Zum Derby sind doch Zuschauer erlaubt!

Gerade hat uns die Mitteilung erreicht, dass zum Derby doch Zuschauer zugelassen sind. Allerding unter Einhaltung der Hygienevorschriften, d.h. Abstandhalten und wenn das nicht möglich ist, Masken tragen. Zur Kontaktnachverfolgung muss jeder Zuschauer seinen Namen sowie die Telefonnummer oder die E-Mailadresse angeben. Am besten diese schon zu Hause auf einen Zettel schreiben und diesen an den Eingängen in die Boxen werfen.

Wieviele Zuschauer zugelassen werden, wird allerdings erst kurzfristig festgelegt werden können.

Die Hygienevorschriften sind unbedingt einzuhalten.

Das Spiel beginnt bereits um 14:00 Uhr!

Mit sportlichen Grüßen

Karl-Heinz van Pée

1.Vorsitzender SV Bannewitz

Der SV Bannewitz verliert nach schwachem Spiel in Langenau mit 2:4

Nach dem sensationellen Sieg gegen Freiberg vor zwei Wochen fuhren die Bannewitzer mit großen Erwartungen nach Langenau, dem Aufsteiger aus dem Kreis Mittelsachsen. Die äußeren Umstände waren gut, wenn man von einem heftigen Wind, der auf den Videos deutlich zu hören ist, absieht.

Es war ziemlich schnell zu sehen, dass die Langenauer sich viel vorgenommen hatten, denn sie agierten von Anfang an bissig und waren die aktivere Mannschaft. Dabei spielte ihnen auch die Bannewitzer Spielweise in die Hände. Bannewitz spielte in der eigenen Hälfte lange quer und die Langenauer stellten in ihrer Spielfeldhälfte die Bannewitzer zu und bei Ballgewinn ging es dann schnell nach vorne. Zusätzlich brachten sich die Bannewitzer, wie z. B. in der 5. Minute durch ungenaue Abspiele vor dem eigenen Strafraum unnötig in Bedrängnis und konnten froh sein, dass sie nicht früh in Rückstand gerieten. In der 11. Minute fingen die Langenauer einen Bannewitzer Angriff vor ihrem Strafraum ab. Ein langer Ball an die Mittellinie konnte von einem Bannewitzer nur kurz abgewehrt werden und landete in den Füßen eines Langenauers, der den Ball sofort in den Lauf eines Mitspielers spielte, der verfolgt von einem Bannewitzer Abwehrspieler in den Bannewitzer Strafraum lief. Der mitgelaufene Bannewitzer Abwehrspieler konnte stören und ein weiterer herbeigeeilter Bannewitzer konnte den Ball unter Kontrolle bringen und ins Seitenaus befördern. In der 15. Minute wurde der Ball hoch an den Bannewitzer Strafraum geschlagen und da die Bannewitzer den Ball nicht unter Kontrolle bekamen, war ein Langenauer plötzlich am Fünfmeterraum frei vor Steve Schurzky, schlug den Ball aber zum Glück für den SVB übers Tor. Florian Schmieder konnte in der 20. Minute den Ball in der Mitte der Langenauer Spielfeldhälfte festmachen und nach vorne in den Lauf von Paul Müller spielen, der den Ball aber erst auf Höhe der Strafraumgrenze kurz vor der Grundlinie erreichte und sich dann aber nicht gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte. Dies war nach 20 Minuten das erste Mal, dass die Bannewitzer mit dem Ball im Langenauer Strafraum auftauchten. In der 21. Minute lief ein Langenauer in einen zu kurzen Bannewitzer Querpass kurz vor dem Bannewitzer Strafraum, spielte zwei Bannewitzer aus und lief aus etwas spitzem Winkel von rechts aufs Bannewitzer Tor zu. Sein Schuss aus etwa 8 Metern ging aber deutlich übers Tor. Ein abgeblockter Ball an der Mittellinie eröffnete den Langenauern in der 22. Minute eine schnelle Konterchance über rechts. Ein Bannewitzer Abwehrspieler erlief den Ball und wollte ihn quer zu Steve Schurzky spielen. Der stand aber kurz vor der Torauslinie an der Strafraumgrenze, so dass der Ball an ihm vorbei Richtung Bannewitzer Tor ging. Steve Schurzky kam nicht mehr an den Ball, aber ein Langenauer, der unbedrängt herangestürmt kam, musste den Ball nur noch über die Linie drücken – ein geschenktes Tor! Ein Eckball in der 25. Minute zwang Steve Schurzky zu einer Faustabwehr. Kai Mittag schlug in der 27. Minute einen Freistoß von kurz hinter der Mittellinie in den Langenauer Strafraum, den aber ein Langenauer gerade noch vor einem Bannewitzer per Kopf zur Ecke klären konnte. In der 28. Minute fingen die Langenauer einen Bannewitzer Angriffsversuch in ihrer Spielfeldhälfte ab und sofort kam ein langer Ball in die Spitz, aber Steve Schurzky war weit aus seinem Strafraum herausgekommen und schlug den Ball vor einem heranstürmenden Langenauer weg. Maximilian Genschmar eroberte in der 29. Minute einen Langenauer Einwurf in deren Spielfeldhälfte und passte an die Strafraumkante zu Florian Schmieder. Der schüttelte seinen Verfolger ab und lief bis fast zur Grundlinie, von wo er den Ball Richtung Fünfmeterraum lupfte. Der Langenauer Keeper wehrte den Ball ab, der landete aber genau im Lauf von Maik Kretzschmar. Der zog sofort ab, und der Ball schlug am Langenauer Keeper vorbei zum 1:1-Ausgleich im Tor ein. In der 30. Minute konnten die Bannewitzer einen Langenauer Angriff über rechts nur mit viel Mühe und vereinten Kräften im Strafraum zur Ecke abwehren. Nachdem die Langenauer in der 31. Minute den Ball an der Mittellinie abgefangen hatten, ging es erneut schnell über die rechte Seite nach vorne. Der Passe nach innen ging durch die Bannewitzer Abwehr hindurch, und ein Langenauer rutsche vor einem heraneilenden Bannewitzer in den Ball und brachte ihn aufs Tor, aber Steve Schurzky konnte ihn im Nachfassen festmachen. In der 34. Minute hielt ein Langenauer sein Bein in den Abspielversuch eines Bannewitzers und der Ball sprang Richtung Bannewitzer Strafraum. Der Langenauer reagierte schnell und wäre frei an den Ball gekommen, wenn Steve Schurzky nicht gut reagiert hätte, und den Ball vor dem Langenauer ins Seitenaus befördert hätte. Alexander Hildebrandt passte in der 37. Minute auf links außen zu Niko Biljesko, der gleich drei Langenauer auf sich zog und den Ball eigentlich schon verloren hatte, aber ein Langenauer spielte den Ball nach vorne, wo er bei Maximilian Genschmar landete. Der flankte hoch an den Fünfmeterraum, wo Alexander Preißiger mit dem Kopf dran kam und den Ball über den herausgelaufenen Langenauer Keeper hinweg ins Tor köpfte – somit stand es überraschend 2:1 für den SVB. Die Bannewitzer Freude währte allerdings nur bis zur 40. Minute. Nach einem Langenauer Eckball von der rechten Seite wehrten die Bannewitzer den Ball mühsam zu einem im Rückraum postieren Langenauer ab. Der zog Richtung Strafraum, ließ einen Bannewitzer ins Leere rutschen und passte nach links zu einem Mitspieler. Der schlug den Ball scharf in den Fünfmeterraum, wo ein Langenauer im Rücken der Bannewitzer Abwehr angerauscht kam und zum 2:2-Ausgleich versenkte. Ein Bannewitzer Angriffsversuch wurde in der 44. Minute bereits an der Mittellinie abgefangen und mit einem hohen Ball kamen die Langenauer über die Bannewitzer Abwehr weg, aber Steve Schurzky hatte aufgepasst und klärte knapp außerhalb des Strafraums mit dem Kopf. So ging es mit 2:2 in die Halbzeitpause und man konnte nur hoffen, dass die Bannewitzer in der 2. Halbzeit endlich zu ihrem Spiel finden würden.

