Der SV Bannewitz kommt im ersten Rückrundenspiel gegen Lichtenberg nicht über ein 0:0 hinaus

Nach der dreimonatigen Winterpause ohne Winter ging’s am Sonntag für die 1. Mannschaft des SVB endlich wieder um Punkte. Mit dem SV Lichtenberg kam der Tabellensechste an die Rosentitzer Straße und damit gleich eine schwere Aufgabe für den SVB, der mit der Hinrunde und Platz 8 insgesamt nicht so recht zufrieden sein konnte. Im Hinrundenspiel in Lichtenberg hatten die SVB-Jungs nach einer 2:0-Führung den Sieg noch leichtfertig vergeben und mit 2:3 verloren. Wiedergutmachung war also angesagt.

Die Bannewitzer hatten aufgrund des ausgefallenen Winters beschlossen, schon jetzt auf dem Rasenplatz zu spielen, der gewalzt (Charlie), gemäht (Florian Schmieder) und mit Farbe versehe wurde (Jurek und Charlie). Trotz Dynamospiel und Coronavirus fanden sich immerhin 55 zahlende Zuschauer ein, und die sollten ein zumindest spannendes Spiel sehen.

Steve Schurzky im Bannewitzer Tor musste bereits in der 2. Minute retten, als ein Lichtenberger Stürmer mit einem guten Pass geschickt wurde, aber der Linienrichter hatte auch die Fahne gehoben, so dass alles ok war, aber Steve Schurzky hatte sich gleich Selbstvertrauen geholt und das sollte noch wichtig werden. Im Gegenzug kamen die Bannewitzer gut über die linke Seite, aber die Hereingabe von Martin Neubert kam etwas zu dicht aufs Lichtenberger Tor, so dass der Lichtenberger Keeper den Ball in aller Ruhe herunterholen konnte. In der 9. Minute segelte ein Lichtenberger Freistoß in den Bannewitzer Strafraum, wo ein Lichtenberger ziemlich unbedrängt mit dem Kopf an den Ball kam und Richtung linkes oberes Toreck köpfte, aber Steve Schurzky konnte den Ball mit einer klasse Parade abwehren. Zwar kam wieder ein Lichtenberger an den Ball, aber dieser setzte das Spielgerät dann harmlos übers Tor. Patrick Wolf zog in der 14. Minute von kurz hinter der Mittellinie ab und der Ball senkte sich kurz vor dem Lichtenberger Tor und landete an der Oberkante der Querlatte – Pech für den SVB. In der 15. Minute brachte ein katastrophaler Rückpass einen kurz vor dem Bannewitzer Strafraum völlig freistehenden Lichtenberger ins Spiel, aber dieser scheiterte erneut am herausgelaufenen Steve Schurzky, so dass die nicht minder katastrophale Fehlentscheidung des Linienrichters auf Abseits die Lichtenberger nicht benachteiligte. Ein Abschlag des Lichtenberger Keepers in der 17. Minute wurde an der Mittellinie von einem Lichtenberger nach links in den Lauf eines Mitspielers verlängert, der von außen in den Strafraum zog, dort aber konnte ihn die Bannewitzer Abwehr stellen und den Ball abwehren. Hier wurde deutlich, dass die Bannewitzer Abwehr mit den schnellen Lichtenberger Stürmern ganz schöne Probleme hate und öfters mal etwas träge wirkte. In der 23. Minute setzte sich Christian Rose schön auf der linken Seite durch und passte an den Lichtenberger Strafraum, wo ein zurückgeeilter Lichtenberger in den Ball hineinrutsche und ihn gefährlich knapp neben das eigene Tor setzte. Nur eine Minute später trugen die Bannewitzer einen schönen Angriff vor. Jakob Schulz spielte den Ball in der Mitte der Lichtenberger Spielplatzhälfte nach links auf Robin Glanz, der sofort weiter nach außen zu John Rabe spielte. Dessen Flanke kam gut Richtung Elfmeterpunkt, wo gleich zwei Bannewitzer bereit standen, aber Leo Schick kam mit dem Kopf nicht ideal an den Ball, so dass er harmlos ins Aus ging. Hier wäre es vermutlich besser gewesen, den Ball zum besser dahinter postierten Paul Szuppa durchzulassen. Ein Lichtenberger Freistoß in der 30. Minute aus der Lichtenberger Spielfeldhälfte landete kurz vor dem Strafraum bei einem Lichtenberger, der drang unbedrängt in den Strafraum ein, schoss den Ball aber harmlos übers Tor. Nur eine Minute später brachte ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung die Bannewitzer in arge Bedrängnis. Auf einmal war ein Lichtenberger kurz vor dem Bannewitzer Strafraum frei am Ball. Jakob Schulz, der bereits gelbbelastet war, kam nicht mehr an den Lichtenberger heran aber Steve Schurzky lief heraus und zwang den Lichtenberger zum Abschluss. Zum Glück für die Bannewitzer setzte der Lichtenberger den Ball aber weit übers Tor. In der 32. Minute bediente Patrick Wolf Martin Neubert auf der linken Seite mit einem Einwurf. Der hohe Ball in die Strafraumitte erreichte dort weder einen Bannewitzer noch einen Lichtenberger, sondern wurde rechts außen von John Rabe erlaufen. Dessen Flanke auf den Elfmeterpunkt landete bei Paul Szuppa, der aber in Rücklage deutlich neben das Tor köpfte. Der hinter ihm postierte Martin Neubert hätte da wohl mehr mit dem Ball anfangen können – reden Jungs! In der 34. Minute war es erneut eine Kopfballverlängerung eines Lichtenbergs auf der linken Seite, die eine gute Lichtenberger Chance einleitete. Der Ball kam schön in den Lauf eines Lichtenberger Stürmers, der kurz vor dem Strafraum in die Mitte auf einen völlig freistehenden Lichtenberger passte. Bevor ein Bannewitzer herankam, schoss er, aber der Schuss war zu unplatziert und zu schwach, so dass er Steve Schurzky vor kein Problem stellte. Trotzdem hatte hier der SVB enormes Glück. Ein Lichtenberger Freistoß in der 36. Minute aus etwa 22 Metern ging über die gut gestellt Bannewitzer Mauer, aber auch harmlos übers Bannewitzer Tor. So ging es mit 0:0 in die Halbzeitpause.

