Dank einer saustarken 2. Halbzeit erspielt sich der SV Bannewitz einen 8:1-Kantersieg gegen Meißen

Bestes Fußballwetter, der Tabellensiebte Meißen gegen den Tabellenachten Bannewitz und nur 45 zahlende Zuschauer – das verstehe wer will. Aber wer nicht dabei war, hat echt viel verpasst. Bei den Bannewitzern konnten drei Gelbgesperrten, Maximilian Genschmar, Kai Mittag und Jakob Schulz wieder mitmachen und auch der Rotgesperrte Torhüter Patrick Richter durfte wieder dabei sein. Auf der Bank Platz nehmen mussten dagegen Paul Szuppa und Markus Stephan, da sie die Woche über nicht am Training teilnehmen konnten. Das Hinspiel war 2:2 ausgegangen, da den Bannewitzern in diesem Spiel gleich zwei Elfmeter versagt worden waren. Man konnte also von einem engen Spiel ausgehen, und bei den Bannewitzern stellt sich die Frage, wie sie die Niederlage in Freital verarbeitet hatten.

In der SZ wurde das Spiel mir den mageren Worten: „Einen 8:1 (1:0) Kantersieg feierten die Bannewitzer am Sonntag gegen den Meißner SV. Florian Schmieder (3), William Brüggemann (2), Martin Neubert, Jakob Schulz und Paul Szuppa sorgten für das Torfestival der Schützlinge von Trainer Heiko Beyer.“ Diese äußerst dürftige Berichterstattung der SZ liegt nicht am SV Bannewitz und auch nicht an Jürgen Schwarz, der die Berichte in der SZ schreibt, sondern an den Verantwortlichen bei der SZ, die die Berichterstattung über den Lokalsport extrem eingeschränkt und auf die Montagsausgabe reduziert haben. Bei der SZ hat man, im Gegensatz zu anderen Tageszeitungen, nicht begriffen, dass gerade die Berichterstattung über Lokales eine Nische und ein Alleinstellungsmerkmal der Tageszeitungen sind – den Rest kennen die Leute ja schon längst aus dem Internet oder Fernsehen. Man kann nur hoffen, dass das mal wieder besser wird.

So, nun aber zum Spiel, und darüber gibt es aus Sicht der Bannewitzer viel Erfreuliches zu berichten. Die erste Chance hatten die Bannewitzer in der 6. Minute, als sich Martin Neubert auf links gut gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte, von der Torauslinie in die Mitte flankte, aber seine Hereingabe fand keinen Bannewitzer Abnehmer, so dass die Chance ungenutzt blieb. In der darauffolgenden Minute waren es die Meißner, die zu einer guten Chance kamen. Kai Mittag fing einen Meißner Pass kurz hinter der Mittellinie ab, aber der Ball landete in den Füßen des zurücklaufenden William Brüggemann und ging von dort Richtung Bannewitzer Tor, wo gleich zwei Meißner hinter der Bannewitzer Abwehr standen. Ein Meißner schnappte sich den Ball und lief auf der rechten Seite Richtung Strafraum, wurde aber etwas angedrängt und verlor dann den Zweikampf im Strafraum gegen Patrick Wolf – das hätte böse ins Auge gehen können. In der 9. Minute landete eine schöne Hereingabe von rechts bei Florian Schmieder, der den Ball trotz Bedrängnis unter Kontrolle bringen konnte und abzog, aber der Meißner Torhüter konnte den Ball mit einer Parade abwehren. Der Ball kam zu Martin Neubert, der von der Strafraumgrenze schoss, aber der Ball wurde von einem Meißner abgefälscht und abgebremst und war dadurch eine einfache Beute des Meißner Keepers. In der 10. Minute entwischte ein Meißner auf der rechten Seite seinem Gegenspieler, flankte hoch in den Strafraum, wo ein Bannewitzer mit dem Kopf an den Ball kam, aber der landete an der linken Strafraumecke bei einem Meißner, der sich den Ball aber zu weit vorlegte, so dass ein Bannewitzer klären konnte. So ging das Spiel eine Zeitlang hin und her, ohne dass viel passierte. Bannewitz hatte zwar die größeren Spielanteile, aber so richtig zwingende Chancen kamen dabei nicht heraus. In der 28. Minute wurde dann Bruno Schneider auf rechts geschickt, passte in die Strafraummitte auf Florian Schmieder, der sich gleich gegen zwei Meißner durchsetzen konnte und dann aus fünf Metern abzog, aber sein Schuss ging am bereits am Boden liegenden Meißner Torhüter und am Tor vorbei. William Brüggemann schlug einen Freistoß in der 31. Minute aus etwa 30 Metern hoch in den Meißner Strafraum. Der Ball tickte am Elfmeterpunkt auf, der herangelaufene Florian Schmieder legte sich den Ball selbst zum Kopfball auf und köpfte die Kugel an den linken Innenpfosten, von wo sie hinter dem Meißner Keeper ins Tor ging – 1:0 für Bannewitz. Nur eine Minute später kamen die Bannewitzer über die linke Seite. Die Flanke von Martin Neubert ging über Freund und Feind hinweg und es schien schon alles geklärt, aber die Bannewitzer fingen den Meißner Konterversuch noch in deren Hälfte ab und kamen jetzt über die rechte Seite. Der Pass in den Strafraum fand Florian Schmieder am Elfmeterpunkt, aber dessen Schuss ging knapp über die Querlatte. In der 39. Minute waren dann mal wieder die Meißner dran. Ein Pass auf die rechten Seite in den Lauf eines Meißner Angreifers, den sein Gegenspieler nicht daran hindern konnte, Richtung Elfmeterpunkt zu passen, eröffnete eine gute Meißner Chance. Der Meißner Angreifer konnte den Ball aber nicht unter Kontrolle bringen, so dass ein Bannewitzer Abwehrspieler klären konnte. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit kam Meißen nochmals zu einer guten Chance. Eine Kopfballweiterleitung hinter die Bannewitzer Abwehr ermöglichte es einem Meißner, dem Ball nachzugehen, aber Patrick Richter war zur Stelle, konnte den Ball aber nur abwehren, so dass der Meißner im Strafraum erneut an den Ball kam, auf einen mitgelaufenen Mitspieler zurücklegte, aber der wurde von einem Bannewitzer gestört und die Gefahr war vorbei.