Trotz einer besseren 2. Halbzeit fingen sich die Bannewitzer noch zwei Tore ein

Die Bannewitzer spielten jetzt deutlich schneller nach vorne und in der 55. Minute schlug Maik Kretzschmar eine Flanke aus dem Halbfeld in den Langenauer Strafraum auf den links am Fünfmeterraum stehenden Alexander Preißiger. Der spielte den Ball am herausstürzenden Langenauer Torhüter vorbei in die Mitte, wo Niko Biljesko versuchte, den Ball über die Linie zu drücken, aber ein Langenauer kam vor ihm an den Ball und schlug ihn ins Toraus, so dass es eigentlich Ecke für den SVB hätte geben müssen, aber der Schiedsrichter entschied auf Abstoß. Nach einem Einwurf in der 62. Minute marschierte Langenau über die rechte Seite nach vorne. Der Langenauer Angreifer wurde abgedrängt, zog dann aber in die Mitte, lief quer an der Strafraumgrenze entlang, fand eine Lücke zum Schuss, aber Steve Schurzky konnte den Ball problemlos sichern. Ein verlorener Zweikampf in der Bannewitzer Hälfte in der 63. Minute leitete einen Langenauer Angriff ein. Der Langenauer Zweikampfsieger lief in der Mitte bis kurz vor die Mittellinie und passte in die Spitze auf einen sich deutlich im Abseits befindenden Mitspieler, der unbedrängt auf Steve Schurzky zulaufen konnte und diesem keine Chance ließ und zum 3:2 einschob. Die Bannewitzer protestierten zu Recht, aber erfolglos. In der 64. Minute schlug Steve Schurzky einen Ball hoch in die Mitte der Langenauer Spielfeldhälfte. Ein Langenauer versuchte den Ball zu spielen, was ihm aber nicht gelang. Daraufhin startete Florian Schmieder und erlief den Ball, umspielte einen weiteren Langenauer und war nun frei vor dem Langenauer Keeper, aber da pfiff der Schiedsrichter Abseits – eine Fehlentscheidung, denn Florian Schmieder kam bei dieser Aktion eindeutig nicht aus dem Abseits. Robin Glanz erkämpfte sich in der 65. Minute in der Mitte der Bannewitzer Hälfte den Ball, trieb ihn nach vorne und passte nach rechts zu Niko Biljesko, der sofort in die Spitze in den Lauf von Alexander Preißiger weiterleitete. Der zog in den Strafraum und hatte nur noch den herausgelaufenen Langenauer Keeper vor sich. Die Bannewitzer wollten schon jubeln, aber der Schuss ging zur Überraschung aller am rechten Pfosten vorbei ins Toraus – das tat weh. In der 70. Minute musste Steve Schurzky an die Strafraumgrenze herauseilen, um nach einer hohen Flanke gerade noch per Fuß vor einem heranstürmenden Langenauer zu klären. Maik Kretzschmar schlug in der 74. Minute eine hohe Flanke an die Fünfmeterraumgrenze, wo Alexander Preißiger lauerte. Der ging bedrängt zum Kopfball hoch und stürzte dann, aber ein elfmeterwürdiges Foul gab es hier wohl kaum. Florian Schmieder zog in der 75. Minute aus gut 25. Metern ab, aber der Schuss stellte für den Langenauer Keeper kein Problem dar. Im Gegenzug wurde ein Langenauer auf der rechten Seite geschickt, ging bis zur Grundlinie und wollte scharf in die Mitte spielen, aber Kai Mittag warf sich im Strafraum in den Ball. Die Langenauer reklamierten Handspiel; ob zu Recht oder nicht, war nicht zu erkennen. Nach einem abgefangenen Bannewitzer Angriff in der 78. Minute wurde erneut ein freier Langenauer auf der rechten Seite geschickt und lief auf Steve Schurzky zu, dem er mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck keine Chance ließ. Somit stand es 4:2 für Langenau. Ein Freistoß von Leon Heymann in der 81. Minute brachte nochmals Gefahr für das Langenauer Tor, aber der Langenauer Keeper konnte den Ball abwehren. Nach einem Bannewitzer Fehlpass an der Mittellinie wurde ein Langenauer auf rechts angespielt, aber Steve Schurzky kam heraus, konnte den Ball zwar nicht erobern, aber sein Störversuch genügte, um den Langenauer daran zu hindern, den Ball noch vor der Torauslinie zu erreichen. In der 91. Minute kam Bannewitz über links. Adrian Seelig passte mittig an die Strafraumgrenze, wo Robert Knöfel für Florian Schmieder auflegte, aber der traf den Ball nicht richtig, so dass er harmlos am Langenauer Kasten vorbei ging. In der letzten Spielminute zischte ein Langenauer Schuss noch knapp am Gehäuse der Bannewitzer vorbei. So blieb es beim für die Langenauer verdienten 4:2-Sieg. Die Bannewitzer müssen sich selbst fragen, was sie sich in der 1. Halbzeit gedacht haben. Die 2. Halbzeit war zwar deutlich besser, aber nach dem Abseitstor mussten sie aufmachen und waren dann anfällig für Konter.

Jetzt steht am Sonntag das Bannewitzer Derby gegen Possendorf an. Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen muss dieses Spiel aber leider als Geisterspiel stattfinden. Die entgehenden Einnahmen und die zu bezahlenden Schiedsrichterkosten werden nicht nur den Bannewitzern wehtun. Hier wäre der Sächsische Fußballverband gefragt, auch einmal etwas für die Amateurmannschaften zu tun und deren finanzielle Verluste abzumildern, z.B. durch Übernahme der Schiedsrichterkosten.

Die Videoclips zum Spiel sind wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal des SV Bannewitz zu sehen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Maximilian Genschmar, Alexander Preißiger, Florian Schmieder, Paul Müller (68. Robert Knöfel), Robin Glanz, Kai Mittag (C), Leon Heymann (84. Adrian Seelig), Alexander Hildebrandt, Niko Biljesko (68. Martin Neubert); Auswechselspieler: Jakob Schulz (ETW), Adrian Seelig, Robert Knöfel, Martin Neubert

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz stürzt sensationell mit einem 2:1-Sieg den Tabellenführer Freiberg

Nach dem schwachen Auftritt bei IFA Chemnitz war klar, dass die Bannewitzer gegen den Tabellenführer aus Freiberg eine gewaltige Schippe drauflegen mussten, um gegen diesen Gegner zu bestehen. Die äußeren Bedingungen hätten nicht besser sein können. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ließen sich beachtliche 115 Zuschauer an die Rosentitzer Straße locken, und sie sollten ihr Kommen nicht bereuen.

Freiberg versuchte von Beginn an, das Spiel zu bestimmen, aber die Bannewitzer hielten gut dagegen und so neutralisierten sich die beiden Teams bis zur 14. Minuten, wobei aber deutlich wurde, dass sich die Bannewitzer viel vorgenommen hatten. In der 14. Minute dann schlug Robin Glanz einen Freistoß von der Mittellinie halbhoch Richtung Freiberger Strafraum. Der Ball wurde per Kopf abgewehrt, landete aber bei einem Bannewitzer, der ihn hoch an den Freiberger Strafraum köpfte. Markus Stephan lief in den Strafraum, versuchte an den Ball zu kommen, wurde aber von einem Freiberger gefoult und es gab Elfmeter für Bannewitz. Da der etatmäßige Elfmeterschütze des SVB, Jakob Schulz, verletzt war und Florian Schmieder noch auf der Bank saß, schnappte sich Bruno Schneider den Ball und legte ihn auf den Punkt. Der Freiberger Keeper flog zwar in die richtige Ecke, aber der Schuss war hart und platziert, so dass er links untern einschlug und es stand 1:0 für den SVB. Die Freude der Bannewitzer dauerte aber nicht sehr lange. In der 20. Minute kam Freiberg über die rechte Seite, aber dort stellten gleich mehrere Bannewitzer den Angreifer. Der sah aber, dass auf der linken Seite im Strafraum ein Mitspieler völlig frei stand, und er passte den Ball zu diesem. Ein Bannewitzer versuchte zwar noch, ihn zu stören, kam aber zu spät und so musste der Freiberger den Ball nur noch an Steve Schurzky vorbei ins lange Eck schieben, und es stand 1:1. Freiberg bekam nun etwas Oberwasser, und in der 26. Minute musste Steve Schurzky einen Schuss von der Strafraumgrenze parieren. Der abgewehrte Ball landete kurz vor dem Fünfmeterraum auf dem Kopf eine Freibergs, der ihn aber zum Glück für den SVB neben das Tor köpfte. In der 33. Minute landete ein langer Abschlag des Freiberger Keepers in die Bannewitzer Spielfeldhälfte bei einem Bannewitzer, der zurück zu Steve Schurzky spielte. Allerdings war der Ball etwas langsam unterwegs, so dass ein Freiberg gute Chancen hatte, ihn zu erlaufen, aber Steve Schurzky hatte aufgepasst und konnte den Ball noch knapp vor dem Freiberger erreichen und wegschlagen – das hätte böse ins Auge gehen können. Nun kamen die Bannewitzer wieder besser ins Spiel und machten mehr Druck. Ein Eckball in der 34. Minute zwang den Freiberger Keeper zum Herauslaufen. Er kam aber nur mit einer Faust an den Ball und boxte ihn etwas unkonventionell aus der Gefahrenzone. Nach einem Freistoß von Alexander Hildebrandt von der linken Seite in den Freiberger Strafraum musste der Freiberger Torhüter wieder herauslaufen und dieses Mal faustete er den Ball mit Hechtsprung aus dem Strafraum. Der Nachschussversuch wurde dann von einem Freiberger abgeblockt. In der 38. Minute startete Alexander Preißiger einen Angriff über die linke Seite, blieb gegen einen Freiberger Zweikampfsieger und flankte in den Strafraum, wo ein Freiberger gerade noch vor dem gut postierten Markus Stephan mit dem Fuß abwehren konnte. Ein langer Freistoß segelte in der 42. Minute hoch an die Bannewitzer Strafraumgrenze, wo er aufsprang und hoch Richtung Bannewitzer Tor ging. Steve Schurzky wollte herauslaufen, rutschte aber aus und so wäre ein Freiberger beinahe frei an den Ball gekommen, aber Steve Schurzky war schnell wieder auf den Beinen und griff sich den Ball vor dem heranlaufenden Freiberger. So ging es mit 1:1 in die Halbzeitpause.

