsberger umgerissen. Der eigentlich gut postierte Schiedsrichter hatte aber nichts gegen diese Griechisch-Römisch-Einlage des Hainsbergers einzuwenden und versagte den Bannewitzern den eigentlich fälligen Elfer-man kann hier nur verständnislos mit dem Kopf schütteln. Bis zur 69. Minute war das Spiel dann eher ein Opfer des Wetters, aber dann gab es eine Szene, die die Bannewitzer Seele zum Kochen brachte. Ein Hainsberger spielte in der Bannewitzer Spielhälfte den Ball von der rechten Seite in die Mitte zu einem Hainsberger, der nach Ansicht der Bannewitzer Spieler und Bank im Abseits stand. Der berührte den Ball nur leicht und überließ ihn dann einem von hinten heranlaufenden Mitspieler. Der lief durch und schob unbedrängt zum 2:0 für Hainsberg ein. Der Bannewitzer Protest brachte erwartungsgemäß nichts. Die Bannewitzer kämpften weiter und stemmten sich vehement gegen die drohende Niederlage, waren dabei aber anfällig für Konter. In der 72. Minute wäre es dann auch fast schief gegangen. Ein schneller Hainsberger Angriff über links riss die Bannewitzer Abwehr auf, aber der Hainsberger Angreifer übersah seine mitgelaufenen Mitspieler und setzte den Ball ans Außennetz. Patrick Richter konnte sich in der 76. Minute mit einer Fußabwehr auszeichnen, als er den Schuss eines auf links durchgebrochenen Hainbergers abwehrte. Nur zwei Minuten später verhinderte Patrick Richter erneut per Fußabwehr ein Hainsberger Tor, allerdings hatte er sich diese Situation selbst eingebrockt, als er einen Ball auf die rechte Seite zu Patrick Wolf spielen wollte, in den ein Hainsberger hineinlief, der dann in die Strafraummitte passte. Die 81. Minute brachte dann aber die Entscheidung. Patrick Richter rutschte ein Rückpass unter der Sohle durch, und ein heraneilender Hainsberger bedankte sich mit dem 3:0. Statt sich jetzt etwas zurück fallen zu lassen, stürmten die Bannewitzer weiter und luden die Hainsberger zu weiteren Konter ein. Die Hainsberger klärten in der 86. Minute einen Bannewitzer Angriff aus dem Strafraum heraus mit einem langen Ball auf die Mittellinie. Von dort ging‘s nach rechts außen und Patrick Richter stand mutterseelenalleine gleich zwei Hainsbergern gegenüber. Ein Pass nach links und der Hainberger konnte ungehindert zum 4:0 einschieben. Fast wäre noch das 5:0 gefallen, als die Bannewitzer Abwehr erneut überspielt wurde und der herauseilende Patrick Richter weit außerhalb des Strafraus am Ball vorbeirutschte, aber inzwischen war Jakob Schulz zur Stelle und konnte per Grätsche den Ball ins Aus befördern. In der letzten Spielminute wäre den Bannewitzer beinahe noch der Ehrentreffer gelungen, aber Martin Neubert rutsche vor dem leeren Hainsberger Tor knapp an dem von rechts hereingeschlagenen Flachpass vorbei. So blieb es bei der deutlich zu hoch ausgefallenen 4:0-Niederlage. Zurück blieb das Gefühl, durch eine ganze Reihe unverständlicher Schiedsrichterentscheidungen bzw. Nichtentscheidungen deutlich benachteiligt worden zu sein.

Dennoch kann man den Bannewitzern bescheinigen, ein um einiges besseres Spiel als in der Vorbereitung abgeliefert zu haben, und auch die kämpferische Einstellung hat gestimmt. Wenn diese Tendenz auch beim Spiel gegen den Tabellenzweite Wilsdruff am kommenden Sonntag fortgesetzt werden kann, wird das bestimmt ein spannendes Spiel mit durchaus offenem Ausgang.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann, Maximilian Genschmar, Paul Szuppa, Kai Mittag (C), Martin Neubert, Leo Schick, Jakob Schulz, Patrick Wolf, Maik Kretzschmar (67. Marc Straßberger), Markus Stephan (72. Bruno Schneider); Auswechselspieler: Marc Straßberger, Christian Rose, Paul Müller, Bruno Schneider

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz gewinnt in Wesenitztal verdient deutlich mit 3:0

Nach dem enttäuschenden 3:3 gegen den Heidenauer SV waren die Bannewitzer in Wesenitztal in Zugzwang. Nach sechs Spielen ohne Sieg war der Abstand nach hinten gewaltig geschrumpft. Allerdings musste man ausgerechnet jetzt zu einem Gegner reisen, bei dem es in den letzten Jahren wenig zu holen gab.

Bannewitz begann, wie auch in den vergangenen Spielen, schwungvoll und bereits in der 5. Minute stand es 1:0 für den SVB. Ein Wesenitztaler Ballverlust im Mittelfeld, Florian Schmieder passte in die Mitte zu Maximilian Baldus, der den Ball sofort wieder nach außen zu Florian Schmieder zurück spielte, der lief auf der linken Seite in den Strafraum, passte nach innen, wo Maximilian Baldus zur Stelle war und zum 1:0 für den SVB einschob – stark gespielt. Wesenitztal kam in der 9. Minute zu einem gefährlichen Angriff über die linke Site, aber der Schuss aus 8 Metern ging übers Tor. Einen Schuss von Michal Musil in der 14. Minute aus gut 25 Metern Richtung rechtes oberes Eck konnte der Wesenitztaler Keeper in Richtung rechte Außenlinie abwehren und die hohe Hereingabe von Leo Schick war dann eine sichere Beute des Wesenitztaler Torhüters. Den satten Schuss von Jakob Schulz in der 21. Minute konnte der Wesenitztaler Keeper gerade noch per Faustabwehr entschärfen. In der 22. Minute kamen die Bannewitzer nach einem abgefangenen Angriff durch einen Wesenitztaler Konter über die rechte Seite in Bedrängnis. Patrick Richter konnte den Ball mit dem Fuß abwehren, aber der Ball landete bei Kai Mittag und prallte von ihm Richtung Bannewitzer Kasten, verfehlte diesen aber knapp – das war ganz schön gefährlich. Der Gegenangriff über Jakob Schulz und Florian Schmieder, der den Ball nach innen passte, konnte vom Wesenitztaler Keeper gerade noch gestoppt werden, als der sich den Ball in letzter Sekunde vor dem heranstürmenden Leo Schick sicherte. Den Schlusspunkt der 1. Halbzeit setzten die Wesenitztaler in der 2. Minute der Nachspielzeit. Ein Wesenitztaler schloss seinen schnellen Angriff durch einen Schuss aus zentraler Position aus etwa 17 Metern ab. Patrick Richter konnte den Ball zwar abwehren, aber nicht festmachen, so dass er bei Robert Knöfel landete, aber der knallte den Ball aus fünf Metern über die Latte. So ging es mit 1:0 für die Bannewitzer in die Halbzeitpause.