In der fulminanten 2. Halbzeit erzielen die Bannewitzer gleich sieben Tore

Es war die 48. Minute, als Martin Neubert seinen großen Austritt hatte. Nach einem Einwurf von der rechten Seite wurde der Ball aus dem Mittelfeld nach links zu Martin Neubert gespielt. Der ging in den Strafraum, narrte gleich drei Meißner, spielte in die Strafraum Mitte, wo ein Bannewitzer mit dem langen Bein den Ball Richtung Tor beförderte, aber der Meißner Keeper konnte den Ball gerade noch abwehren. Ein Meißner Abwehrspieler versucht zu klären, aber der Ball landete wieder bei Martin Neubert, der einen Meißner aussteigen ließ und die Kugel dann unhaltbar unter die Latte drosch – 2:0 für Bannewitz. In der 50. Minute kam Meißen nach einem hohen Ball in den Bannewitzer Strafraum zu einer guten Chance. Ein Bannewitzer konnte den Ball per Kopf abwehren, der landete aber bei einem Meißner, der Richtung langes Eck schoss, aber der Ball ging knapp am Pfosten vorbei. Was dann kam, war mehr als sehenswert und wird einen Meißner noch länger im Schlaf verfolgen. Einen hohen Pass von der Mittellinie aus auf die rechte Seite in den Lauf von Bruno Schneider nahm dieser mit und lief, verfolgt von einem Meißner Abwehrspieler, Richtung Eckfahne. Bruno Schneider ließ seinen Gegenspieler, ein-, zwei-, dreimal aussteigen, passte zu Maik Kretzschmar, der unbedrängt auf den Elfmeterpunkt flanken konnte. Ein Meißner versuchte, den Ball abzuwehren, brachte ihn aber nur zu William Brüggemann, der nicht lange fackelte, sondern sofort abzog und den Ball mit dem Außenrist zum 3:0 Für Bannewitz im Meißner Kasten versenkte. Eine Balleroberung der Bannewitzer in ihrer eigenen Spielfeldhälfte in der 53. Minute war der Ausgangspunkt für einen Konter. Jakob Schulz lief mit dem Ball in die Meißner Spielfeldhälfte, zog gleich drei Meißner auf sich und passte dann nach rechts in den Lauf von Bruno Schneider, der den Ball flach aufs kurze Eck zog. Der Meißner Torhüter hechtete nach dem Ball, konnte ihn aber nicht festhalten und William Brüggemann bedankte sich mit dem 4:0 für Bannewitz. Zwei Minuten später wäre fast das 5:0 gefallen. Jakob Schult spielte den Ball über die Meißner Abwehr hinweg in den Lauf von William Brüggemann, der versuchte, den Ball am herauslaufenden Meißner Keeper vorbei ins Tor zu schieben, aber der konnte den Ball abwehren, so dass er Richtung rechter Pfosten ging. Florian Schmieder versuchte, im Spurt den Ball noch zu erreichen, schaffte es aber nicht mehr, so dass er knapp am Pfosten vorbei ins Aus ging. In der 58. Minute klatschte ein Bannewitzer Freistoß an die Querlatte des Meißner Kasten und landete von dort auf dem Kopf des am Elfmeterpunkt völlig freistehenden Florian Schmieders, aber der köpfte den Ball übers Tor. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld durch die Schnittstelle der Bannewitzer Abwehr kam ein Meißner Angreifer an den Ball, lief in den Strafraum hinein und schoss aus halblinker Position zum 1:4 ein. Einen Bannewitzer Eckball von rechts in der 68. Minute, den Florian Schmieder schlitzohrig direkt aufs Tor gezogen hatte, konnte der Meißner Keeper zwar gerade noch abwehren, aber der Ball landete an der Fünfmeterraumgrenze genau auf dem Kopf von Jakob Schulz, der es besser machte als kurz zuvor Florian Schmieder, und zum 5:1 für Bannewitz einköpfte. Ein Meißner Angriff vom Anstoß weg über die rechte Seite brachte eine gute Meißner Chance, aber der Schuss aus halbrechter Position aus etwa 10 Metern ging erneut knapp am langen Pfosten vorbei. In der 73. Minute schlug Maik Kretzschmar aus der eigenen Spielfeldhälfte einen langen Ball nach rechts auf den inzwischen eingewechselten Paul Szuppa, der passte flach in den Strafraum zu Florian Schmieder, der problemlos zum 6:1 einschoss. Florian Schmieder lief in der 80. Minute in einen abgewehrten Ball, lupfte ihn über die Meißner Abwehr in den Lauf von Paul Szuppa, der den Meißner Keeper herauskommen sah und dann den Ball gefühlvoll über diesen zum 7:1 lupfte – cool gemacht. Paul Szuppa bedankte sich in der 82. Minute bei Florian Schmieder, indem er den Ball durch die Meißner Abwehr in den Lauf von Florian Schmieder steckte, der dem herauslaufenden Meißner Torhüter keine Chance ließ und den Ball an diesem vorbei zum 8:1 für Bannewitz einschob. In der 87. Minute wäre fast noch das 9:1 gefallen, als Florian Schmieder und Paul Szuppa die Meißner Abwehr narrten, Paul Szuppa dann im Strafraum auf Mail Kretzschmar spielte, der zog ab, aber der Meißner Keeper konnte mit einer guten Parade den Ball gerade noch über die Latte lenken. So blieb es beim eigentlich auch in der Höhe verdienten Bannewitzer 8:1-Sieg, der die Bannewitzer in der Tabelle an den Meißnern und auch an den Heidenauern vorbei brachte, so dass Bannewitz jetzt punktgleich hinter Freital auf Platz 6 steht.

Am kommenden Samstag geht es in Heidenau nun darum, den 6. Platz gegen Heidenau zu verteidigen, was wenn man an das Hinspiel denkt, sicherlich keine leichte Aufgabe wird. Die Heidenauer dürften es den Bannewitzern wohl kaum so einfach machen, wie die Meißner und die Bannewitzer dürfen sich durch den 8:1-Sieg nicht zu sehr auf Wolke 7 fühlen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann (79. Markus Stephan), Maximilian Genschmar, Florian Schmieder, Kai Mittag (C, 75. Michael Brückner), Martin Neubert, John Rabe, Jakob Schulz, Bruno Schneider (72. Paul Szuppa), Patrick Wolf, Maik Kretzschmar; Auswechselspieler: Philipp Natusch(ETW), Paul Szuppa, Michael Brückner, Markus Stephan

Die Videos zum Spiel findet Ihr unten und auf dem YouTube-Kanal des SV Bannewitz.