Steve Kunze entscheidet das Spiel mit einem klasse Kopfball

Bei einem Eckball von der linken Seite zeigte der Freiberger Keeper eine Schwäche, als er den Ball nicht festhalten konnte, aber leider war kein Bannewitzer zur Stelle, um diese Schwäche auszunutzen. In der 51. Minute schlug Robin Glanz einen Ball hoch in den Freiberger Strafraum, an dem Alexander Preißiger knapp vorbeirauschte und so konnte der Freiberger Keeper den Ball festmachen. Bannewitz hatte jetzt mehr vom Spiel und kam auch in der 58. Minute zu einem guten Angriff über links. Ein Einwurf auf der linken Seite wurde in den Lauf eines Bannewitzers verlängerte, der in den Freiberger Strafraum zog, wo er an der Grundlinie von zwei Freibergern bedrängte wurde. Der Ball kam am Fünfmeterraum zu einem heranlaufenden Bannewitzer, aber dessen Schuss wurde eine Beute des Freiberger Torhüters. Dass die Freiberger immer mehr unter Druck kamen, merkte man auch daran, dass sie jetzt auch zu unfairen Mitteln griffen. In Erwartung eines Freiberger Freistoßes in der 73. Minute lief ein Freiberger in den Rücken von Alexander Preißiger und rammte ihm seinen Ellbogen in die Nierengegend; so etwas will man nicht sehen. Nur eine Minute später gab es erneut ein unschönes Freiberger Foul. Der Ball ging in der Freiberger Spielfeldhälfte Richtung Alexander Preißiger. Noch während der Ball in der Luft war, kam der Tritt desselben Freibergers, der ihm vorher den Ellbogen in die Nierengegend gerammt hatte, gegen den Knöchel von Alexander Preißiger; das war kein Foul im Kampf um den Ball. Ein Freiberger Eckball in der 76. Minute brachte keine Gefahr fürs Bannewitzer Tor. In der 77. Minute köpfte Maik Kretzschmar an der Mittellinie einen Ball nach rechts hinaus zu Florian Schmieder, der ihn schnell nach vorne in den Lauf von Steve Kunz spielte. Der wurde auf der rechten Seite im Strafraum von einem Freiberger bedrängt und hatte den herausgelaufenen Freiberger Keeper vor sich. Er erkannte die Chance und überspielte den Freiberger Torhüter mit einem Heber. So manch ein Bannewitzer Fan jubelte schon, aber ein Freiberger, bedrängt von Markus Stephan, konnte den Ball kurz vor der Torlinie erreichen und hoch nach oben schlagen, so dass der Freiberger Keeper ihn herunterpflücken konnte. So zappelte nicht der Ball im Netzt, sondern Markus Stephan, der sich unglücklicherweise bei diese Aktion verletzte und ausgewechselt werden musste. Eine Freiberger Ecke in der 79. Minute verpuffte erneut harmlos. In der 80. Minute kamen die Freiberger über die linke Seite, und eine hohe Flanke auf die rechte Seite in den Bannewitzer Strafraum bescherte einem Freiberger eine Kopfballchance, aber der Ball ging deutlich am rechten Pfosten vorbei. In der 83. Minute landete ein Ball von der rechten Seite bei Alexander Preißiger, der aus zentraler Position aus etwa 20 Metern abzog, aber der Ball ging knapp am linken Pfosten vorbei. Maik Kretzschmar schob in der 84. Minute den Ball zum zentral in der Mitte der Freiberger Spielfeldhälfte lauernden Florian Schmieder. Der wurde zwar gleich von zwei Freibergern bedrängt, konnte sich aber durchsetzen und rechts in den Strafraum ziehen, von wo er aus spitzem Winkel aufs lange Eck schoss, aber der Freiberger Keeper brachte dank einer Parade gerade noch die Fingerspitzen an den Ball, und ein Freiberger konnte vor Adrian Seelig zur Ecke klären. Der Bannewitzer Trainer, Heiko Beyer, bemängelte lautstark, dass Steve Kunze nicht zur Stelle war. Dies stachelte diesen an, so dass er sich für die Verwertung des Eckballs einiges vornahm. Er startete an die Fünfmeterraumgrenze Richtung kurzer Pfosten, schraubte sich gefühlte drei Meter in die Luft, und der von Robin Glanz geschlagene Eckball landete genau auf seinem Kopf, und er wuchtete ihn unhaltbar ins lange Eck – 2:1 für den SVB! Ein Heber von Florian Schmieder in der 91. Minute von der Strafraumgrenze aus über den herausgelaufenen Freiberger Keeper landete nur auf dem Tornetz. Florian Schmieder zog einen Freistoß in der 92. Minute hoch in den Strafraum, wo Alexander Preißiger zum Kopfball kam, aber der Freiberger Keeper tauchte ab und konnte den Ball gerade noch abwehren. Die letzte Minute gehörte den Freibergern, die sich nach einem Eckball am Bannewitzer Strafraum festsetzten, aber die Bannewitzer standen gut, und nach einigen Versuchen kam ein Freiberger zwar zum Schuss, aber der ging doch deutlich über die Querlatte, und das war es dann. So blieb es bei dem sensationellen und verdienten Bannewitzer 2:1-Sieg. Die Bannewitzer hatten eine geschlossene und starke Mannschaftsleistung gezeigt und ihre Fans voll und ganz zufrieden gestellt.

Am 18.10. geht es nach Langenau, wo die Bannewitzer erneut ein unbekannter Gegner erwartet. Mit der gegen Freiberg gezeigten Leistung und der notwendigen Konzentration sollte den Bannewitzern aber auch dort etwas gelingen.

Die Videos zum Spiel gibt es wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal des SV Bannewitz zu sehen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Georg Balatka, Maximilian Genschmar (72. Leon Heymann), Alexander Preißiger, Robin Glanz, Kai Mittag, Bruno Schneider (57. Florian Schmieder), Alexander Hildebrandt, Maik Kretzschmar, Markus Stephan (80. Adrian Seelig), Steve Kunze; Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), Adrian Seelig, Florian Schmieder, Paul Müller, Martin Neubert, Leon Heymann

Karl-Heinz van Pée

Am 10.10.2020 fuhren wir zum Auswärtsspiel beim Thonberger SC, wo wir gewaltig unter die Räder kamen

Im ersten Durchgang gingen Axel Effenberg und Jörg Scheuermann auf die Bahnen.

Axel verlor sein Spiel mit 544 zu 597 Holz gegen Georg Scheede bei 1:3 Sätzen.

Trotzdem ein gutes Ergebnis von Axel, bei nur 4 Fehlern.

Auch Jörg Scheuermann verlor sein Spiel bei 461 zu 496 Holz gegen Johannes Oswald bei auch 1:3 Sätzen.

Leider waren bei ihm heute die Fehler mit 21 auch zu hoch; ansonsten hätte er heute bestimmt die 500 Marke geschafft.

Im zweiten Durchgang gingen Peter Schieß und Thomas Sachse an den Start.

Peter verlor sein Spiel auch mit 486 zu 539 Holz gegen Bernd Lehmann bei 0:4 Sätzen. Trotzdem, Peter, war das ein gutes Ergebnis von dir, mit nur 9 Fehlern. Darauf lässt sich für den nächsten Wettkampf aufbauen.

Thomas verlor sein Spiel auch mit 521 zu 560 Holz gegen Uwe Nielebock bei 1:3 Sätzen. Trotzdem war das heute ein sehr gutes Ergebnis von Dir, Thomas.

Im letzten Durchgang gingen nun Stephan Kluge und Jens Schmidt auf die Bahnen in Thonberg.

Stephan verlor sein Spiel bei 376 zu 548 Holz gegen Ronny Reiß bei 0:4 Sätzen. Dazu muss man noch erwähnen, dass wir leider zweimal auswechseln mussten. Ab der 31. Kugel kam Jerzy Carnota auf die Bahn und ab der 61. Kugel Jörg Schutz. Leider konnten sie nichts mehr rausreißen. Auch waren die Fehler mit 28 einfach zu viel in diesem Durchgang.

Jens verlor sein Spiel auch mit 555 zu 586 Holz gegen Bernd Gloger bei 2:2 Sätzen. Denke, wenn ich die erste Bahn besser getroffen hätte, wäre vielleicht mehr drin gewesen, aber es sollte heute einfach nicht sein.

Ich denke, mit 5 Fehlern denke kann ich dennoch sein und habe zumindest mit diesem Ergebnis (555 Holz) das Beste auf Bannewitzer Seite erzielt.

Noch mal Glückwunsch an Thonberg zu diesem tollen Mannschaftsergebnis mit neuem Bahnrekord von 3326 Holz.

So, jetzt bereiten wir uns auf unser nächstes Heimspiel am 17.10.2020 gegen SV 1896 Großdubrau vor, was natürlich ein ganz schweres Spiel für uns wird.

Gut Holz

Euer Jens Schmidt

Der SV Bannewitz erreicht im Spiel beim TSV IFA Chemnitz nur ein 1:1

Nach dem klaren Sieg gegen Hartmannsdorf am letzten Wochenende waren die Erwartungen beim SVB für das Spiel gegen IFA Chemnitz hoch. Allerdings wurden die Bannewitzer bereits bei der Anfahrt durch einen Stau auf der Autobahn mächtig ausgebremst und kamen erst eine dreivierten Stunde vor Anpfiff in Chemnitz an, so dass für die Erwärmung nur knapp 30 Minuten zur Verfügung standen – alles andere als ideal.