Die Bannewitzer machen in der 2. Halbzeit den Sack dank zweier weiterer Tore zu

Bereits in der 50 Minute hätte Florian Schmieder eigentlich auf 2:0 erhöhen müssen. Maximilian Baldus bediente ihn mit einem Heber über die Wesenitztaler Abwehr hinweg. Florian Schmieder lief etwas nach links versetzt frei auf den Wesenitztaler Torhüter zu, verzog aber den Schuss aus fünf Metern, so dass der Ball harmlos am Tor vorbei ging. Nur eine Minute später kam Wesenitztal zu einem Freistoß, aber Jakob Schulz konnte per Kopfball klären. Dann war wieder Bannewitz dran. Florian Schmieder brachte einen Eckball von rechts genau auf den Kopf von Jakob Schulz, und der köpfte zum 2:0 für die Bannewitzer ein. In der 61. Minute steckte Leo Schick den Ball aus der eigenen Spielhälfte durch die hoch aufgerückte Wesenitztaler Abwehr hindurch. Maximilian Baldus wäre im Abseits gewesen, aber nicht er, sondern der von hinten durchstoßende Florian Schmieder lief zum Ball und hatte freie Bahn Richtung Tor, aber der Linienrichter hob die Fahne – eine krasse Fehlentscheidung. Wesenitztal gab sich noch nicht geschlagen und kam in der 67. und 68. Minute gleich zweimal zu guten Chancen, aber Zählbares kam dabei nicht heraus. In der 69. Minute musste Patrick Richter in höchster Not retten. Bei einem Bannewitzer Angriff in der 70. Minute musste auf der anderen Seite der Wesenitztaler Keeper Kopf und Kragen riskieren, als er vor dem heranstürmenden Leo Schick rettete. Die Glanztat von Patrick Richter in der 73. Minute, als er den Kopfball eines Wesenitztalers mit einer phänomenalen Parade von der Linie kratzte, bewahrte die Bannewitzer vor dem Wesenitztaler Anschlusstreffer. In der 80. Minute wurde es noch einmal gefährlich für die Bannewitzer, als ein Wesenitztaler sich auf Rechts durchsetzte, aber der Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck stellte Patrick Richter vor kein Problem. Patrick Richter war in der 81. Minute gleich zweimal gefordert, als er zuerst einen hohen Ball per Faust abwehrt und dann noch einen Schuss zur Ecke entschärfte. Dann setzten die Bannewitzer aber den Schlusspunkt. Jakob Schulz schlug einen Freistoß aus der Bannewitzer Spielhälfte hoch auf die Grenze des Wesenitztaler Strafraums. Marc Straßberger verlängerte mit dem Kopf Richtung Tor auf Maximilian Baldus und der traf per Kopfball zu seinem zweiten Treffer und dem 3:0 für die Bannewitzer. Die Bannewitzer hatten an diesem Tag eine starke kämpferische Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Am nächsten Samstag geht es nun zum Spitzenreiter nach Freiberg. Wenn es den Bannewitzern gelingt, an die in Wesenitztal gezeigte Leistung anzuknüpfen, müssen sie sich vor den Freibergern keineswegs fürchten.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), Maximilian Genschmar, Michael Brückner, Florian Schmieder, Leo Schick(74. Marc Straßberger), Michal Musil (79. Kevin Moraweck), Kai Mittag, (C) Martin Neubert (82. Patrick Wolf), Jakob Schulz, Maximilian Baldus, Maik Kretzschmar; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), William Brüggemann, Marc Straßberger, Paul Müller, Nico Barnasiow, Patrick Wolf, Kevin Moraweck

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz kommt gegen Heidenau über ein 3:3 nicht hinaus

Mit dem Heidenauer SV kam ein Tabellennachbar mit der gleichen Punktzahl und der gleichen Tordifferenz; Bannewitz hatte aber dank der mehr geschossenen Tore die Nase vorn. Heidenau hatte bisher auswärts kaum gepunktet und die Bannewitzer hatten sich gegen Meißen von der Schlappe gegen Freital ganz gut erholt gezeigt.

Die Bannewitzer legten gleich richtig los und kamen bereits in der 2. Minute zu einer ersten Chance. In der 4. Minute schoss Florian Schmieder nach einem klasse Spielzug über die rechte Seite und einem straffen flachen Ball nach innen, den der Heidenauer Keeper verfehlte, das 1:0 für den SVB: ein Start nach Maß. Bannewitz drückte weiter und Heidenau musste sich erstmal sammeln, kam dann aber mit der Zeit immer besser ins Spiel. In der 16. Minute bekam Heidenau eine Ecke von der linken Seite, die halbhoch hereingeschlagen wurde. Der Ball landete bei einem völlig frei stehenden Heidenauer und der verlängerte mit dem Kopf zum 1:1 Ausgleich ins lange Eck. Der Heidenauer Ausgleich brachte die Bannewitzer sichtlich aus dem Konzept und Heidenau übernahm die Regie und machte die Räume eng. Prompt reichte ein versprungener Ball, in den ein Heidenauer in der 22. Minute kurz vor dem Bannewitzer Strafraum hineinlief, querpasste und ein heranlaufender Heidenauer musste nur noch zur 2:1 Führung für Heidenau einschieben. Es dauerte einige Zeit, bis die Bannewitzer sich wieder gefangen hatten und einige Male Gefahr fürs Heidenauer Tor heraufbeschwören konnten, aber so richtig zwingend war keine der Bannewitzer Chancen. In der 42. Minute war es dann, ähnlich wie beim 1:0. Ein schneller Angriff über rechts außen, ein Pass nach innen auf den kurzen Pfosten, von wo der Ball von einem Bannewitzer weiter in Richtung langer Pfosten geleitet wurde und dann war Leo Schick zur Stelle und schob zum 2:2-Ausgleich ein. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Halbzeitpause.

