Erneute Bannewitzer Pleite: der SVB verliert gegen Wesenitztal mit 1:4

Hallo SVB-Fans,

ich trete aus Frust in einen „Berichts-Streik“. Es macht einfach keinen Spaß, Spielberichte zu blöden Niederlagen zu schreiben. Es gibt erst wieder einen Spielbericht, wenn unsere Jungs mal wieder punkten!

Sorry, aber es nervt gerade.

Mit sportlichen Grüßen

Charlie

Der SV Bannewitz blamiert sich beim 1:3 gegen Weinböhla

Die Bannewitzer fuhren mit gemischten Gefühlen zum Tabellenletzten nach Weinböhla, da ihnen bewusst war, dass sie in dieser Saison auf ein gutes ein schwaches, wenn nicht sogar ein schlechtes Spiel folgen ließen und das Spiel davor, gegen Meißen, war ein sehr gutes Spiel gewesen. So stand die Frage im Raum, ob sie diese unglückselige Serie würden beenden können.

Zu Beginn des Spiels auf dem kleinen Kunstrasenplatz sah es auch ganz danach aus. Die Bannewitzer machten von Anfang an Druck und kamen bereits in der 1. Minute zu einem guten Angriff, aber es fehlte der Abschluss. Nach einem Freistoß in der 5. Minute ging der Kopfball von Robert Knöfel nur knapp am Pfosten des Weinböhlaer Tors vorbei. Weinböhla kam in der 7. Minute zu einem gefährlichen Angriff, aber der Torschuss war kein Problem für Steve Schurzky. Im Gegenzug setzte sich Paul Szuppa auf der linken Seite durch, passte zu Florian Schmieder, der von der linken Strafraumseite scharf nach innen in den Lauf von Martin Neubert passte, und der versenkte das Leder im Weinböhlaer Kasten. Pech nur, dass der Linienrichter Martin Neubert im Abseits gesehen hatte – eine zumindest fragwürdige Entscheidung. In der 19. Minute knallte Paul Szuppa von der Strafraumgrenze aus einen Freistoß an den Innenpfosten des Weinböhlaer Tor, von wo er im Strafraum bei einem Weinböhlaer landete, der per Kopf klären konnte. Ein Bannewitzer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung brachte in der 22. Minute höchste Gefahr für den Bannewitzer Kasten, denn der Weinböhlaer Angreifer zog sofort ab, aber Steve Schurzky, der recht weit vor seinem Tor stand, konnte gerade noch mit dem Fuß zur Ecke abwehren. In der 31. Minute konnte Steve Schurzky nach einem Weinböhlaer Freistoß sich den Ball gerade noch vor zwei Weinböhlaern sichern. Weinböhla wurde jetzt immer stärker und in der 35. Minute kam Robin Glanz auf der linken Bannewitzer Seite auf Höhe des eigenen Strafraums in Bedrängnis und flankte in die Mitte, wo ein Weinböhlaer an den Ball kam, zu einem Mitspieler durchsteckte und der hatte keine Mühe, zum 1:0 für Weinböhla einzunetzen. Steve Schurzky rollte in der 42. Minute den Ball zum kurz vor dem Strafraum stehenden Jakob Schulz, der sofort angegriffen wurde und sich nur mit einem Foulspiel wehren konnte – Freistoß für Weinböhla aus zentraler Position etwa 20 Meter vom Tor entfernt. Der Freistoß wurde flach schräg an der rechten Mauerseite vorbeigeschossen und ging in die Torwartecke. Steve Schurzky konnte den Ball nicht festmachen und ein Weinböhlaer war sofort da und drückte den Ball zum 2:0 für Weinböhla ins Netz. Die Bannewitzer versuchten, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, bissen sich aber immer wieder an der dicht stehenden Weinböhlaer Abwehr fest. Einen Schuss von Robert Knöfel in der 44. Minute konnte der Weinböhlaer Keeper gerade noch zur Seite abwehren. Maximilian Genschmar passte in der 45. Minute an die Strafraumgrenze zu Paul Szuppa, der spielte den Ball weiter zu Florian Schmieder, und der ließ dem Weinböhlaer Keeper keine Chance und versenkte zum 1:2-Anschlußtreffer für den SVB. So ging es mit 2:1 für Weinböhla in die Halbzeitpause.

Eine schwache 2. Halbzeit besiegelte die Bannewitzer Niederlage

Die Bannewitzer kamen in der 46. Minute zu einem guten Angriff über die linke Seite. Paul Szuppa passte von links in den Strafraum, wo Florian Schmieder abzog, aber sein Schuss wurde gerade noch abgeblockt, wie auch ein weiterer Schuss. Es war einfach kein Durchkommen für die Bannewitzer. Die Bannewitzer brachten sich jetzt immer mehr selbst in Schwierigkeiten und nach vorne lief so gut wie nichts mehr. In der 76. Minute ließ sich die Bannewitzer Abwehr durch einen langen, hohen Ball überrumpeln und der Weinböhlaer Stürmer hatte kein Problem zum 3:1-Endstand einzuschießen.

Die Bannewitzer hatten stark angefangen, dann aber enorm nachgelassen, wobei kein Aufbäumen zu erkennen war. Die Köpfe gingen früh runter und sie ergaben sich nahezu kampflos in ihr Schicksal. Mit Galgenhumor könnte man annehmen, dass ja nach einem schlechten Spiel wieder ein gutes kommen müsste, wenn diese verflixte Serie hält und dann könnte man ja für das Spiel gegen den Tabellenzweiten Stahl Freital am nächsten Sonntag Hoffnung schöpfen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Maximilian Genschmar, Paul Szuppa, Robert Knöfel (46. Bruno Schneider), Florian Schmieder, Robin Glanz (83. William Brüggemann), Kai Mittag, Martin Neubert, John Rabe (83. Patrick Wolf), Jakob Schulz, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), William Brüggemann, Bruno Schneider, Patrick Wolf, Maik Kretzschmar

Die Videos zum Spiel findet Ihr unten.

Charlie

Der SV Bannewitz bezwingt Meißen dank einer starken Leistung verdient mit 3:1

Am Sonntag war der aktuelle Tabellendritte, Meißen, zu Gast an der Rosentitzer Straße. Die Meißner wollten an Hainsberg dranbleiben und sich den 2. Tabellenplatz wieder zurückerobern und da war ja auch noch die bittere 1:8-Niederlage aus der letzten Saison, für die die Meißner sich revanchieren wollten. Bei den Bannewitzern war Rehabilitation für das schlechte, ja in der 2. Halbzeit sogar katastrophale Spiel in Heidenau angesagt, und sie wollten sich auch den 5. Tabellenplatz wieder zurückerobern. Somit war von der Ausgangslage her mit einem spannenden Spiel zu rechnen. Dass diese Voraussetzungen aber nur 51 zahlende Zuschauer anlockten, war doch sehr enttäuschend, aber die anwesenden Fans sollten von beiden Mannschaften ein rassiges und sehr gutes Spiel geboten bekommen.