Ob dies der Grund dafür war, dass sich die Bannewitzer mit einem vernünftigen Spielaufbau enorm schwer taten, oder ob es dafür andere Gründe gab, ist unklar. Auf jeden Fall aber klappte nach vorne erst einmal gar nichts. Die Bannewitzer kamen kaum aus der eigenen Spielfeldhälfte heraus, und die Bälle in die Spitze waren schlecht gespielt und meist zu lang, so dass sie für die Bannewitzer Stürmer unerreichbar waren. Etwas besser klappte es in der 4. Minute, als Kai Mittag einen Ball von rechts diagonal auf Robert Knöfel spielen wollte. Auch dieser Ball kam nicht ideal, sondern landete bei einem Chemnitzer, der kurz vor dem Strafraum mit dem Kopf abwehrte. Dann kam aber ein Bannewitzer an den Ball und spielte ihn nach links zu Robert Knöfel, der versuchte, sich durchzusetzen, wurde aber kurz vor der Seitenauslinie auf Höhe der Strafraumgrenze gefoult. Bruno Schneider brachte den Freistoß hoch an die rechte Fünfmeterraumgrenze, von wo Robin Glanz abzog. Der Chemnitzer Keeper verfehlte den Ball und der hinter ihm eingelaufene Markus Stephan versenkte in der 5. Minute zur 1:0-Führung für den SVB. Wer dachte, dass die Führung das Bannewitzer Spiel beruhigen würde, sah sich leider getäuscht. IFA bekam mehr Zugriff auf das Spiel und drückte. In der 7. Minute landete ein Chemnitzer Einwurf von der linke Seite bei einem Chemnitzer, der ihn an die Strafraumgrenze zu einem Mitspieler weiterleiten konnte, der zog ab, aber Steve Schurzky konnte den Schuss sicher halten. Leon Heymann steckte in der 9. Minute den Ball auf der linken Seite gut auf Robert Knöfel durch, aber dessen Pass in die Mitte wurde abgewehrt, bevor er den in den Strafraum gelaufenen Markus Stephan erreichen konnte. Das Bannewitzer Spiel wirkte recht planlos und hektisch und so war es kein Wunder, dass die Chemnitzer immer besser ins Spiel kamen. In der 15. Minute landete ein Chemnitzer Einwurf von der rechten Seite kurz vor dem Strafraum bei einem Chemnitzer, der sich gleich gegen zwei Bannewitzer durchsetzen konnte, in den Strafraum zog und hoch in die Mitte passen wollte, aber der Ball geriet zu lang und fand keinen Abnehmer. Ein langer Ball in die Spitze wurde von Markus Stephan in der 18. Minute nach links zu Bruno Schneider weitergeleitet, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und bis zur Torauslinie durchkam, aber sein Versuch, den Ball in die Mitte zu spielen, wurde abgeblockt, so dass nur eine Ecke herauskam, die aber nichts einbrachte. In der 20. Minute versuchte es Chemnitz mit einem Freistoßtrick, bei dem ein Chemnitzer schnell durch die Bannewitzer Abwehr startete, aber Steve Schurzky konnte den Ball vor dem völlig alleingelassenen Chemnitzer herunterpflücken. Nach einem Chemnitzer Einwurf von der rechten Seite bekamen die Bannewitzer den Ball nicht weg und nach einem Abpraller landete er bei einem Chemnitzer, der einen Bannewitzer aussteigen ließ, in die Mitte passte, wo ein Chemnitzer zur Stelle war und in der 31. Minute zum 1:1-Ausgleich eindrückte. Das war völlig unnötig, aber kennzeichnend für das Bannewitzer Spiel an diesem Tag. Nach einem Bannewitzer Abwehrversuch in der 40. Minute landete der Ball bei einem Chemnitzer, der aus etwa 25 Metern abzog, aber das Ding ging zum Glück für den SVB über die Querlatte. In der 42. Minute landete ein langer Ball im Lauf von Robert Knöfel, der in die Strafraummitte auf den heranlaufenden Markus Stephan passte, der, bedrängt von einem Abwehrspieler, den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle kam und so hatte der Chemnitzer Keeper kein Problem, den Ball fest zu machen. So ging es mit 1:1 in die Halbzeitpause und man konnte nur hoffen, dass die Bannewitzer nach der Pause endlich richtig ins Spiel finden würden.

Das Spiel blieb in der 2. Halbzeit weiterhin hektisch und es kam einfach keine Ruhe ins Bannewitzer Spiel

Ein langer Abschlag des Chemnitzer Torhüters in der 56. Minute wurde per Kopf in den Lauf eines Mitspielers verlängert, der links in den Bannewitzer Strafraum zog, auf die rechte Strafraumseite in den Lauf eines unbewachten Chemnitzers passte, aber dessen Schuss aus spitzem Winkel landete nur am Außennetz. Ein Chemnitzer Freistoß in der 71. Minute kam gefährlich aufs Bannewitzer Tor, aber Steve Schurzky konnte den Ball mit einer Parade festmachen. In der 72. Minute fingen die Bannewitzer einen Chemnitzer Angriff ab und konterten über rechts, aber trotz mehrerer Versuche kamen sie einfach nicht durch die vielbeinige Chemnitzer Abwehr und am Schluss begrub der Chemnitzer Keeper den Ball unter sich. Bei einem Zweikampf im Mittelfeld zwischen Jakob Schulz und einem Chemnitzer pfiff der Schiedsrichter Foulspiel für Chemnitz und als Jakob Schulz an dem am Boden liegenden Chemnitzer vorbeilief, zog dieser das Bein hoch und traf Jakob Schulz am Knöchel, der sich bei dieser klaren Tätlichkeit direkt vor den Augen des Schiedsrichters, wie sich später herausstellte, verletzte. Der Schiedsrichter gab anstatt Rot nur Gelb, aber da der Chemnitzer bereits Gelb hatte, musste er mit Gelb-Rot vom Platz. Der nachfolgende Chemnitzer Freistoß ging deutlich neben den Bannewitzer Kasten. Die Bannewitzer konnten ihre Überzahl aber nicht nutzen, da sie, wie in der 77. Minute, einfach nicht durch die Chemnitzer Abwehr kamen. In der 93. Minute hatten die Bannewitzer dann auch noch Glück, als ein Ball des weit aufgerückten Steve Schurzky bei einem Chemnitzer landete, der versuchte, aus der eigenen Spielfeldhälfte heraus ins leere Bannewitzer Tor zu treffen, aber zum Glück für den SVB ging der Ball deutlich nebens Tor. Da hatte der SVB ziemlich Dusel. So blieb es beim 1:1, und man muss sagen, dass die Bannewitzer auch nicht mehr verdient hatten. Gegen Freiberg müssen sich die Bannewitzer Jungs mächtig steigern, wenn sie gegen den Tabellenführer bestehen wollen.

Die Videos zum Spiel gibt es wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal des SV Bannewitz.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Maximilian Genschmar, Alexander Preißiger, Robert Knöfel (75. Vincent Liebisch), Robin Glanz, Kai Mittag (C), Leon Heymann (46. Alexander Hildebrandt), Jakob Schulz, Bruno Schneider (67. Adrian Seelig), Maik Kretzschmar, Markus Stephan; Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), Adrian Seelig, Vincent Liebisch, Alexander Hildebrandt

Karl-Heinz van Pée

Erneute Niederlage in der Meisterliga der Senioren im Kegeln

Am 3.10.2020 fuhren wir zum zweiten Auswärtsspiel in dieser Saison zum SSV Turbine Dresden 1.und verloren unser Spiel deutlich mit 2909 Holz zu 3061.

im ersten Durchgang gingen Axel Effenberg und Peter Schiess an den Start.

Axel gewann sein Spiel mit 565 zu 494 Holz gegen Gerd Kohl bei 4:0 Sätzen. Starke Leistung Axel. Mit nur 5 Fehlern war Axel mit seinem Ergebnis Tagesbester. Glückwunsch!

Peter verlor sein Spiel mit 468 zu 517 Holz gegen Frank Teichmann bei 2:2 Sätzen. Leider waren bei Peter wieder zu viel Fehler, sonst wäre ein noch besseres Ergebnis für ihn möglich gewesen. 

Also bei nächsten Spiel daran arbeiten; würde mich sehr freuen Peter.

Im zweiten Durchgang gingen Thomas Sachse und Jens Gärtner auf die Bahnen.

Thomas verlor sein Spiel mit 489 zu 524 Holz gegen Maik Diersche bei 1:3 Sätzen deutlich. Auch bei Thomas waren die Fehler mit 16 Fehler zu hoch, ansonsten wäre für ihn viel mehr drin gewesen.

Jens Gärtner verlor sein Spiel mit 445 zu 521 Holz gegen Uwe Aloe sehr deutlich mit 0:4 Sätzen. Leider mussten wir ab dem 61. Wurf wechseln, und es spielte dann Jörg Schuricht zu Ende.

Aber leider trat keine Verbesserung im Gesamtergebnis ein. Auch hier waren die 19 Fehler einfach zu viel.

Im letzten Durchgang gingen jetzt Jens Schmidt und Jörg Scheuermann ins Rennen.

