Wieder eine klare Niederlage in der Meisterliga der Senioren im Kegeln

Am 31.10.2020 fuhren wir zum KV Bautzen West und verloren deutlich mit 2843 zu 3013 Holz und 3:5 Punkten.

Im ersten Durchgang gingen Axel Effenberg und Jens Schmidt für den SVB auf die Bahn in Bautzen.

Axel gewann sein Spiel mit 508 zu 503 Holz gegen Torsten Werner bei 2:2 Sätzen und holte somit den ersten Mannschaftspunkt für uns.

Auch Jens gewann sein Spiel mit 501 Holz zu 488 Holz gegen Eberhard Nawroth mit 2.5:1.5 Sätzen und erkämpfte somit den zweiten Mannschaftspunkt für uns.

Leider waren bei Jens heute ein paar Fehler zu viel, ansonsten wäre ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen.

Im zweiten Durchgang gingen Jörg Schutz und Jörg Scheuermann für uns auf die Bahn. 

Jörg Schutz verlor sein Spiel mit 406 zu 485 Holz gegen Jürgen Zimmermann bei 0:4 Sätzen.

Leider mussten wir gesundheitsbedingt auswechseln und so spielte ab dem 61 Wurf Jörg Schuricht das Spiel zu Ende.

Jörg Scheuermann gewann sein Spiel mit 488 zu 486 Holz gegen Klaus Larisch bei 2:2 Sätzen. 

Glückwunsch Schocks! Denke das wird dir für die Zukunft noch mehr Selbstvertrauen geben.

Im letzten Durchgang gingen nun Peter Schieß und Thomas Sachse für den SVB auf die Bahn in Bautzen.

Peter verlor sein Spiel deutlich mit 421 zu 503 Holz gegen Detlef Schierz bei 0:4 Sätzen. 

Leider waren bei Peter heute mit 21 Fehler zu viele, ansonsten wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen.

Auch Thomas verlor sein Spiel mit 519 zu 548 Holz gegen Joachim Pohl bei 2:2 Sätzen. 

Trotzdem war Thomas bei uns heute der beste Spieler. Glückwunsch!

Nun haben wir erstmal eine coronabedingte Pause, und wir wissen nicht, ob die Saison zu Ende gespielt wird. 

Gut Holz 

Euer Jens Schmidt

Klare Niederlage zuhause gegen den SV 1896 Großdubrau 1 in der Meisterliga der Senioren im Kegeln

Klare Niederlage zuhause gegen den SV 1896 Großdubrau 1 in der Meisterliga der Senioren im Kegeln.

Im ersten Durchgang gingen Axel Effenberg und Peter Schieß für den SVB auf die Bahnen in Freital.

Axel gewann sein Spiel mit 518 zu 515 gegen Gerd Pretze bei 3:1 Sätzen.

Peter verlor sein Spiel mit 486 zu 490 gegen Alois Paschke mit 1:3 Sätzen.

Im zweiten Durchgang gingen Jörg Schutz und Jörg Scheuermann für uns auf die Bahnen.

Jörg Schutz verlor sein Spiel mit 480 zu 518 gegen Peter Ritscher bei 1:3 Sätzen.

Jörg Scheuermann gewann sein Spiel mit 468 zu 465 gegen Werner Köckritz bei 2:2 Sätzen. Glückwunsch Schocks!

Im letzten Durchgang gingen Jens Schmidt und Thomas Sachse für den SVB auf die Bahnen.

Thomas verlor sein Spiel mit 493 zu 521 gegen Andreas Böhm bei 2.2 Sätzen.

Auch Jens verlor sein Spiel mit 537 zu 556 Holz gegen Jürgen Ullrich bei 1:3 Sätzen.

Trotzdem war Jens der tagesbeste bei uns und mit der besten Einzelbahn am heutigen Tag mit 167 Holz.

Insgesamt verlor der SVB mit 2982 zu 3065 Holz bei 2:6 Punkten.

Zum Abschluss muss man sagen, dass heute für uns mehr drin gewesen wäre, aber es sollte leider nicht sein. Deswegen geben wir aber trotzdem nicht auf und versuchen in den nächsten Wettkämpfen endlich mal unsere ersten Punkte zu holen. Wir haben ja das Kegeln nicht verlernt!

Gut Holz 

Euer Jens Schmidt

Komplett-Schließung der Sportanlage des SV Bannewitz vom 2. November 2020 -10. Januar 2021

Liebe Sportreibende,

es tut mir sehr leid, diese Zeilen schreiben zu müssen. Nachdem vor einigen Wochen annähernd Normalität auf der Sportanlage eingekehrt war und die Einschränkungen weniger geworden waren, hat sich die Situation in den letzten Wochen wieder geändert. Aufgrund der immer weiter steigenden Infektionszahlen sind wir nun per Verfügung gezwungen, die Sportanlage vom 2. November 2020 – 10. Januar 2021 komplett zu schließen. Leider ist mit einer Verlängerung der Schließungen der Anlage zu rechnen

Wir hoffen alle, dass die Maßnahmen greifenn und wir in nicht allzu weiter Zukunft wieder Sport auf unserer Anlage betreiben können.