Bannewitz hätte eigentlich bereits in der 1. Minute durch Martin Neubert in Führung gehen müssen, aber der brachte es fertig, den Ball übers Tor zu schießen – Rücklage eben. Die Bannewitzer drängten weiter und kamen in der 3. Minute zu einem guten Angriff, aber der Meißner Keeper hatte aufgepasst und holte sich den Ball vor einem heranlaufenden Bannewitzer. In der 7. Minute steckte Kai Mittag den Ball zwischen zwei Meißner Abwehrspielern in den Lauf von Markus Walther durch, der dadurch frei vor dem Meißner Torhüter an den Ball kam, aber der Linienrichter winkte Abseits – eine klare Fehlentscheidung (s. Video)! Ein langer Abschlag von Steve Schurzky in der 8. Minute landete in der Meißner Hälfte bei einem Bannewitzer, der per Kopf verlängerte und dann fochten Bannewitzer und Meißner ein kleines Kopfballduell aus, bis sich Paul Szuppa den Ball schnappte, vor dem Strafraum nach rechts zog, sich gegen ein paar Meißner durchsetzte und den Ball von der Torauslinie in die Mitte zog, wo Martin Neubert dieses Mal nichts falsch machen konnte und den Ball mit der Brust zum 1:0 für den SVB über die Linie drückte. In der 14. Minute köpfte ein Meißner nach einem Bannewitzer Freistoß von der Mittellinie aus den Ball von der Strafraumlinie genau zu Paul Szuppa, und der zog sofort ab, aber der Meißner Keeper konnte den Ball parieren. Jakob Schulz chippte den Ball in der 19. Minute in den Meißner Strafraum. Nachdem der Ball in der linken Strafraumseite gelandet war, wurde er nach rechts hinüber in den Fünfmeterraum geflankt, von wo Paul Szuppa ihn in die Mitte köpfte, wo Kai Mittag drankam, aber er setzte das Ding aus fünf Metern über die Querlatte. In der 21. Minute brannte es nach einem Fehlpass in die Beine eines Meißner Stürmers, der freie Bahn Richtung Bannewitzer Tor hatte, lichterloh, aber Steve Schurzky kam herausgelaufen und konnte den Schuss zur Ecke abwehren. Meißen kam in der 30. Minute zu einer weiteren guten Chance, als ein Meißner nach einem langen Ball in den Strafraum den Ball mit dem Kopf Richtung Elfmeterpunkte verlängerte, aber Steve Schurzky hatte aufgepasst und war vor einem heranstürmenden Meißner am Ball. In der 35. Minute landete ein aus dem Bannewitzer Strafraum abgewehrter Ball in der Mitte der Bannewitzer Hälfte bei einem Meißner, der direkt hoch nach halblinks an die Strafraumgrenze flankte, wo der Ball bei einem freien Meißner landete, und der zog mit Links ab und der Ball landete unhaltbar zum 1:1-Ausgleich im Bannewitzer Kasten. Ein Bannewitzer Einwurf in der 41. Minute landete bei einem Meißner, der sofort weiterleitete. Ein durchgesteckter Pass fand einen freien Meißner, der knallte die Pille über den herausstürzenden Steve Schurzky hinweg, aber die Querlatte rettete für die Bannewitzer. Die Meißner zogen jetzt ein Powerplay auf und die Bannewitzer waren bis zum Halbzeitpfiff mächtig unter Druck, überstanden diese Phase aber letztendlich unbeschadet.

Ein schnelles und ein spätes Tor bringen den Bannewitzern drei Punkte

Die Bannewitzer waren offensichtlich hellwach aus der Kabine gekommen. Nach einem Bannewitzer Freistoß in der Nähe der Mittellinie in der 47. Minute kam der Meißner Keeper nicht richtig an den Ball, und ein Abwehrspieler knallte das Ding einfach mal nach vorne, wo er bei Maximilian Genschmar landete, und der beförderte den Ball per Kopf gleich wieder zurück Richtung Meißner Strafraum. Markus Walther passte zu Paul Szuppa, der setzte sich auf der linken Seite durch, zog bis zur Grundlinie und passte dann scharf an den Elfmeterpunkt, und Steve Kunze war zur Stelle und knallte den Ball zum 2:1 in die Maschen des Meißner Kastens. Nur drei Minuten später kamen die Meißner zu einer guten Chance. Ein durchgesteckter Ball landete in der 50. Minute kurz vor der Strafraumgrenze bei einem freien Meißner Stürmer und der lief Richtung Tor, legte sich den Ball aber etwas zu weit vor, so dass Steve Schurzky sich den Ball greifen konnte. Steve Schurzky musste in der 50. Minute einen Freistoß und der 62. Minute einen Schuss parieren, aber dies klappte problemlos. In der 64. Minute wurde Steve Kunze mit einem bösen Foul von den Beinen geholt. Jakob Schulz zog den Freistoß aus etwa 25 Metern direkt aufs Tor, aber der Meißner Keeper konnte den Ball gerade noch über die Querlatte lenken. In der 69. Minute landete der Ball am linken Bannewitzer Strafraumeck bei einem freien Meißner, der den Ball aufs Tor knallte, aber ein Bannewitzer warf sich todesmutig in den Schuss und verhinderte so Schlimmeres. Ein Meißner Konter in der 74. Minute brachte Gefahr für das SVB-Tor. Der Ball wurde von der linken Seite nach rechts auf einen freien Meißner gespielt und der zog von der Strafraumgrenze aus ab, aber Steve Schurzky konnte den Ball parieren. In der 77. Minute konterten die Bannewitzer, aber der Schuss von Markus Walther wurde abgeblockt und richtete keinen Schaden an. Eine Meißner Ecke in der 78. Minute landete auf dem Kopf eines völlig allein gelassenen Meißners, aber der Kopfball ging deutlich übers Tor. In der 81. Minute kam erneut ein Meißner frei im Bannewitzer Strafraum zum Kopfball, aber dieses Mal landete der Ball in den Armen von Steve Schurzky. Die Bannewitzer fingen in der 82. Minute einen Meißner Angriff an der Mittellinie ab. Maximilian Genschmar schlug den Ball nach vorne, wo ein Meißner Abwehrspieler den Ball abwehrte, aber der landete dann bei Paul Szuppa, der weiter zu Jakob Schulz spielte und der lupfte nach links in den Lauf des freien Markus Walther, der dem Meißner Keeper keine Chance ließ und zum 3:1 für den SV Bannewitz versenkte. Danach passierte nicht mehr viel und so blieb es bei dem verdienten 3:1-Sieg für den SVB.