Die Bannewitzer scheitern einmal an der Latte und zweimal am Pfosten

In der 47. Minute landete ein Lichtenberger Freistoß von kurz hinter der Mittellinie zentral im Bannewitzer Strafraum, wo wieder ein Lichtenberger an den Ball kam, aber der scheiterte erneut an Steve Schurzky, der mit dem Oberschenkel abwehren konnte. Nur eine Minute später segelte ein Bannewitzer Eckball von links in den Lichtenberger Strafraum, wo der Ball bei Florian Schmieder landete, der ihn aber nicht kontrollieren konnte, so dass sich der Lichtenberger Torhüter mit mehrmaligem Nachfassen die Pille angeln konnte. In der 49. Minute fand ein langer Ball aus der Bannewitzer Abwehr heraus Paul Szuppa an der Mittellinie, der passte nach rechts in den Lauf von Leo Schick, der den Ball von der Strafraumseite hoch aufs Tor zog, aber der Ball klatschte an die Querlatte und rutsche von dort übers Tor. Ein Bannewitzer Eckball in der 55. Minute brachte die Lichtenberger Abwehr in große Bedrängnis. Der Keeper konnte den Ball nicht sichern, so dass Jakob Schulz an den Ball kam und ihn mit dem Rücken zum Tor auf dieses zog, aber dieses Mal verhinderte der Pfosten die Bannewitzer Führung. In der 58. Minute segelt ein Bannewitzer Freistoß in den Lichtenberger Strafraum, wurde per Kopf abgewehrt, landete aber an der Strafraumgrenze bei Leo schick, der ihn wieder hoch in den Strafraum zurück beförderte, wo Florian Schmieder an den Ball kam, aber dessen Kopfball landete in den Händen des Lichtenberger Keepers. Eine Unkonzentriertheit in der Bannewitzer Abwehr brachte in der 60. Minute mal wieder Gefahr fürs Bannewitzer Tor, als ein Ballverlust auf der rechten Seite einem Lichtenberger eine Hereingabe in den Strafraum ermöglichte, aber Steve Schurzky hatte aufgepasst und konnte kurz vor einem einschussbereiten Lichtenberger abwehren. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung konnte sich Christian Rose kurz vor dem Bannewitzer Strafraum nur mit einem Foul helfen. Der Lichtenberger Freistoßschütze zog den Ball innen an der Mauer vorbei, aber dem Schuss fehlte Schmackes und Steve Schurzky konnte ihn problemlos aufnehmen. In der 81. Minute fand zum wiederholten Mal ein Lichtenberger Freistoß von der Mittellinie aus den Kopf eines Lichtenbergers an der Bannewitzer Strafraumgrenze. Der Ball wurde in die Strafraum Mitte verlängert, wo nun ein Lichtenberger frei vor Steve Schurzky auftauchte. Der war herausgekommen und konnte den Ball abwehren, aber ein weiterer Lichtenberger kam an den Ball, schob ihn aber knapp am linken Pfosten vorbei. In der 84. Minute kamen die Lichtenberger nach einem Bannewitzer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung über die rechte Seite, ein Pass hinter die Bannewitzer Abwehrkette brachte einen Lichtenberger in eine gute Position, aber dessen Schuss landete am Außennetz. Florian Schmieder wurde in der 87. Minute durch ein brutales Foul von hinten, wobei der Lichtenberger überhaupt keine Chance hatte, an den Ball zu kommen, von den Beinen geholt. Die eigentlich fällige Rote Karte ließ der Schiedsrichter aber stecken und zeigte unverständlicherweise nur Gelb. Kevin Moraweck legte sich den Ball zurecht und zog die Pille aus 25 Metern mit Links auf das linke obere Toreck. Der Lichtenberger Keeper verfehlte den Ball, aber der landete nicht im Tor sondern klatschte hinter dem Keeper an den Pfosten, von wo er auf der anderen Seite des Keepers wieder in Spielfeld zurück sprang, und ein Lichtenberger per Kopf klären konnte. Lichtenberg kam in der 89. Minute nochmals schnell über die linke Seite, aber die scharfe Hereingabe an den Fünfmeterraum wurde von einem heranrutschender Lichtenberger knapp verfehlt. So blieb es beim insgesamt gesehen gerechten 0:0, wobei die Bannewitzer insbesondere in der 1. Spielhälfte Glück hatten, dass sie Dank der Lichtenberger Abschlussschwäche und der Rettungstaten von Steve Schurzky nicht in Rückstand geraten waren. Anderseits hatten die Bannewitzer mit ihren Latten- und Pfostentreffern Pech.

Am nächsten Samstag geht es nach Hartmannsdorf, wo die Bannewitzer mit Sicherheit eine kämpferisch starke Hartmannsdorfer Mannschaft erwartet, die dringend Punkte benötigt.

Die Videos zum Spiel findet ihr wie üblich auf dem YouTube-Kanal des SV Bannewitz.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), John Rabe (70. Maik Kretzschmar), Leo Schick, Paul Szuppa, Christian Rose, Robin Glanz (45. Florian Schmieder), Kai Mittag (C), Martin Neubert, Jakob Schulz (58. Kevin Moraweck), Leon Heymann, Patrick Wolf; Auswechselspieler: Florian Schmieder (ETW), Maximilian Genschmar, Paul Müller, Bruno Schneider, Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck, Steve Kunze

Charlie

Es geht bald wieder los – die Vorbereitungsspiele der 1. Fußballherrenmannschaft

06.02.2020, 19:30 Uhr: SV Eintracht Strehlen – SV Bannewitz 3:7

08.02.2020, 14:00 Uhr: SV Post Germania Bautzen – SV Bannewitz 1:4

13.02.2020, 19:00 Uhr: SG Wurgwitz – SV Bannewitz 0:6

16.02.2020, 13:00 Uhr: SG Weixdorf – SV Bannewitz 2:1

20.02.2020, 19:00 Uhr Post SV Dresden – SV Bannewitz 2:4

26.02.2020, 19:00 Uhr: SV Bannewitz – FV Dresden 06 Laubegast abgesagt

27.02.2020, 19:00 Uhr: SV Bannewitz – SV Helios 24 Dresden 1:2

29.02.2020, 15:00 Uhr: SV Bannewitz – SG Dresden Striesen abgesagt

Geht doch! Der SVB gewinnt in Sebnitz mit 4:2

Nach den vier aufeinander folgenden Niederlagen gegen Weinböhla, Stahl Freital, Freiberg und Wesenitztal war der SVB in Zugzwang. Gegen Sebnitz musste unbedingt gepunktet werden, um nicht weiter abzurutschen und um auch den eigenen Ansprüchen zu genügen. Wie brisant die Lage wirklich ist, macht ein Blick auf die Tabelle der Landesliga deutlich. Es ist nämlich damit zu rechnen, dass zwei Mannschaften aus der Landesliga absteigen könnten, die in unsere Staffel kommen würden und dass es damit vier Absteiger aus der Landesliga Mitte geben würde. Allerdings war die Aufgabe in Sebnitz alles andere als einfach. Die Sebnitzer waren zwar schlecht in die Saison gestartet, hatten dann aber mächtig zugelegt und standen nun auf Platz sieben, also einen Platz und zwei Punkte vor den Bannewitzern.