Mit sportlichen Grüßen

Karl-Heinz van Pée

  1. Vorsitzender SV Bannewitz

Der SV Bannewitz verliert nach schwachem Spiel in Langenau mit 2:4

Nach dem sensationellen Sieg gegen Freiberg vor zwei Wochen fuhren die Bannewitzer mit großen Erwartungen nach Langenau, dem Aufsteiger aus dem Kreis Mittelsachsen. Die äußeren Umstände waren gut, wenn man von einem heftigen Wind, der auf den Videos deutlich zu hören ist, absieht.

Es war ziemlich schnell zu sehen, dass die Langenauer sich viel vorgenommen hatten, denn sie agierten von Anfang an bissig und waren die aktivere Mannschaft. Dabei spielte ihnen auch die Bannewitzer Spielweise in die Hände. Bannewitz spielte in der eigenen Hälfte lange quer und die Langenauer stellten in ihrer Spielfeldhälfte die Bannewitzer zu und bei Ballgewinn ging es dann schnell nach vorne. Zusätzlich brachten sich die Bannewitzer, wie z. B. in der 5. Minute durch ungenaue Abspiele vor dem eigenen Strafraum unnötig in Bedrängnis und konnten froh sein, dass sie nicht früh in Rückstand gerieten. In der 11. Minute fingen die Langenauer einen Bannewitzer Angriff vor ihrem Strafraum ab. Ein langer Ball an die Mittellinie konnte von einem Bannewitzer nur kurz abgewehrt werden und landete in den Füßen eines Langenauers, der den Ball sofort in den Lauf eines Mitspielers spielte, der verfolgt von einem Bannewitzer Abwehrspieler in den Bannewitzer Strafraum lief. Der mitgelaufene Bannewitzer Abwehrspieler konnte stören und ein weiterer herbeigeeilter Bannewitzer konnte den Ball unter Kontrolle bringen und ins Seitenaus befördern. In der 15. Minute wurde der Ball hoch an den Bannewitzer Strafraum geschlagen und da die Bannewitzer den Ball nicht unter Kontrolle bekamen, war ein Langenauer plötzlich am Fünfmeterraum frei vor Steve Schurzky, schlug den Ball aber zum Glück für den SVB übers Tor. Florian Schmieder konnte in der 20. Minute den Ball in der Mitte der Langenauer Spielfeldhälfte festmachen und nach vorne in den Lauf von Paul Müller spielen, der den Ball aber erst auf Höhe der Strafraumgrenze kurz vor der Grundlinie erreichte und sich dann aber nicht gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte. Dies war nach 20 Minuten das erste Mal, dass die Bannewitzer mit dem Ball im Langenauer Strafraum auftauchten. In der 21. Minute lief ein Langenauer in einen zu kurzen Bannewitzer Querpass kurz vor dem Bannewitzer Strafraum, spielte zwei Bannewitzer aus und lief aus etwas spitzem Winkel von rechts aufs Bannewitzer Tor zu. Sein Schuss aus etwa 8 Metern ging aber deutlich übers Tor. Ein abgeblockter Ball an der Mittellinie eröffnete den Langenauern in der 22. Minute eine schnelle Konterchance über rechts. Ein Bannewitzer Abwehrspieler erlief den Ball und wollte ihn quer zu Steve Schurzky spielen. Der stand aber kurz vor der Torauslinie an der Strafraumgrenze, so dass der Ball an ihm vorbei Richtung Bannewitzer Tor ging. Steve Schurzky kam nicht mehr an den Ball, aber ein Langenauer, der unbedrängt herangestürmt kam, musste den Ball nur noch über die Linie drücken – ein geschenktes Tor! Ein Eckball in der 25. Minute zwang Steve Schurzky zu einer