Karl-Heinz van Pée

 

Der SV Bannewitz verliert in Freital mit 1:3

Der SV Bannewitz hatte gegen Stahl Freital nach der 2:7-Pleite in der Hinrunde einiges wieder gut zu machen. Aber leider waren die Voraussetzungen hierfür nicht gerade ideal, mussten die Bannewitzer doch wegen drei Gelbsperren und einer Rotsperre auf vier wichtige Stammspieler verzichten. So saßen auf der Bannewitzer Bank nur Patrick Wolf, der monatelang verletzungsbedingt ausgefallenen Markus Walther und als Spieler der 2. Mannschaft Martin Stephan, der ältere Bruder von Markus Stephan, der dieses Mal in der Abwehr spielte. Aber auch Freital war ersatzgeschwächt, so dass hier annähernd Waffengleichheit herrschte.

Freital legte vom Anstoß weg gleich mächtig los und kam bereits in der 1. Spielminute zu einem Eckball, den Philipp Natusch mit per Faust abwehren konnte, aber Freital ließ nicht locker, und die Bannewitzer Abwehr hatte Mühe, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Dann aber waren die Bannewitzer am Zug und starteten einen guten Angriff über die linke Seite. Paul Szuppa passte auf Marc Straßberger, aber dessen Pass in die Mitte konnte gerade noch von einem Freitaler zur Ecke abgewehrt werden. Der ersten Ecke folgte eine zweite Ecke und dann setzte ein Bannewitzer einen Kopfball neben den Freitaler Kasten – ein vielversprechender Beginn. In der 7. Minute eroberten die Freitaler einen Ball in der Mitte der Bannewitzer Spielhälfte, und ein hoher Ball in die Spitze brachte Gefahr fürs Bannewitzer Tor, aber Marc Straßberger war mit dem Kopf zur Stelle und Philipp Natusch konnte den Ball sichern. Eine Balleroberung der Bannewitzer in der Mitte ihrer eigenen Spielfeldhälfte in der 11. Minute war der Auftakt zu einem Bannewitzer Angriff über die rechte Seite durch Leo Schick, der gleich einige Freitaler abschütteln konnte, sich aber den Ball etwas zu weit vorlegte, so dass der Freitaler Keeper in höchster Not vor Leo Schick retten konnte. In der 17. Minute war es erneut eine Situation in der Mitte der Bannewitzer Spielhälfte, in der die Bannewitzer Probleme bekamen. Markus Stephan wollte das Problem mit einem Absatzkick klären, aber unglücklicher Weise fand der Ball keinen Bannewitzer Abnehmer, sondern landete bei einem Freitaler. Der schaltete blitzschnell und spielte den Ball in den Lauf eines weiteren Freitalers, der dann unbedrängt auf das Bannewitzer Tor zulief und den Ball an Philipp Natusch vorbei zum 1:0 für Freital einschob. In der 21. Minute brachte ein Bannewitzer Angriff über links Gefahr für die Freitaler, aber die Bannewitzer blieben an der Strafraumgrenze an der Freitaler Abwehr hängen. Die Bannewitzer liefen häufig ins Abseits, wie in der 23. Minute, als der Pass in die Spitze etwas zu spät kam und Florian Schmieder bereits ins Abseits gelaufen war. Ein schneller Bannewitzer Angriff über die rechte Seite in der 28. Minute, bei dem sich Leo Schick erneut gut durchsetzte, den herauskommenden Freitaler Torhüter aussteigen ließ und dann in die Mitte zu Paul Szuppa passen wollte, aber ein Freitaler brachte gerade noch den Fuß dazwischen. Die Bannewitzer blieben zwar in Ballbesitz, aber der Schuss ging dann doch deutlich über den Freitaler Kasten. Nur zwei Minuten später wurde Leo Schick in der Freitaler Spielfeldhälfte angeschossen, spurtete dem Abpraller hinterher, aber der Freitaler Keeper hatte gut aufgepasst, kam aus dem Strafraum heraus und klärte kurz vor dem heranstürmenden Bannewitzer. Eine Freitaler Ecke in der 33. Minute brachte Gefahr fürs Bannewitzer Tor, aber Philipp Natusch tauchte ab und konnte den Schuss von der Strafraumgrenze parieren. In der 35. Minute war es wieder einmal Leo Schick, der auf der rechten Seite seine Gegenspieler alt aussehen ließ und hoch in den Strafraum zu Paul Szuppa flanken wollte, aber die Flanke war etwas zu kurz und ein Freitaler konnte mit dem Kopf klären. Die 37. Minute sah einen Freitaler Einwurf von rechts, etwas auf Höhe der Strafraumgrenze. Der Freitaler , bei dem der Ball im Strafraum landete, passte Richtung Fünfmeterraumlinie, wo ein Freitaler an den Ball kam und den Ball flach aufs linke Eck zog, aber der Ball verfehlte das Bannewitzer Tor um Zentimeter. In der 42. Minute kamen die Bannewitzer wieder über Links, aber die Flanke von Marc Straßberger konnte von einem Freitaler Abwehrspieler vor einem Bannewitzer per Kopf geklärt werden. So ging es mit einer 1:0-Führung für Freital in die Halbzeitpause, die die Spieler bei dem ungewöhnlich warmem Wetter auch bitter nötig hatten.