Die Sebnitzer kamen in der 5. Minute gefährlich über die rechte Seite, aber Kai Mittag konnte den Passe in die Mitte des Strafraums gerade noch abfangen. In der 8. Minute waren dann die Bannewitzer dran. Ein langer Pass in die Mitte auf Paul Szuppa, der den Ball zur Florian Schmieder zurück prallen ließ, der leitete nach links weiter, von wo der Ball wieder zu dem nicht im Abseits stehenden Paul Szuppa gespielt wurde. Der passte nach links in den Lauf eines Bannewitzers, der abzog, aber der Sebnitzer Keeper wehrte den Schuss ab und der Nachschuss ging übers Tor; der Schiedsrichter hatte aber wegen Abseits abgepfiffen – eine enge Entscheidung. Dieser Bannewitzer Angriff ließ auf mehr hoffen. In der 13. Minute hätte Sebnitz nach einer Bannewitzer Nachlässigkeit in der Abwehr eigentlich in Führung gehen müssen, aber der Schuss des Sebnitzer Angreifer ging übers Tor – Glück für den SVB. Martin Neubert setzte sich in der 14. Minute auf der linken Seite durch und zog den Ball aus spitzem Winkel aufs Tor. Der Ball wäre wohl im Winkel am kurzen Pfosten gelandet, aber der Sebnitzer Keeper konnte gerade noch zur Ecke abwehren. Martin Neubert schlug den Eckball von der rechten Seite hoch in den Fünfmeterraum. Der Sebnitzer Keeper verfehlte den Ball und auch Jakob Schulz segelte am Ball vorbei, aber dann landete der Ball am langen Pfosten bei Florian Schmieder, der ihn mit dem Fuß erwischte uns als Aufsetzer in Richtung Tor drückte. Der Ball wäre über die Linie gegangen, aber ein Sebnitzer schlug ihn mit der Hand von der Linie. Dafür sah er zu Recht Rot und die Bannewitzer bekamen einen Elfmeter zugesprochen. Der Sebnitzer Keeper war dann auf einmal am Fuß verletzt und wurde zwei Minuten gehandelt. Die Bannewitzer hielten sich mit dem Ball warm und in der 17. Minute trat Jakob Schulz, der sich nicht hatte irritieren lassen, an und versenkte den Elfer zum 1:0 für den SVB. Die Sebnitzer blieben aber gefährlich und die Bannewitzer mussten insbesondere in der Abwehr aufpassen. In der 20. Minute taten sie sich schwer, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, aber schlussendlich gelang es, ohne dass Schlimmeres passierte. In der 22. Minute wurde der Ball stark auf Paul Szuppa durchgesteckt, der in den Strafraum lief und eine gute Schussgelegenheit hatte, aber verzog. Ein Bannewitzer Abwehrfehler in der 24. Minute bescherte den Sebnitzern erneut eine 100% Torchance, aber der Schuss ging knapp am linken Pfosten des Bannewitzer Kastens vorbei. Nach einem abgefangenen Sebnitzer Angriff bauten die Bannewitzer in der 29. Minute ihrerseits in aller Ruhe einen Angriff auf. Dann schlug Jakob Schulz von der Mittellinie aus einen langen Pass auf Halblinks in den Lauf von Florian Schmieder, der nahm den Ball mit, zog in den Strafraum und schlenzte ihn von der Fünfmeterraumecke gekonnt zum 2:0 ins lange Eck. Einen Sebnitzer Angriff in der 37. Minute, bei dem die Bannewitzer im Mittelfeld den Sebnitzern zu viel Platz ließen, den ein Sebnitzer zu einem hohen Pass zwischen die beiden Bannewitzer Innenverteidiger nutzte, schloss ein Sebnitzer Angreifer mit einem Lupfer über den Bannewitzer Keeper ab und es stand nur noch 1:2. In der 39. Minute startete Martin Neubert auf der liken Seite einen Angriff, verlor zwar den Ball, erkämpfte ihn sich aber wieder und passte in den Strafraum. Der heranstürmende Florian Schmieder kam aber gegen den Sebnitzer Keeper einen Schritt zu spät. Jakob Schulz spielte in der 44. Minute einen Pass mittig Richtung Paul Szuppa. Ein Sebnitzer kam zwar an den Ball, aber der rutsche ihm durch und so kam Paul Szuppa doch noch an den Ball, den er in die Mitte zu Florian Schmieder weiterleitete. Der setzte sich im Strafraum durch und versenke den Ball zum 3:1 für den SVB.

Sebnitz bäumt sich auf, aber Florian Schmieder macht mit seinem dritten Tor alles klar

In der 51. Minute wurde Paul Szuppa mit einem langen hohen Ball zentral an der Strafraumgrenze angespielt, nahm den Ball mit, legte ihn sich aber etwas zu weit vor und der Sebnitzer Keeper war zur Stelle. Dessen Abwurf landete zwar bei einem Mitspieler, aber Kai Mittag nahm diesem den Ball ab und zog in den Strafraum, passte dann in die Strafraummitte zu einem heranstürmenden Bannewitzer, aber dessen Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein Pass von Jakob Schulz in der 60. Minute in die Spitze landete bei einem Bannewitzer, der nach rechts zog, in die Mitte in den Lauf von Florian Schmieder passte, der abzog, aber der Schuss wurde abgeblockt. Der Ball landete auf der linken Strafraumseite bei Paul Szuppa, der flankte in die Mitte zu Florian Schmieder, der versuchte sich durchzusetzen, aber seine Aktion wurde wegen Foulspiel abgepfiffen. Die Bannewitzer versuchten in der 73. Minute einen Angriff aufzubauen und dann schlug Paul Szuppa den Ball nach links vorne. Martin Neubert erlief den Ball und flankte quer über den Strafraum zu einem Mitspieler, der passte zu Florian Schmieder, der abzog, aber der Sebnitzer Keeper konnte den Ball zur Ecke abwehren. Der Sebnitzer Torhüter kam nicht richtig an die Ecke heran, so dass der Ball bei Robert Knöfel landete, der aufs linke untere Eck schoss, aber der Sebnitzer Keeper konnte den Schuss parieren. Sebnitz bekam in der 82. Minute einen Freistoß etwa 22 Meter vor dem Bannewitzer Tor in zentraler Position zugesprochen, über dessen Berechtigung sich trefflich streiten lässt. Der Sebnitzer Freistoßschütze zielte genau und versenkte ihn an der Mauer vorbei zum 2:3-Anschlusstreffer im Bannewitzer Kasten. Die Sebnitzer witterten nun ihre Chance, zumindest zum Ausgleich zu kommen, aber die Bannewitzer hielt gut dagegen und verlegten sich nicht nur aufs Verteidigen. In der 84. Minute wurde Paul Szuppa am Elfmeterpunkt angespielt, knallte den Ball aber freistehend übers Tor. Florian Schmieder machte dann in der 89. Minute alles klar. Ein klasse Anspiel in den Lauf nutzte er gekonnte, umspielte den Sebnitzer Keeper und schob zum 4:2 für den SVB ein. Das war wohl zu viel für einen Sebnitzer, der sich wegen Meckerns die Gelbe Karte holte, aber das beruhigte ihn nicht, so dass er Gelb-Rot bekam. Das war‘s dann auch und der SVB konnte sich über drei verdiente Punkte freuen. Durch diesen Sieg haben sich die Bannewitzer an Sebnitz vorbei auf Platz 7 geschoben.