Die Bannewitzer Jungs hatten die Vorgaben des Trainers Heiko Beyer sehr gut umgesetzt und taktisch diszipliniert und konzentriert gespielt. Bleibt zu hoffen, dass sie an diese Leistung im Spiel bei Weinböhla am 19.10. anknüpfen können und nicht wieder auf ein starkes ein schwaches Spiel folgt.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Maximilian Genschmar, Paul Szuppa, Robin Glanz (79. Patrick Wolf), Kai Mittag (C), Martin Neubert, John Rabe, Markus Walther, Jakob Schulz, Leon Heymann, Steve Kunze (68. William Brüggemann); Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), William Brüggemann, Paul Müller, Patrick Wolf, Maik Kretzschmar

Die Videos zum Spiel findet Ihr unter.

Karl-Heinz van Pée

https://youtu.be/VlLSnnUHiSoh

ttps://youtu.be/mg78eCg8AOg

Der SV Bannewitz behält im Lokal-Derby gegen Possendorf mit 3:1 die Oberhand

Es war Lokal-Derby-Zeit am Sonntag in Bannewitz und das bei bestem Fußballwetter. Leider wollten das Spiel des Tabellendritten (Possendorf) gegen den Tabellenfünften (Bannewitz) nur 95 zahlende Zuschauer sehen, aber die sollten ein spannendes Spiel zu sehen bekommen. In der Saison 2017/18 gewann Possendorf beide Spiele und in der Saison 2018/19 gelang dies den Bannewitzern, und man durfte nun gespannt sein, was die Saison 2019/20 bringen würde.

Possendorf begann schwungvoll und hatte gleich in der 1. Minute die erste Chance. Die Possendorfer kamen schnell über die linke Seite nach vorn, und beim Pass in die Mitte waren sich zwei Bannewitzer Abwehrspieler nicht einig, so dass ein Possendorfer Stürmer an den Ball kam, aber dessen Schuss ging deutlich übers Tor. In der 4. Minute waren dann die Bannewitzer dran und erzwangen eine etwas riskante Rückgabe zum Possendorfer Torhüter, der den Ball mit dem Fuß abwehren musste. Noch in der gleichen Minute erkämpften sich die Bannewitzer den Ball in der Possendorfer Spielfeldhälfte. Der Ball landete bei Florian Schmieder auf der linken Seite, der in die Mitte zu Jakob Schulz passte und der lief in Richtung Strafraum und wollte abziehen, aber es kam nur ein Kullerball dabei heraus und jeder dachte, dass der Ball kein Problem für den Possendorfer Torhüter sein würde, aber dem rutsche das Ding durch die Hände und zwischen den Beinen hindurch ins Tor – 1:0 für den SVB. Die Possendorfer zeigten sich nicht sonderlich beeindruckt, und in der 7. Minute gab es einen Einwurf von der linken Seite in den Bannewitzer Strafraum. Der erste Bannewitzer verlängerte den Ball per Kopf Richtung Strafraummitte, wo ein weiterer Bannewitzer noch ein bisschen verlängerte und dann landete der Ball bei Rene Schmidt, der mit einem tollen Fallrückzieher den Ball zum 1:1-Ausgleich in den oberen rechten Torwinkel knallte. Bruno Schneider setzte sich in der 15. Minute auf der rechten Seite durch, passte zu Florian Schmieder, der seinen Gegenspieler aussteigen ließ und schräg von links abzog, aber der Ball ging knapp übers Tor. Possendorf war dann in der 16. Minute wieder über links dran, aber Steve Schurzky konnte den satten Schuss mit einer Faustabwehr aus dem Strafraum befördern. Ein Possendorfer Schuss von der Strafraumgrenze aus ging in der 18. Minute am Bannewitzer Kasten vorbei. In der 19. Minute schickte Jakob Schulz William Brüggemann auf der rechten Seite, der flankte in die Strafraummitte, wo Florian Schmieder nicht mit dem Kopf an den Ball kam, dafür aber der hinter ihm postierte Markus Stephan, der den Ball mit einem Flugkopfball auf den Possendorfer Kasten brachte, aber der Possendorfer Keeper kam gerade noch mit einer Hand an den Ball und kratzte ihn von der Linie und dann klärte ein Abwehrspieler die Situation. Possendorf kam in der 22. Minute über links, aber die Flanke in den Strafraum verfehlte ihren Abnehmer knapp. Ein Freistoß in den Possendorfer Strafraum in der 27. Minute strich nur knapp über den Scheitel des zum Kopfball hochgehenden Kevin Moraweck. Jakob Schulz trieb in der 31. Minute den Ball in zentraler Position Richtung Strafraum, steckte dann auf Florian Schmieder durch, der den Ball in die Maschen des Possendorfer Tors knallte, aber Florian Schmieder war beim Abspiel bereits im Abseits und so zählte das Tor nicht. In der 32. Minute klappte es aber besser. Wieder steckte Jakob Schulz auf Florian Schmieder durch, der am Elfmeterpunkt an den Ball kam, den Possendorfer Keeper aussteigen ließ und zum 2:1 für den SVB einschob. Noch während der Torjubel lief, wäre Possendorf beinahe der Ausgleich gelungen, aber Steve Schurzky konnte den Schuss parieren. Nach einem Possendorfer Eckball in der 38. Minute konterten die Bannewitzer schnell über Florian Schmieder, der von links in die Mitte in den Lauf von William Brüggemann passte, der zog von der Strafraumgrenze aus ab, aber der Schuss ging übers Tor. William Brüggemann steckte in der 43. Minute nach links zu Robin Glanz durch, der aus spitzem Winkel den Ball ans Außennetz setzte. Zwei Possendorfer Ecken nach einander brachten in der 45. Minute Gefahr fürs Bannewitzer Tor, richteten aber keinen Schaden an. Rene Schmidt sah in der 45. Minute nach einem Tritt in die Beine von Florian Schmieder Rot und somit waren die Possendorfer für den Rest des Spiels nur noch mit 10 Spielern auf dem Platz.