Bannewitz schafft nach 2:3 Rückstand noch den 3:3 Ausgleich

Die Heidenauer zeigten auch in der 2. Halbzeit mehr Kampfgeist und drückten sofort. Sie hatten Morgenluft gewittert und wollten unbedingt auswärts punkten. So kam es nicht völlig überraschend, dass Heidenau erneut in Führung ging. Ein Eckball in der 50. Minute landete bei einem Heidenauer, der völlig unbedrängt von der 5-Meterlinie aus einköpfen konnte; eine ungewöhnliche Schwäche der Bannewitzer an diesem Tag bei Standards. In der 54. Minute lupfte Michael Brückner den Ball gefühlvoll von der Mittellinie aus über die Heidenauer Abwehr hinweg in den Lauf von Leo Schick, der ließ dem Heidenauer Keeper keine Chance und markierte den 3:3 Ausgleichstreffer. Im Weiteren ging es hin und her, ohne dass aber eine der beiden Mannschaften zu wirklich guten Chancen gekommen wäre. Marc Straßberger setzte sich in der 84. Minute auf der linken Seite schön durch, zog von der linken Strafraumgrenze aus ab, aber der Heidenauer Keeper konnte den Ball, wenn auch mit viel Mühe, unschädlich machen. In der ersten Minute der Nachspielzeit hatte Heidenau noch eine Chance, aber der Schuss ging knapp über den Bannewitzer Kasten. So blieb es beim für die Bannewitzer sicherlich enttäuschenden, aber insgesamt durchaus gerechten 3:3 Unentschieden.

Am kommenden Samstag müssen die Bannewitzer nach Wesenitztal, wo sie sich in den letzten Jahren immer schwer getan hatten. Man darf also gespannt sein, ob es den Bannewitzern ausgerechnet dort gelingen würde, mal wieder einen Dreier einzufahren.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), Maximilian Genschmar, Michael Brückner, Florian Schmieder, Leo Schick (C, 83. Patrick Wolf), Michal Musil, Martin Neubert, John Rabe, Jakob Schulz, Maximilian Baldus (76. Marc Straßberger), Maik Kretzschmar; Auswechselspieler: Philipp Natusch, William Brüggemann, Marc Straßberger, Nico Barnasiow, Patrick Wolf

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz muss sich in Meißen mit einem 2:2 begnügen

Das 2:0  für den SVB in der 46. Minute duch Michal Musil

Nach der bitteren 2:7-Heimpleite gegen Freital war beim SV Bannewitz Wiedergutmachung angesagt. Ob das beim Tabellenvierten, Meißen, gelingen würde, war allerdings fraglich, zumal den Bannewitzern einige Stammspieler fehlten. Paul Szuppa hatte sich im Spiel gegen Freital erneut den Unterarm gebrochen und fällt für längere Zeit aus. Michel Böhme wurde aufgrund seiner sinnlosen Roten Karte für drei Spiele gesperrt, Michael Brückner fiel wegen Verletzung aus und Jakob Schulz sowie Maximilian Genschmar waren aus privaten Gründen verhindert. Dafür stand der Routinier Michal Musil nach langer Verletzungspause zum ersten Mal in dieser Saison im Aufgebot. Optimismus verbreitete allerdings die Tatsache, dass die Bannewitzer in dieser Saison schon einige Male in einer ähnlichen Situation waren und sich die auf dem Platz stehenden Spieler durch Einsatz- und Kampfbereitschaft sehr gut aus der Affäre gezogen hatten – man durfte also gespannt sein.

Für die Bannewitzer begann das Spiel optimal, denn bereits in der 2. Minute landete ein langer Abschlag von Patrick Richter nach einem Meißner Abwehrfehler bei Florian Schmieder, der nur noch den Torhüter vor sich hatte und diesem keine Abwehrchance ließ, und so stand es zur Überraschung aller 1:0 für den SV Bannewitz. In der 5. Minute bekam Bannewitz einen Freistoß kurz hinter der Mittellinie, den Kevin Moraweck hoch aufs Meißner Tor zog, aber der Meißner Keeper pflückte den Ball herunter. Meißen hatte sich vom Schock erholt und sorgte in der 8. Minute für ein größeres Chaos im Bannewitzer Strafraum, aber die Bannewitzer konnten klären. Eine Meißner Ecke in der 9. Minute brachte erneut Gefahr für das Bannewitzer Tor, aber der Kopfball ging übers Tor. Nach einem abgefangenen Angriff der Meißner zogen die Bannewitzer in der 10. Minute einen guten Angriff auf, aber der Abschluss von Florian Schmieder verfehlte das Tor doch deutlich. Dann wurde der Meißner Druck immer größer und sie kamen gefährlich vors Bannewitzer Tor. Ein Freistoß in der 16. Minute, an den Patrick Richter nicht herankam, dafür ein Meißner mit dem Kopf, brachte größte Gefahr, aber der Ball ging knapp am Tor vorbei. Kevin Moraweck schlug in der 21. Minute einen Freistoß in den Meißner Strafraum, wo Florian Schmieder durch einen Tritt in die Hacken zu Fall gebracht wurde, aber der Pfiff des sehr einseitig pfeifenden Schiedsrichters blieb aus – eine krasse Fehlentscheidung. Ein Meißner Freistoß in der 22. Minute brachte erneut ziemlich viel Durcheinander in den Bannewitzer Strafraum, aber letztendlich konnte der Ball zur Ecke abgewehrt werden. Nur zwei Minuten später hatte Florian Schmieder das 2:0 auf dem Fuß. Leo Schick hatte sich auf Rechts durchgesetzt, passte zu Florian Schmieder in den Strafraum, der ließ seinen Gegenspieler durch eine Körpertäuschung ins Leere laufen und stand nun frei vor dem Tor, knallte den Ball aus 10 Metern aber drüber; hier wäre die feine Klinge gegenüber der Streitaxt wohl die bessere Waffe gewesen. In der 26. Minute musste Patrick Richter nach einem Schuss von der rechten Seite mit einer starken Parade den Ausgleich verhindern. Ein Meißner Angriff über die rechte Seite brachte erneut große Gefahr für das Bannewitzer Tor, aber die Bannewitzer konnten auf Kosten einer Ecke klären. Diese Ecke sorgte erneut für ein mächtiges Durcheinander im Bannewitzer Strafraum, aber der Schuss eines Meißners war zu schwach, um Patrick Richter zu überwinden. Bannewitz konterte in der 38. Minute stark, aber der Distanzschuss von Florina Schmieder verfehlte sein Ziel. Bei einem weiteren guten Bannewitzer Angriff in der 41. Minute war der Meißner Keeper knapp vor Leo Schick am Ball. Nach einem Meißner Freistoß in der 43. Minute kam ein Meißner Angreifer vor Patrick Richter an den Ball, aber der Kopfball ging knapp am Tor vorbei. In der 44. Minute starteten die Bannewitzer einen starken Angriff über rechts. Leo Schick flanke in den Strafraum auf Florian Schmieder, der aus etwa 8 Metern abzog, ein Meißner Spieler wehrte den Ball mit dem Arm ab, aber erneut blieb der fällige Elfmeterpfiff des Schiedsrichters aus – eine weitere klare Fehlentscheidung. So ging es trotz massiver Benachteiligung der Bannewitzer durch den Schiedsrichter mit 1:0 für Bannewitz in die Halbzeitpause.