Am kommenden Sonntag kommt die 2. Mannschaft von Pirna-Copitz zum letzten Spiel der Hinrunde an die Rosentitzer Straße. Die Bannewitzer dürfen sich auf keinen Fall von der Platzierung der Copitzer auf dem vorletzten Tabellenplatz trügen lassen. Zum einen hat Copitz am vergangenen Wochenende Gröditz mit 5:2 geschlagen und zum anderen haben die Bannewitzer in den beiden Spielen der letzten Saison gegen die Copitzer alles andere als gut ausgesehen. Die Bannewitzer sollten also gewarnt sein und voll konzentriert in das Spiel gehen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Hannes Thiele (TW), Paul Szuppa, Robert Knöfel, Florian Schmieder, Robin Glanz (70. Patrick Wolf), Kai Mittag (C), Martin Neubert, Jakob Schulz, Leon Heymann, Maik Kretzschmar, Steve Kunze (70. Bruno Schneider); Auswechselspieler: Steve Schurzky (ETW), Paul Müller, Bruno Schneider, Patrick Wolf

Die Videos zum Spiel sind unten zu finden.

Karl-Heinz van Pée

Erneute Bannewitzer Pleite: der SVB verliert gegen Wesenitztal mit 1:4

Hallo SVB-Fans,

ich trete aus Frust in einen „Berichts-Streik“. Es macht einfach keinen Spaß, Spielberichte zu blöden Niederlagen zu schreiben. Es gibt erst wieder einen Spielbericht, wenn unsere Jungs mal wieder punkten!

Sorry, aber es nervt gerade.

Mit sportlichen Grüßen

Charlie

Der SV Bannewitz blamiert sich beim 1:3 gegen Weinböhla

Die Bannewitzer fuhren mit gemischten Gefühlen zum Tabellenletzten nach Weinböhla, da ihnen bewusst war, dass sie in dieser Saison auf ein gutes ein schwaches, wenn nicht sogar ein schlechtes Spiel folgen ließen und das Spiel davor, gegen Meißen, war ein sehr gutes Spiel gewesen. So stand die Frage im Raum, ob sie diese unglückselige Serie würden beenden können.

Zu Beginn des Spiels auf dem kleinen Kunstrasenplatz sah es auch ganz danach aus. Die Bannewitzer machten von Anfang an Druck und kamen bereits in der 1. Minute zu einem guten Angriff, aber es fehlte der Abschluss. Nach einem Freistoß in der 5. Minute ging der Kopfball von Robert Knöfel nur knapp am Pfosten des Weinböhlaer Tors vorbei. Weinböhla kam in der 7. Minute zu einem gefährlichen Angriff, aber der Torschuss war kein Problem für Steve Schurzky. Im Gegenzug setzte sich Paul Szuppa auf der linken Seite durch, passte zu Florian Schmieder, der von der linken Strafraumseite scharf nach innen in den Lauf von Martin Neubert passte, und der versenkte das Leder im Weinböhlaer Kasten. Pech nur, dass der Linienrichter Martin Neubert im Abseits gesehen hatte – eine zumindest fragwürdige Entscheidung. In der 19. Minute knallte Paul Szuppa von der Strafraumgrenze aus einen Freistoß an den Innenpfosten des Weinböhlaer Tor, von wo er im Strafraum bei einem Weinböhlaer landete, der per Kopf klären konnte. Ein Bannewitzer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung brachte in der 22. Minute höchste Gefahr für den Bannewitzer Kasten, denn der Weinböhlaer Angreifer zog sofort ab, aber Steve Schurzky, der recht weit vor seinem Tor stand, konnte gerade noch mit dem Fuß zur Ecke abwehren. In der 31. Minute konnte Steve Schurzky nach einem Weinböhlaer Freistoß sich den Ball gerade noch vor zwei Weinböhlaern sichern. Weinböhla wurde jetzt immer stärker und in der 35. Minute kam Robin Glanz auf der linken Bannewitzer Seite auf Höhe des eigenen Strafraums in Bedrängnis und flankte in die Mitte, wo ein Weinböhlaer an den Ball kam, zu einem Mitspieler durchsteckte und der hatte keine Mühe, zum 1:0 für Weinböhla einzunetzen. Steve Schurzky rollte in der 42. Minute den Ball zum kurz vor dem Strafraum stehenden Jakob Schulz, der sofort angegriffen wurde und sich nur mit einem Foulspiel wehren konnte – Freistoß für Weinböhla aus zentraler Position etwa 20 Meter vom Tor entfernt. Der Freistoß wurde flach schräg an der rechten Mauerseite vorbeigeschossen und ging in die Torwartecke. Steve Schurzky konnte den Ball nicht festmachen und ein Weinböhlaer war sofort da und drückte den Ball zum 2:0 für Weinböhla ins Netz. Die Bannewitzer versuchten, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, bissen sich aber immer wieder an der dicht stehenden Weinböhlaer Abwehr fest. Einen Schuss von Robert Knöfel in der 44. Minute konnte der Weinböhlaer Keeper gerade noch zur Seite abwehren. Maximilian Genschmar passte in der 45. Minute an die Strafraumgrenze zu Paul Szuppa, der spielte den Ball weiter zu Florian Schmieder, und der ließ dem Weinböhlaer Keeper keine Chance und versenkte zum 1:2-Anschlußtreffer für den SVB. So ging es mit 2:1 für Weinböhla in die Halbzeitpause.

Eine schwache 2. Halbzeit besiegelte die Bannewitzer Niederlage

Die Bannewitzer kamen in der 46. Minute zu einem guten Angriff über die linke Seite. Paul Szuppa passte von links in den Strafraum, wo Florian Schmieder abzog, aber sein Schuss wurde gerade noch abgeblockt, wie auch ein weiterer Schuss. Es war einfach kein Durchkommen für die Bannewitzer. Die Bannewitzer brachten sich jetzt immer mehr selbst in Schwierigkeiten und nach vorne lief so gut wie nichts mehr. In der 76. Minute ließ sich die Bannewitzer Abwehr durch einen langen, hohen Ball überrumpeln und der Weinböhlaer Stürmer hatte kein Problem zum 3:1-Endstand einzuschießen.