Bannewitz hätte in der 2. Halbzeit noch gut und gerne 3-4 Tore erzielen können

Possendorf kam gleich nach Wiederanpfiff gefährlich vors Bannewitzer Tor, aber der Schuss ging knapp daneben. In der 48. Minute kamen die Possendorfer erneut vor den SVB-Kasten, aber so richtig gefährlich fürs Bannewitzer Tor wurde es nicht. Da waren die Bannewitzer schon etwas gefährlicher, aber der Schuss von Florian Schmieder in der 51. Minute landete am linken Pfosten des Possendorfer Gehäuses, und der Nachschuss ging dann deutlich drüber. Trotzdem blieben die Possendorfer gefährlich, und die Bannewitzer Abwehr musste auf der Hut sein. Die Bannewitzer übernahmen jetzt immer mehr das Kommando und drückten mächtig aufs nächste Tor. Bruno Schneider setzte sich in der 60. Minute auf rechts durch, aber seinen Pass in die Strafraummitte verpasste Kai Mittag knapp. Nach einem abgefangenen Possendorfer Angriff in der 61. Minute ging es schnell nach vorne, wo der Ball bei Florian Schmieder landete, der setzte sich auf der linken Strafraumseite gegen seinen Gegenspieler durch, sah, dass der Possendorfer Torhüter weit vor seinem Tor stand und lupfte den Ball über ihn hinweg, aber der Ball hatte zu wenig Schwung und konnte von einem Possendorfer Verteidiger geklärt werden. Florian Schmieders Schuss in der 64. Minute ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Bruno Schneider schickte in der 65. Minute William Brüggemann auf rechts, der zog in den Strafraum und passte in die Mitte, aber ein Possendorfer brachte noch den Fuß an den Ball, so dass der den heranlaufenden Markus Stephan nicht erreichte. In der 74. Minute wurde es dann mal wieder im Bannewitzer Strafraum gefährlich. Bei einem hoch an die Strafraumgrenze des Bannewitzer Strafraums geschlagenen Ball behinderte ein Bannewitzer Abwehrspieler seinen eigenen Torhüter, so dass der den Ball nicht festmachen konnte, aber bevor ein Possendorfer die Situation ausnutzten konnte, klärte Maximilian Genschmar zur Ecke. Jakob Schulz wollte in der 75. Minute den Ball in den Lauf von Robert Knöfel lupfen, ein Possendorfer kam noch mit dem Kopf an den Ball, wodurch der Ball noch besser für Robert Knöfel passte, und der schob am Possendorfer Keeper vorbei zum 3:1 für den SVB ein. John Rabe setzte sich in der 79. Minute durch, zog in den Strafraum, aber sein Flachschuss ging am Possendorfer Gehäuse vorbei. Bruno Schneider legte in der 80. Minute im Strafraum auf Florian Schmieder ab, aber der knallte die Pille aus sechs Metern über die Querlatte. Florian Schmieder legte in der 81. Minute auf den völlig frei stehenden Kai Mittag zurück, aber der scheiterte am Possendorfer Keeper. In der 83. Minute musste der Possendorfer Keeper noch einen Schuss von Jakob Schulz parieren. Die Possendorfer waren in dieser Spielphase völlig abgemeldet, aber eine Unachtsamkeit der Bannewitzer Abwehr in der 83. Minute bescherte ihnen doch noch eine Chance. Die Bannewitzer übersahen einen Possendorfer Angreifer in zentraler Position, aber dessen Schuss war für Steve Schurzky kein wirkliches Problem. In der letzten Spielminute gab es dann nochmals eine Possendorfer Chance, aber bevor der Possendorfer Angreifer abziehen konnte, klärte Maximilian Genschmar. So blieb es beim hochverdienten 3:1-Sieg für die Bannewitzer.

Die Bannewitzer hatten sich gegenüber dem Spiel gegen Hainsberg deutlich gesteigert und hätten eigentlich, angesichts ihrer vielen Chancen in den letzten 20 Minuten, noch deutlich höher gewinnen müssen.

Am nächsten Samstag geht es nach Heidenau und die Bannewitzer dürfen sich auf keinen Fall durch die letzten schlechten Ergebnisse der Heidenauer trügen lassen. Stattdessen sollten sie sich daran erinnern, dass sie sich in den beiden Spielen in der letzten Saison gegen die Heidenauer sehr schwer getan haben und sich mit zwei Unentschieden begnügen mussten.

Mannschaftsaufstellung SVB: Steve Schurzky (TW), William Brüggemann (67. Robert Knöfel), Maximilian Genschmar, Florian Schmieder, Robin Glanz, Kai Mittag (C), John Rabe, Jakob Schulz, Bruno Schneider, Kevin Moraweck, Markus Stephan (80. Patrick Wolf); Auswechselspieler: Paul Müller (ETW), Robert Knöfel, Patrick Wolf, Maik Kretzschmar

Karl-Heinz van Pée

 

Der SV Bannewitz verliert in einem schwachen Spiel gegen Hainsberg mit 0:2

Nach der guten Vorstellung im Pokalspiel gegen Neugersdorf waren die Bannewitzer vor dem Spiel gegen den Tabellenführer Hainsberg optimistisch, punkten zu können. Das Wetter stimmte und auch die Zuschauerzahl war mit 110 zahlenden Zuschauern im Vergleich zu dem, was auf anderen Plätzen los war, ganz ordentlich.

Die Bannewitzer begannen druckvoll und kamen in der 7. Minute zu einer sehr guten Chance. Nachdem die Bannewitzer sich im Mittelfeld durchsetzen konnten, passte Florian Schmieder in den Strafraum, wo ein Hainsberger den Ball wegschlagen wollte, dabei Robin Glanz anschoss, so dass der Abpraller aufs Hainsberger Tor ging, aber der Ball landete in den Armen des Hainsberger Keepers. Das war es dann aber auch schon mit Bannewitzer Chancen in der 1. Halbzeit. Hainsberg kam immer besser ins Spiel, ohne aber wirklich zu überzeugen. Steve Schurzky musste zum ersten Mal in der 12. Minute eingreifen, um einen schwachen Hainsberger Schuss aufzunehmen. Sehr viel gefährdeter als das Bannewitzer Tor waren die Fenster der Wohnungen hinter dem Bannewitzer Tor, da die Hainsberger Schüsse sogar über das Ballfangnetz hinter dem Bannewitzer Kasten knallten. Damit es richtig gefährlich wurde, musste schon der 1. Linienrichter mithelfen, der in der 29. Minute eine meterweite Abseitsstellung eines Hainsbergers übersah, so dass dieser bis fast an die Grundlinie des Bannewitzer Strafraums laufen konnte, von da den Ball aufs Tor zog, aber der Winkel war zu spitz und ein Bannewitzer konnte für seinen herausgelaufenen Keeper klären. In der 34. Minute war Steve Schurzky zur Stelle, als er gerade noch vor Kevin Schur den Ball sichern konnte. Nach einem Foul an Kai Mittag, als ein Hainsberger ihm fast die Hose auszog, pfiff der Schiedsrichter Foul für Hainsberg, eine krasse Fehlentscheidung, die die Hainsberger zu nutzen wussten, denn sie führten den unberechtigten Freistoß schnell aus, aber zum Glück für die Bannewitzer ging der Schuss am Bannewitzer Gehäuse vorbei. Das war’s dann aber auch schon in der 1. Halbzeit, in der beide Teams enttäuschten und man konnte nur hoffen, dass das Spiel in der 2. Halbzeit besser werden würde.