Faustabwehr. Kai Mittag schlug in der 27. Minute einen Freistoß von kurz hinter der Mittellinie in den Langenauer Strafraum, den aber ein Langenauer gerade noch vor einem Bannewitzer per Kopf zur Ecke klären konnte. In der 28. Minute fingen die Langenauer einen Bannewitzer Angriffsversuch in ihrer Spielfeldhälfte ab und sofort kam ein langer Ball in die Spitz, aber Steve Schurzky war weit aus seinem Strafraum herausgekommen und schlug den Ball vor einem heranstürmenden Langenauer weg. Maximilian Genschmar eroberte in der 29. Minute einen Langenauer Einwurf in deren Spielfeldhälfte und passte an die Strafraumkante zu Florian Schmieder. Der schüttelte seinen Verfolger ab und lief bis fast zur Grundlinie, von wo er den Ball Richtung Fünfmeterraum lupfte. Der Langenauer Keeper wehrte den Ball ab, der landete aber genau im Lauf von Maik Kretzschmar. Der zog sofort ab, und der Ball schlug am Langenauer Keeper vorbei zum 1:1-Ausgleich im Tor ein. In der 30. Minute konnten die Bannewitzer einen Langenauer Angriff über rechts nur mit viel Mühe und vereinten Kräften im Strafraum zur Ecke abwehren. Nachdem die Langenauer in der 31. Minute den Ball an der Mittellinie abgefangen hatten, ging es erneut schnell über die rechte Seite nach vorne. Der Passe nach innen ging durch die Bannewitzer Abwehr hindurch, und ein Langenauer rutsche vor einem heraneilenden Bannewitzer in den Ball und brachte ihn aufs Tor, aber Steve Schurzky konnte ihn im Nachfassen festmachen. In der 34. Minute hielt ein Langenauer sein Bein in den Abspielversuch eines Bannewitzers und der Ball sprang Richtung Bannewitzer Strafraum. Der Langenauer reagierte schnell und wäre frei an den Ball gekommen, wenn Steve Schurzky nicht gut reagiert hätte, und den Ball vor dem Langenauer ins Seitenaus befördert hätte. Alexander Hildebrandt passte in der 37. Minute auf links außen zu Niko Biljesko, der gleich drei Langenauer auf sich zog und den Ball eigentlich schon verloren hatte, aber ein Langenauer spielte den Ball nach vorne, wo er bei Maximilian Genschmar landete. Der flankte hoch an den Fünfmeterraum, wo Alexander Preißiger mit dem Kopf dran kam und den Ball über den herausgelaufenen Langenauer Keeper hinweg ins Tor köpfte – somit stand es überraschend 2:1 für den SVB. Die Bannewitzer Freude währte allerdings nur bis zur 40. Minute. Nach einem Langenauer Eckball von der rechten Seite wehrten die Bannewitzer den Ball mühsam zu einem im Rückraum postieren Langenauer ab. Der zog Richtung Strafraum, ließ einen Bannewitzer ins Leere rutschen und passte nach links zu einem Mitspieler. Der schlug den Ball scharf in den Fünfmeterraum, wo ein Langenauer im Rücken der Bannewitzer Abwehr angerauscht kam und zum 2:2-Ausgleich versenkte. Ein Bannewitzer Angriffsversuch wurde in der 44. Minute bereits an der Mittellinie abgefangen und mit einem hohen Ball kamen die Langenauer über die Bannewitzer Abwehr weg, aber Steve Schurzky hatte aufgepasst und klärte knapp außerhalb des Strafraums mit dem Kopf. So ging es mit 2:2 in die Halbzeitpause und man konnte nur hoffen, dass die Bannewitzer in der 2. Halbzeit endlich zu ihrem Spiel finden würden.