Die Bannewitzer hatten stark angefangen, dann aber enorm nachgelassen, wobei kein Aufbäumen zu erkennen war. Die Köpfe gingen früh runter und sie ergaben sich nahezu kampflos in ihr Schicksal. Mit Galgenhumor könnte man annehmen, dass ja nach einem schlechten Spiel wieder ein gutes kommen müsste, wenn diese verflixte Serie hält und dann könnte man ja für das Spiel gegen den Tabellenzweiten Stahl Freital am nächsten Sonntag Hoffnung schöpfen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Maximilian Genschmar, Paul Szuppa, Robert Knöfel (46. Bruno Schneider), Florian Schmieder, Robin Glanz (83. William Brüggemann), Kai Mittag, Martin Neubert, John Rabe (83. Patrick Wolf), Jakob Schulz, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), William Brüggemann, Bruno Schneider, Patrick Wolf, Maik Kretzschmar

Die Videos zum Spiel findet Ihr unten.

Charlie

Der SV Bannewitz bezwingt Meißen dank einer starken Leistung verdient mit 3:1

Am Sonntag war der aktuelle Tabellendritte, Meißen, zu Gast an der Rosentitzer Straße. Die Meißner wollten an Hainsberg dranbleiben und sich den 2. Tabellenplatz wieder zurückerobern und da war ja auch noch die bittere 1:8-Niederlage aus der letzten Saison, für die die Meißner sich revanchieren wollten. Bei den Bannewitzern war Rehabilitation für das schlechte, ja in der 2. Halbzeit sogar katastrophale Spiel in Heidenau angesagt, und sie wollten sich auch den 5. Tabellenplatz wieder zurückerobern. Somit war von der Ausgangslage her mit einem spannenden Spiel zu rechnen. Dass diese Voraussetzungen aber nur 51 zahlende Zuschauer anlockten, war doch sehr enttäuschend, aber die anwesenden Fans sollten von beiden Mannschaften ein rassiges und sehr gutes Spiel geboten bekommen.

Bannewitz hätte eigentlich bereits in der 1. Minute durch Martin Neubert in Führung gehen müssen, aber der brachte es fertig, den Ball übers Tor zu schießen – Rücklage eben. Die Bannewitzer drängten weiter und kamen in der 3. Minute zu einem guten Angriff, aber der Meißner Keeper hatte aufgepasst und holte sich den Ball vor einem heranlaufenden Bannewitzer. In der 7. Minute steckte Kai Mittag den Ball zwischen zwei Meißner Abwehrspielern in den Lauf von Markus Walther durch, der dadurch frei vor dem Meißner Torhüter an den Ball kam, aber der Linienrichter winkte Abseits – eine klare Fehlentscheidung (s. Video)! Ein langer Abschlag von Steve Schurzky in der 8. Minute landete in der Meißner Hälfte bei einem Bannewitzer, der per Kopf verlängerte und dann fochten Bannewitzer und Meißner ein kleines Kopfballduell aus, bis sich Paul Szuppa den Ball schnappte, vor dem Strafraum nach rechts zog, sich gegen ein paar Meißner durchsetzte und den Ball von der Torauslinie in die Mitte zog, wo Martin Neubert dieses Mal nichts falsch machen konnte und den Ball mit der Brust zum 1:0 für den SVB über die Linie drückte. In der 14. Minute köpfte ein Meißner nach einem Bannewitzer Freistoß von der Mittellinie aus den Ball von der Strafraumlinie genau zu Paul Szuppa, und der zog sofort ab, aber der Meißner Keeper konnte den Ball parieren. Jakob Schulz chippte den Ball in der 19. Minute in den Meißner Strafraum. Nachdem der Ball in der linken Strafraumseite gelandet war, wurde er nach rechts hinüber in den Fünfmeterraum geflankt, von wo Paul Szuppa ihn in die Mitte köpfte, wo Kai Mittag drankam, aber er setzte das Ding aus fünf Metern über die Querlatte. In der 21. Minute brannte es nach einem Fehlpass in die Beine eines Meißner Stürmers, der freie Bahn Richtung Bannewitzer Tor hatte, lichterloh, aber Steve Schurzky kam herausgelaufen und konnte den Schuss zur Ecke abwehren. Meißen kam in der 30. Minute zu einer weiteren guten Chance, als ein Meißner nach einem langen Ball in den Strafraum den Ball mit dem Kopf Richtung Elfmeterpunkte verlängerte, aber Steve Schurzky hatte aufgepasst und war vor einem heranstürmenden Meißner am Ball. In der 35. Minute landete ein aus dem Bannewitzer Strafraum abgewehrter Ball in der Mitte der Bannewitzer Hälfte bei einem Meißner, der direkt hoch nach halblinks an die Strafraumgrenze flankte, wo der Ball bei einem freien Meißner landete, und der zog mit Links ab und der Ball landete unhaltbar zum 1:1-Ausgleich im Bannewitzer Kasten. Ein Bannewitzer Einwurf in der 41. Minute landete bei einem Meißner, der sofort weiterleitete. Ein durchgesteckter Pass fand einen freien Meißner, der knallte die Pille über den herausstürzenden Steve Schurzky hinweg, aber die Querlatte rettete für die Bannewitzer. Die Meißner zogen jetzt ein Powerplay auf und die Bannewitzer waren bis zum Halbzeitpfiff mächtig unter Druck, überstanden diese Phase aber letztendlich unbeschadet.