Ein direkt verwandelter Freistoß besiegelt das Schicksal der Bannewitzer

Die 2. Halbzeit begann mit einer guten Chance für die Bannewitzer, die einen Hainsberger Angriff in ihrer eigenen Spielfeldhälfte abfingen. Maximilian Genschmar passte nach links zu Markus Stephan, der spielte den Ball in den Hainsberger Strafraum, wo Martin Neubert, bedrängt von zwei Hainsberger Abwehrspielern in Richtung Ball spurtete, diesen aber knapp verpasste. Die 51. Minute sah einen guten Hainsberger Angriff über die rechte Seite, aber die Bannewitzer konnten die Flanke in den Strafraum abwehren, aber der Ball landete im Rückraum bei einem Hainsberger, und der zog ab, aber, wie auch in der 1. Spielhälfte, verfehlte der Ball den Bannewitzer Kasten weit. Ein Bannewitzer Freistoß von Florian Schmieder in der 54. Minute, der hoch in den Hainsberger Strafraum kam, wurde von einem Hainsberger an seinem Torwart vorbei ganz knapp neben das Tor geköpft. Ein Hainsberger Treffer aus klarer Abseitsposition in der 59. Minute wurde völlig zu Recht nicht gegeben. Nach einem Bannewitzer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung in der 62. Minute konterte Hainsberg über die linke Seite, aber wieder ging der Hainsberger Schuss aus dem Rückraum weit übers Ziel hinweg. Der Hainsberger Keeper musste in der 67. Minute mal wieder eingreifen und einen Bannewitzer Freistoß per Faust klären. In der 68. Minute bekam Hainsberg einen Freistoß auf der rechten Mittelfeldseite zugesprochen. Der Ball kam hoch in den Bannewitzer Strafraum und landete auf dem Kopf eines Hainsbergers, der den Ball ins Bannewitzer Tor köpfte, aber der Torschütze war zu früh losgelaufen und daher wurde das Tor erneut völlig zurecht wegen Abseitsstellung nicht gegeben. Martin Neubert setzte sich in der 69. Minute auf der linken Seite durch, flankte in den Hainsberger Strafraum, aber Florian Schmieder kam nicht richtig an den Ball, so dass sein Kopfball das Tor deutlich verfehlte. Die Hainsberger kamen in der 70. Minute zwar in den Bannewitzer Strafraum, aber die Bannewitzer verhinderten einen Abschluss. In der 71. Minute bekamen die Hainsberger einen höchst zweifelhaften Freistoß etwa 27 Meter zentral vor dem Bannewitzer Tor zugesprochen. Der Schiedsrichter stellte die Mauer etwa 12 Meter vom Ball weg auf die Strafraumlinie. Der Freistoß ging rechts an der Mauer vorbei und Steve Schurzky machte eine sehr unglückliche Figur, als der Aufsetzer an ihm vorbei zum 1:0 für Hainsberg im Bannewitzer Kasten einschlug. Die Bannewitzer machten jetzt mehr Druck, taten sich aber mit dem Abschluss äußerst schwer, wie in der 82., 86. und 87. Minute. Ein Bannewitzer Ballverlust in der eigenen Spielfeldhälfte in der 88. Minute bescherte den Hainsbergern einen Konter über die rechte Seite. Ein Rückpass an die Strafraumlinie zu einem freistehenden Hainsberger brachte diesen in eine ausgezeichnete Schussposition, die dieser auch nutzte und den Ball an den linken Innenpfosten des Bannewitzer Gehäuses knallte, von wo er zum 2:0 für Hainsberg in die Maschen prallte. Die Bannewitzer versuchten zwar noch, das Ergebnis zu verbessern, aber wie schon vorher war auch der Schuss von Robert Knöfel in der 89. Minute kein Problem für den Hainsberger Keeper. So blieb es bei einer unnötigen Bannewitzer 0:2-Niederlage.

Die Bannewitzer konnten bei Weitem nicht an die Leistung des Pokalspiels gegen Neugersdorf anknüpfen und haben es sich durch häufige Probleme bei der Ballannahme in einem insgesamt, auch von Hainsberg, schwachen Spiel selbst zuzuschreiben, dass es nicht bei einem Unentschieden geblieben ist. Am kommenden Sonntag im Lokal-Derby gegen Possendorf muss eine deutliche Steigerung her, um den überraschend stark gestarteten Possendorfern Paroli bieten zu können.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), William Brüggemann (79. Patrick Wolf), Maximilian Genschmar, Florian Schmieder, Kai Mittag, Martin Neubert, John Rabe, Markus Walther (75. Robert Knöfel), Jakob Schulz, Robin Glanz (68. Bruno Schneider), Markus Stephan; Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), Paul Szuppa, Robert Knöfel, Bruno Schneider, Patrick Wolf, Maik Kretzschmar

Karl-Heinz van Pée

 

Der SV Bannewitz verliert im Sachsenpokal trotz einer starken Leistung gegen Neugersdorf mit 1:4

Als die Sachsenpokalpartie SV Bannewitz gegen FC Oberalusitz Neugersdorf ausgelost worden war, war der Kommentar des Mannschafts-Managers Jens Hieckmann: „geil“. Auch das Trainerteam und die Spieler empfanden diese Begegnung als eine echte Herausforderung und freuten sich auf das Spiel gegen den Oberligisten, der in der letzten Saison noch Regionalliga gespielt hatte und nur weil die Kosten für eine neue Flutlichtanlage nicht zu stemmen waren, freiwillig eine Liga nach unten gingen.

Wenn man sich ansieht, wie wenige Zuschauer die anderen Pokalspiele sehen wollten, so zwischen 50-100 Zuschauern, konnte man schon ins Grübeln kommen. Da konnten die Bannewitzer mit 170 zahlenden Zuschauern doch recht zufrieden sein, auch wenn man bei den Schiedsrichterkosten von 258 Euro schon kräftig schlucken musste. Die Zuschauer, die gekommen waren, sollten dies aber nicht bereuen, denn sie sahen ein gutes Spiel und eine starke Bannewitzer Mannschaft, die kämpfte und trotz Zweiklassenunterschied ein sehr gutes Spiel ablieferte.

