Der SV Bannewitz erkämpf sich trotz zweier Eigentore ein 3:3 gegen Pirna-Copitz 2

Am Sonntag, den 27.9. stellte sich die 2. Mannschaft von Pirna-Copitz als Landesklassen-Neuling an der Rosentitzer Straße vor. Die Copitzer zeigten auch gleich, wie sie sich ihr Gastspiel vorstellten und brachten bereits in der 7. Minute die Bannewitzer Abwehr in Bedrängnis, aber Maximilian Genschmar konnte den Schuss aus 6 Metern zur Ecke abwehren. Aber dann war Bannewitz mit einem Angriff in der 6. Minute über rechts dran. Der Ball kam in die Mitte, aber die Bannewitzer übersahen den links freistehenden Marc Straßberger und so versandete der Angriff mit einem Pass in die Spitze denn da war kein Bannewitzer. Nur eine Minute später nahm das Unglück seinen Lauf. Ein Copitzer Angriff über rechts hinein in den Strafraum, ein Querpass im Fünfmeterraum, Maik Kretzschmar rutschte vor einem Copitzer in den Ball hinein und der landetet zum 1:0 für Copitz im Bannewitzer Kasten – dumm gelaufen. Ok, die Bannewitzer zeigten sich nicht allzu geschockt und machten ihrerseits Druck. Ein Freistoß von Kevin Moraweck landete in der 11. Minute auf dem Copitzer Tor. In der 27. Minute trugen die Bannewitzer einen Angriff über die Mitte vor, die Copitzer bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, der wurde nach rechts gespielt und von dort über die gesamte Abwehr hinweg nach links, wo er bei Nico Barnasiow landetet; der nahm sich ein Herz und knallte den Ball aufs Tor. Der Ball wäre zwar unhaltbar für den Copitzer Keeper ins Tor gegangen, aber ein Copitzer hielt noch den Fuß dran, so dass auch die Copitzer ihr Eigentor hatten. Nach dem 1:1-Ausgleich bekamen die Bannewitzer Copitz immer besser in den Griff und in der 33. Minute leitete ein Freistoß von Kevin Moraweck eine gute Bannewitzer Chance ein, aber der Nachschuss von Marc Straßberger ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein Copitzer Freistoß in der 36. Minute brachte Gefahr in den Bannewitzer Strafraum, aber die Situation konnte geklärt werden. Aus der Bannewitzer Druckphase heraus geschah dann in der 42. Minute das Unfassbare. Ein Eigentor aus gut 40 Metern. Jakob Schulz wollte den Ball einfach so zu Patrick Richter im Tor der Bannewitzer zurückspielen. Der Ball geriet zum einen ziemlich straff und zum anderen stand Patrick Richter weit außerhalb des Strafraums und weit links vom Weg des Balls. Er versuchte zwar noch, dem No-Look-Pass nachzulaufen und ihn mit dem Fuß von der Linie zu kratzen, aber es reichte nicht mehr und so stand es zum Entsetzen der Bannewitzer Spieler und Fans 1:2. Der Schock saß und Bannewitz musste sich erstmal sammeln. Dies nutzten die Copitzer und kamen in der 43. Minute noch zu einem guten Angriff über links, aber Jakob Schulz konnte den Ball im Strafraum gerade noch vor einem Copitzer abwehren.

Bannewitz kam Dank einer starken kämpferischen Leistung wieder zurück ins Spiel

Bannewitz kam hellwach aus der Halbzeitpause und hatte in der 49. Minute eine gute Chance durch William Brüggemann, aber dessen Schuss aus zentraler Position an der Strafraumgrenze strich knapp über den Querbalken. Nur zwei Minuten später kam Bannewitzer erneut zu einem ordentlichen Angriff, aber der Ball landete in den Händen des Copitzer Keepers. Aber in der 59. Minute waren es dann die Copitzer, die mit einem Pass in die Schnittstelle zwischen der Bannewitzer Innenverteidigung durchkamen und schon stand es 3.1 für Copitz. Wer aber gedacht hatte, dass dies den Bannewitzern den Schneid abgekauft hätte, sah sich getäuscht. Jetzt zeigten die Bannewitzer, dass sie kämpfen können. Ein Freistoß von Kevin Moraweck in der 61. Minute zwang den Copitzer Keeper zu einer Parade und wurde umgehend zu einem schnellen Konter der Copitzer, aber Patrick Richter parierte den Schuss sicher. Jetzt spielten eigentlich nur noch die Bannewitzer und drückte immer stärker. Michel Böhme kam in der 63. Minute nur eine Schritt gegen den Copitzer Torhüter zu spät. William Brüggemann knallte in der 73. Minute einen Freistoß von der Strafraumgrenze rechts an der Mauer vorbei, und der Ball schlug im langen Eck ein – nur noch 2:3. Bannewitz drückte weiter und Copitz kam nur noch selten zu Entlastungsangriffen, aber die Bannewitzer waren oft zu ungeduldig und schlossen gute Angriffe oft zu hektisch ab. In der 89. Minute wurde William Brüggemann im Strafraum der Copitzer gefoult und der Schiedsrichter pfiff Elfmeter. Jakob Schulz griff sich den Ball, legte ihn auf den Punkt und versenkte unhaltbar zum verdienten 3:3-Ausgleich. Bannewitz wollte jetzt mehr, aber die letzten Angriffe brachten nichts mehr ein, so dass es beim verdienten Unentschieden blieb.

Am nächsten Samstag geht es nach Weinböhla, wo den Bannewitzer sicherlich ein weiteres schwieriges Spiel bevorsteht, insbesondere da nicht damit zu rechnen ist, dass bis dahin einer der Langzeitverletzten wieder fit wird.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann, Marc Straßberger (78. Patrick Wolf), Maximilian Genschmar, Michel Böhme, Kai Mittag (C), John Rabe, Nico Barnasiow (76. Alexander Hildebrandt), Jakob Schulz, Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Paul Müller, Martin Neubert, Alexander Hildebrandt, Patrick Wolf, Markus Walther

Karl-Heinz van Pée

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