Bannewitz verschenkt den möglichen Sieg durch zwei grobe Schnitzer

Die zweite Halbzeit hätte für die Bannewitzer nicht besser beginnen können. Nach einem langen Einwurf von der rechten Seite in den Meißner Strafraum bekam die Meißner Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Michal Musil erkämpfte sich an der Strafraumgrenze den Ball und zog einfach mal ab. Der Ball wurde von einem Meißner Abwehrspieler abgefälscht, erwischte dadurch den Meißner Keeper auf dem falschen Fuß und es stand in der 46. Minute 2:0 für den SV Bannewitz. Die Meißner gaben aber keineswegs auf, sondern kämpften und ackerten mächtig weiter. Ein unnötiger Bannewitzer Rückpass vor dem eigenen Strafraum schwor eine Meißner Großchance herauf, aber der Meißner Angreifer, der den Ball erlief und im Strafraum abzog, setzte den Ball knapp neben den Pfosten. Meißen drückte weiter und nur mit Glück konnten die Bannewitzer in der in der 54. Minute Schlimmeres verhindern. Auch in der 56. Minute sahen die Bannewitzer nicht gut aus, aber der Meißner Angreifer kam nach einer Flanke an die Fünfmeterraumgrenze nicht richtig zum Kopfball und der Ball ging ins Aus. In der 57. Minute passierte es dann aber. Ein Lupfer von der Mittellinie aus über die Bannewitzer Abwehr, wo der Meißner Angreifer seinem Bannewitzer Gegenspieler entwischte, Patrick Richter keine Chance ließ und unten ins rechte Eck einschob, brachte den 1:2-Anschlußtreffer für Meißen. In der 65. Minute schlug Florian Schmieder den Ball nicht konsequent weit nach vorne sondern unglücklich quer in die Beine eines Meißners. Der ging auf der rechten Seite Richtung Grundlinie, flankte in den Fünfmeterraum und ein Meißner Angreifer versenke den Ball unbehindert per Kopf zum 2:2-Ausgleich. Nach einem Foul an Florian Schmieder in der 69. Minute bekam Bannewitz kurz vor der Meißner Strafraumgrenze einen Freistoß. Kevin Moraweck knallte das Ding aufs Tor, aber der Meißner Keeper konnte per Faustabwehr retten. Bannewitz konterte in der 73. Minute über zwei Station, aber der Schuss von Markus Walther von der linken Strafraumseite aus ging knapp am langen Pfosten vorbei. Nach einem abgefangenen Bannewitzer Angriff konterten die Meißner in der 79. Minute. Patrick Richter kam zwar vor dem Meißner Angreifer an den in die Gasse gespielten Ball, konnte ihn aber nicht festhalten, aber der Meißner Spieler brachte den Ball nicht aufs Tor. Der Ball blieb im Spiel und sowohl ein Meißner als auch ein Bannewitzer Spieler liefen hinter dem Ball Richtung Eckfahne. Der Meißner Spieler kam ohne Einfluss des Bannewitzers zu Fall und der Schiedsrichter pfiff Freistoß für Meißen, Diese Entscheidung verwunderte sogar die Meißner Zuschauer. Der Freistoß kam gefährlich in den Bannewitzer Strafraum. Patrick Richter konnte den Ball nicht festhalten und es brannte lichterloh im und vor dem Bannewitzer Strafraum, aber die Bannewitzer überstanden die Situation dann doch unbeschadet. Ein Eckball in der 82. Minute hätte dann fast zum 3:2 für Meißen geführt, der Kopfball landete aber an der Latte und der Nachschuss ging dann weit übers Tor. In der 84. Minute wurde ein Bannewitzer Konterversuch an der Mittellinie abgefangen und Meißen startete einen gefährlichen Angriff über rechts. Die Flanke kam präzise auf den Kopf eines Meißner Angreifers, aber Patrick Richter konnte den Ball sicher entschärfen. Die Bannewitzer hatten in der 87. Minute erneut Glück, als ein Abschlag des Meißner Keepers per Kopf in den Lauf eines Meißner Angreifers verlängert wurde, aber zum Glück war der Winkel etwas zu spitz und der Ball ging knapp am langen Pfosten vorbei. In der 94. Minute hätten die Bannewitzer den einen Punkt dann aber fast noch verschenkt, als ein Bannewitzer Angriffsversuch an der Mittellinie abgefangen wurde und die Bannewitzer Abwehr entblößt war, aber Kevin Moraweck konnte in höchster Not retten. So blieb es beim 2:2 und die Bannewitzer müssen sich ankreiden lassen, dass sie die 2:0-Führung leichtfertig hergegeben haben.

Am nächsten Wochenende ist Spielpause und dann kommt am 25.11. der Heidenau SV, der nach dem Sieg gegen Wesenitztal jetzt punktgleich mit den Bannewitzer ist.

Die Videoclips zum Spiel gibt’s unter: http://www.fussball.de/spiel/meissner-sv-08-sv-bannewitz/-/spiel/0243R6QV40000000VS54898DVSP965K1#!/

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), Marc Straßberger (74. Patrick Wolf), Florian Schmieder, Leo Schick, Michal Musil, Kai Mittag (C), Martin Neubert (84. Christian Rose), John Rabe, Markus Walther, Maik Kretzschmar (48. Nico Barnasiow), Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Christian Rose, Nico Barnasiow, Patrick Wolf

Karl-Heinz van Pée

Schwache Bannewitzer verlieren in Hartmannsdorf mit 1:3

In der ersten Runde des Landespokals hatte Bannewitz durch zwei Tore von Paul Szuppa in Hartmannsdorf 2:0 gewonnen. Nur, Paul Szuppa hatte nach längerer Verletzungspause gerade erst wieder mit dem Training begonnen und stand daher nicht in der Startelf, wie auch Markus Stephan, der in dieser Saison nur einen Kurzeinsatz in der 1 Mannschaft zu verzeichnen hatte. Florian Schmieder, Michael Brückner waren noch verletzt und Maximilian Genschmar fehlte ebenfalls. Allerdings hatten die Bannewitzer in den letzten Spielen die verletzungsbedingten Ausfälle sehr gut kompensiert und so fuhr man schon mit der Erwartung eines Punktgewinns nach Hartmannsdorf. Allerdings zeigte sich bereit beim Auswärmen, dass den Bannewitzer Jungs an diesem Tag die Konzentration und die notwendige Spannung fehlten.