Die Neugersdorfer zeigten von Anfang an, warum sie zwei Klassen höher als die Bannewitzer spielen, und Hannes Thiele musste sich bereits in der 2. Minute mächtig strecken, um den Kopfball eins Neugersdorfers um den linken Pfosten herum zu drehen. In der 3. Minute war es erneut ein Kopfball nach einem Freistoß von der linken Seite, der Hannes Thiele vor ein großes Problem stellte. Er konnte den Ball nicht festhalten, aber ein heranstürmender Neugersdorfer brachte den Ball nicht unter Kontrolle und buggsierte ihn knapp neben das Tor. Die Kopfballhoheit der Neugersdorfer wurde hier schon deutlich. In der 9. Minute setzte sich ein Neugersdorfer nach einem langen Ball auf der linken Seite an der Torauslinie durch und passte den Ball kurz vors Tor, aber Hannes Thiele konnte den Ball per Fuß abwehren und der Nachschuss ging knapp über den Bannewitzer Kasten. Der Neugersdorfer Druck war enorm, aber die Bannewitzer stemmten sich mächtig dagegen. Hannes Thiele war in der 15. Minute gerade noch rechtzeitig vor einem Neugersdorfer, der sich, nach einem in die Spitze durchgesteckten Ball, diesen etwas zu weit vorgelegt hatte. Die Bannewitzer kamen in der 18. Minute zu ihrem ersten guten Angriff, kamen aber einfach nicht zum Abschluss. In der 26. Minute war dann wieder Neugersdorf dran, aber die Bannewitzer verteidigten im Strafraum gut und klärten die gefährliche Situation. Ein Neugersdorfer Schuss in der 32. Minute ging nur knapp über den Bannewitzer Kasten. Neugersdorf kam immer wieder über die Außen und brachte den Ball, wie in der 37. Minute, dann gefährlich nach innen, aber Hannes Thiele konnte auch diesen Schuss parieren. In der 37. Minute setzte sich ein Neugersdorfer auf der linken Seite durch, flankte nach innen auf den Kopf eines Mitspielers, und der brachte den Ball aus fünf Metern im Bannewitzer Kasten zum 1:0 für Neugersdorf unter. Das 2:0 folgte nur zwei Minuten später. Eine Flanke von der rechten Seite nahm ein Neugersdorfer volley, und der Ball knallte knapp neben dem linken Pfosten in die Maschen des Bannewitzer Tor. In der 41. Minute zogen die Bannewitzer einen schönen Angriff über die rechte Seite auf. Bruno Schneider flanke nach links, von wo der Ball in die Mitte auf William Brüggemann gelegt wurde, der zog ab, aber der Neugersdorfer Keeper konnte den Ball gerade noch über die Querlatte lenken. Ein Neugersdorfer Eckball in der 43. Minute wurde von einem Bannewitzer zwar abgewehrt, landete aber bei einem Neugersdorfer im Rückraum, der sofort abzog, und die Pille schlug unhaltbar knapp neben dem rechten Pfosten zum 3:0 für Neugersdorf im Bannewitzer Gehäuse ein.

Die Bannewitzer gestalteten die 2. Halbzeit ausgeglichen

Neugersdorf startete gleich gefährlich in die 2. Halbzeit und kamen in der 46. Minute zu einer guten Chance, aber der Neugersdorfer Stürmer verfehlte die Flanke an den Fünfmeterraum nur knapp mit dem Kopf. In der 52. Minute bekam Neugersdorf einen Foulelfmeter zugesprochen, aber der Neugersdorfer Schütze wollte es zu genau machen und setzte den Ball an die Querlatte, von wo er dann übers Tor ging. Im Gegenzug hatten die Bannewitzer Pech. Martin Neubert wurde auf der rechten Seite mit einem schönen Pass von Robert Knöfel geschickt, zog den Ball von der Strafraumgrenze hoch auf den Neugersdorfer Kasten, aber der Neugersdorfer Torhüter konnte den Ball mit einer Faust gerade noch zur Ecke lenken. In der 58. Minute bekam Neugersdorf wieder einen Elfer zugesprochen und dieses Mal versenkte der Neugersdorfer Schütze den Ball unhaltbar im linken unteren Eck zum 4:0 für Neugersdorf. Ein langer Abwurf von Hannes Thiele in der 66. Minute wurde von Paul Szuppa per Kopf nach links in den Lauf von Martin Neubert verlängert, der sich schön durchsetzte, von der Grundlinie am Neugersdorfer Keeper vorbei zurück auf Florian Schmieder passte, und der schoss zum verdienten 1:4 für die Bannewitzer ein. In der 74. Minute konterten die Bannewitzer nach einem Neugersdorfer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Robert Knöfel steckte den Ball schön auf Robin Glanz durch, aber der scheiterte im Fünfmeterraum an einem Neugersdorfer Abwehrspieler. Nachdem ein Neugersdorfer einen Ball im eigenen Strafraum mit dem Unterkörper gestoppt hatte, von wo aus er ihm an den Arm sprang, wäre ein Elfmeter für die Bannewitzer durchaus angebracht gewesen, aber die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Die Neugersdorfer trafen in der 84. Minute nach einem gefährlichen Angriff nur das Außennetz. Robin Glanz hätte in der 86. Minute eigentlich das 2:4 für die Bannewitzer erzielen müssen, scheiterte frei vor dem Neugersdorfer Keeper an diesem. Die letzte Chance hatten die Neugersdorfer in der letzten Spielminute, aber der Schuss ging knapp über das Bannewitzer Tor.

Trotz dieser 1:4-Pokalniederlage muss man den Bannewitzer Jungs ein großes Lob aussprechen. Sie haben toll gekämpft und sich sehr gut präsentiert. Die Bannewitzer Trainer und auch die Bannewitzer Fans waren hier alle einer Meinung: stark gespielt, Jungs! Mit so einer Leistung am kommenden Sonntag gegen Hainsberg dürfte es Hainsberg sehr schwer haben, eine saubere Weste zu behalten. Bleibt noch zu hoffen, dass auch die Zuschauerkulisse stimmt.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Hannes Thiele (TW), William Brüggemann (68. Markus Stephan), Maximilian Genschmar, Paul Szuppa (85. Steve Kunze), Robert Knöfel, Florian Schmieder, Kai Mittag, Martin Neubert, John Rabe, Jakob Schulz, Bruno Schneider (61. Robin Glanz), Auswechselspieler: Steve Schurzky (ETW), Paul Müller, Robin Glanz, Patrick Wolf, Markus Stephan, Steve Kunze

Karl-Heinz van Pée

 

Der SV Bannewitz holt nach langer Zeit mit einem 4:3-Sieg drei Punkte in Gröditz

Vor mageren 50 Zuschauern, wobei vermutlich auch die Spieler mitgezählt wurden, mussten sich beide Mannschaften auch an diesem Wochenende nicht nur dem Gegner, sondern auch der Hitze stellen – meine Hochachtung! Auch die Zuschauerzahlen auf anderen Plätzen waren nicht besser. Selbst das Spitzenspiel Hainsberg gegen Freiberg wollten nur 70 Zuschauer sehen. Ob dies auch eine Wirkung des, den Vereinen vom Verband durch Strafandrohung aufgezwungenen Livetickers ist, bleibt abzuwarten. Gröditz war für die Bannewitzer in den letzten Jahren kein gutes Pflaster, kam der SVB doch nie über ein Unentschieden hinaus und meist standen am Ende auch nur noch 10 Bannewitzer auf dem Platz. Klar, dass die Bannewitzer das unbedingt ändern wollten.