Ein schnelles und ein spätes Tor bringen den Bannewitzern drei Punkte

Die Bannewitzer waren offensichtlich hellwach aus der Kabine gekommen. Nach einem Bannewitzer Freistoß in der Nähe der Mittellinie in der 47. Minute kam der Meißner Keeper nicht richtig an den Ball, und ein Abwehrspieler knallte das Ding einfach mal nach vorne, wo er bei Maximilian Genschmar landete, und der beförderte den Ball per Kopf gleich wieder zurück Richtung Meißner Strafraum. Markus Walther passte zu Paul Szuppa, der setzte sich auf der linken Seite durch, zog bis zur Grundlinie und passte dann scharf an den Elfmeterpunkt, und Steve Kunze war zur Stelle und knallte den Ball zum 2:1 in die Maschen des Meißner Kastens. Nur drei Minuten später kamen die Meißner zu einer guten Chance. Ein durchgesteckter Ball landete in der 50. Minute kurz vor der Strafraumgrenze bei einem freien Meißner Stürmer und der lief Richtung Tor, legte sich den Ball aber etwas zu weit vor, so dass Steve Schurzky sich den Ball greifen konnte. Steve Schurzky musste in der 50. Minute einen Freistoß und der 62. Minute einen Schuss parieren, aber dies klappte problemlos. In der 64. Minute wurde Steve Kunze mit einem bösen Foul von den Beinen geholt. Jakob Schulz zog den Freistoß aus etwa 25 Metern direkt aufs Tor, aber der Meißner Keeper konnte den Ball gerade noch über die Querlatte lenken. In der 69. Minute landete der Ball am linken Bannewitzer Strafraumeck bei einem freien Meißner, der den Ball aufs Tor knallte, aber ein Bannewitzer warf sich todesmutig in den Schuss und verhinderte so Schlimmeres. Ein Meißner Konter in der 74. Minute brachte Gefahr für das SVB-Tor. Der Ball wurde von der linken Seite nach rechts auf einen freien Meißner gespielt und der zog von der Strafraumgrenze aus ab, aber Steve Schurzky konnte den Ball parieren. In der 77. Minute konterten die Bannewitzer, aber der Schuss von Markus Walther wurde abgeblockt und richtete keinen Schaden an. Eine Meißner Ecke in der 78. Minute landete auf dem Kopf eines völlig allein gelassenen Meißners, aber der Kopfball ging deutlich übers Tor. In der 81. Minute kam erneut ein Meißner frei im Bannewitzer Strafraum zum Kopfball, aber dieses Mal landete der Ball in den Armen von Steve Schurzky. Die Bannewitzer fingen in der 82. Minute einen Meißner Angriff an der Mittellinie ab. Maximilian Genschmar schlug den Ball nach vorne, wo ein Meißner Abwehrspieler den Ball abwehrte, aber der landete dann bei Paul Szuppa, der weiter zu Jakob Schulz spielte und der lupfte nach links in den Lauf des freien Markus Walther, der dem Meißner Keeper keine Chance ließ und zum 3:1 für den SV Bannewitz versenkte. Danach passierte nicht mehr viel und so blieb es bei dem verdienten 3:1-Sieg für den SVB.

Die Bannewitzer Jungs hatten die Vorgaben des Trainers Heiko Beyer sehr gut umgesetzt und taktisch diszipliniert und konzentriert gespielt. Bleibt zu hoffen, dass sie an diese Leistung im Spiel bei Weinböhla am 19.10. anknüpfen können und nicht wieder auf ein starkes ein schwaches Spiel folgt.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Maximilian Genschmar, Paul Szuppa, Robin Glanz (79. Patrick Wolf), Kai Mittag (C), Martin Neubert, John Rabe, Markus Walther, Jakob Schulz, Leon Heymann, Steve Kunze (68. William Brüggemann); Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), William Brüggemann, Paul Müller, Patrick Wolf, Maik Kretzschmar

Die Videos zum Spiel findet Ihr unter.

Karl-Heinz van Pée

https://youtu.be/VlLSnnUHiSoh

ttps://youtu.be/mg78eCg8AOg

Der SV Bannewitz behält im Lokal-Derby gegen Possendorf mit 3:1 die Oberhand

Es war Lokal-Derby-Zeit am Sonntag in Bannewitz und das bei bestem Fußballwetter. Leider wollten das Spiel des Tabellendritten (Possendorf) gegen den Tabellenfünften (Bannewitz) nur 95 zahlende Zuschauer sehen, aber die sollten ein spannendes Spiel zu sehen bekommen. In der Saison 2017/18 gewann Possendorf beide Spiele und in der Saison 2018/19 gelang dies den Bannewitzern, und man durfte nun gespannt sein, was die Saison 2019/20 bringen würde.

Possendorf begann schwungvoll und hatte gleich in der 1. Minute die erste Chance. Die Possendorfer kamen schnell über die linke Seite nach vorn, und beim Pass in die Mitte waren sich zwei Bannewitzer Abwehrspieler nicht einig, so dass ein Possendorfer Stürmer an den Ball kam, aber dessen Schuss ging deutlich übers Tor. In der 4. Minute waren dann die Bannewitzer dran und erzwangen eine etwas riskante Rückgabe zum Possendorfer Torhüter, der den Ball mit dem Fuß abwehren musste. Noch in der gleichen Minute erkämpften sich die Bannewitzer den Ball in der Possendorfer Spielfeldhälfte. Der Ball landete bei Florian Schmieder auf der linken Seite, der in die Mitte zu Jakob Schulz passte und der lief in Richtung Strafraum und wollte abziehen, aber es kam nur ein Kullerball dabei heraus und jeder dachte, dass der Ball kein Problem für den Possendorfer Torhüter sein würde, aber dem rutsche das Ding durch die Hände und zwischen den Beinen hindurch ins Tor – 1:0 für den SVB. Die Possendorfer zeigten sich nicht sonderlich beeindruckt, und in der 7. Minute gab es einen Einwurf von der linken Seite in den Bannewitzer Strafraum. Der erste Bannewitzer verlängerte den Ball per Kopf Richtung Strafraummitte, wo ein weiterer Bannewitzer noch ein bisschen verlängerte und dann landete der Ball bei Rene Schmidt, der mit einem tollen Fallrückzieher den Ball zum 1:1-Ausgleich in den oberen rechten Torwinkel knallte. Bruno Schneider setzte sich in der 15. Minute auf der rechten Seite durch, passte zu Florian Schmieder, der seinen Gegenspieler aussteigen ließ und schräg von links abzog, aber der Ball ging knapp übers Tor. Possendorf war dann in der 16. Minute wieder über links dran, aber Steve Schurzky konnte den satten Schuss mit einer Faustabwehr aus dem Strafraum befördern. Ein Possendorfer Schuss von der Strafraumgrenze aus ging in der 18. Minute am Bannewitzer Kasten vorbei. In der 19. Minute schickte Jakob Schulz William Brüggemann auf der rechten Seite, der flankte in die Strafraummitte, wo Florian Schmieder nicht mit dem Kopf an den Ball kam, dafür aber der hinter ihm postierte Markus Stephan, der den Ball mit einem Flugkopfball auf den Possendorfer Kasten brachte, aber der Possendorfer Keeper kam gerade noch mit einer Hand an den Ball und kratzte ihn von der Linie und dann klärte ein Abwehrspieler die Situation. Possendorf kam in der 22. Minute über links, aber die Flanke in den Strafraum verfehlte ihren Abnehmer knapp. Ein Freistoß in den Possendorfer Strafraum in der 27. Minute strich nur knapp über den Scheitel des zum Kopfball hochgehenden Kevin Moraweck. Jakob Schulz trieb in der 31. Minute den Ball in zentraler Position Richtung Strafraum, steckte dann auf Florian Schmieder durch, der den Ball in die Maschen des Possendorfer Tors knallte, aber Florian Schmieder war beim Abspiel bereits im Abseits und so zählte das Tor nicht. In der 32. Minute klappte es aber besser. Wieder steckte Jakob Schulz auf Florian Schmieder durch, der am Elfmeterpunkt an den Ball kam, den Possendorfer Keeper aussteigen ließ und zum 2:1 für den SVB einschob. Noch während der Torjubel lief, wäre Possendorf beinahe der Ausgleich gelungen, aber Steve Schurzky konnte den Schuss parieren. Nach einem Possendorfer Eckball in der 38. Minute konterten die Bannewitzer schnell über Florian Schmieder, der von links in die Mitte in den Lauf von William Brüggemann passte, der zog von der Strafraumgrenze aus ab, aber der Schuss ging übers Tor. William Brüggemann steckte in der 43. Minute nach links zu Robin Glanz durch, der aus spitzem Winkel den Ball ans Außennetz setzte. Zwei Possendorfer Ecken nach einander brachten in der 45. Minute Gefahr fürs Bannewitzer Tor, richteten aber keinen Schaden an. Rene Schmidt sah in der 45. Minute nach einem Tritt in die Beine von Florian Schmieder Rot und somit waren die Possendorfer für den Rest des Spiels nur noch mit 10 Spielern auf dem Platz.