Da sah es bei den Hartmannsdorfern ganz anders aus. Sie machten sofort Druck und störten die Bannewitzer bereits bei der Ballannahme, was den Bannewitzern gar nicht schmeckte. Die Folge waren Probleme bei der Ballannahme, Abspielfehler und Ballverluste im Mittelfeld. Die Hartmannsdorfer kamen  bereits in der 2. und 3. Minute zu zwei Eckbällen, die aber zu keiner echten Gefahr fürs Bannewitzer Tor führten. Hartmannsdorf beherrschte zwar den Spielverlauf, aber so richtig torgefährlich war das Ganze nicht. Ein Fernschuss in der 11. Minute ging knapp übers Bannewitzer Tor. In der 21. Minute kam Hartmannsdorf erneut zu zwei Ecken hintereinander, nachdem die Bannewitzer bei der ersten kurz ausgeführten Ecke etwas geschlafen hatten. Die erste echte Bannewitzer Chance hatte Michel Böhme in der 27. Minute, aber sein Schuss von der Strafraumgrenze aus landete an der Querlatte. Bannewitz kam nun ein klein wenig besser ins Spiel, aber Chancen blieben Mangelware. Ein Kopfball von Jakob Schulz in der 31. Minute landete in den Armen des Hartmannsdorfer Keepers. In derselben Minute zeigte ein Bannewitzer Angriff exemplarisch das Problem der Bannewitzer: in Strafraumnähe wurden die Bälle immer wieder verloren und man kam einfach nicht durch die Hartmannsdorfer Abwehr und mit Schüssen war Fehlanzeige. Ein unnötiger Bannewitzer Abspielfehler von der Bannewitzer Grundlinie aus führte in der 32. Minute zu einer Flanke in die Mitte des Bannewitzer Strafraums. Sowohl ein Hartmannsdorfer Angreifer, als auch ein Bannewitzer Verteidiger verfehlten den Ball, so dass er auf der linken Strafraumseite bei einem völlig frei stehenden Hartmannsdorfer landete. Der hatte keine Mühe, den Ball am herauslaufenden Patrick Richter vorbei zum 1:0 einzuschieben. Leo Schick scheiterte in der 37. Minute nach einem guten Bannewitzer Angriff am Hartmannsdorfer Torhüter und am Abseits. So ging es mit 1:0 für Hartmannsdorf in die Halbzeitpause und man konnte nur hoffen, dass es dem Bannewitzer Trainerteam gelingen würde, die Bannewitzer aufzuwecken und sie dazu zu bringen, endlich wieder an den Leistungen der vergangenen Spiele anzuknüpfen.

Bannewitz wurde nicht wirklich besser und Hartmannsdorf machte alles klar

Die Hartmannsdorfer machten da weiter, wo sie in der 1. Halbzeit aufgehört hatten und kamen nach einem Bannewitzer Ballverlust kurz vor dem eigenen Strafraum zu einer guten Chance, aber der Kopfball landete harmlos in den Händen von Patrick Richter. Ein flach auf das kurze Eck geschossener Hartmannsdorfer Freistoß zwang Patrick Richter in der 53. Minute zum Eingreifen. In der 56. Minute war es erneut ein unnötiger Bannewitzer Ballverlust kurz hinter der Mittellinie in der eigenen Platzhälfte, der zu einem gefährlichen Hartmannsdorfer Angriff führte. Der Ball wurde diagonal nach rechts in den Strafraum geschlagen, wo ihn ein Hartmannsdorfer erlief, aber sein Schuss ging am langen Pfosten vorbei. In der 59. Minute konnte ein Hartmannsdorfer ungehindert mit dem Ball von rechts in den Bannewitzer Strafraum eindringen, den Ball nach links auf einen Mitspieler zurücklegen und der erzielte mühelos das 2:0 – einfach schlecht bzw. gar nicht verteidigt. Die Bannewitzer kamen in der 65. Minute durch einen Freistoß von Kevin Moraweck zu einer guten Chance. Der Hartmannsdorfer Keeper war wohl durch zwei vor ihm nach dem Ball gehende Spieler irritiert, konnte ihn aber gerade noch über die Latte boxen. Patrick Richter war in der 67. Minute gefordert. Ein Bannewitzer Abwehrversuch kurz vor dem Bannewitzer Strafraum landete mal wieder bei einem Hartmannsdorfer, der bediente einen Mitspieler, der aus spitzem Winkel von links Richtung Tor zog, aber Patrick Richter konnte den Flachschuss per Fußabwehr parieren. Der inzwischen eingewechselte Paul Szuppa wurde in der 84. Minute im Strafraum gefoult und Jakob Schulz versenke den Elfer souverän zum 1:2-Anschlusstreffer. Wer gedacht hatte, dass das die Bannewitzern anspornen würde, sah sich schnell getäuscht; es änderte sich nichts an den Abspielfehlern. Ein langer Ball auf die rechte Angriffsseite der Hartmannsdorfer landete dank schlechter Abwehrarbeit bei einem Hartmannsdorfer. Der ging in den Strafraum, und ein Bannewitzer Abwehrspieler schoss den Ball einem heraneilenden Mitspieler aus zwei Metern an den Arm – Elfmeter für Hartmannsdorf, der souverän zum 3:1 verwandelt wurde. Nach einem Bannewitzer Freistoß in der 90. Minute, bei dem ein Bannewitzer im Strafraum zu Boden ging, zog Hartmannsdorf einen Konter durch, der beinahe das 4:1 gebracht hätte, aber Paul Szuppa konnte den Ball für den ausgespielten Patrick Richter gerade noch mit der Fußspitze klären. So blieb es bei 3:1. Allerdings wird Bannewitz nach dieser Aktion wohl nie wieder den Ball ins Aus spielen, wenn ein Gegenspieler am Boden liegt.