Für die Bannewitzer begann das Spiel allerdings gleich mit einem Schock. In der 3. Minute schlug Stefan Minge einen langen Ball in den Lauf eines Gröditzer Angreifers, der von Jakob Schulz gestört wurde, und der Ball kam zu Martin Neubert, der ihn ins Toraus schlagen wollte, aber das klappte nicht, sondern der Ball knallte an dem verdutzen Steve Schurzky vorbei in den Bannewitzer Kasten – 1:0 für Gröditz. Die Bannewitzer verdauten den Schock aber gut und in der 11. Minute startete Robert Knöfel von kurz hinter der Mittellinie einen Bannewitzer Konter, trieb den Ball bis kurz vor den Strafraum, passte dann in die Mitte auf Paul Szuppa, der spielte sofort wieder in den Lauf von Robert Knöfel, der zog ab und der Ball landete unhaltbar unten im langen Toreck – 1:1. In der 14. Minute waren dann wieder die Gröditzer dran. Ein Gröditzer setzte sich auf der rechten Strafraumseite durch, passte in die Mitte auf einen freistehenden Gröditzer, aber dessen Schuss stellte Steve Schurzky vor kein größeres Problem. Erneut war es ein Angriff über die rechte Seite in der 17. Minute, der Gefahr für das Bannewitzer Tor brachte, aber auch dieses Mal war es Steve Schurzky, der sich den Ball mit einer starken Parade fischte. In der 17. Minute erkämpfte sich Martin Neubert in der Gröditzer Spielfeldmitte den Ball, passte zu Markus Walther, der nach links in den Lauf von Florian Schmieder weiterleitete, aber dessen gute Flanke in die Mitte verpassten gleich zwei Bannewitzer nur knapp. In der 39. Minute hatten die Bannewitzer Glück, als erneut nach einem Angriff über die rechte Seite der Ball nach links in den Strafraum gespielt wurde, aber der Schuss strich knapp am langen Pfosten des Bannewitzer Tors vorbei. Der Fehlpass eines Gröditzers in der 41. Minute, der an der Mittellinie bei Robert Knöfel landete, leitete einen Bannewitzer Konter ein. Robert Knöfel passte den Ball zu Markus Walther und der steckte zu Paul Szuppa in den Gröditzer Strafraum durch. Paul Szuppa scheiterte aber am herausgelaufenen Gröditzer Keeper, der den Ball abwehren konnte, aber da war ja noch Robert Knöfel, der den Gröditzer Torhüter aussteigen ließ und den Ball zwischen zwei Gröditzer Abwehrspieler hindurch zum 2:1 für den SVB in die Maschen setzte.

Die Bannewitzer machten es in der 2. Halbzeit nochmal spannend

In der 57. Minute schlug Kevin Moraweck einen Freistoß aus Strafraumhöhe nach vorne, wo Markus Walther per Kopf in den Lauf von Paul Szuppa weiterleitete, der den Ball am Gröditzer Keeper vorbeispitzelte, aber der Ball ging knapp am rechten Pfosten des Gröditzer Gehäuses vorbei – Pech. Ein Bannewitzer Einwurf leitete in der 65. Minute das 3:1 für den SVB ein. Die Gröditzer ließen sich überraschen und Paul Szuppa hatte dieses Mal das Visier richtig eingestellt und versenkte den Ball. In der 67. Minute startete Robert Knöfel auf der rechten Seite einen Angriff, passte in die Mitte, aber die Gröditzer machten an der Strafraumgrenze dicht und die Bannewitzer kamen einfach nicht zum Torschuss. Die Gröditzer hatten sich aber keineswegs aufgegeben und nach ein Bannewitzer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung kurz vor der Mittellinie eröffnete eine gute Kontergelegenheit. Der Ball landete bei Tim Zeller, der ließ Steve Schurzky keine Chance und verkürzte in der 71. zum 2:3. Ein langer Abschlag von Steve Schurzky auf die rechte Seite in der 76. Minute wurde von Robert Knöfel weitergeleitet, Markus Walther erkämpfte sich den Ball, aber sein Schuss wurde abgeblockt, landete dann bei Florian Schmieder, der abzog, aber der Schuss ging übers Tor. In der 78. Minute fand ein Bannewitzer Einwurf  in die Spitze Paul Szuppa, landete dann bei Markus Walther, der blitzschnell in den freien Raum und in den Lauf von Robert Knöfel passte, der ließ den Gröditzer Keeper aussteigen und konnte den Ball dann in aller Ruhe in den Gröditzer Kasten zum 4:2 für den SVB einschieben. Robert Knöfel wäre in der 80. Minute beinahe noch zu einer weiteren guten Chance gekommen, aber der Gröditzer Torhüter war rechtzeitig herausgelaufen und konnte den Ball gerade noch vom Kopf Robert Knöfels fischen. In der 83. Minute war die Bannewitzer Abwehr nicht konsequent, und ein Gröditzer konnte sich auf der rechten Seite durchsetzen und in die Mitte an die Strafraumgrenze passen, wo ein Gröditzer sofort abzog und der Ball schlug im rechten oberen Torwinkel zum 3:4-Anschlusstreffer für Gröditz ein. In der 88. Minute hob Florian Schmieder den Ball schön über die Gröditzer Abwehrkette hinweg in den Lauf von John Rabe, aber dessen Schuss ging links am Tor vorbei. Den Schlusspunkt setzten dann die Bannewitzer in der 96. Minute, als Markus Walther nach rechts auf den inzwischen eingewechselten Robin Glanz passte, der den Ball nach vorne trieb und dann in die Mitte zum heranlaufenden Kai Mittag passte, der den Ball im oberen rechten Winkel des Gröditzer Kastens versenkte. Leider winkte der Linienrichter Abseits, so dass das Tor nicht gegeben wurde – eine klare Fehlentscheidung. So kamen die Bannewitzer endlich einmal auch in Gröditz zu einem Sieg, der durchaus verdient war.

Die Videos zum Spiel sind wie üblich auf dem YouTube-Kanal und der Homepage des SVBs zu finden.

Am kommenden Sonntag, 15:00 Uhr, gibt es an der Rosentitzer Straße ein Highlight, denn Bannewitz darf in der 2. Runde des Sachsenpokals den Oberligisten Neugersdorf begrüßen. Die Spieler und das Trainerteam freuen sich auf dieses Spiel, das sicherlich eine ordentliche Zuschauerkulisse verdient.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Maximilian Genschmar, Paul Szuppa, Robert Knöfel (95. Robin Glanz), Florian Schmieder, Kai Mittag (C), Martin Neubert (90. Bruno Schneider), John Rabe, Markus Walther (95. Patrick Wolf), Jakob Schulz, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), Robin Glanz, Bruno Schneider, Patrick Wolf, Maik Kretschmar

Karl-Heinz van Pée

 

Der SV Bannewitz schlägt Hartmannsdorf in einer Hitzeschlacht verdient mit 3:0

Heiß war es, und die Spieler konnten einem eigentlich Leid tun, aber dies sei vorweggenommen: das Spiel war alles andere als Sommerfußball. Vor gerade einmal 85 zahlenden Zuschauern zeigten beide Teams ein schnelles und engagiertes Spiel. Die Bannewitzer wollten unbedingt die Niederlage in Lichtenberg vergessen machen und sich auch für die beiden Niederlagen gegen Hartmannsdorf in der vergangenen Saison rehabilitieren.