Der Bannewitzer Anschlusstreffer kommt zu spät

In der 50. Minute brachte eine hohe Flanke von links in den Freitaler Strafraum Leo Schick in eine gute Position, aber der Ball sprang ihm bei der Ballannahme zu weit von der Brust und der Freitaler Keeper konnte den Ball aufnehmen. Zwei Minuten später kam Leo Schick nach einer hohen Flanke in den Strafraum zu einem Kopfball, aber der landete genau in den Armen des Freitaler Keepers. In der 55. Minute verlängerte ein Freitaler den Ball per Kopf in die Spitze, und ein Freitaler zog in den Strafraum, aber Michael Brückner konnte den Ball gerade noch zur Ecke schlagen. Ein langer, hoher Ball in den Bannewitzer Strafraum landete in der 59. Minute auf dem Kopf eines Freitalers, der Richtung Tor köpfte, aber Philipp Natusch brachte mit einer starken Parade gerade noch die Finger dran und lenke den Ball an die Latte. Freital hatte jetzt eine Druckphase und in der 64. Minute konnten die Bannewitzer einen Kopfball nach einer Ecke gerade noch zur Ecke klären. Die Ecke kam hoch in den Fünfmeterraum, ein Freitaler ging hoch, verfehlte aber den Ball, der dann dem dahinter stehenden Philipp Natusch durchrutschte und bei einem Freitaler landete, der gar nicht verhindern konnte, dass er den Ball zum 2:0 einschob. In der 77. Minute setzte sich ein Freitaler schön durch, lief in den Strafraum und wollte den Ball ins lange Eck schieben, aber Philipp Natusch kam noch an den Ball, der dadurch langsamer wurde und dann von einem Bannewitzer Abwehrspieler kurz vor der Torlinie weggeschlagen werden konnte. Die Bannewitzer machten jetzt wieder mehr Druck, kamen aber einfach nicht durch die Freitaler Abwehr bzw. trafen das Freitaler Tor nicht. Wenn sie mal gefährlich durchstarten wollten, zogen die Freitaler noch außerhalb der Gefahrenzone ein Foul, wofür es zwar zweimal Gelb gab, aber die Bannewitzer Chancen waren vereitelt. Philipp Natusch konnte sich in der 86. Minute nochmals auszeichnen, als er das 3:0 für Freital mit einer klasse Fußabwehr im verhinderte. Die Freitaler hatten in der 89. Minute nach einer Ecke eine gute Kopfballchance, aber der Ball ging knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 90. Minute wurde Leo Schick auf der rechten Seite von John Rabe mit einem schönen Pass geschickt und lief Richtung Strafraum. Bevor ein heranstürmender Freitaler ihn erreichte, zog er von der Strafraumgrenze aus ab, und der Ball landete unhaltbar oben im langen Eck – ein klasse Tor. Das gab den Bannewitzern Auftrieb aber es waren nur noch drei Minuten zu spielen, aber die wollten die Bannewitzer nutzen. Das klappte allerdings nicht. Die Freitaler schlugen die Bälle nur noch weg und in der 93. Minute landete ein hoher langer Ball im freien Raum in der Bannewitzer Spielfeldhälfte, wo ein Freitaler sich gegen John Rabe durchsetzen konnte und Richtung Bannewitzer Tor lief. Philipp Natusch kam heraus und warf sich dem Ball entgegen, konnte aber nicht verhindern, dass der Freitaler den Ball über ihn hinweg zum 3:1 ins Tor beförderte. Das war’s dann.

Die Bannewitzer hatten gut gekämpft und ein Unentschieden wäre dem Spielverlauf nach sicherlich gerecht gewesen, aber es hatte den Bannewitzern dafür einfach an Durchschlagskraft gefehlt. Am nächsten Sonntag kommt der Meißner SV, der nur einen Punkt Vorsprung vor den Bannewitzern hat. Da die drei Gelbgesperrten wieder dabei sein können und auch die Rotsperre für Patrick Richter abgelaufen ist, dürfen die Bannewitzer durchaus optimistisch in dieses Spiel gehen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Philipp Natusch (TW), Marc Straßberger (65. Patrick Wolf), Paul Szuppa, Michael Brückner (82. Markus Walther), Florian Schmieder, Leo Schick, Martin Neubert, John Rabe, Bruno Schneider, Maik Kretzschmar, Markus Stephan (C); Auswechselspieler: Patrick Wolf, Martin Stephan, Markus Walther

Die Videos findet Ihr unten.

Karl-Heinz van Pée

 

Der SV Bannewitz gehört zu den Gewinnern des ENSO-Fußball-Nachwuchsförderpreises 2019. Mit vorbildlicher Nachwuchsarbeit hat der SVB überzeugt und sich einen Platz unter den besten Zehn gesichert. Ab dem 17. Mai kann für den Publikumspreis abgestimmt werde, also gleich für den SVB abstimmen!

Souverän verwandelt!

Hallo Fußballfreundinnen und Fußballfreunde,

herzlichen Glückwunsch, Sie gehören zu den Gewinnern des ENSO-Fußball-Nachwuchsförderpreises 2019. Mit vorbildlicher Nachwuchsarbeit hat Ihr Verein überzeugt und sich einen Platz unter den besten Zehn gesichert.

Wir freuen uns auf ein spannendes Finale und laden Sie herzlich zur Preisverleihung im Rahmen des Fußballturniers um den „Pokal der energischen 5“ am 15. Juni 2019 in Priestewitz ein. Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie auf dem Antwortschreiben. Bitte senden Sie es ausgefüllt zusammen mit der Presse-Einverständniserklärung bis 27. Mai 2019 an uns zurück.

Doch das war noch nicht alles: Als Finalist hat sich Ihr Verein automatisch für den mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis qualifiziert. Ab 17. Mai 2019 können die Fans per Online-Voting unter www.fussball-foerderpreis.de abstimmen, wer Sieger der Herzen wird. Rühren Sie also bei Ihren Mitgliedern, Freunden und Partnern die Werbetrommel und bitten Sie um deren Stimme. Viel Glück!

Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns gern unter 0351 468-4050 an.