Trotz einer besseren 2. Halbzeit fingen sich die Bannewitzer noch zwei Tore ein

Die Bannewitzer spielten jetzt deutlich schneller nach vorne und in der 55. Minute schlug Maik Kretzschmar eine Flanke aus dem Halbfeld in den Langenauer Strafraum auf den links am Fünfmeterraum stehenden Alexander Preißiger. Der spielte den Ball am herausstürzenden Langenauer Torhüter vorbei in die Mitte, wo Niko Biljesko versuchte, den Ball über die Linie zu drücken, aber ein Langenauer kam vor ihm an den Ball und schlug ihn ins Toraus, so dass es eigentlich Ecke für den SVB hätte geben müssen, aber der Schiedsrichter entschied auf Abstoß. Nach einem Einwurf in der 62. Minute marschierte Langenau über die rechte Seite nach vorne. Der Langenauer Angreifer wurde abgedrängt, zog dann aber in die Mitte, lief quer an der Strafraumgrenze entlang, fand eine Lücke zum Schuss, aber Steve Schurzky konnte den Ball problemlos sichern. Ein verlorener Zweikampf in der Bannewitzer Hälfte in der 63. Minute leitete einen Langenauer Angriff ein. Der Langenauer Zweikampfsieger lief in der Mitte bis kurz vor die Mittellinie und passte in die Spitze auf einen sich deutlich im Abseits befindenden Mitspieler, der unbedrängt auf Steve Schurzky zulaufen konnte und diesem keine Chance ließ und zum 3:2 einschob. Die Bannewitzer protestierten zu Recht, aber erfolglos. In der 64. Minute schlug Steve Schurzky einen Ball hoch in die Mitte der Langenauer Spielfeldhälfte. Ein Langenauer versuchte den Ball zu spielen, was ihm aber nicht gelang. Daraufhin startete Florian Schmieder und erlief den Ball, umspielte einen weiteren Langenauer und war nun frei vor dem Langenauer Keeper, aber da pfiff der Schiedsrichter Abseits – eine Fehlentscheidung, denn Florian Schmieder kam bei dieser Aktion eindeutig nicht aus dem Abseits. Robin Glanz erkämpfte sich in der 65. Minute in der Mitte der Bannewitzer Hälfte den Ball, trieb ihn nach vorne und passte nach rechts zu Niko Biljesko, der sofort in die Spitze in den Lauf von Alexander Preißiger weiterleitete. Der zog in den Strafraum und hatte nur noch den herausgelaufenen Langenauer Keeper vor sich. Die Bannewitzer wollten schon jubeln, aber der Schuss ging zur Überraschung aller am rechten Pfosten vorbei ins Toraus – das tat weh. In der 70. Minute musste Steve Schurzky an die Strafraumgrenze herauseilen, um nach einer hohen Flanke gerade noch per Fuß vor einem heranstürmenden Langenauer zu klären. Maik Kretzschmar schlug in der 74. Minute eine hohe Flanke an die Fünfmeterraumgrenze, wo Alexander Preißiger lauerte. Der ging bedrängt zum Kopfball hoch und stürzte dann, aber ein elfmeterwürdiges Foul gab es hier wohl kaum. Florian Schmieder zog in der 75. Minute aus gut 25. Metern ab, aber der Schuss stellte für den Langenauer Keeper kein Problem dar. Im Gegenzug wurde ein Langenauer auf der rechten Seite geschickt, ging bis zur Grundlinie und wollte scharf in die Mitte spielen, aber Kai Mittag warf sich im Strafraum in den Ball. Die Langenauer reklamierten Handspiel; ob zu Recht oder nicht, war nicht zu erkennen. Nach einem abgefangenen Bannewitzer Angriff in der 78. Minute wurde erneut ein freier Langenauer auf der rechten Seite geschickt und lief auf Steve Schurzky zu, dem er mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck keine Chance ließ. Somit stand es 4:2 für Langenau. Ein Freistoß von Leon Heymann in der 81. Minute brachte nochmals Gefahr für das Langenauer Tor, aber der Langenauer Keeper konnte den Ball abwehren. Nach einem Bannewitzer Fehlpass an der Mittellinie wurde ein Langenauer auf rechts angespielt, aber Steve Schurzky kam heraus, konnte den Ball zwar nicht erobern, aber sein Störversuch genügte, um den Langenauer daran zu hindern, den Ball noch vor der Torauslinie zu erreichen. In der 91. Minute kam Bannewitz über links. Adrian Seelig passte mittig an die Strafraumgrenze, wo Robert Knöfel für Florian Schmieder auflegte, aber der traf den Ball nicht richtig, so dass er harmlos am Langenauer Kasten vorbei ging. In der letzten Spielminute zischte ein Langenauer Schuss noch knapp am Gehäuse der Bannewitzer vorbei. So blieb es beim für die Langenauer verdienten 4:2-Sieg. Die Bannewitzer müssen sich selbst fragen, was sie sich in der 1. Halbzeit gedacht haben. Die 2. Halbzeit war zwar deutlich besser, aber nach dem Abseitstor mussten sie aufmachen und waren dann anfällig für Konter.

Jetzt steht am Sonntag das Bannewitzer Derby gegen Possendorf an. Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen muss dieses Spiel aber leider als Geisterspiel stattfinden. Die entgehenden Einnahmen und die zu bezahlenden Schiedsrichterkosten werden nicht nur den Bannewitzern wehtun. Hier wäre der Sächsische Fußballverband gefragt, auch einmal etwas für die Amateurmannschaften zu tun und deren finanzielle Verluste abzumildern, z.B. durch Übernahme der Schiedsrichterkosten.

Die Videoclips zum Spiel sind wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal des SV Bannewitz zu sehen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Maximilian Genschmar, Alexander Preißiger, Florian Schmieder, Paul Müller (68. Robert Knöfel), Robin Glanz, Kai Mittag (C), Leon Heymann (84. Adrian Seelig), Alexander Hildebrandt, Niko Biljesko (68. Martin Neubert); Auswechselspieler: Jakob Schulz (ETW), Adrian Seelig, Robert Knöfel, Martin Neubert

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz stürzt sensationell mit einem 2:1-Sieg den Tabellenführer Freiberg

Nach dem schwachen Auftritt bei IFA Chemnitz war klar, dass die Bannewitzer gegen den Tabellenführer aus Freiberg eine gewaltige Schippe drauflegen mussten, um gegen diesen Gegner zu bestehen. Die äußeren Bedingungen hätten nicht besser sein können. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ließen sich beachtliche 115 Zuschauer an die Rosentitzer Straße locken, und sie sollten ihr Kommen nicht bereuen.

