Heimspiel D2-SG Stahl Schmiedeberg

 

Bei herrlichem Sonnenschein geht’s pünktlich 9 Uhr los. Kaffee und Kuchen stehen zum Verkauf bereit und viele Eltern haben sich eingefunden.
Nach einem frühen Gegentor wird Bannewitz Mitte der ersten Halbzeit immer stärker und drängt auf den Ausgleich. Halbzeitstand 0:1.
Mit ordentlich Druck auf das gegnerische Tor geht’s in die 2.Halbzeit, was fehlt ist das erlösende Tor. 40. Minute, und da ist der Ausgleich durch Corvin!
Alle kämpfen und das 2:1 ist zum Greifen nah, aber es fehlt am Quäntchen Glück.
Ein super Spiel mit sehr viel Teamgeist geht zu Ende. Allein das belohnende Siegtor fehlte.
Große Klasse Jungs! Weiter so!
T.K.

Herbst & Winter

Hallo,
es wird wieder zeitiger dunkel. Bitte Beleuchtung (aufgeladen) zum Training nicht vergessen (Vorder und Rücklicht)!
Unsere Wintersaison startet ab Nov bis Ende Februar. In diesem Zeitraum wird kein Techniktraining (nur Ausfahrten im Gelände) stattfinden. Wir werden dieses Jahr wieder solange fahren, wie es das Wetter zuläßt. Bitte an entsprechende Kleidung denken.
Roman

Der SV Bannewitz erkämpf sich trotz zweier Eigentore ein 3:3 gegen Pirna-Copitz 2

Am Sonntag, den 27.9. stellte sich die 2. Mannschaft von Pirna-Copitz als Landesklassen-Neuling an der Rosentitzer Straße vor. Die Copitzer zeigten auch gleich, wie sie sich ihr Gastspiel vorstellten und brachten bereits in der 7. Minute die Bannewitzer Abwehr in Bedrängnis, aber Maximilian Genschmar konnte den Schuss aus 6 Metern zur Ecke abwehren. Aber dann war Bannewitz mit einem Angriff in der 6. Minute über rechts dran. Der Ball kam in die Mitte, aber die Bannewitzer übersahen den links freistehenden Marc Straßberger und so versandete der Angriff mit einem Pass in die Spitze denn da war kein Bannewitzer. Nur eine Minute später nahm das Unglück seinen Lauf. Ein Copitzer Angriff über rechts hinein in den Strafraum, ein Querpass im Fünfmeterraum, Maik Kretzschmar rutschte vor einem Copitzer in den Ball hinein und der landetet zum 1:0 für Copitz im Bannewitzer Kasten – dumm gelaufen. Ok, die Bannewitzer zeigten sich nicht allzu geschockt und machten ihrerseits Druck. Ein Freistoß von Kevin Moraweck landete in der 11. Minute auf dem Copitzer Tor. In der 27. Minute trugen die Bannewitzer einen Angriff über die Mitte vor, die Copitzer bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, der wurde nach rechts gespielt und von dort über die gesamte Abwehr hinweg nach links, wo er bei Nico Barnasiow landetet; der nahm sich ein Herz und knallte den Ball aufs Tor. Der Ball wäre zwar unhaltbar für den Copitzer Keeper ins Tor gegangen, aber ein Copitzer hielt noch den Fuß dran, so dass auch die Copitzer ihr Eigentor hatten. Nach dem 1:1-Ausgleich bekamen die Bannewitzer Copitz immer besser in den Griff und in der 33. Minute leitete ein Freistoß von Kevin Moraweck eine gute Bannewitzer Chance ein, aber der Nachschuss von Marc Straßberger ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein Copitzer Freistoß in der 36. Minute brachte Gefahr in den Bannewitzer Strafraum, aber die Situation konnte geklärt werden. Aus der Bannewitzer Druckphase heraus geschah dann in der 42. Minute das Unfassbare. Ein Eigentor aus gut 40 Metern. Jakob Schulz wollte den Ball einfach so zu Patrick Richter im Tor der Bannewitzer zurückspielen. Der Ball geriet zum einen ziemlich straff und zum anderen stand Patrick Richter weit außerhalb des Strafraums und weit links vom Weg des Balls. Er versuchte zwar noch, dem No-Look-Pass nachzulaufen und ihn mit dem Fuß von der Linie zu kratzen, aber es reichte nicht mehr und so stand es zum Entsetzen der Bannewitzer Spieler und Fans 1:2. Der Schock saß und Bannewitz musste sich erstmal sammeln. Dies nutzten die Copitzer und kamen in der 43. Minute noch zu einem guten Angriff über links, aber Jakob Schulz konnte den Ball im Strafraum gerade noch vor einem Copitzer abwehren.