Sportliche Grüße

ENSO Energie Sachsen Ost AG

Dr. Birgit Wetzel
Bereichsleiterin
Unternehmenskommunikation
Mike Vodicka
Sponsoring/Spenden

Der SV Bannewitz erspielt sich dank stark herausgespielter Tore und einer klasse Leistung von Schmieder, der Katze, einen 3:1-Sieg gegen Gröditz

Die Spiele zwischen dem SV Bannewitz und Gröditz waren in den letzten Jahren insbesondere für den SV Bannewitz nicht folgenlos geblieben, flogen doch Bannewitzer mit Rot oder Gelb-Rot vom Platz. Andererseits hatten die Bannewitzer in Gröditz öfters ein Unentschieden geholt und zu Hause gewonnen. Dieses Mal kam aber für die Bannewitzer noch ein ganz anderes Problem dazu: ihnen fehlte ein etatmäßiger Torhüter. Patrick Richter war in Possendorf mit Rot vom Platz geflogen und Philipp Natusch, der in Possendorf hervorragen gehalten hatte, war auf einer Hochzeit. Also musste ein Bannewitzer Feldspieler ins Tor, und der hieß Florian Schmieder. So ist es nicht verwunderlich, dass der Manager der 1. Mannschaft, Jens Hieckmann, gegenüber der SZ erklärt hatte, dass er mit einem Unentschieden zufrieden wäre, aber gleichzeitig auch sagte, dass der Trainer Heiko Beyer sicherlich auf Sieg spielen lassen würde – man durfte also gespannt sein. Nur leider reichte auch eine solche Konstellation nicht aus, um mehr als 50 zahlende Zuschauer an die Rosentitzer Straße zu locken, aber die, die kamen, sollten es nicht bereuen.

Die Bannewitzer versuchten sofort, die Gröditzer in ihrer eigenen Spielhälfte zu attackieren und unter Druck zu setzen. Gröditz versuchte, über ihre starke rechte Seite anzugreifen. Die erste gute Chance hatten aber die Bannewitzer, als Jakob Schulz den Ball im Mittelfeld eroberte, auf links in den Lauf von Paul Szuppa passte und dessen, an den langen Pfosten gezogene Flanke landete bei Leo Schick, aber der knallte den Ball übers Tor – aller Anfang ist schwer. Dies galt auch für den Bannewitzer Ersatztorhüter Florian Schmieder, der in der 6. Minute zum ersten Mal eingreifen musste und beim Abfangen einer Gröditzer Flanke von links den Ball nicht festhalten konnte, aber seine Abwehrspieler konnte klären. In der 7. Minute zeigten die Gröditzer erneut ihre Gefährlichkeit. Ein schneller Angriff über die rechte Seite, eine Flanke in die Strafraummitte und der Ball landete auf dem Kopf eines mitgelaufenen Gröditzers, der den Ball aber nicht richtig erwischte, so dass Florian Schmieder kein Problem hatte, den Ball aufzunehmen. Dann kam die 8. Minute: Jakob Schulz passte nach rechts, in den Lauf von Leo Schick, der lief bis fast zur Torauslinie, passte flach in die Strafraummitte, vorbei am Gröditzer Torhüter und Paul Szuppa lief von links an den Fünfmeterraum und versenkte zum 1:0 für die Bannewitzer – ein klasse Spielzug, der die Gröditzer Abwehr schulmäßig ausgehebelt hatte. Nur fünf Minute später konterte Gröditz schnell über die rechte Seite, eine hohe Flanke in den Bannewitzer Strafraum auf einen freien Gröditzer Angreifer, der den Ball zum 1:1-Ausgleich versenkte. Die Bannewitzer ließen sich davon nicht beeindrucken und starteten sofort wieder einen guten Angriff, den Patrick Wolf mit einem Flachschuss abschloss, aber der Gröditzer Torhüter konnte den Ball parieren. Die 15. Minute brachte eine Schrecksekunde für die Bannewitzer, als Tim Zeller allein auf Florian Schmieder zulief, aber der zeigte, dass er mehr als nur eine Notlösung im Bannewitzer Kasten war, fuhr den linke Fuß aus und lenkte den Ball zur Ecke – stark! In der 24. Minute zeigte Florian Schmieder dann, dass er auch mit hohen Bällen umgehen konnte und holte den Ball vor einem einköpfbereiten Gröditzer herunter. In der 27. Minute parierte er dann auch noch einen Schuss von Tim Zeller aufs kurze rechte Eck. Leo Schick hatte in der 28. Minute wieder eine Riesenchance nach einem Einwurf, den die Gröditzer Abwehr nicht unter Kontrolle bringen konnte, aber sein Schuss aus sechs Metern ging über den Kasten. Ein Bannewitzer Freistoß in der 36. Minute forderte dem Gröditzer Keeper alles ab, aber der konnte den Flachschuss gerade noch abwehren. Die Bannewitzer hatten jetzt das Spiel sicher im Griff und die Gröditzer taten sich in dieser Phase des Spiels recht schwer. Gefahr ging eigentlich nur von langen Bällen aus, wie in der 41. Minute, als ein langer Ball über die Bannewitzer Abwehr hinweg Florian Schmieder zum Herauslaufen zwang, der versuchte, den Ball außerhalb des Strafraums wegzuschlagen, ihn aber verfehlte. Inzwischen waren aber auch Bannewitzer Verteidiger zur Stelle und konnten den Ball wegschlagen. In der 44. Minute konnte Florian Schmieder beweisen, dass er auch fliegen kann, als er einen Gröditzer Freistoß mit einer Genussparade zur Ecke klärte. So ging es beim Stand von 1:1 in die Halbzeitpause.

 

Bannewitz war in der 2. Halbzeit die klar bessere Mannschaft

 

Florian Schmieder musste in der 52. Minute erneut eingreifen, konnte den flach geschossenen Freistoß Richtung linkes Toreck aber sicher parieren. In der 56. Minute setzte sich Leo Schick auf rechts schön durch, flankte auf die Fünfmeterraumgrenze, aber der Gröditzer Torhüter konnte sich den Ball angeln. Der Bannewitzer Druck wurde jetzt immer größer. Ein schöner Angriff in der 73. Minute brachte zwar nichts Zählbares, da die Bannewitzer immer wieder in der Gröditzer Abwehr hängen blieben, aber es wurde deutlich, wer jetzt Herr im Haus war. Trotzdem brachte ein Gröditzer Eckball in der 78. Minute Gefahr fürs Bannewitzer Tor, als die Bannewitzer Abwehr sich schwer tat, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Als dies aber gelang, landete der Ball bei dem an der Mittellinie lauernden Leo Schick, der zog von rechts in die Mitte, ließ gleich drei Gröditzer aussteigen, wobei er etwas nach rechts abgedrängt wurde, passte dann von der Fünfmeterraumgrenze flach an drei Gröditzern vorbei in den Lauf von Paul Szuppa, der sicher zum 2:1 für Bannewitz einschoss – erneut ein schulmäßiger Konter. In der 82. Minute schlug Florian Schmieder einen Abstoß in die Mitte der Gröditzer Spielhälfte, wo Paul Szuppa, wie auch ein Gröditzer Abwehrspieler, den Ball verfehlte, aber da war ja noch Leo Schick. Der holte sich den Ball vor einem Gröditzer und lief in den Strafraum, wo er nur noch den Gröditzer Keeper vor sich hatte. Als er diesen umspielen wollte und versuchte, den Ball ins Tor zu schieben, konnte der Gröditzer Torhüter gerade noch per Fußabwehr das 3:1 für die Bannewitzer verhindern. In der 85. Minute nahm Jakob Schulz Stefan Minge, der letzter Mann war, den Ball ab und lief nun völlig unbedrängt Richtung Gröditzer Tor, guckte den Torhüter aus und schob den Ball sicher zum 3:1 in den Gröditzer Kasten. Gröditz kam in der 89. Minute noch zu einem Eckball, den Florian Schmieder etwas unkonventionell im Stil eines Tennisspielers beim Volley mit einer Faust klärte. Das war’s dann und die Bannewitzer konnten sich zu recht über den verdienten 3:1-Sieg freuen.