Die Bannewitzer übernahmen von Anfang an das Kommando und kamen bereits in der 5. Minute zu einer guten Chance, als nach einem Freistoß von Kevin Moraweck aus 20 Metern der Hartmannsdorfer Keeper den Ball nicht festhalten konnte, aber gleich zwei Bannewitzer verfehlten den Abpraller im Fünfmeterraum. Dann dauerte es bis zur 22. Minute, bis die Bannewitzer ihre nächste Chance hatten, da die Bälle in die Spitze häufig zu ungenau gespielt wurden. Die Bannewitzer kamen über die rechte Seite, ein Pass in die Mitte, aber der Schuss von Markus Walther ging übers Tor. In der 27. Minute setzte Maximilian Genschmar mit einem guten Pass nach rechts Robert Knöfel in Szene, der zog in den Strafraum, aber sein Schuss aus etwas spitzem Winkel landete in den Armen des Hartmannsdorfer Torhüters. Die 32. Minute sah dann einen Hartmannsdorfer Angriff über die rechte Seite, aber die Bannewitzer Abwehr stand gut und konnte einen gefährlichen Hartmannsdorfer Abschluss verhindern und letztendlich ging der Ball deutlich und harmlos am Bannewitzer Tor vorbei. In der 33. Minute war es dann schon etwas gefährlicher, als die Hartmannsdorfer erneut über rechts kamen, und dieses Mal kam ein Hartmannsdorfer aus zentraler Position zum Schuss, den Hannes Thiele aber im Nachfassen sichern konnte. Markus Walther kam in der 36. Minute einen Schritt zu spät, um einen guten Pass in den Fünfmeterraum zu erreichen. Bannewitz war zwar überlegen, aber echte Großchancen waren in der 1. Halbzeit Fehlanzeige.

Die 2. Halbzeit brachte deutlich bessere Bannewitzer Chancen

Die Hartmannsdorfer kamen gleich zu Beginn der 2. Halbzeit zu einer guten Chance, als in der 47. Minute ein Hartmannsdorfer Stürmer Kevin Moraweck entwischte, rechts in den Strafraum lief, nach innen passte, aber zum Glück für die Bannewitzer verpasste nicht nur Kai Mittag, sondern auch ein herangelaufener Hartmannsdorfer den Ball kurz vor der Fünfmeterraumlinie. In der 50. Minute waren dann wieder die Bannewitzer dran: William Brüggemann wurde in zentraler Position geschickt, wollte den Ball von der Strafraumgrenze am herauslaufenden Hartmannsdorfer Keeper vorbeischieben, aber der konnte sich das Spielgerät gerade noch angeln. Nur eine Minute später fingen die Bannewitzer einen Hartmannsdorfer Einwurf in der Hartmannsdorfer Spielfeldhälfte ab, und dann ging‘s schnell über die rechte Seite bis fast zur Torauslinie nach vorne. Den Rückpass an den Elfmeterpunkt verfehlte Markus Walther aber. In der 59. Minute musste Hannes Thiele aus seinem Strafraum heraus, um den Ball noch kurz vor einem Hartmannsdorfer wegzuschlagen. Sein Ball landete kurz hinter der Mittellinie, und Kai Mittag gewann den Kampf um den Ball, verlängerte auf Robert Knöfel, der seinem Bewacher entschlüpfte und am herauslaufenden Hartmannsdorfer Keeper zum 1:0 für den SVB einschob. Der Hartmannsdorfer Torhüter konnte bei einem Bannewitzer Eckball in der 67. Minute Florian Schmieder durch eine Faustabwehr gerade noch am Kopfball hindern. In den nächsten 10 Minuten bekamen die Hartmannsdorfer etwas Oberwasser und die Bannewitzer hatten in der 72. Minute Glück, als der Ball nach einem Hartmannsdorfer Freistoß durch den Bannewitzer Strafraum flipperte und glücklicherweise kein Hartmannsdorfer richtig zum Abschluss kam. Nach einem Abspielfehler in der 75. Minute lief ein Hartmannsdorfer in den Bannewitzer Strafraum, passt quer auf einen völlig freistehenden Mitspieler, aber dieser verfehlte den Ball irgendwie und die Chance zum Ausgleich war dahin. In der 76. Minute eine analoge Situation für die Bannewitzer: Florian Schmieder setzte sich auf der rechten Seite durch, passte in die Mitte auf einen mitgelaufenen Bannewitzer, aber der verfehlte den Ball – das hätte das 2:0 sein müssen. Aber nur eine Minute später fiel es dann: ein langer Pass aus der Abwehr heraus in Richtung Florian Schmieder, der sich stark gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und alleine auf den Hartmannsdorfer Keeper zulief und den Ball rechts an diesem zum 2:0 für den SVB vorbeischlenzte. Jetzt spielte eigentlich nur noch der SVB, der in der 85. Minute nach einem abgefangenen Hartmannsdorfer Angriff in aller Ruhe einen Angriff aufzog, und dann schob Paul Szuppa den Ball nach rechts zu Florian Schmieder, der zog ab, aber der Hartmannsdorfer Torhüter konnte den strammen Schuss abwehren. In der 85. Minute landete ein Hartmannsdorfer Querschläger bei Robin Glanz an der Mittellinie und die Bannewitzer konnten erneut den Ball gut laufen lassen, der dann auf Paul Szuppa gespielt wurde, der zentral im Hartmannsdorfer Strafraum stand, und der zog ab, aber der Hartmannsdorfer Keeper konnte erneut abwehren. Robert Knöfel chippte den Ball in der 87. Minute aus der Mitte der Hartmannsdorfer Spielfeldhälfte über einige Hartmannsdorfer hinweg in den Hartmannsdorfer Strafraum auf Florian Schmieder. Florian Schmieder ließ seinen Gegenspieler aussteigen und knallte den Ball aus spitzem Winkel zum 3:0 für den SVB ins Hartmannsdorfer Gehäuse. Bannewitz kam in der 89. Minute noch zu einer weiteren Chance durch Paul Szuppa, aber der verzog aus aussichtsreicher Position im Hartmannsdorfer Strafraum. So blieb es beim hochverdienten 3:0 für die Bannewitzer, die mit diesem Sieg einen ordentlichen Sprung in der Tabelle machten.

Am kommenden Samstag geht es zu den bisher noch punktlosen Gröditzern, bei denen sich die Bannewitzer bisher eigentlich immer schwer getan haben. Das heißt, die Bannewitzer müssen an die gegen Hartmannsdorf gezeigte Leistung anknüpfen, um in Gröditz etwas zu holen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Hannes Thiele (TW), William Brüggemann (79. Robin Glanz), Maximilian Genschmar, Robert Knöfel, Kai Mittag, Martin Neubert, John Rabe, Markus Walther (65. Florian Schmieder), Jakob Schulz, Kevin Moraweck; Markus Stephan (73. Paul Szuppa); Auswechselspieler: Steve Schurzky, Paul Szuppa, Florian Schmieder, Paul Müller, Robin Glanz, Maik Kretzschmar

Die Videos zum Spiel findet Ihr unten.

Charlie