Bannewitz hätte in der 2. Halbzeit noch gut und gerne 3-4 Tore erzielen können

Possendorf kam gleich nach Wiederanpfiff gefährlich vors Bannewitzer Tor, aber der Schuss ging knapp daneben. In der 48. Minute kamen die Possendorfer erneut vor den SVB-Kasten, aber so richtig gefährlich fürs Bannewitzer Tor wurde es nicht. Da waren die Bannewitzer schon etwas gefährlicher, aber der Schuss von Florian Schmieder in der 51. Minute landete am linken Pfosten des Possendorfer Gehäuses, und der Nachschuss ging dann deutlich drüber. Trotzdem blieben die Possendorfer gefährlich, und die Bannewitzer Abwehr musste auf der Hut sein. Die Bannewitzer übernahmen jetzt immer mehr das Kommando und drückten mächtig aufs nächste Tor. Bruno Schneider setzte sich in der 60. Minute auf rechts durch, aber seinen Pass in die Strafraummitte verpasste Kai Mittag knapp. Nach einem abgefangenen Possendorfer Angriff in der 61. Minute ging es schnell nach vorne, wo der Ball bei Florian Schmieder landete, der setzte sich auf der linken Strafraumseite gegen seinen Gegenspieler durch, sah, dass der Possendorfer Torhüter weit vor seinem Tor stand und lupfte den Ball über ihn hinweg, aber der Ball hatte zu wenig Schwung und konnte von einem Possendorfer Verteidiger geklärt werden. Florian Schmieders Schuss in der 64. Minute ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Bruno Schneider schickte in der 65. Minute William Brüggemann auf rechts, der zog in den Strafraum und passte in die Mitte, aber ein Possendorfer brachte noch den Fuß an den Ball, so dass der den heranlaufenden Markus Stephan nicht erreichte. In der 74. Minute wurde es dann mal wieder im Bannewitzer Strafraum gefährlich. Bei einem hoch an die Strafraumgrenze des Bannewitzer Strafraums geschlagenen Ball behinderte ein Bannewitzer Abwehrspieler seinen eigenen Torhüter, so dass der den Ball nicht festmachen konnte, aber bevor ein Possendorfer die Situation ausnutzten konnte, klärte Maximilian Genschmar zur Ecke. Jakob Schulz wollte in der 75. Minute den Ball in den Lauf von Robert Knöfel lupfen, ein Possendorfer kam noch mit dem Kopf an den Ball, wodurch der Ball noch besser für Robert Knöfel passte, und der schob am Possendorfer Keeper vorbei zum 3:1 für den SVB ein. John Rabe setzte sich in der 79. Minute durch, zog in den Strafraum, aber sein Flachschuss ging am Possendorfer Gehäuse vorbei. Bruno Schneider legte in der 80. Minute im Strafraum auf Florian Schmieder ab, aber der knallte die Pille aus sechs Metern über die Querlatte. Florian Schmieder legte in der 81. Minute auf den völlig frei stehenden Kai Mittag zurück, aber der scheiterte am Possendorfer Keeper. In der 83. Minute musste der Possendorfer Keeper noch einen Schuss von Jakob Schulz parieren. Die Possendorfer waren in dieser Spielphase völlig abgemeldet, aber eine Unachtsamkeit der Bannewitzer Abwehr in der 83. Minute bescherte ihnen doch noch eine Chance. Die Bannewitzer übersahen einen Possendorfer Angreifer in zentraler Position, aber dessen Schuss war für Steve Schurzky kein wirkliches Problem. In der letzten Spielminute gab es dann nochmals eine Possendorfer Chance, aber bevor der Possendorfer Angreifer abziehen konnte, klärte Maximilian Genschmar. So blieb es beim hochverdienten 3:1-Sieg für die Bannewitzer.

Die Bannewitzer hatten sich gegenüber dem Spiel gegen Hainsberg deutlich gesteigert und hätten eigentlich, angesichts ihrer vielen Chancen in den letzten 20 Minuten, noch deutlich höher gewinnen müssen.

Am nächsten Samstag geht es nach Heidenau und die Bannewitzer dürfen sich auf keinen Fall durch die letzten schlechten Ergebnisse der Heidenauer trügen lassen. Stattdessen sollten sie sich daran erinnern, dass sie sich in den beiden Spielen in der letzten Saison gegen die Heidenauer sehr schwer getan haben und sich mit zwei Unentschieden begnügen mussten.

Mannschaftsaufstellung SVB: Steve Schurzky (TW), William Brüggemann (67. Robert Knöfel), Maximilian Genschmar, Florian Schmieder, Robin Glanz, Kai Mittag (C), John Rabe, Jakob Schulz, Bruno Schneider, Kevin Moraweck, Markus Stephan (80. Patrick Wolf); Auswechselspieler: Paul Müller (ETW), Robert Knöfel, Patrick Wolf, Maik Kretzschmar

Karl-Heinz van Pée

 

Der SV Bannewitz verliert in einem schwachen Spiel gegen Hainsberg mit 0:2

Nach der guten Vorstellung im Pokalspiel gegen Neugersdorf waren die Bannewitzer vor dem Spiel gegen den Tabellenführer Hainsberg optimistisch, punkten zu können. Das Wetter stimmte und auch die Zuschauerzahl war mit 110 zahlenden Zuschauern im Vergleich zu dem, was auf anderen Plätzen los war, ganz ordentlich.