Freiberg versuchte von Beginn an, das Spiel zu bestimmen, aber die Bannewitzer hielten gut dagegen und so neutralisierten sich die beiden Teams bis zur 14. Minuten, wobei aber deutlich wurde, dass sich die Bannewitzer viel vorgenommen hatten. In der 14. Minute dann schlug Robin Glanz einen Freistoß von der Mittellinie halbhoch Richtung Freiberger Strafraum. Der Ball wurde per Kopf abgewehrt, landete aber bei einem Bannewitzer, der ihn hoch an den Freiberger Strafraum köpfte. Markus Stephan lief in den Strafraum, versuchte an den Ball zu kommen, wurde aber von einem Freiberger gefoult und es gab Elfmeter für Bannewitz. Da der etatmäßige Elfmeterschütze des SVB, Jakob Schulz, verletzt war und Florian Schmieder noch auf der Bank saß, schnappte sich Bruno Schneider den Ball und legte ihn auf den Punkt. Der Freiberger Keeper flog zwar in die richtige Ecke, aber der Schuss war hart und platziert, so dass er links untern einschlug und es stand 1:0 für den SVB. Die Freude der Bannewitzer dauerte aber nicht sehr lange. In der 20. Minute kam Freiberg über die rechte Seite, aber dort stellten gleich mehrere Bannewitzer den Angreifer. Der sah aber, dass auf der linken Seite im Strafraum ein Mitspieler völlig frei stand, und er passte den Ball zu diesem. Ein Bannewitzer versuchte zwar noch, ihn zu stören, kam aber zu spät und so musste der Freiberger den Ball nur noch an Steve Schurzky vorbei ins lange Eck schieben, und es stand 1:1. Freiberg bekam nun etwas Oberwasser, und in der 26. Minute musste Steve Schurzky einen Schuss von der Strafraumgrenze parieren. Der abgewehrte Ball landete kurz vor dem Fünfmeterraum auf dem Kopf eine Freibergs, der ihn aber zum Glück für den SVB neben das Tor köpfte. In der 33. Minute landete ein langer Abschlag des Freiberger Keepers in die Bannewitzer Spielfeldhälfte bei einem Bannewitzer, der zurück zu Steve Schurzky spielte. Allerdings war der Ball etwas langsam unterwegs, so dass ein Freiberg gute Chancen hatte, ihn zu erlaufen, aber Steve Schurzky hatte aufgepasst und konnte den Ball noch knapp vor dem Freiberger erreichen und wegschlagen – das hätte böse ins Auge gehen können. Nun kamen die Bannewitzer wieder besser ins Spiel und machten mehr Druck. Ein Eckball in der 34. Minute zwang den Freiberger Keeper zum Herauslaufen. Er kam aber nur mit einer Faust an den Ball und boxte ihn etwas unkonventionell aus der Gefahrenzone. Nach einem Freistoß von Alexander Hildebrandt von der linken Seite in den Freiberger Strafraum musste der Freiberger Torhüter wieder herauslaufen und dieses Mal faustete er den Ball mit Hechtsprung aus dem Strafraum. Der Nachschussversuch wurde dann von einem Freiberger abgeblockt. In der 38. Minute startete Alexander Preißiger einen Angriff über die linke Seite, blieb gegen einen Freiberger Zweikampfsieger und flankte in den Strafraum, wo ein Freiberger gerade noch vor dem gut postierten Markus Stephan mit dem Fuß abwehren konnte. Ein langer Freistoß segelte in der 42. Minute hoch an die Bannewitzer Strafraumgrenze, wo er aufsprang und hoch Richtung Bannewitzer Tor ging. Steve Schurzky wollte herauslaufen, rutschte aber aus und so wäre ein Freiberger beinahe frei an den Ball gekommen, aber Steve Schurzky war schnell wieder auf den Beinen und griff sich den Ball vor dem heranlaufenden Freiberger. So ging es mit 1:1 in die Halbzeitpause.