Bannewitz kam Dank einer starken kämpferischen Leistung wieder zurück ins Spiel

Bannewitz kam hellwach aus der Halbzeitpause und hatte in der 49. Minute eine gute Chance durch William Brüggemann, aber dessen Schuss aus zentraler Position an der Strafraumgrenze strich knapp über den Querbalken. Nur zwei Minuten später kam Bannewitzer erneut zu einem ordentlichen Angriff, aber der Ball landete in den Händen des Copitzer Keepers. Aber in der 59. Minute waren es dann die Copitzer, die mit einem Pass in die Schnittstelle zwischen der Bannewitzer Innenverteidigung durchkamen und schon stand es 3.1 für Copitz. Wer aber gedacht hatte, dass dies den Bannewitzern den Schneid abgekauft hätte, sah sich getäuscht. Jetzt zeigten die Bannewitzer, dass sie kämpfen können. Ein Freistoß von Kevin Moraweck in der 61. Minute zwang den Copitzer Keeper zu einer Parade und wurde umgehend zu einem schnellen Konter der Copitzer, aber Patrick Richter parierte den Schuss sicher. Jetzt spielten eigentlich nur noch die Bannewitzer und drückte immer stärker. Michel Böhme kam in der 63. Minute nur eine Schritt gegen den Copitzer Torhüter zu spät. William Brüggemann knallte in der 73. Minute einen Freistoß von der Strafraumgrenze rechts an der Mauer vorbei, und der Ball schlug im langen Eck ein – nur noch 2:3. Bannewitz drückte weiter und Copitz kam nur noch selten zu Entlastungsangriffen, aber die Bannewitzer waren oft zu ungeduldig und schlossen gute Angriffe oft zu hektisch ab. In der 89. Minute wurde William Brüggemann im Strafraum der Copitzer gefoult und der Schiedsrichter pfiff Elfmeter. Jakob Schulz griff sich den Ball, legte ihn auf den Punkt und versenkte unhaltbar zum verdienten 3:3-Ausgleich. Bannewitz wollte jetzt mehr, aber die letzten Angriffe brachten nichts mehr ein, so dass es beim verdienten Unentschieden blieb.

Am nächsten Samstag geht es nach Weinböhla, wo den Bannewitzer sicherlich ein weiteres schwieriges Spiel bevorsteht, insbesondere da nicht damit zu rechnen ist, dass bis dahin einer der Langzeitverletzten wieder fit wird.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), William Brüggemann, Marc Straßberger (78. Patrick Wolf), Maximilian Genschmar, Michel Böhme, Kai Mittag (C), John Rabe, Nico Barnasiow (76. Alexander Hildebrandt), Jakob Schulz, Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Paul Müller, Martin Neubert, Alexander Hildebrandt, Patrick Wolf, Markus Walther

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz verliert im Landespokal gegen Stahl Freital durch zwei späte Tore

In der 2. Runde des Landespokals hatte der SV Bannewitz am Sonntag Stahl Freital zu Gast. Für die Freitaler war es erst das 2. Spiel in dieser Saison, wohingegen die Bannewitzer bereits ein Pokal- und zwei Meisterschaftsspiele hinter sich hatten. Allerdings fehlte bei den Bannewitzern immer noch nahezu der komplette Sturm und beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Michal Brückner, so dass die Bannewitzer bereits vor Spielbeginn die Abwehr umstellen mussten.