Am kommenden Sonntag (21.10., 15:00 Uhr) kommt Possendorf zum Ortsderby an die Rosentitzer Straße. Die Bannewitzer müssen gegenüber dem Spiel gegen Hartmannsdorf aber eine gewaltige Schippe drauflegen, wenn sie dieses Spiel gewinnen wollen. Hoffnung macht aber, dass Paul Szuppa, Markus Stephan und Florian Schmieder bei dieser Partie wieder dabei sein dürften.

Das Vorspiel bestreiten die 2. Mannschaften von Bannewitz und Possendorf um 12:30 Uhr.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann, Marc Straßberger (62. John Rabe), Michel Böhme (74. Paul Szuppa), Kai Mittag, Martin Neubert, Nico Barnasiow, Jakob Schulz, Leo Schick (74. Markus Stephan), Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch, Paul Szuppa, Christian Rose, John Rabe, Markus Stephan

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz gewinnt in Weinböhla souverän mit 4:1

Gegen Weinböhla standen aufgrund des Urlaubs von Jens Hieckmann erneut der Bannewitzer Co-Trainer Heiko Beyer und Jens Wick in der Verantwortung. Weinböhla war gut in die Saison gestartet und man durfte gespannt sein, ob den  Bannewitzern erneut ein vergleichbar gutes Spiel wie in der Rückrunde der letzten Saison gelingen würde, als sie mit 4:0 gewannen. Allerdings fehlten bei den Bannewitzern immer noch die etatmäßigen Stürmer und in der Innenverteidigung mussten die Bannewitzer auf den verletzten Michael Brückner und den abwesenden Jakob Schulz verzichten und Bruno Schneider war noch rotgesperrt. Keine optimalen Voraussetzungen.

Die erste Chance bekam Weinböhla durch einen Freistoß in der 3.Minute den Patrick Richter mit etwas Mühe aber parierte. In der 5. Minute trugen die Bannewitzer einen guten Angriff vor, aber der Schuss wurde abgeblockt und die Weinböhlaer starteten umgehend einen gefährlichen Konter, aber der Schuss ging knapp am langen Pfosten vorbei. In der 8. Minute bekam Bannewitz einen Freistoß von rechts, auf Höhe des 11-Meter-Punkts etwa drei Meter außerhalb des Strafraums zugesprochen. William Brüggemann legte sich den Ball zurecht, zog den Ball direkt aufs Tor und der fand seinen Weg über den Torwart hinweg zum 1:0 für Bannewitz ins Tor – schön gemacht! Weinböhla drehte nun etwas auf und kam in der 12. und 14. Minute gefährlich vors Bannewitzer Tor, aber die Schüsse verfehlten ihr Ziel. Ab der 24. Minute übernahmen dann die Bannewitzer das Kommando und kamen zu einigen guten Angriffen, die aber nichts einbrachten. In der 29. Minute wurde Michel Böhme freistehend kurz vor dem Strafraum angespielt. Als er im Strafraum war, wurde er von einem heraneilenden Weinböhlaer gefoult und es gab Elfmeter für Bannewitz, den Maximilian Genschmar souverän zum 2:0 für Bannewitz verwandelte. In der 37. Minute hatte William Brüggemann die Chance, seinen zweiten Treffer zu erzielen, aber er kam einen Schritt zu spät gegen den Weinböhlaer Keeper.

 

Bannewitz macht gleich nach Wiederanpfiff alles klar

Bannewitz hatte den Anstoß zum zweiten Spielabschnitt und nutze dies optimal. Der Ball wurde zu Kai Mittag zurückgespielt und der schlug einen langen Diagonalpass auf die linke Seite, wo gleich zwei Bannewitzer zum Ball gingen. Ein Pass nach innen in den Strafraum, wo William Brüggemann keine Mühe hatte mit seinem zweiten Treffer das 3:0 für Bannewitz zu erzielen. Ein Weinböhlaer Freistoß in der 47. Minute aus etwa 25 Metern hoch in den Strafraum geschlagen zwang Patrick Richter zu einer Faustabwehr. In der 50. Minute gab es dann erneut einen guten Bannewitzer Angriff. William Brüggemann wurde mit einem langen Einwurf über die linke Seite geschickt, aber sein Pass in die Mitte konnte abgefangen werden. Patrick Richter rettete in der 52. Minute, als er einen Weinböhlaer Freistoß abwehrte. Der Nachschuss fand dann zwar den Weg ins Tor, aber der Schütze stand im Abseits. Ein Eckball in der 56. Minute landete genau auf dem Kopf eines Weinböhlaers und der konnte unbedrängt zum 1:3 einköpfen. Nun drehten die Weinböhlaer, die seit der 32. Minute in Unterzahl spielten, nochmals auf, aber zwingende Torchancen kamen dabei nicht heraus. Die Bannewitzer legten nach einiger Zeit ihre Nervosität wieder ab und kamen noch zu einigen guten Angriffen. William Brüggemann schoss in der 78. Minute freistehen aus 11 Metern übers Tor. Aber auch Weinböhla kam kurz vor Spielende noch zu einigen Chancen. In der 90. Minute setzte sich dann Michel Böhme sehr schön durch und schoss den Ball unhaltbar für den Weinböhlaer Keeper zum 1:4 Endstand in die lange Ecke. Der Sieg für die Bannewitzer war hochverdient, und es hat sich gezeigt, dass wenn die etatmäßigen Stürmer fehlen, bei den Bannewitzern andere Spieler in die Bresche springen und die Tore erzielen.

In zwei Wochen geht es dann nach Hartmannsdorf, wo die Bannewitzer im Pokal mit 2:0 die Oberhand behielten, allerdings erzielte da Paul Szuppa beide Tore und es ist nicht damit zu rechnen, dass er in zwei Wochen wieder voll einsatzfähig sein wird.

 

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann (84. Markus Stephan), Maximilian Genschmar, Michel Böhme, Kai Mittag (C), Martin Neubert, John Rabe, Markus Walther, Alexander Hildebrandt (63. Paul Müller), Patrick Wolf, Maik Kretzschmar; Auswechselspieler: Paul Müller, Markus Stephan

 

Karl-Heinz van Pée

Heimspiel D2-SG Stahl Schmiedeberg

 

Bei herrlichem Sonnenschein geht’s pünktlich 9 Uhr los. Kaffee und Kuchen stehen zum Verkauf bereit und viele Eltern haben sich eingefunden.
Nach einem frühen Gegentor wird Bannewitz Mitte der ersten Halbzeit immer stärker und drängt auf den Ausgleich. Halbzeitstand 0:1.
Mit ordentlich Druck auf das gegnerische Tor geht’s in die 2.Halbzeit, was fehlt ist das erlösende Tor. 40. Minute, und da ist der Ausgleich durch Corvin!
Alle kämpfen und das 2:1 ist zum Greifen nah, aber es fehlt am Quäntchen Glück.
Ein super Spiel mit sehr viel Teamgeist geht zu Ende. Allein das belohnende Siegtor fehlte.
Große Klasse Jungs! Weiter so!
T.K.