Die Bannewitzer begannen druckvoll und kamen in der 7. Minute zu einer sehr guten Chance. Nachdem die Bannewitzer sich im Mittelfeld durchsetzen konnten, passte Florian Schmieder in den Strafraum, wo ein Hainsberger den Ball wegschlagen wollte, dabei Robin Glanz anschoss, so dass der Abpraller aufs Hainsberger Tor ging, aber der Ball landete in den Armen des Hainsberger Keepers. Das war es dann aber auch schon mit Bannewitzer Chancen in der 1. Halbzeit. Hainsberg kam immer besser ins Spiel, ohne aber wirklich zu überzeugen. Steve Schurzky musste zum ersten Mal in der 12. Minute eingreifen, um einen schwachen Hainsberger Schuss aufzunehmen. Sehr viel gefährdeter als das Bannewitzer Tor waren die Fenster der Wohnungen hinter dem Bannewitzer Tor, da die Hainsberger Schüsse sogar über das Ballfangnetz hinter dem Bannewitzer Kasten knallten. Damit es richtig gefährlich wurde, musste schon der 1. Linienrichter mithelfen, der in der 29. Minute eine meterweite Abseitsstellung eines Hainsbergers übersah, so dass dieser bis fast an die Grundlinie des Bannewitzer Strafraums laufen konnte, von da den Ball aufs Tor zog, aber der Winkel war zu spitz und ein Bannewitzer konnte für seinen herausgelaufenen Keeper klären. In der 34. Minute war Steve Schurzky zur Stelle, als er gerade noch vor Kevin Schur den Ball sichern konnte. Nach einem Foul an Kai Mittag, als ein Hainsberger ihm fast die Hose auszog, pfiff der Schiedsrichter Foul für Hainsberg, eine krasse Fehlentscheidung, die die Hainsberger zu nutzen wussten, denn sie führten den unberechtigten Freistoß schnell aus, aber zum Glück für die Bannewitzer ging der Schuss am Bannewitzer Gehäuse vorbei. Das war’s dann aber auch schon in der 1. Halbzeit, in der beide Teams enttäuschten und man konnte nur hoffen, dass das Spiel in der 2. Halbzeit besser werden würde.

Ein direkt verwandelter Freistoß besiegelt das Schicksal der Bannewitzer

Die 2. Halbzeit begann mit einer guten Chance für die Bannewitzer, die einen Hainsberger Angriff in ihrer eigenen Spielfeldhälfte abfingen. Maximilian Genschmar passte nach links zu Markus Stephan, der spielte den Ball in den Hainsberger Strafraum, wo Martin Neubert, bedrängt von zwei Hainsberger Abwehrspielern in Richtung Ball spurtete, diesen aber knapp verpasste. Die 51. Minute sah einen guten Hainsberger Angriff über die rechte Seite, aber die Bannewitzer konnten die Flanke in den Strafraum abwehren, aber der Ball landete im Rückraum bei einem Hainsberger, und der zog ab, aber, wie auch in der 1. Spielhälfte, verfehlte der Ball den Bannewitzer Kasten weit. Ein Bannewitzer Freistoß von Florian Schmieder in der 54. Minute, der hoch in den Hainsberger Strafraum kam, wurde von einem Hainsberger an seinem Torwart vorbei ganz knapp neben das Tor geköpft. Ein Hainsberger Treffer aus klarer Abseitsposition in der 59. Minute wurde völlig zu Recht nicht gegeben. Nach einem Bannewitzer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung in der 62. Minute konterte Hainsberg über die linke Seite, aber wieder ging der Hainsberger Schuss aus dem Rückraum weit übers Ziel hinweg. Der Hainsberger Keeper musste in der 67. Minute mal wieder eingreifen und einen Bannewitzer Freistoß per Faust klären. In der 68. Minute bekam Hainsberg einen Freistoß auf der rechten Mittelfeldseite zugesprochen. Der Ball kam hoch in den Bannewitzer Strafraum und landete auf dem Kopf eines Hainsbergers, der den Ball ins Bannewitzer Tor köpfte, aber der Torschütze war zu früh losgelaufen und daher wurde das Tor erneut völlig zurecht wegen Abseitsstellung nicht gegeben. Martin Neubert setzte sich in der 69. Minute auf der linken Seite durch, flankte in den Hainsberger Strafraum, aber Florian Schmieder kam nicht richtig an den Ball, so dass sein Kopfball das Tor deutlich verfehlte. Die Hainsberger kamen in der 70. Minute zwar in den Bannewitzer Strafraum, aber die Bannewitzer verhinderten einen Abschluss. In der 71. Minute bekamen die Hainsberger einen höchst zweifelhaften Freistoß etwa 27 Meter zentral vor dem Bannewitzer Tor zugesprochen. Der Schiedsrichter stellte die Mauer etwa 12 Meter vom Ball weg auf die Strafraumlinie. Der Freistoß ging rechts an der Mauer vorbei und Steve Schurzky machte eine sehr unglückliche Figur, als der Aufsetzer an ihm vorbei zum 1:0 für Hainsberg im Bannewitzer Kasten einschlug. Die Bannewitzer machten jetzt mehr Druck, taten sich aber mit dem Abschluss äußerst schwer, wie in der 82., 86. und 87. Minute. Ein Bannewitzer Ballverlust in der eigenen Spielfeldhälfte in der 88. Minute bescherte den Hainsbergern einen Konter über die rechte Seite. Ein Rückpass an die Strafraumlinie zu einem freistehenden Hainsberger brachte diesen in eine ausgezeichnete Schussposition, die dieser auch nutzte und den Ball an den linken Innenpfosten des Bannewitzer Gehäuses knallte, von wo er zum 2:0 für Hainsberg in die Maschen prallte. Die Bannewitzer versuchten zwar noch, das Ergebnis zu verbessern, aber wie schon vorher war auch der Schuss von Robert Knöfel in der 89. Minute kein Problem für den Hainsberger Keeper. So blieb es bei einer unnötigen Bannewitzer 0:2-Niederlage.

Die Bannewitzer konnten bei Weitem nicht an die Leistung des Pokalspiels gegen Neugersdorf anknüpfen und haben es sich durch häufige Probleme bei der Ballannahme in einem insgesamt, auch von Hainsberg, schwachen Spiel selbst zuzuschreiben, dass es nicht bei einem Unentschieden geblieben ist. Am kommenden Sonntag im Lokal-Derby gegen Possendorf muss eine deutliche Steigerung her, um den überraschend stark gestarteten Possendorfern Paroli bieten zu können.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), William Brüggemann (79. Patrick Wolf), Maximilian Genschmar, Florian Schmieder, Kai Mittag, Martin Neubert, John Rabe, Markus Walther (75. Robert Knöfel), Jakob Schulz, Robin Glanz (68. Bruno Schneider), Markus Stephan; Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), Paul Szuppa, Robert Knöfel, Bruno Schneider, Patrick Wolf, Maik Kretzschmar

Karl-Heinz van Pée