Immerhin 125 Zuschauer hatten den Weg an die Rosentitzer Straße gefunden und sie sollten ein interessantes Spiel zu sehen bekommen.

Beide Mannschaften legten gleich richtig los und bereits in der 6. Minute kam Freital nach einem Eckball von rechts zu einer Riesenchance, als ein heranstürmender Freitaler zum Kopfball kam, diesen aber an den rechten Pfosten des Bannewitzer Gehäuses setzte. In der 10. Minute gab es dann die erste echte Bannewitzer Chance. Bruno Schneider setzte einen Freistoß von kurz vor der linken Ecke des Strafraums knapp über das Freitaler Tor. Ein Schuss von Maik Kretzschmar in der 21. Minute strich nur knapp am rechten Pfosten des Freitaler Tors vorbei. Ansonsten waren Torchancen beider Mannschaften eher selten. Das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt und ging es dann mal bis in Strafraumnähe, waren beide Abwehrreihen zur Stelle und ließen wirklich gefährliche Situation erst gar nicht aufkommen. So waren es meist Standards, die Gefahr brachten, wie in der 23. Minute, als Jakob Schulz einen Kopfball nach einer Ecke von rechts nur knapp am linken Pfosten vorbei setzte. Glück hatten die Bannewitzer in der 25. Minute, als Kevin Moraweck als letzter Mann mittig angespielt wurde und ihm der Ball versprang, so dass ein heranstürmender Freitaler an den Ball kam und aufs Bannewitzer Tor zulaufen konnte. Patrick Richter kam aus dem Tor und verkürzte den Winkel und Kevin Moraweck bedrängte den Freitaler Angreifer, der seinen Schuss aus 15 Metern verzog und deutlich neben das Tor setzte. Ein Freistoß von Kevin Moraweck in der 38. Minute von kurz hinter der Mittellinie zwang den Freitaler Keeper zum Eingreifen, aber dieser pflückte den Ball ohne große Probleme herunter. In der 41. Minute zogen die Bannewitzer ein Powerplay vor dem Freitaler Strafraum auf, aber immer wieder brachte ein Freitaler Abwehrspieler einen Fuß dazwischen. Bruno Schneider konnte sich dann aber bis zur Torauslinie durchspielen, flankte in den Strafraum, aber der Kopfball von Michel Böhme landete genau in den Armen des Freitaler Torhüters. Die letzte Chance vor der Halbzeitpause hatte Freital, aber Patrick Richter konnte den Eckball von links mit dem Fuß parieren. So ging es torlos in die Halbzeit.