Der SV Bannewitz erkämpf sich trotz zweier Eigentore ein 3:3 gegen Pirna-Copitz 2

Am Sonntag, den 27.9. stellte sich die 2. Mannschaft von Pirna-Copitz als Landesklassen-Neuling an der Rosentitzer Straße vor. Die Copitzer zeigten auch gleich, wie sie sich ihr Gastspiel vorstellten und brachten bereits in der 7. Minute die Bannewitzer Abwehr in Bedrängnis, aber Maximilian Genschmar konnte den Schuss aus 6 Metern zur Ecke abwehren. Aber dann war Bannewitz mit einem Angriff in der 6. Minute über rechts dran. Der Ball kam in die Mitte, aber die Bannewitzer übersahen den links freistehenden Marc Straßberger und so versandete der Angriff mit einem Pass in die Spitze denn da war kein Bannewitzer. Nur eine Minute später nahm das Unglück seinen Lauf. Ein Copitzer Angriff über rechts hinein in den Strafraum, ein Querpass im Fünfmeterraum, Maik Kretzschmar rutschte vor einem Copitzer in den Ball hinein und der landetet zum 1:0 für Copitz im Bannewitzer Kasten – dumm gelaufen. Ok, die Bannewitzer zeigten sich nicht allzu geschockt und machten ihrerseits Druck. Ein Freistoß von Kevin Moraweck landete in der 11. Minute auf dem Copitzer Tor. In der 27. Minute trugen die Bannewitzer einen Angriff über die Mitte vor, die Copitzer bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, der wurde nach rechts gespielt und von dort über die gesamte Abwehr hinweg nach links, wo er bei Nico Barnasiow landetet; der nahm sich ein Herz und knallte den Ball aufs Tor. Der Ball wäre zwar unhaltbar für den Copitzer Keeper ins Tor gegangen, aber ein Copitzer hielt noch den Fuß dran, so dass auch die Copitzer ihr Eigentor hatten. Nach dem 1:1-Ausgleich bekamen die Bannewitzer Copitz immer besser in den Griff und in der 33. Minute leitete ein Freistoß von Kevin Moraweck eine gute Bannewitzer Chance ein, aber der Nachschuss von Marc Straßberger ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein Copitzer Freistoß in der 36. Minute brachte Gefahr in den Bannewitzer Strafraum, aber die Situation konnte geklärt werden. Aus der Bannewitzer Druckphase heraus geschah dann in der 42. Minute das Unfassbare. Ein Eigentor aus gut 40 Metern. Jakob Schulz wollte den Ball einfach so zu Patrick Richter im Tor der Bannewitzer zurückspielen. Der Ball geriet zum einen ziemlich straff und zum anderen stand Patrick Richter weit außerhalb des Strafraums und weit links vom Weg des Balls. Er versuchte zwar noch, dem No-Look-Pass nachzulaufen und ihn mit dem Fuß von der Linie zu kratzen, aber es reichte nicht mehr und so stand es zum Entsetzen der Bannewitzer Spieler und Fans 1:2. Der Schock saß und Bannewitz musste sich erstmal sammeln. Dies nutzten die Copitzer und kamen in der 43. Minute noch zu einem guten Angriff über links, aber Jakob Schulz konnte den Ball im Strafraum gerade noch vor einem Copitzer abwehren.

Bannewitz kam Dank einer starken kämpferischen Leistung wieder zurück ins Spiel

Bannewitz kam hellwach aus der Halbzeitpause und hatte in der 49. Minute eine gute Chance durch William Brüggemann, aber dessen Schuss aus zentraler Position an der Strafraumgrenze strich knapp über den Querbalken. Nur zwei Minuten später kam Bannewitzer erneut zu einem ordentlichen Angriff, aber der Ball landete in den Händen des Copitzer Keepers. Aber in der 59. Minute waren es dann die Copitzer, die mit einem Pass in die Schnittstelle zwischen der Bannewitzer Innenverteidigung durchkamen und schon stand es 3.1 für Copitz. Wer aber gedacht hatte, dass dies den Bannewitzern den Schneid abgekauft hätte, sah sich getäuscht. Jetzt zeigten die Bannewitzer, dass sie kämpfen können. Ein Freistoß von Kevin Moraweck in der 61. Minute zwang den Copitzer Keeper zu einer Parade und wurde umgehend zu einem schnellen Konter der Copitzer, aber Patrick Richter parierte den Schuss sicher. Jetzt spielten eigentlich nur noch die Bannewitzer und drückte immer stärker. Michel Böhme kam in der 63. Minute nur eine Schritt gegen den Copitzer Torhüter zu spät. William Brüggemann knallte in der 73. Minute einen Freistoß von der Strafraumgrenze rechts an der Mauer vorbei, und der Ball schlug im langen Eck ein – nur noch 2:3. Bannewitz drückte weiter und Copitz kam nur noch selten zu Entlastungsangriffen, aber die Bannewitzer waren oft zu ungeduldig und schlossen gute Angriffe oft zu hektisch ab. In der 89. Minute wurde William Brüggemann im Strafraum der Copitzer gefoult und der Schiedsrichter pfiff Elfmeter. Jakob Schulz griff sich den Ball, legte ihn auf den Punkt und versenkte unhaltbar zum verdienten 3:3-Ausgleich. Bannewitz wollte jetzt mehr, aber die letzten Angriffe brachten nichts mehr ein, so dass es beim verdienten Unentschieden blieb.

Am nächsten Samstag geht es nach Weinböhla, wo den Bannewitzer sicherlich ein weiteres schwieriges Spiel bevorsteht, insbesondere da nicht damit zu rechnen ist, dass bis dahin einer der Langzeitverletzten wieder fit wird.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann, Marc Straßberger (78. Patrick Wolf), Maximilian Genschmar, Michel Böhme, Kai Mittag (C), John Rabe, Nico Barnasiow (76. Alexander Hildebrandt), Jakob Schulz, Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Paul Müller, Martin Neubert, Alexander Hildebrandt, Patrick Wolf, Markus Walther

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz verliert im Landespokal gegen Stahl Freital durch zwei späte Tore

In der 2. Runde des Landespokals hatte der SV Bannewitz am Sonntag Stahl Freital zu Gast. Für die Freitaler war es erst das 2. Spiel in dieser Saison, wohingegen die Bannewitzer bereits ein Pokal- und zwei Meisterschaftsspiele hinter sich hatten. Allerdings fehlte bei den Bannewitzern immer noch nahezu der komplette Sturm und beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Michal Brückner, so dass die Bannewitzer bereits vor Spielbeginn die Abwehr umstellen mussten.