Steve Kunze entscheidet das Spiel mit einem klasse Kopfball

Bei einem Eckball von der linken Seite zeigte der Freiberger Keeper eine Schwäche, als er den Ball nicht festhalten konnte, aber leider war kein Bannewitzer zur Stelle, um diese Schwäche auszunutzen. In der 51. Minute schlug Robin Glanz einen Ball hoch in den Freiberger Strafraum, an dem Alexander Preißiger knapp vorbeirauschte und so konnte der Freiberger Keeper den Ball festmachen. Bannewitz hatte jetzt mehr vom Spiel und kam auch in der 58. Minute zu einem guten Angriff über links. Ein Einwurf auf der linken Seite wurde in den Lauf eines Bannewitzers verlängerte, der in den Freiberger Strafraum zog, wo er an der Grundlinie von zwei Freibergern bedrängte wurde. Der Ball kam am Fünfmeterraum zu einem heranlaufenden Bannewitzer, aber dessen Schuss wurde eine Beute des Freiberger Torhüters. Dass die Freiberger immer mehr unter Druck kamen, merkte man auch daran, dass sie jetzt auch zu unfairen Mitteln griffen. In Erwartung eines Freiberger Freistoßes in der 73. Minute lief ein Freiberger in den Rücken von Alexander Preißiger und rammte ihm seinen Ellbogen in die Nierengegend; so etwas will man nicht sehen. Nur eine Minute später gab es erneut ein unschönes Freiberger Foul. Der Ball ging in der Freiberger Spielfeldhälfte Richtung Alexander Preißiger. Noch während der Ball in der Luft war, kam der Tritt desselben Freibergers, der ihm vorher den Ellbogen in die Nierengegend gerammt hatte, gegen den Knöchel von Alexander Preißiger; das war kein Foul im Kampf um den Ball. Ein Freiberger Eckball in der 76. Minute brachte keine Gefahr fürs Bannewitzer Tor. In der 77. Minute köpfte Maik Kretzschmar an der Mittellinie einen Ball nach rechts hinaus zu Florian Schmieder, der ihn schnell nach vorne in den Lauf von Steve Kunz spielte. Der wurde auf der rechten Seite im Strafraum von einem Freiberger bedrängt und hatte den herausgelaufenen Freiberger Keeper vor sich. Er erkannte die Chance und überspielte den Freiberger Torhüter mit einem Heber. So manch ein Bannewitzer Fan jubelte schon, aber ein Freiberger, bedrängt von Markus Stephan, konnte den Ball kurz vor der Torlinie erreichen und hoch nach oben schlagen, so dass der Freiberger Keeper ihn herunterpflücken konnte. So zappelte nicht der Ball im Netzt, sondern Markus Stephan, der sich unglücklicherweise bei diese Aktion verletzte und ausgewechselt werden musste. Eine Freiberger Ecke in der 79. Minute verpuffte erneut harmlos. In der 80. Minute kamen die Freiberger über die linke Seite, und eine hohe Flanke auf die rechte Seite in den Bannewitzer Strafraum bescherte einem Freiberger eine Kopfballchance, aber der Ball ging deutlich am rechten Pfosten vorbei. In der 83. Minute landete ein Ball von der rechten Seite bei Alexander Preißiger, der aus zentraler Position aus etwa 20 Metern abzog, aber der Ball ging knapp am linken Pfosten vorbei. Maik Kretzschmar schob in der 84. Minute den Ball zum zentral in der Mitte der Freiberger Spielfeldhälfte lauernden Florian Schmieder. Der wurde zwar gleich von zwei Freibergern bedrängt, konnte sich aber durchsetzen und rechts in den Strafraum ziehen, von wo er aus spitzem Winkel aufs lange Eck schoss, aber der Freiberger Keeper brachte dank einer Parade gerade noch die Fingerspitzen an den Ball, und ein Freiberger konnte vor Adrian Seelig zur Ecke klären. Der Bannewitzer Trainer, Heiko Beyer, bemängelte lautstark, dass Steve Kunze nicht zur Stelle war. Dies stachelte diesen an, so dass er sich für die Verwertung des Eckballs einiges vornahm. Er startete an die Fünfmeterraumgrenze Richtung kurzer Pfosten, schraubte sich gefühlte drei Meter in die Luft, und der von Robin Glanz geschlagene Eckball landete genau auf seinem Kopf, und er wuchtete ihn unhaltbar ins lange Eck – 2:1 für den SVB! Ein Heber von Florian Schmieder in der 91. Minute von der Strafraumgrenze aus über den herausgelaufenen Freiberger Keeper landete nur auf dem Tornetz. Florian Schmieder zog einen Freistoß in der 92. Minute hoch in den Strafraum, wo Alexander Preißiger zum Kopfball kam, aber der Freiberger Keeper tauchte ab und konnte den Ball gerade noch abwehren. Die letzte Minute gehörte den Freibergern, die sich nach einem Eckball am Bannewitzer Strafraum festsetzten, aber die Bannewitzer standen gut, und nach einigen Versuchen kam ein Freiberger zwar zum Schuss, aber der ging doch deutlich über die Querlatte, und das war es dann. So blieb es bei dem sensationellen und verdienten Bannewitzer 2:1-Sieg. Die Bannewitzer hatten eine geschlossene und starke Mannschaftsleistung gezeigt und ihre Fans voll und ganz zufrieden gestellt.

Am 18.10. geht es nach Langenau, wo die Bannewitzer erneut ein unbekannter Gegner erwartet. Mit der gegen Freiberg gezeigten Leistung und der notwendigen Konzentration sollte den Bannewitzern aber auch dort etwas gelingen.

Die Videos zum Spiel gibt es wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal des SV Bannewitz zu sehen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Georg Balatka, Maximilian Genschmar (72. Leon Heymann), Alexander Preißiger, Robin Glanz, Kai Mittag, Bruno Schneider (57. Florian Schmieder), Alexander Hildebrandt, Maik Kretzschmar, Markus Stephan (80. Adrian Seelig), Steve Kunze; Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), Adrian Seelig, Florian Schmieder, Paul Müller, Martin Neubert, Leon Heymann

Karl-Heinz van Pée

Am 10.10.2020 fuhren wir zum Auswärtsspiel beim Thonberger SC, wo wir gewaltig unter die Räder kamen

Im ersten Durchgang gingen Axel Effenberg und Jörg Scheuermann auf die Bahnen.

Axel verlor sein Spiel mit 544 zu 597 Holz gegen Georg Scheede bei 1:3 Sätzen.

Trotzdem ein gutes Ergebnis von Axel, bei nur 4 Fehlern.

Auch Jörg Scheuermann verlor sein Spiel bei 461 zu 496 Holz gegen Johannes Oswald bei auch 1:3 Sätzen.

Leider waren bei ihm heute die Fehler mit 21 auch zu hoch; ansonsten hätte er heute bestimmt die 500 Marke geschafft.

Im zweiten Durchgang gingen Peter Schieß und Thomas Sachse an den Start.