Jens gewann sein Spiel mit 524 zu 460 Holz gegen H.J. John mit 3:1 Sätzen. Leider war bei mir heute die Fehleranzahl mit 15 Fehler einfach zu hoch, sonst hätte ein noch viel besseres Ergebnis herauskommen können.

Jörg verlor sein Spiel mit 418 zu 545 Holz gegen Gerd Störer deutlich bei 0:4 Sätzen. Auch hier sind 19 Fehler zu viel gewesen Leider haben wir hier auch ab dem 61. Wurf wechseln müssen und es spielte Stephan Kluge die restlichen Kugeln. Aber das half leider auch nicht mehr.

Insgesamt haben wir deutlich mit 2:6 Punkten und 152 Holz verloren.

Mir müssen versuchen, beim nächsten Wettkampf am 10.10.2020 in Thonberg besser zu spielen und vor allem die Fehler zu reduzieren, denn mit 92 Fehlern für die gesamte Mannschaft kann man in dieser Liga kein Spiel gewinnen.

Denke, wir haben das Kegeln nicht verlernt.

Also, Köpfe frei machen bis Samstag, Jungs! 

Gut Holz

Euer Jens Schmidt

Der SVB gewinnt sein erstes Heimspiel der Saison 2020/21 gegen Hartmannsdorf souverän mit 3:0

Nach der Niederlage gegen Fortuna Chemnitz war der SVB gegen Hartmannsdorf schon etwas unter Druck, um nicht unten in der Tabelle hängen zu bleiben. In den letzten Heimspielen gegen Hartmannsdorf konnten die Bannewitzer punkten und das wollten die Jungs auch dieses Mal. Das Zuschauerinteresse war mit 115 Zuschauern erfreulich gut und auch Wetter machte mit.

Die Bannewitzer hatten sich einiges vorgenommen, und das zeigten sie schon in der 1. Minute, in der der Hartmannsdorfer Keeper bereits einen Bannewitzer Kopfball parieren musste. Und so ging es weiter. In der 3. Minute wurde Alexander Preißiger im Hartmannsdorfer Strafraum in Szene gesetzt, aber sein Schuss ging übers Tor. In der 4. Minute griffen die Bannewitzer schon am Hartmannsdorfer Strafraum an und zwangen einen Hartmannsdorfer Verteidiger zu einem riskanten Pass, den Bruno Schneider abfing, sofort abzog, den Ball aber nicht richtig traf, so dass er deutlich am Tor vorbei ging. Einen schnellen Bannewitzer Konter in der 7. Minute konnten die Hartmannsdorfer gerade noch zur Ecke abwehren. Die Ecke kam auf den Kopf von Markus Stephan, der verlängerte Richtung zweiter Pfosten zu Bruno Schneider, der sofort abzog. Der Ball wäre dem Hartmannsdorfer Keeper beinahe unterm Hinterteil hindurch ins Tor gerutscht, aber irgendwie konnte er ihn noch stoppen. In der 9. Minute kamen die Bannewitzer über links, und ein Bannewitzer schoss von der linken Fünfmeterraumecke, aber der Hartmannsdorfer Torhüter konnte abwehren. Der Ball landete etwa fünf Meter vor der Strafraumgrenze bei einem Bannewitzer, der beim Versuch, einen Hartmannsdorfer auszuspielen, gefoult wurde, so dass es Freistoß für den SVB gab. Der Freistoß wurde direkt aufs Tor geschlagen, ging aber knapp vorbei. Ein langer Abschlag des Hartmannsdorfer Keepers in der 13. Minute, ein verlorenes Kopfballduell im Mittelfeld, nachdem ein Hartmannsdorfer den Ball zu einem deutlich im Abseits stehenden Mitspieler in die Spitze gespielt wurde, eröffnete den Hartmannsdorfern plötzlich eine Riesenchance, aber der Kopfball in Bedrängnis ging neben den Bannewitzer Kasten. In der 17. Minute fingen die Bannewitzer einen Hartmannsdorfer Pass an der Mittellinie ab und schaltete sofort auf Angriff. Alexander Preißiger passte nach rechts zu Bruno Schneider, der den Ball in die Strafraummitte legte, aber ein Hartmannsdorfer Abwehrspieler konnte vor dem heranlaufenden Markus Stephan übers eigene Tor zur Ecke klären. Ein langer Ball von Kai Mittag landete in der 23. Minute bei einem Bannewitzer an der Hartmannsdorfer Strafraumgrenze, der ihn per Kopf zu Alexander Preißiger in den Fünfmeterraum verlängerte. Alexander Preißiger nahm den Ball an und schob ihn am Hartmannsdorfer Keeper vorbei zum 1:0 ins Tor. In der 25. Minute bekam Hartmannsdorf einen Freistoß knapp neben der linken Bannewitzer Fünfmeterraumecke zugesprochen. Der Ball wurde rechts an der Bannewitzer Vierermauer vorbeigezogen, aber Steve Schurzky konnte abwehren, und Markus Stephan befördert den Ball dann aus der unmittelbaren Gefahrenzone. Ein Foulspiel an Martin Neubert in der 28. Minute im Hartmannsdorfer Strafraum brachte einen Elfer für den SVB. Florian Schmieder legte sich nach kurzer Diskussion mit Jakob Schulz den Ball auf den Punkt und verwandelte unhaltbar zur 2:0-Führung für den SVB. Ein langer, flach geschlagener Freistoß in der 42. Minute von Jakob Schulz von der Mittellinie aus landete im Hartmannsdorfer Strafraum bei Markus Stephan, der ohne zu zögern aufs Tor schoss, aber der Hartmannsdorfer Keeper konnte abwehren, wodurch der Ball zu dem im Fünfmeterraum stehenden Alexander Preißiger kam, der die Ruhe behielt und den Ball sicher zum 3:0 für den SVB versenkte. Einen in aller Ruhe vorgetragenen SVB-Angriff in der 44. Minute über die linke Seite konnten die Hartmannsdorfer nicht richtig klären. Der Ball wurde aus dem Strafraum etwas zurück gespielt, und es folgte eine hohe Flanke Richtung langer Pfosten in den Fünfmeterraum, wo Alexander Preißiger an den Ball kam und ihn über den Hartmannsdorfer Torhüter hinweg aufs Tor köpfte, aber ein Hartmannsdorfer konnte ihn gerade noch vor dem heranstürzenden Markus Stephan wegschlagen – klasse Aktion des SVB. So ging es mit 3:0 für den SVB in die Halbzeitpause.

In der 2. Halbzeit verflachte das Spiel deutlich

Die Bannewitzer begannen die 2. Halbzeit schwungvoll und kamen nach einem langen Abschlag von Steve Schurzky an die Hartmannsdorfer Strafraumgrenze zu einem guten Angriff, aber gegen die vielbeinige Hartmannsdorfer Abwehr war kein Durchkommen. In der 50. Minute attackierte Bruno Schneider früh und zwang damit einen Hartmannsdorfer zu einem riskanten Rückpass auf den Torhüter, den Markus Stephan beinahe erlaufen hätte, aber der Hartmannsdorfer Keeper kam knapp vor ihm an den Ball und schlug in weg. Bruno Schneider setzte sich in der 51. Minute schön durch und zog aus 20 Metern ab, aber der Ball ging übers Tor. In der 54. Minute kam Hartmannsdorf mal wieder zu einem Angriff. Nach einem an den Bannewitzer Strafraum verlängerten Kopfball zog ein Hartmannsdorfer ab, aber Steve Schurzky konnte den Ball zur Ecke abwehren. Die Ecke kam hoch in den Fünfmeterraum. Steve Schurzky verfehlte den Ball, aber zum Glück kam ein Hartmannsdorfer nicht richtig an den Ball und ein Bannewitzer konnte klären. Eine Bannewitzer Ecke in der 56. Minute brachte noch einmal Gefahr fürs Hartmannsdorfer Tor. Der Ball kam in den Fünfmeterraum, wo Markus Stephan per Kopf Richtung zweiter Pfosten verlängerte. Bruno Schneider lief in den Ball hinein und schoss, aber traf nur das Außennetz. In der 58. Minute ging die Bannewitzer Abwehr nicht konsequent zur Sache, so dass ein Hartmannsdorfer am Bannewitzer Fünfmeterraum mit dem Kopf an den Ball kam, aber keinen Druck hinter den Ball bekam, so dass Steve Schurzky zur Ecke abwehren konnte. Bruno Schneider kam in der 62. Minute nach einem Bannewitzer Freistoß an den von der Hartmannsdorfer Mauer abgeprallten Ball im Strafraum an den Ball, zog ab, aber der Ball ging am Tor vorbei. Die letzte erwähnenswerte Aktion ereignete sich in der 63. Minute. Hartmannsdorf brachte eine Ecke in den Bannewitzer Strafraum, und die Bannewitzer taten sich schwer, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, aber nach mehreren Fehlversuchen gelang es dann doch. In den restlichen 27. Minuten passierte dann nichts Wichtiges mehr und so blieb es beim hochverdienten 3:0 für den SVB, und die Bannewitzer hatten ihre ersten drei Punkte der Saison 2020/21 eingefahren.

Die Videos zum Spiel gibt es wie immer auf dem YouTube-Kanal des SVB zu sehen.