Immerhin 125 Zuschauer hatten den Weg an die Rosentitzer Straße gefunden und sie sollten ein interessantes Spiel zu sehen bekommen.

Beide Mannschaften legten gleich richtig los und bereits in der 6. Minute kam Freital nach einem Eckball von rechts zu einer Riesenchance, als ein heranstürmender Freitaler zum Kopfball kam, diesen aber an den rechten Pfosten des Bannewitzer Gehäuses setzte. In der 10. Minute gab es dann die erste echte Bannewitzer Chance. Bruno Schneider setzte einen Freistoß von kurz vor der linken Ecke des Strafraums knapp über das Freitaler Tor. Ein Schuss von Maik Kretzschmar in der 21. Minute strich nur knapp am rechten Pfosten des Freitaler Tors vorbei. Ansonsten waren Torchancen beider Mannschaften eher selten. Das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt und ging es dann mal bis in Strafraumnähe, waren beide Abwehrreihen zur Stelle und ließen wirklich gefährliche Situation erst gar nicht aufkommen. So waren es meist Standards, die Gefahr brachten, wie in der 23. Minute, als Jakob Schulz einen Kopfball nach einer Ecke von rechts nur knapp am linken Pfosten vorbei setzte. Glück hatten die Bannewitzer in der 25. Minute, als Kevin Moraweck als letzter Mann mittig angespielt wurde und ihm der Ball versprang, so dass ein heranstürmender Freitaler an den Ball kam und aufs Bannewitzer Tor zulaufen konnte. Patrick Richter kam aus dem Tor und verkürzte den Winkel und Kevin Moraweck bedrängte den Freitaler Angreifer, der seinen Schuss aus 15 Metern verzog und deutlich neben das Tor setzte. Ein Freistoß von Kevin Moraweck in der 38. Minute von kurz hinter der Mittellinie zwang den Freitaler Keeper zum Eingreifen, aber dieser pflückte den Ball ohne große Probleme herunter. In der 41. Minute zogen die Bannewitzer ein Powerplay vor dem Freitaler Strafraum auf, aber immer wieder brachte ein Freitaler Abwehrspieler einen Fuß dazwischen. Bruno Schneider konnte sich dann aber bis zur Torauslinie durchspielen, flankte in den Strafraum, aber der Kopfball von Michel Böhme landete genau in den Armen des Freitaler Torhüters. Die letzte Chance vor der Halbzeitpause hatte Freital, aber Patrick Richter konnte den Eckball von links mit dem Fuß parieren. So ging es torlos in die Halbzeit.

Die Entscheidung fiel erst in den letzten Minuten

Die erste Chance in der 2. Halbzeit hatten die Bannewitzer. In der 47. Minute stürmte Michel Böhme auf der rechten Seite davon, wurde gelbwürdig von hinten von den Beinen geholt, die Bannewitzer blieben aber in Ballbesitz und durch einen Flankenwechsel nach links landete der Ball bei John Rabe, der zog in den Strafraum und lupfte den Ball hoch auf die Fünfmeterraumgrenze, aber ein Freitaler rutschte in den Ball hinein und klärte zum Einwurf. Drei Minuten später wäre der Freistoß von Kevin Moraweck im linken Winkel des Freitaler Tors gelandet, aber der Keeper brachte gerade noch die Faust dazwischen und lenkte den Ball übers Tor. Dann passierte längere Zeit nichts sonderlich Aufregendes, bis dann in der 68.Minute Patrick Richter einen Schuss aus 17 Metern über die Latte lenken musste. In der 70. Minute war es erneut ein Freistoß von Kevin Moraweck, dieses Mal von der rechten Seite, der den Freitaler Torhüter zum Eingreifen zwang, aber dieser konnte erneute zur Ecke abwehren. Vier Minuten später war es wieder ein Freistoß von Kevin Moraweck aus zentraler Position, den der Freitaler Keeper per Faustabwehr aus der unmittelbaren Gefahrenzone brachte. Ein weiterer Freistoß der Bannewitzer in der 82. Minute ließ es im Freitaler Strafraum lichterloh brennen. Der Freistoß landete rechts vom Tor bei Michel Böhme, der in die Strafraum Mitte zurück köpfte. Dort schlug der heranstürmende Martin Neubert am Elfmeterpunkt über den Ball, den dann ein Freitaler aus dem Strafraum schlug. Aber das war’s noch nicht, denn der Ball landete bei John Rabe, der den Ball hoch in den Strafraum schlug, aber jetzt war der Freitaler Torhüter zur Stelle und holte sich den Ball. Aber dann passierte es. Die Bannewitzer Konzentration hatte etwas nachgelassen und Freital gelang in der 86. Minute ein guter Angriff über rechts. Die Flanke in den Strafraum wurde nicht verhindert und landete auf dem Kopf von Eric Zimmermann, der den Ball zum 1:0 für Freital versenkt – bitter für die Bannewitzer. In der 89.Minute kam ein Freitaler erneut auf der rechten Seite aus 20 Metern zu einer Flanke in den Strafraum und dort war Eric Zimmermann vor Patrick Richter am Ball und nickte zum 2:0 für Freital ein – die Entscheidung. Bannewitz kämpfte zwar weiter und kam noch zu zwei guten Chancen, aber es blieb letztendlich beim glücklichen 2:0 Sieg für die Freitaler.

Wenn man von den letzten fünf Minuten, in denen die Bannewitzer nicht konzentriert genug waren, absieht, kann man mit der gezeigten Leistung der Bannewitzer zufrieden sein, insbesondere wenn man bedenkt, dass fünf Stammspieler, darunter der gesamte etatmäßige Sturm, fehlten.

Am nächsten Sonntag geht es dann gegen die 2. Mannschaft von Pirna-Copitz und auch hier stehen die Bannewitzer bestimmt vor keiner leichten Aufgabe.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), Markus Walther (65. Nico Barnasiow), Jakob Schulz, Maximilian Genschmar, John Rabe, Bruno Schneider, Michel Böhme, Kai Mittag (C), Martin Neubert, Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Michael Brückner, Alexander Hildebrandt, Nico Barnasiow

Karl-Heinz van Pée