Peter verlor sein Spiel auch mit 486 zu 539 Holz gegen Bernd Lehmann bei 0:4 Sätzen. Trotzdem, Peter, war das ein gutes Ergebnis von dir, mit nur 9 Fehlern. Darauf lässt sich für den nächsten Wettkampf aufbauen.

Thomas verlor sein Spiel auch mit 521 zu 560 Holz gegen Uwe Nielebock bei 1:3 Sätzen. Trotzdem war das heute ein sehr gutes Ergebnis von Dir, Thomas.

Im letzten Durchgang gingen nun Stephan Kluge und Jens Schmidt auf die Bahnen in Thonberg.

Stephan verlor sein Spiel bei 376 zu 548 Holz gegen Ronny Reiß bei 0:4 Sätzen. Dazu muss man noch erwähnen, dass wir leider zweimal auswechseln mussten. Ab der 31. Kugel kam Jerzy Carnota auf die Bahn und ab der 61. Kugel Jörg Schutz. Leider konnten sie nichts mehr rausreißen. Auch waren die Fehler mit 28 einfach zu viel in diesem Durchgang.

Jens verlor sein Spiel auch mit 555 zu 586 Holz gegen Bernd Gloger bei 2:2 Sätzen. Denke, wenn ich die erste Bahn besser getroffen hätte, wäre vielleicht mehr drin gewesen, aber es sollte heute einfach nicht sein.

Ich denke, mit 5 Fehlern denke kann ich dennoch sein und habe zumindest mit diesem Ergebnis (555 Holz) das Beste auf Bannewitzer Seite erzielt.

Noch mal Glückwunsch an Thonberg zu diesem tollen Mannschaftsergebnis mit neuem Bahnrekord von 3326 Holz.

So, jetzt bereiten wir uns auf unser nächstes Heimspiel am 17.10.2020 gegen SV 1896 Großdubrau vor, was natürlich ein ganz schweres Spiel für uns wird.

Gut Holz

Euer Jens Schmidt

Der SV Bannewitz erreicht im Spiel beim TSV IFA Chemnitz nur ein 1:1

Nach dem klaren Sieg gegen Hartmannsdorf am letzten Wochenende waren die Erwartungen beim SVB für das Spiel gegen IFA Chemnitz hoch. Allerdings wurden die Bannewitzer bereits bei der Anfahrt durch einen Stau auf der Autobahn mächtig ausgebremst und kamen erst eine dreivierten Stunde vor Anpfiff in Chemnitz an, so dass für die Erwärmung nur knapp 30 Minuten zur Verfügung standen – alles andere als ideal.

Ob dies der Grund dafür war, dass sich die Bannewitzer mit einem vernünftigen Spielaufbau enorm schwer taten, oder ob es dafür andere Gründe gab, ist unklar. Auf jeden Fall aber klappte nach vorne erst einmal gar nichts. Die Bannewitzer kamen kaum aus der eigenen Spielfeldhälfte heraus, und die Bälle in die Spitze waren schlecht gespielt und meist zu lang, so dass sie für die Bannewitzer Stürmer unerreichbar waren. Etwas besser klappte es in der 4. Minute, als Kai Mittag einen Ball von rechts diagonal auf Robert Knöfel spielen wollte. Auch dieser Ball kam nicht ideal, sondern landete bei einem Chemnitzer, der kurz vor dem Strafraum mit dem Kopf abwehrte. Dann kam aber ein Bannewitzer an den Ball und spielte ihn nach links zu Robert Knöfel, der versuchte, sich durchzusetzen, wurde aber kurz vor der Seitenauslinie auf Höhe der Strafraumgrenze gefoult. Bruno Schneider brachte den Freistoß hoch an die rechte Fünfmeterraumgrenze, von wo Robin Glanz abzog. Der Chemnitzer Keeper verfehlte den Ball und der hinter ihm eingelaufene Markus Stephan versenkte in der 5. Minute zur 1:0-Führung für den SVB. Wer dachte, dass die Führung das Bannewitzer Spiel beruhigen würde, sah sich leider getäuscht. IFA bekam mehr Zugriff auf das Spiel und drückte. In der 7. Minute landete ein Chemnitzer Einwurf von der linke Seite bei einem Chemnitzer, der ihn an die Strafraumgrenze zu einem Mitspieler weiterleiten konnte, der zog ab, aber Steve Schurzky konnte den Schuss sicher halten. Leon Heymann steckte in der 9. Minute den Ball auf der linken Seite gut auf Robert Knöfel durch, aber dessen Pass in die Mitte wurde abgewehrt, bevor er den in den Strafraum gelaufenen Markus Stephan erreichen konnte. Das Bannewitzer Spiel wirkte recht planlos und hektisch und so war es kein Wunder, dass die Chemnitzer immer besser ins Spiel kamen. In der 15. Minute landete ein Chemnitzer Einwurf von der rechten Seite kurz vor dem Strafraum bei einem Chemnitzer, der sich gleich gegen zwei Bannewitzer durchsetzen konnte, in den Strafraum zog und hoch in die Mitte passen wollte, aber der Ball geriet zu lang und fand keinen Abnehmer. Ein langer Ball in die Spitze wurde von Markus Stephan in der 18. Minute nach links zu Bruno Schneider weitergeleitet, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und bis zur Torauslinie durchkam, aber sein Versuch, den Ball in die Mitte zu spielen, wurde abgeblockt, so dass nur eine Ecke herauskam, die aber nichts einbrachte. In der 20. Minute versuchte es Chemnitz mit einem Freistoßtrick, bei dem ein Chemnitzer schnell durch die Bannewitzer Abwehr startete, aber Steve Schurzky konnte den Ball vor dem völlig alleingelassenen Chemnitzer herunterpflücken. Nach einem Chemnitzer Einwurf von der rechten Seite bekamen die Bannewitzer den Ball nicht weg und nach einem Abpraller landete er bei einem Chemnitzer, der einen Bannewitzer aussteigen ließ, in die Mitte passte, wo ein Chemnitzer zur Stelle war und in der 31. Minute zum 1:1-Ausgleich eindrückte. Das war völlig unnötig, aber kennzeichnend für das Bannewitzer Spiel an diesem Tag. Nach einem Bannewitzer Abwehrversuch in der 40. Minute landete der Ball bei einem Chemnitzer, der aus etwa 25 Metern abzog, aber das Ding ging zum Glück für den SVB über die Querlatte. In der 42. Minute landete ein langer Ball im Lauf von Robert Knöfel, der in die Strafraummitte auf den heranlaufenden Markus Stephan passte, der, bedrängt von einem Abwehrspieler, den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle kam und so hatte der Chemnitzer Keeper kein Problem, den Ball fest zu machen. So ging es mit 1:1 in die Halbzeitpause und man konnte nur hoffen, dass die Bannewitzer nach der Pause endlich richtig ins Spiel finden würden.