Mannschaftsaufstellung SVB: Steve Schurzky (TW), Maximilian Genschmar, Alexander Preißiger, Florian Schmieder, Robin Glanz, Kai Mittag (C), Martin Neubert, Jakob Schulz, Bruno Schneider (74. Niko Biljesko), Maik Kretzschmar (77. Steve Kunze), Markus Stephan (74. Robert Knöfel); Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), Leon Heymann, Robert Knöfel, Vincent Liebisch, Adrian Seelig, Niko Biljesko, Steve Kunze

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz startet mit einer 2:4-Niederlage bei Fortuna Chemnitz in die Meisterschaftssaison 2020/21

Das letzte Zusammentreffen des SVB mit Fortuna Chemnitz fand am 5.6.2010 statt und endete 10:0 für Fortuna Chemnitz. Während es dann für Fortuna Chemnitz nach oben ging, ging es für den SVB nach unten. Nun treffen sich die beiden Teams in der Landesklasse Mitte, in die die Chemnitzer gegen ihren Willen „umgesiedelt“ wurden. Daher kannten sich beide Mannschaft so gut wie gar nicht, insbesondere da es das erste Meisterschaftsspiel war. Eins war aber klar: die Chemnitzer liebäugeln mit dem Aufstieg und die Bannewitzer wollen gerne vorne mitspielen. Man durfte also gespannt sein.

Bei bestem Fußballwetter, aber einer enttäuschend dürftigen Zuschauerkulisse von gerade mal 59 Zuschauern, begannen die Chemnitz schwungvoll und die Bannewitzer ließen sich durch schnelle Angriffe über die Außen regelrecht übertölpeln. Die Chemnitzer störten den Bannewitzer Spielaufbau, fingen einen Pass an der Mittellinie ab, dann ging’s raus auf die rechte Seite, ein Bannewitzer wurde ausgespielt, dann ein scharfer Pass an die linke Seite des Fünfmeterraums, wo ein Chemnitzer völlig unbedrängt leichtes Spiel hatte und den Ball in der 5. Minute zum 1:0 versenkte. Nur eine Minute später wurde ein Bannewitzer Angriff kurz vor dem Chemnitzer Strafraum abgefangen. Die Chemnitzer konnten ohne Probleme durchs Mittelfeld marschieren. Ein Pass durch die Innenverteidigung hindurch reichte und schon war ein Chemnitzer frei vor Steve Schurzky, an dem er den Ball vorbei zum 2:0 ins Tor schob. Das sah ganz übel für die Bannewitzer aus, und es war zu befürchten, dass das eine heftige Klatsche geben könnte. In der 9. Minute flog ein langer Ball von der Chemnitzer Strafraumgrenze über die hoch aufgerückte Bannewitzer Abwehr hinweg, aber Steve Schurzky war auf der Hut, kam heraus und köpfte der Ball erstmal aus der unmittelbaren Gefahrenzone. Der Ball landete aber erneut bei einem Chemnitzer, der ihn hoch an die Strafraumgrenze schlug, aber wieder war Steve Schurzky herausgekommen und klärte erneut per Kopf. Nur eine Minute später brachen die Chemnitzer wieder auf der rechten Seite durch, aber dieses Mal konnte Steve Schurzky den scharf geschlagenen Pass in den Fünfmeterraum mit einer Parade festmachen. In der 16. Minute verloren die Bannewitzer gleich mehrere Kopfballzweikämpfe im Mittelfeld, der Ball kam zum wiederholten Mal nach rechts außen, von wo er in den Strafraum gespielt wurde. Steve Schurzky hechtete nach dem Ball, erwischte ihn aber nicht und ein Chemnitzer zog ihn aus spitzem Winkel aufs Tor, an dem er zum Glück für die Bannewitzer vorbei ging. Aber am langen Pfosten tauchte ein Chemnitzer auf, dessen Schuss gerade noch abgeblockt werden konnte. Bannewitz bekam einfach keinen Zugriff aufs Spiel. So kam die Aktion in der 17. Minute überraschend, als ein Bannewitzer von der Mitte aus den Ball zentral auf Florian Schmieder durchsteckte, der in den Strafraum lief und den Ball am Chemnitzer Keeper vorbei zum 2:1 einschob. In der 21. Minute brachte ein langer Chemnitzer Einwurf in die Spitze große Gefahr fürs SVB-Tor. Ein Chemnitzer lief mit dem Ball in den Strafraum, aber Jakob Schulz rutschte hinein und klärte, so dass Steve Schurzky den Ball aufnehmen konnte. Im Anschluss waren dann wieder mal die Bannewitzer dran. Ein langer Ball in die Spitze auf Robert Knöfel zwang den Chemnitzer Keeper zu einer Kopfballabwehr. Im Gegenzug wurde ein Chemnitzer mit einem Pass in die Spitze bedient, lief aber an der Strafraumgrenze auf einen Bannewitzer auf und der Schiri erkannte auf Stürmerfoul. In der 23. Minute wurde Florian Schmieder etwa 20 Meter vor dem Chemnitzer Tor gefoult, und es gab Freistoß für den SVB. Florian Schmieder legte sich den Ball leicht nach links von der Mitte versetzt zurecht und zog ihn links an der Mauer vorbei Richtung oberes linkes Toreck, aber der Chemnitzer Keeper konnte mit einer starken Parade zur Ecke abwehren – Pech für den SVB. In der 28. Minute kamen die Chemnitzer wieder gefährlich an den Bannewitzer Strafraum, wo die Bannewitzer keinen Zugriff auf den Ball bekamen, und nach einigem Hin und Her zog ein Chemnitzer ab, aber Steve Schurzky konnte den Ball problemlos festmachen. Florian Schmieder luchste in der 30. Minute nach einem hohen Chemnitzer Querpass vor dem eigenen Strafraum dem Adressaten den Ball mit dem Kopf ab, zog in den Strafraum und versuchte einige Chemnitzer auszuspielen, um zum Schuss zu kommen, traf den Ball aber nicht voll, so dass der Schuss harmlos am Tor vorbei ging. Ein durchgesteckter Ball von Maximilian Genschmar in die Spitze auf Florian Schmieder brachte Gefahr fürs Chemnitzer Tor, aber der Chemnitzer Keeper hatte aufgepasst und konnte den Ball gerade noch vor Florian Schmieder erreichen und wegschlagen. Die Bannewitzer waren jetzt besser im Spiel, aber die Bälle in die Spitze kamen nicht optimal, so dass, wie in der 38. Minute, die Chemnitzer gerade noch vor den Bannewitzern klären konnten. Eine Chemnitzer Ecke in der 41. Minute brachte nochmals Gefahr fürs Bannewitzer Tor. Steve Schurzky pflückte den Ball herunter, konnte ihn aber nicht festhalten und ein Chemnitzer kam dran, bekam aber keinen Druck dahinter, so dass Steve Schurzky im Nachfassen die Pille festmachen konnte. In der 42. Minute verloren die Bannewitzer den Ball im Mittelfeld, und Chemnitz kam schnell über die linke Seite, aber Steve Schurzky pflückte den hoch in den Strafraum geschlagenen Ball herunter. Bruno Schneider konnte sich in der 43. Minute nach einem öffnenden Pass von Florian Schmieder schön auf der rechten Seite durchsetzen und spielte den Ball in den Strafraum auf Robert Knöfel, der schoss sofort, aber dem Schuss fehlte die Power, so dass der Chemnitzer Keeper abtauchen und den Ball vor dem heranlaufenden Alexander Preißiger sichern konnte. Inzwischen war das Spiel ausgeglichen, und die Bannewitzer konnten sich durchaus Hoffnung auf eine Resultatsverbesserung in der 2. Halbzeit machen.