Positiv zu vermerken ist auch, dass die Bannewitzer ein Spiel gegen Gröditz mit 11 Mann beendeten, aber leider holten sich gleich drei Spieler ihre fünfte Gelbe Karte. Somit fehlen am kommenden Samstag gegen Freital gleich drei etatmäßige Spieler; also so ganz unbeschadet kamen die Bannewitzer aus dem Spiel gegen Gröditz doch nicht heraus. Aber die Bannewitzer haben Gott sei Dank einen guten Kader, so dass der Ausfall der Gelbgesperrten zu kompensieren sein sollte.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Florian Schmieder (TW), Maximilian Genschmar, Paul Szuppa, Leo Schick, Kai Mittag (C), Martin Neubert, John Rabe, Bruno Schneider (74. Marc Straßberger), Patrick Wolf (46. Markus Stephan), Maik Kretzschmar; Auswechselspieler: Markus Stephan, Marc Straßberger, Christian Rose, Nexhip Sinani

Die Videos zum Spiel findet Ihr unten.

Karl-Heinz van Pée

 

Gelungenes Freundschaftsspiel in Großdubrau

Am 27.4.2019 fuhren wir zu unseren Sportfreunden nach Großdubrau. Es sollte für uns ein unvergesslicher Tag werden. Im ersten Durchgang gingen Axel und Jens an den Start. Axel erspielte starke 566 Holz, 388 Volle und 178 Räumer. Ich spielte 539 Holz bei 355 Vollen und 184 Räumer. Bis auf die ersten zwei Bahnen war ich zufrieden mit mir, hätte aber noch ein besseres Ergebnis sein können. Wir lagen also nach dem ersten Durchgang nur 5 Holz zurück. Im Mittelpaar gingen Schocks und Thomas an den Start. Schocks spielte sehr gute 531 Holz, mit 347 Vollen und 184 Räumern; das kann sich sehen lassen. Thomas erwischte heute einen sehr guten Tag und erspielte sich sehr starke 548 Holz, 347 Volle und saustarke201 Räumer – klasse Thomas! Somit lagen wir nach dem zweiten Durchgang mit 29 Holz vorne. Im letzten Durchgang gingen für uns Jörg Schuricht und Carlos aus der zweiten Mannschaft ins Rennen. Auch diese zwei Sportfreunde haben ihre Sache sehr gut gemeistert. Jörg erspielte gute 512 Holz, starke 367 Volle und 145 Räumer. Carlos spielte 501 Holz, 345 Volle und 156 Räumer. Somit gewannen wir den Wettkampf noch mit 34 Holz Vorsprung. Das war eine tolle Mannschaftsleistung.

Bis zum nächsten mal. Gut Holz!

Jens

Philipp Natusch wird beim 3:1-Derby-Sieg des SV Bannewitz gegen Possendorf zum Mann des Spiels

Es war mal wieder Derby-Zeit: Empor Possendorf gegen den SV Bannewitz ist seit Jahren das Fußball-Highlight in Bannewitz. Die Ausgangslage war für die Possendorfer allerdings in dieser Saison problematisch, da Possendorf auf einem theoretischen Abstiegsplatz steht, wobei unklar ist, wie viele Mannschaften in der Landesklassenstaffel Mitte überhaupt absteigen werden: keine, eine, zwei oder mehr? Egal wie es am Ende aussieht, Possendorf brauchte unbedingt drei Punkte. Somit konnte man mit einem spannenden und kampfbetonten Orts-Derby rechnen.

Possendorf kam auch bereits in der 5. Minute zur ersten Chance. Die Bannewitzer konnten einen Possendorfer Angriff über die linke Seite nicht ordentlich klären, und der Torschuss eines Possendorfers aus spitzem Winkel ging knapp am langen Pfosten vorbei. Nur eine Minute später kamen die Bannewitzer zu ihrer ersten guten Chance. Leo Schick setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte in die Strafraum Mitte, wo William Brüggemann an den Ball kam, aber sein Schuss ging übers Tor. Nach einem Possendorfer Eckball in der 13. Minute musste Patrick Richter einen Schuss parieren. Danach spielte sich das Spiel hauptsächlich im Mittelfeld ab, und erst in der 32. Minute musste Patrick Richter nach einem langen, über die Bannewitzer Abwehr geschlagenen Ball eingreifen und vor einem heranstürmenden Possendorfer außerhalb des Strafraums klären. In der 33. Minute griff Possendorf über die rechte Seite an. Ein Flachpass durch die Bannewitzer Abwehr landete bei einem Possendorfer, der den Ball auf den Bannewitzer Kasten knallte, aber Patrick Richter reagierte stark und lenkte den Ball zur Ecke. Ein Possendorfer Freistoß in der 41. Minute von der Mittellinie landete auf dem Kopf eines Possendorfers, der zu einem Mitspieler verlängerte, der den Ball aufs Bannewitzer Tor schoss. Der Ball setzte kurz vor Patrick Richter auf und landete dann zum 1:0 für Possendorf im Bannewitzer Gehäuse. Nur eine Minute später verhinderte der Pfosten den Ausgleich für die Bannewitzer durch einen Kopfball von Leo Schick. In der 43. Minute endete ein Possendorfer Angriff im Toraus. Als Patrick Richter den Ball zum Abstoß aufnehmen wollte, trippelte ein Possendorfer mit dem Ball los und hinderte Patrick Richter damit am Ausführen des Abstoßes. Patrick Richter ließ sich dazu hinreißen, den Possendorfer in den Rücken zu stupsen, was diesen aber erstmal gar nicht störte, sondern er trippelte mit dem Ball einfach weiter. Kurz vor der Strafraumgrenze stupste Patrick Richter den Possendorfer nochmals und das war dann zu viel für den Schieri, der Patrick Richter die Rote und dem Possendorfer die Gelbe Karte zeigte. Für Patrick Richter musste nun Philipp Natusch ins Tor und William Brüggemann musste weichen. Gott sei Dank war dann gleich Halbzeit, und Philipp Natusch konnte sich ordentlich warm machen.