Das Spiel blieb in der 2. Halbzeit weiterhin hektisch und es kam einfach keine Ruhe ins Bannewitzer Spiel

Ein langer Abschlag des Chemnitzer Torhüters in der 56. Minute wurde per Kopf in den Lauf eines Mitspielers verlängert, der links in den Bannewitzer Strafraum zog, auf die rechte Strafraumseite in den Lauf eines unbewachten Chemnitzers passte, aber dessen Schuss aus spitzem Winkel landete nur am Außennetz. Ein Chemnitzer Freistoß in der 71. Minute kam gefährlich aufs Bannewitzer Tor, aber Steve Schurzky konnte den Ball mit einer Parade festmachen. In der 72. Minute fingen die Bannewitzer einen Chemnitzer Angriff ab und konterten über rechts, aber trotz mehrerer Versuche kamen sie einfach nicht durch die vielbeinige Chemnitzer Abwehr und am Schluss begrub der Chemnitzer Keeper den Ball unter sich. Bei einem Zweikampf im Mittelfeld zwischen Jakob Schulz und einem Chemnitzer pfiff der Schiedsrichter Foulspiel für Chemnitz und als Jakob Schulz an dem am Boden liegenden Chemnitzer vorbeilief, zog dieser das Bein hoch und traf Jakob Schulz am Knöchel, der sich bei dieser klaren Tätlichkeit direkt vor den Augen des Schiedsrichters, wie sich später herausstellte, verletzte. Der Schiedsrichter gab anstatt Rot nur Gelb, aber da der Chemnitzer bereits Gelb hatte, musste er mit Gelb-Rot vom Platz. Der nachfolgende Chemnitzer Freistoß ging deutlich neben den Bannewitzer Kasten. Die Bannewitzer konnten ihre Überzahl aber nicht nutzen, da sie, wie in der 77. Minute, einfach nicht durch die Chemnitzer Abwehr kamen. In der 93. Minute hatten die Bannewitzer dann auch noch Glück, als ein Ball des weit aufgerückten Steve Schurzky bei einem Chemnitzer landete, der versuchte, aus der eigenen Spielfeldhälfte heraus ins leere Bannewitzer Tor zu treffen, aber zum Glück für den SVB ging der Ball deutlich nebens Tor. Da hatte der SVB ziemlich Dusel. So blieb es beim 1:1, und man muss sagen, dass die Bannewitzer auch nicht mehr verdient hatten. Gegen Freiberg müssen sich die Bannewitzer Jungs mächtig steigern, wenn sie gegen den Tabellenführer bestehen wollen.

Die Videos zum Spiel gibt es wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal des SV Bannewitz.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Steve Schurzky (TW), Maximilian Genschmar, Alexander Preißiger, Robert Knöfel (75. Vincent Liebisch), Robin Glanz, Kai Mittag (C), Leon Heymann (46. Alexander Hildebrandt), Jakob Schulz, Bruno Schneider (67. Adrian Seelig), Maik Kretzschmar, Markus Stephan; Auswechselspieler: Hannes Thiele (ETW), Adrian Seelig, Vincent Liebisch, Alexander Hildebrandt

Karl-Heinz van Pée