Die Entscheidung fiel erst in den letzten Minuten

Die erste Chance in der 2. Halbzeit hatten die Bannewitzer. In der 47. Minute stürmte Michel Böhme auf der rechten Seite davon, wurde gelbwürdig von hinten von den Beinen geholt, die Bannewitzer blieben aber in Ballbesitz und durch einen Flankenwechsel nach links landete der Ball bei John Rabe, der zog in den Strafraum und lupfte den Ball hoch auf die Fünfmeterraumgrenze, aber ein Freitaler rutschte in den Ball hinein und klärte zum Einwurf. Drei Minuten später wäre der Freistoß von Kevin Moraweck im linken Winkel des Freitaler Tors gelandet, aber der Keeper brachte gerade noch die Faust dazwischen und lenkte den Ball übers Tor. Dann passierte längere Zeit nichts sonderlich Aufregendes, bis dann in der 68.Minute Patrick Richter einen Schuss aus 17 Metern über die Latte lenken musste. In der 70. Minute war es erneut ein Freistoß von Kevin Moraweck, dieses Mal von der rechten Seite, der den Freitaler Torhüter zum Eingreifen zwang, aber dieser konnte erneute zur Ecke abwehren. Vier Minuten später war es wieder ein Freistoß von Kevin Moraweck aus zentraler Position, den der Freitaler Keeper per Faustabwehr aus der unmittelbaren Gefahrenzone brachte. Ein weiterer Freistoß der Bannewitzer in der 82. Minute ließ es im Freitaler Strafraum lichterloh brennen. Der Freistoß landete rechts vom Tor bei Michel Böhme, der in die Strafraum Mitte zurück köpfte. Dort schlug der heranstürmende Martin Neubert am Elfmeterpunkt über den Ball, den dann ein Freitaler aus dem Strafraum schlug. Aber das war’s noch nicht, denn der Ball landete bei John Rabe, der den Ball hoch in den Strafraum schlug, aber jetzt war der Freitaler Torhüter zur Stelle und holte sich den Ball. Aber dann passierte es. Die Bannewitzer Konzentration hatte etwas nachgelassen und Freital gelang in der 86. Minute ein guter Angriff über rechts. Die Flanke in den Strafraum wurde nicht verhindert und landete auf dem Kopf von Eric Zimmermann, der den Ball zum 1:0 für Freital versenkt – bitter für die Bannewitzer. In der 89.Minute kam ein Freitaler erneut auf der rechten Seite aus 20 Metern zu einer Flanke in den Strafraum und dort war Eric Zimmermann vor Patrick Richter am Ball und nickte zum 2:0 für Freital ein – die Entscheidung. Bannewitz kämpfte zwar weiter und kam noch zu zwei guten Chancen, aber es blieb letztendlich beim glücklichen 2:0 Sieg für die Freitaler.

Wenn man von den letzten fünf Minuten, in denen die Bannewitzer nicht konzentriert genug waren, absieht, kann man mit der gezeigten Leistung der Bannewitzer zufrieden sein, insbesondere wenn man bedenkt, dass fünf Stammspieler, darunter der gesamte etatmäßige Sturm, fehlten.

Am nächsten Sonntag geht es dann gegen die 2. Mannschaft von Pirna-Copitz und auch hier stehen die Bannewitzer bestimmt vor keiner leichten Aufgabe.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), Markus Walther (65. Nico Barnasiow), Jakob Schulz, Maximilian Genschmar, John Rabe, Bruno Schneider, Michel Böhme, Kai Mittag (C), Martin Neubert, Maik Kretzschmar, Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Michael Brückner, Alexander Hildebrandt, Nico Barnasiow

Karl-Heinz van Pée

Der SV Bannewitz holt trotz 66 Minuten in Unterzahl in Wilsdruff einen verdienten Punkt

Nach dem gewonnen Spiel gegen den Titelanwärter Hainsberg musste der SV Bannewitz am vergangenen Samstag bei der ebenfalls hoch gehandelten SG Motor Wilsdruff antreten. Da den Bannewitzern immer noch die etatmäßigen Stürmer fehlten, bot der Bannewitzer Trainer Jens Hieckmann die gleiche Besetzung auf,  die gegen Hainsberg den Sieg eingefahren hatte, getreu dem Motto: „Spiele werden in der Abwehr gewonnen“.