Philipp Natusch hält die Bannewitzer im Spiel

Die Bannewitzer zeigten in Unterzahl Moral und kamen in der 49. Minute zu einer guten Chance. Marc Straßberger setzte sich auf Links durch und zog ab, aber der Possendorfer Keeper konnte den Ball im Nachfassen festmachen. Die Bannewitzer setzten Possendorf jetzt mächtig unter Druck, taten sich aber schwer damit, durch die Possendorfer Abwehr zu kommen und als dann ein Schuss den Weg aufs Tor fand, war der Possendorfer Keeper zur Stelle. In der 59. Minute landete eine Possendorfer Flanke von rechts in den Strafraum bei einem völlig frei stehenden Possendorfer, der aus etwa 10 Metern volley abzog, aber Philipp Natusch reagierte phänomenal und lenkte den Kracher übers Tor. In der 60. Minute war Philipp Natusch erneut zur Stelle, als ein Possendorfer der Bannewitzer Abwehr entwischt war, und parierte mit Unterstützung eines Bannewitzer Abwehrspielers. Martin Neubert setzte sich in der 65. Minute auf der linken Seite durch, ging bis zur Torauslinie und wollte dann nach innen ziehen, wurde aber durch ein Foul gestoppt – Elfer für Bannewitz und Gelb-Rot für den Possendorfer. Damit war wieder zahlenmäßiger Gleichstand hergestellt. Jakob Schulz ließ sich durch die etwas längerer Wartezeit nicht irritieren und versenkte den Strafstoß souverän zum 1:1-Ausgleich. Possendorf startete vom Anstoß heraus einen starken Angriff über rechts und erneut musste Philipp Natusch mit einer Parade Schlimmeres verhindern. Ein Bannewitzer Angriff in der 69. Minute brachte größere Gefahr fürs Possendorfer Tor, aber der Possendorfer Keeper konnte den Schuss von Leo Schick zur Ecke abwehren. Die 74. Minute sah einen schulmäßigen Bannewitzer Konter über die rechte Seite, dann ein Pass in die Spitze, wo Maik Kretzschmar an den Ball kam, sich etwas sortieren musste, dann aber zur 2:1-Führung für Bannewitz einschieben konnte. Bannewitz machte weiter Druck. Paul Szuppa erkämpfte sich in der 79. Minute nach einem Bannewitzer Eckball auf der linken Seite den Ball, der knapp außerhalb des Strafraums bei Maximilian Genschmar landete, der fand eine Lücke und abzog, aber der Possendorfer Keeper konnte den Schuss erneut zur Ecke abwehren. In der zweiten Minute der Nachspielzeit wäre den Possendorfern beinahe noch der Ausgleich gelungen. Ein langer Abschlag landete im Bannewitzer Strafraum, wo er von den Bannewitzern nicht richtig geklärt werden konnte und bei einem Possendorfer landete, der aus 10 Metern abzog, aber wieder war Philipp Natusch zur Stelle und parierte den Ball und der Nachschuss ging am Tor vorbei. In der 4. Minute der Nachspielzeit versuchte sich der Possendorfer Torhüter als Feldspieler und rückte fast bis zur Mittellinie mit dem Ball vor. Seine Flanke landete bei Kai Mittag, der den Ball hoch und weit nach vorne schlug. Der verbliebene Possendorfer Abwehrspieler konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen, und Florian Schmieder erkämpfte sich den Ball, lief kurz Richtung Tor und lupfte dann den Ball über den immer noch weit aufgerückten Possendorfer Keeper gefühlvoll zum 3:1 in den Possendorfer Kasten. Das war’s dann.

Der Bannewitzer 3:1-Sieg geht voll in Ordnung. Die Bannewitzer hatten eine starke kämpferische Leistung gezeigt und sich durch die Rote Karte für Patrick Richter nicht entmutigen lassen und können sich insbesondere bei Philipp Natusch für seine klasse Leistung bedanken, der sie vor dem 0:2-Rückstand bewahrt hat.

Am kommenden Sonntag kommt Gröditz. Mit der gegen Possendorf gezeigten Leistung muss den Bannewitzern aber vor diesem Zusammentreffen nicht Bange sein, auch wenn die Gröditzer den momentanen Torschützenkönig stellen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann (44. Philipp Natusch), Marc Straßberger (52. Markus Stephan), Maximilian Genschmar, Paul Szuppa, Leo Schick (85. Florian Schmieder), Kai Mittag (C), Martin Neubert, John Rabe, Jakob Schulz, Mail Kretzschmar; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Michael Brückner, Florian Schmieder, Paul Müller, Bruno Schneider, Patrick Wolf, Markus Stephan

Die Videos findet ihr im Anschluss an den Spielbericht.