Bannewitz schlägt sich durch zwei Abwehrschnitzer selbst

Die Bannewitzer begannen die 2. Halbzeit mit einem Konter in der 46. Minute über die linke Seite. Nach einem abgefangenen Chemnitzer Angriff startete Alexander Preißiger auf der linken Seite durch, passte den Ball an die Strafraumgrenze zu Robert Knöfel zurück, der sofort abzog. Der Ball wurde aber von einem Chemnitzer abgeblockt und segelte hoch Richtung Tor. Der Chemnitzer Torhüter sprang hoch, konnte den Ball aber nicht festhalten, so dass ein Bannewitzer wieder an den Ball kam und versuchte, einen Mitspieler anzuspielen. Als der Ball wieder zu Robert Knöfel kam, zog dieser erneut ab, aber sein Schuss kam nicht durch und so verpuffte dieser vielversprechende Angriff. In der 49. Minute steckte Maximilian Genschmar den Ball schön durch, Robert Knöfel erlief den Pass und hatte nur noch den Torhüter vor sich, aber der Linienrichter winkte Abseits – eine mehr als zweifelhafte Entscheidung. Weil die Bannewitzer Abwehr in der 53. Minute nach dem Motto „nimm ihn Du, ich hab‘ ihn sicher“ agierte, wäre fast das 3:1 gefallen, aber der Schuss eines Chemnitzers aus etwas spitzem Winkel landete am Außenpfosten. In der 55. Minute vertändelten die Bannewitzer beim Spielaufbau den Ball und ließen sich auf Zweikämpfe kurz vor dem eigenen Strafraum ein, was gründlich in die Hosen ging. Plötzlich kamen die Chemnitzer über rechts, die Bannewitzer Abwehr war völlig ungeordnet, und in der Strafraum Mitte standen gleich zwei Chemnitzer frei. Der Ball landete bei einem der Beiden, der keine Mühe hatte, den Ball im Bannewitzer Kasten zum 3:1 zu versenken – das Ding war hausgemacht. In der 65. Minute kamen die Chemnitzer erneut schnell über die rechte Seite und wieder wäre ein Chemnitzer in der Mitte frei gewesen, aber der ballführende Spieler wurde dieses Mal konsequent attackiert, so dass er den Ball ins Toraus beförderte. Ein Bannewitzer Ballverlust an der eigenen Strafraumgrenze in der 71. Minute leitete das 4:1 ein. Der Chemnitzer, der den Ball erobert hatte, musste das Spielgerät nur noch in den Lauf eines heranstürmenden Mitspielers legen und dieser konnte frei auf Steve Schurzky zulaufen und den Ball an diesem vorbei zum 4:1 einschieben; so macht man es dem Gegner zu einfach. Man muss den Bannewitzer zu Gute halten, dass sie weiterkämpften und in der 73. Minute kamen sie schnell über die linke Seite. Ein schöner Pass in die Mitte landete bei Robert Knöfel, der nicht fackelte, sondern gleich aus etwa 13 Metern abzog, aber der Chemnitzer Keeper rettet mit einer starken Parade. Steve Schurzky verhinderte das 5:1, nachdem ein Chemnitzer schnell auf der rechte Seite angestürmt kam und von der Strafraumgrenze schoss, aber Steve Schurzky konnte den Ball mit einer starken Parade über die Querlatte lenken. Den Schlusspunkt setzten die Bannewitzer in der 83. Minute. Robert Knöfel war gut in Szene gesetzt worden, und erkämpfte eine Ecke für den SVB: Die Ecke kam hoch in den Chemnitzer Strafraum, wo Georg Balatka ihn mit dem Kopf nach rechts zu Robert Knöfel verlängerte, der ihn wieder zurück vors Chemnitzer Tor spielte. Ein Chemnitzer Abwehrspieler kam an den Ball und lupfte ihn hoch aus dem Strafraum hinaus. Der Ball landete bei Leon Heymann, der ihn wieder hoch vor das Chemnitzer Tor spielte, wo der Chemnitzer Torhüter leicht bedrängt von Jakob Schulz hochging und sich den Ball selbst mit der Hand zum 4:2 ins eigene Tor bugsierte. Die Bannewitzer drängten zwar weiter auf eine Resultatsverbesserung, aber mehr war einfach nicht mehr drin.

Als Fazit muss man festhalten, dass die Bannewitzer den Spielbeginn verschlafen haben, dann gut zurück kamen, aber durch zwei grobe Schnitzer in der Abwehr die Niederlage besiegelten. Der Kampfgeist und die Moral der Bannewitzer waren lobenswert, aber das war gegen die starken Chemnitzer eben einfach zu wenig.

Die Videos zum Spiel gibtes wie üblich auf dem YouTube-Kanal des SVB zu sehen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Georg Balatka (C), Maximilian Genschmar, Alexander Preißiger, Robert Knöfel, Florian Schmieder, Robin Glanz (75. Leon Heymann), Martin Neubert (89. Patrick Wolf), Jakob Schulz, Bruno Schneider (61. Niko Biljesko), Mail Kretzschmar; Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), Adrian Seelig, Vincent Liebisch, Paul Müller, Leon Heymann, Niko Biljesko, Patrick Wolf

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz verpasst die Pokalsensation und verliert gegen Laubegast nach Elfmeterschießen mit 6:7

Endlich wieder Live-Fußball! Die Saison begann für den SV Bannewitz mit der Ausscheidungsrunde des Landespokals. Der Gegner, Laubegast, kam als Landesligist und als Favorit. Vor der Kulisse von über 200 Zuschauern begann Laubegast druckvoll und bereits in der 3. Minute musste Christian Rose nach einem flach in den Bannewitzer Strafraum gespielten Laubegaster Freistoß vor einem Laubegaster Stürmer zur Ecke klären. Die Ecke kam auf den kurzen Pfosten, wurde von einem Bannewitzer verlängert und von einem weiteren Bannewitzer übers eigene Tor geköpft. In der 7. Minute kamen die Bannewitzer zum ersten Mal gefährlich in die Nähe des Laubegaster Tors. Ein Laubegaster verfehlte einen langen Abschlag von Steve Schurzky, und der Ball landete bei Florian Schmieder, der nicht lange fackelte und den Ball volley nahm, aber das Laubegaster Gehäuse doch deutlich verfehlte. In der 9. Minute kam Laubegast schnell über die rechte Seite. Den Pass mittig an die 5-Meterraumgrenze verfehlte ein ziemlich frei heranlaufender Laubegaster nur knapp. Ein Abspiel von Patrick Richter im Tor der Laubegaster landete in der 10. Minute bei Maik Kretzschmar, dessen Pass in die Strafraummitte konnte aber von einem Laubegaster geklärt werden. Ein erneuter Laubegaster Angriff über die rechte Seite in der 12. Minute brachte wieder Gefahr fürs Bannewitzer Tor, aber Steve Schurzky konnte den scharfen Pass in den Fünfmeterraum abwehren, und ein Bannewitzer Abwehrspieler schaltete schnell und schlug den Ball aus der Gefahrenzone. In der 17. Minute war es wieder ein Laubegaster Angriff über rechts, der Gefahr brachte, da Jakob Schulz den hoch in den Bannewitzer Strafraum geschlagenen Ball stramm aufs eigene Tor köpfte, aber Steve Schurzky stand richtig und hatte den Ball sicher. Laubegast kam in der 18. Minute wieder über rechts und ein Laubegaster Stürmer drang in den Bannewitzer Strafraum ein, legte den Ball am Fünfmeterraum zurück, aber der Schuss seines Mitspielers wurde von Steve Schurzky problemlos pariert. In dieser Phase des Spiels war der Laubegaster Druck hoch, und Bannewitz kam kaum zu entlastenden Aktionen. Noch in der 18. Minute passierte es dann: Jakob Schulz passte im Spielaufbau von kurz vor dem Strafraum nach vorne zu Maximilian Genschmar, der sofort von einem Laubegaster angelaufen wurde und deshalb hoch zum Torwart zurück spielen wollte. Der Ball geriet aber unglücklicherweise zu hoch und ging über den in der Strafraummitte stehenden Steve Schurzky hinweg zum 0:1 ins Bannewitzer Tor – saudumm gelaufen. Nur zwei Minuten später wurde ein Bannewitzer Angriffsversuch noch in der Bannewitzer Spielhälfte abgefangen und Laubegast konterte schnell über rechts. Christian Rose rutschte in den in den Fünfmeterraum gespielten Pass, kam vor einem Laubegaster an den Ball, aber er drückte den Ball an Steve Schurzky vorbei ins eigene Tor. Somit stand es nach 20 Minuten durch zwei Eigentore 0:2. Viele dachten nun, dass das jetzt wohl ganz übel für den SVB ausgehen würde und die Bannewitzer froh sein könnten, wenn sie keine Packung bekommen. Allerdings sahen die Bannewitzer Spieler das wohl ganz anders, denn sie ließen sich von dem unglücklichen Rückstand eher anstacheln als frustrieren. In der 27. Minute zeigten die Bannewitzer, wie sie sich das vorstellten. Eine Balleroberung auf der linken Seite, ein Pass an die Mittellinie zu Alexander Preißiger, der sofort nach vorne in den Lauf von Florian Schmieder weiterleitete, der kam aber nicht zum Abschluss, sondern spielte nach rechts zu Maik Kretzschmar, der versuchte in die Mitte zu passen, aber da war dann das Bein eines Laubegaster Abwehrspielers dazwischen, und die Situation war geklärt. Ein Bannewitzer Freistoß in der 32. Minute von der Mittellinie aus segelte hoch an die Strafraumgrenze, wo er von einem Laubegaster per Kopf abgewehrt wurde, aber bei Maik Kretzschmar landete, der ihn zum freistehenden Alexander Preißiger köpfte. Der zog ab, aber ein Laubegaster war noch dran und der Ball ging übers Tor. Maik Kretzschmar zog die Ecke auf den zweiten Pfosten, wo sie bei Florian Schmieder landete. Der köpfte hoch auf die andere Seite des Fünfmeterraums zu Niko Biljesko, der aufs Tor köpfte und der Rettungsversuch eines Laubegaster Abwehrspielers kam zu spät und so stand es nur noch 1:2. Die Laubegaster zeigten sich beeindruckt und Bannewitz hatte jetzt Oberwasser. In der 34. Minute konnten die Laubegaster einen SVB-Angriff gerade noch zur Ecke abwehren, die nochmal Gefahr fürs Laubegaster Tor brachte, aber Patrick Richter konnte sich dann den Ball angeln. Ein Bannewitzer Freistoß kam in der 36. Minute hoch in den Laubegaster Strafraum und wurde von einem Laubegaster hoch aufs eigene Tor verlängert. Patrick Richter konnte den Ball nicht festhalten und so kam Alexander Preißiger zum Schuss, aber dieses Mal konnte Patrick Richter den Ball festmachen. Nur zwei Minuten später zog Florian Schmieder einen Freistoß aus 20 Metern an der Mauer vorbei, aber erneut war Patrick Richter zur Stelle. In der 38. Minute war es wieder einmal ein schneller Laubegaster Angriff über rechts, aber dieses Mal war es Steve Schurzky, der auf der Hut war und den Pass in die Mitte vor einem Laubegaster abfangen konnte. Florian Schmieder zog in der 42. Minute einen Freistoß hoch an den Laubegaster Fünfmeterraum, aber Markus Stephan verfehlte den Ball nur knapp. So ging es mit 1:2 in die Halbzeitpause.