Karl-Heinz van Pée

 

Der SV Bannewitz schlägt sich beim 0:2 gegen den Hartmannsdorfer SV Empor selbst

Im Pokal hatten die Bannewitzer in Hartmannsdorf mit 2:0 gewonnen, dann aber in der Hinrunde der Meisterschaft ein wirklich schwaches Spiel abgeliefert und verdient mit 1:3 verloren. Das wollten die Bannewitzer jetzt natürlich besser machen und zeigten dies auch vom Anpfiff an. Bannewitz machte mächtig Druck und Hartmannsdorf war in den ersten 20 Minuten nur mit Abwehrtätigkeiten beschäftigt. Bis auf einen Angriff in der 17. Minute war von Hartmannsdorf in der Offensive nichts zu sehen. Allerdings brachte die Bannewitzer Überlegenheit nichts Zählbares ein. Den Bannewitzern fehlte die Durchschlagskraft und sie liefen sich immer wieder in der Hartmannsdorfer Abwehr fest. Ab der 20. Minute wurde Hartmannsdorf stärker und rückte etwas mehr nach vorne. In der 26. Minute passierte es dann. Kai Mittag verlor in der Vorwärtsbewegung etwa 25 Meter vor dem eigenen Tor den Ball an einen Hartmannsdorfer, der passte zu Norman Bendix, der in Richtung Bannewitzer Tor stürmt, noch einen Bannewitzer Abwehrspieler aussteigen ließ und ins untere rechte Eck zum überraschenden 1:0 für Hartmannsdorf einschob. Die Bannewitzer waren kurz geschockt, machten dann aber weiter Druck, mussten jetzt aber mächtig auf Hartmannsdorfer Konter aufpassen, wie in der 29. und der 31. Minute. In der 39. Minute wurde Maik Kretzschmar mit etwas Glück von Kai Mittag angespielt und konnte mittig in den Hartmannsdorfer Strafraum ziehen, verfolgt von einem Hartmannsdorfer Abwehrspieler. Kurz bevor Maik Kretzschmar, der nur noch den Torhüter vor sich hatte, einschieben konnte, spitzelte ein Hartmannsdorfer ihm den Ball von hinten vom Fuß –  und weg war die Chance. Alle weiteren Bannewitzer Bemühungen bis zur Halbzeitpause blieben ebenso erfolglos, und so ging es mit 0:1 in die Pause.

 

Schock für die Bannewitzer in der 46. Minute

 

Hartmannsdorf hatte Anstoß. Der Ball wurde zurück gespielt und dann folgte ein langer Ball auf den linken Flügel, wo ein Hartmannsdorfer außen auf Strafraumhöhe einen Bannewitzer aussteigen ließ, in den Strafraum zog und von der Strafraumbegrenzung, etwa auf Höhe des Elfmeterpunkts, den Ball zum 2:0 für Hartmannsdorf ins kurze Eck knallte – die Bannewitzer waren geschockt. In der 48. Minute hätten die Bannewitzer aber beinahe den Anschlusstreffer erzielt. Leo Schick hatte sich auf der rechten Seite gut durchgesetzt und in den Strafraum geflankt. Dort kam Paul Szuppa an den Ball und zog ab. Der Hartmannsdorfer Keeper konnte den Ball nicht entscheidend abwehren, aber ein Abwehrspieler konnte den Ball kurz vor der Torlinie abwehren. Es sollte einfach nicht sein. Und so ging es weiter: Bannewitz kam einfach nicht durch die gut stehende Hartmannsdorfer Abwehr. In der 59. Minute gab es eine interessante Szene: der Hartmannsdorfer Torhüter hielt den Ball gute 12 Sekunden lang fest, tippte ihn dabei sogar einmal auf den Boden, aber der fällige Pfiff, der den Bannewitzern einen indirekten Freistoß im Hartmannsdorfer Strafraum eingebracht hätte, blieb aus. In der 60. Minute luden die Bannewitzer die Hartmannsdorfer dann auch noch zum 3:0 ein, als Martin Neubert als letzter Mann den Ball an einen Hartmannsdorfer Angreifer verlor. Der lief aufs Bannewitzer Tor zu, aber der verunglückte Torschuss konnte von Patrick Richter pariert werden. Nur zwei Minuten später brannte es im Bannewitzer Strafraum lichterloh, aber Leo Schick konnte vor einem einschussbereiten Hartmannsdorfer gerade noch zur Ecke retten. Paul Szuppa kam in der 65. Minute nach einer klasse Flanke von Marc Straßberger von der linken Seitenauslinie zum Kopfball. Er platzierte den Ball schön auf das rechte Toreck, aber der Hartmannsdorfer Torhüter konnte den Ball gerade noch an den Innenpfosten lenken, von wo er zurücksprang und er ihn sichern konnte – mehr Pech für die Bannewitzer geht nicht. Die Bannewitzer machten immer mehr auf, so dass die Hartmannsdorfer gute Konterchancen hatten, wie gleich zweimal in der 76. Minute, aber einmal ging der Ball knapp am Bannewitzer Tor vorbei und bei der zweiten Chance war Patrick Richter zur Stelle. Bannewitz rannte ein ums andere Mal an, aber sie kamen einfach nicht durch die vielbeinige Hartmannsdorfer Abwehr, für die das Ganze immer mehr zur Abwehrschlacht wurde. In der 89. Minute kam Hartmannsdorf noch einmal zu einem Entlastungsangriff, der große Gefahr fürs Bannewitzer Tor brachte, aber ein Bannewitzer Abwehrspiele konnte die Hereingabe von rechts in den Strafraum gerade noch zur Ecke abwehren.. Die letzte Chance gehörte dann wieder den Bannewitzern, aber wie sollte es anders sein: der Schuss von Kai Mittag ging knapp am linke Pfosten vorbei. So blieb es bei einer für die Bannewitzer bitteren 0:2-Niderlage. Der Hartmannsdorfer Sieg geht in Ordnung, aber vom gesamten Spielverlauf her gesehen, wäre ein Unentschieden sicherlich auch in Ordnung gegangen. Nur, Bannewitz hätte an diesem Tag noch bis zum Einbruch der Dunkelheit spielen können, ohne ein Tor zu erzielen. Den Bannewitzern fehlte es an diesem Tag einfach an Durchschlagskraft und das lag natürlich auch mit an den gut stehenden Hartmannsdorfern.

Hoffen wir, dass die Bannewitzer am kommenden Sonntag beim Derby gegen Possendorf mehr Glück und Durchschlagskraft haben.

Die Videos zum Spiel findet ihr unten.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann (74. Markus Stephan), Marc Straßberger (67. Patrick Wolf), Maximilian Genschmar, Paul Szuppa, Michael Brückner, Leo Schick, Kai Mittag (C), Martin Neubert, John Rabe, Maik Kretzschmar; Auswechselspieler: Philipp Natusch (TW), Florian Schmieder, Paul Müller, Patrick Wolf, Markus Stephan

Karl-Heinz van Pée