Die 2. Halbzeit sieht eine starke Bannewitzer Mannschaft, bringt aber keine Entscheidung

Die Bannewitzer fingen einen Laubegaster Angriff in der 46. Minute an der Mittellinie ab und der Ball ging nach links zu Niko Biljesko, der sich an der Außenlinie durchsetzte und in den Laubegaster Strafraum flankte, wo Markus Stephan unbedrängt an den Ball kam und ihn zum 2:2-Ausgleich einköpfte. In der 48. Minute kamen die Bannewitzer erneut über links. Dieses Mal flankte Martin Neubert in den Strafraum, aber Markus Stephan setzte den Ball dieses Mal neben das Tor. In der 53. Minute kam Laubegast zu einem Vorstoß, aber der Ball in die Spitze war knapp zu lang und ging ins Toraus. Steve Schurzky hatte in der 55. Minute bei einem Schuss ins kurze Eck kein Problem, wie auch in der 59. Minute bei einem schnellen Laubegaster Angriff über die linke Seite. Martin Neubert fing in der 60. Minute einen Abschlag von Patrick Richter an der Mittellinie mit dem Kopf ab und startete sofort auf der linken Seite, wo er von Alexander Preißiger den Ball in den Lauf gespielt bekam. Sein Pass in den Strafraum landete bei Niko Biljesko, der fand die Lücke und schoss den Ball zur 3:2-Führung für den SVB ins Tor. Wer hätte das nach den ersten 20. Minuten gedacht? Eine Ecke in der 64. Minute, an die ein Laubegaster unbedrängt mit dem Kopf kam, brachte Gefahr, aber der Kopfball ging über die Querlatte. In der 66. Minute sah Florian Schmieder seine zweite Gelbe Karte und musste mit Gelb-Rot runter. Eine sehr fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichters, die aber großen Einfluss auf das Spiel haben sollte. Ein Bannewitzer Rückpass in der 68. Minute wäre fast ins Auge gegangen, aber Steve Schurzky hatte aufgepasst und konnte den Ball vor einem Laubegaster mit dem Fuß klären. Die Bannewitzer konnten einen Eckball von der rechten Seite mit dem Kopf klären, aber an der Strafraumgrenze kam ein Laubegaster an den Ball und zog ab. Steve Schurzky konnte den Schuss mit einer starken Parade über die Querlatte lenken. In der 71. Minute war Steve Schurzky erneut gefordert, aber er konnte den Ball gerade noch vor einem Laubegaster mit einer Faustabwehr aus der Gefahrenzone befördern. Die Bannewitzer waren jetzt mit einem Mann weniger stark unter Druck. Nach einem Bannewitzer Ballverlust in der Laubegaster Spielfeldhälfte schalteten die Laubegaster schnell auf Angriff um, und der Ball wurde vor auf die rechte Seite gespielt. Ein Pass in den Lauf eines Laubegasters stellte die Bannewitzer Abwehr vor ein großes Problem und auf einmal war in der Mitte an der Strafraumgrenze ein Laubegaster frei, der den Ball zugespielt bekam, einen Bannewitzer aussteigen ließ, abzog und der Ball landete zum 3:3 im Bannewitzer Kasten. In der 79. Minute konnte ein Bannewitzer Abwehrspieler gerade noch zur Ecke klären und somit Schlimmeres verhindern. Steve Schurzky musste in der 85. Minute einen Schuss auf sein Tor parieren, aber das war kein Problem, wie auch in der 88. Minute. In der 88. Minute sah Mohamed Djahdou die Rot Karte, so dass jetzt beide Mannschaften nur noch10 Spieler auf dem Feld hatten. Es blieb beim 3:3 und das Spiel ging in die Verlängerung.

Bannewitz hätte das Spiel beinahe in der 120. Minute entschieden

Paul Müller zog in der 101. Minute aus 15 Metern ab, aber Patrick Richter konnte den Ball abwehren und im Nachfassen fest machen. In der 104. Minute scheiterte Steve Kunze nach einem Bannewitzer Angriff über die rechte Seite mit seinem Schuss an Patrick Richter. In der 113. Minute kam ein Laubegaster nach einer Flanke von rechts im Bannewitzer Strafraum frei zum Schuss, aber Steve Schurzky parierte bravourös. Nach einer Bannewitzer Ecke in der 116. Minute kam Jakob Schulz zum Kopfball, aber der Ball streifte nur das Lattenkreuz. In der 119. Minute brannte es noch einmal lichterloh im Bannewitzer Strafraum, als die Bannewitzer nicht konsequent genug zur Sache gingen, aber es ging nochmal gut. In der 120. Minute blockte ein Bannewitzer an der Bannewitzer Strafraumgrenze einen Laubegaster Schuss ab, und der Ball landete beim an der Mittellinie lauernden Martin Neubert. Der stürmte mit dem Ball los und wurde dann kurz vor der Strafraumlinie gefoult. Jakob Schulz knallte den Freistoß direkt aufs Tor, aber Patrick Richter konnte abwehren und ein Laubegaster Abwehrspieler brachte das Leder dann aus der Gefahrenzone, und das war’s dann erstmal. Jetzt musste das Elfmeterschießen entscheiden.

Hier hatten die Laubegaster die etwas besseren Nerven und Patrick Richter zu lange Arme und Beine, an denen zwei Bannewitzer scheiterten. Steve Schurzky konnte zwar ebenfalls einen Elfer halten, aber schlussendlich gewannen die Laubegaster mit 7:6.

Die Bannewitzer hatten sich klasse präsentiert, und die die Zuschauer hatten ein spannendes und tolles Spiel gesehen, das Lust auf mehr gemacht hat.

Die Videos zum Spiel gibt es auf dem YouTube-Kanal des SV Bannewitz zu sehen.

Mannschaftsaufstellung SVB: Steve Schurzky (T), Maximilian Genschmar, Alexander Preißiger, Florian Schmieder, Christian Rose (91. Paul Müller, 118. Alexander Hildebrandt), Robin Glanz, Martin Neubert, Niko Biljesko (74. Patrick Wolf), Jakob Schulz, Maik Kretzschmar, Markus Stephan (74. Steve Kunze); Ersatzbank: Hannes Thiele (ETW), Paul Müller, Alexander Hildebrandt, Patrick Wolf, Steve Kunze

Karl-Heinz van Pée

Unnötige Niederlage am 2. Spieltag in der Meisterliga der Senioren

Am 12.09 hatten wir unser erstes Heimspiel in Freital gegen den SV Tur Dresden 1., das wir leider mit 2942 zu 2987 Holz verloren haben.

Im ersten Durchgang gingen Axel Effenberg und Peter Schiess bei uns in Rennen. 

Axel gewann mit 3:1 Sätzen bei 532 zu 476 Holz gegen Ronald Reuther und Peter verlor mit 1:3 Sätzen bei 469 zu 515 Holz gegen Siegfried Koch deutlich.

Somit stand es nach dem ersten Durchgang nach Punkten 1:1 und 9 Holz Vorsprung für uns. 

Im zweiten Durchgang gingen Jörg Schuricht und Jörg Scheuermann für uns auf die Bahnen.

Jörg verlor mit 0:4 Sätzen bei 448 zu 512 Holz gegen Eberhard Opitz deutlich. Ab dem 61 Wurf spielte Jörg Schutz das Spiel zu Ende. Auch Schocks verlor sein Spiel mit 1:3 Sätzen bei 477 zu 521 Holz deutlich.

Somit stand es nach zwei Durchgängen 1:3 nach Punkten für die Gastmannschaft und 99 Holz Vorsprung für sie.

Im letzten Durchgang gingen Thomas Sachse und Jens Schmidt für uns an den Start.

Thomas gewann sein Spiel mit 3:1 Sätzen bei 501 zu 465 Holz gegen Klaus Krappmann klar.

Jens gewann sein Spiel ebenfalls bei 2:2 Sätzen bei 515 zu 498 Holz gegen Matthias Marbach.

Somit stand es nach dem letzten Durchgang nach Punkten 3:3 aber nach Gesamtholz 45 Holz für unsere Gastmannschaft.

Dadurch haben wir unser erstes Heimspiel mit 5:3 verloren. 

War sehr ärgerlich und unnötig.

Zum Schluss eine kurze Bemerkung von mir. Die Fehler müssen unbedingt reduziert werden und wir müssen den Kopf mal frei bekommen beim Kegeln.

Nur dadurch sind bessere Leistungen möglich, mannschaftlich gesehen. Wir lassen jetzt nicht den Kopf hängen und konzentrieren uns auf den nächsten Wettkampf am 3.10 bei SSV Turbine Dresden.

Ich hoffe und wünsche mir, dass wir dort mit einer starken Moral und mit Siegeswillen auftreten, denn wir haben das Kegeln eigentlich nicht verlernt.

Wir werden bestimmt diesmal auch anders aufstellen damit wir unsere ersten Punkte einfahren können.

Gut Holz!

Euer Jens Schmidt