Die Wilsdruffer begannen sehr verhalten und versuchten, das Spiel langsam aufzubauen und es dauert bis zur 10. Minute, bis die Wilsdruffer Patrick Richter dank eines Eckballs zum Eingreifen zwangen. Drei Minuten später kam Wilsdruff zu einem Freistoß, aber auch dieser stellte Patrick Richter vor kein Problem. Bannewitz kam in der 14. Minute zu einem Konter, der die Wilsdruffer Abwehr gewaltig ins Schwitzen brachte. In der 17. Minute kamen die Wilsdruffer dem Bannewitzer Tor schon recht nahe, aber der Schuss ging am linken Pfosten des Bannewitzer Gehäuses vorbei. Richtig gefährlich wurde es zwei Minuten später, aber Patrick Richter konnte retten. Der Wilsdruffer Druck wurde jetzt immer stärker, aber die Bannewitzer ließen nichts anbrennen. In der 25. Minute kam Bannewitz zu einem guten Angriff über rechts, den die Wilsdruffer aber zur Ecke abwehren konnte, die dann nichts einbrachte. Bruno Schneider legte sich in der 28. Minute auf der rechten Seite, kurz vor der Mittellinie, den Ball vor, aber ein Wilsdruffer griff heftig zu, als Bruno Schneider an ihm vorbei laufen wollte. Dieser „Zugriff“ kostete die Bannewitzer ein Trikot und brachte Bruno Schneider eine Wunde am Unterarm ein. Leider hatte sich Bruno Schneider ob dieser Attacke nicht im Griff und stellte dem ihn nun überholenden Wilsdruffer ein Bein. Resultat der Aktion: Gelb für den Wilsdruffer Grapscher und Rot für Bruno Schneider. Den Bannewitzern standen nun mindestens 61 schwere Minuten in Unterzahl bevor. Aber die Bannewitzer bissen auf die Zähne und schüttelten den Wilsdruffer Druck ab. In der 33. Minute starteten sie einen gelungenen Angriff und der Schuss von Maximilian Genschmar streichelte das linke Lattenkreuz des Wilsdruffer Kastens. Dass sich Einsatz lohnt, bewies Maik Kretzschmar in der 36. Minute, als er auf der rechten Seite im Mittelfeld einem Wilsdruffer Abwehrspieler den Ball abluchste, Richtung Strafraum lief und dann das Ding von der Strafraumlinie aus einfach unhaltbar in die Maschen knallte – 1:0 für Bannewitz. Wilsdruff hatte vor der Halbzeitpause noch zwei Chancen, aber so richtige Gefahr fürs Bannewitzer Tor kam nicht zustande.

Die 2. Halbzeit wurde zur Bewährungsprobe für die Bannewitzer Abwehr

Der Beginn der 2. Halbzeit gehörte ganz den Wilsdruffern, die gleich reihenweise zu guten Chancen kamen, diese aber vergaben. In der 56. Minute verhinderte Patrick Richter den Wilsdruffer Ausgleich, als er einen Kopfball nach einer Ecke von links abwehrte. Die Bannewitzer Abwehr, einschließlich des Torhüters, rückte jetzt immer mehr in den Mittelpunkt, konnten den Wilsdruffer Ausgleich aber immer wieder verhindern. Allerdings klappte das in der 67. Minute nicht mehr. Patrick Richter kam an einen Ball der von rechts hoch in den Bannewitzer Strafraum geschlagen worden war nicht heran, da er mit einem Bannewitzer Abwehrspieler kollidiert. Er rappelte sich zwar schnell wieder auf, konnte aber nicht verhindern, dass ein Wilsdruffer Spieler die Pille zwischen ihm und einem am linken Pfosten postierten Abwehrspieler aus sechs Metern zum 1:1-Ausgleich ins kurze Eck knallte. Der Wilsdruffer Druck nahm jetzt immer mehr zu, und Bannewitz kam nur noch selten zu Entlastungsangriffen, wie in der 73. Minute, als ein Wilsdruffer Abwehrspieler knapp vor Marc Straßberger im Strafraum mit einer Kopfballrückgabe Schlimmeres verhindern konnte. Ein sehenswertes Solo von Kai Mittag in der 77. Minute brachte nochmals etwas Entlastung für die Bannewitzer Abwehr. Die Wilsdruffer erarbeiteten sich in den letzten 15 Minuten eine ganze Reihe von guten Chancen, aber entweder scheiterten sie an der Bannewitzer Abwehr, Patrick Richter oder an sich selbst. Die Bannewitzer kämpften aufopferungsvoll und konnten sich nach 95 Minuten über einen aufgrund einer hervorragenden kämpferischen Leistung in Unterzahl verdient gewonnenen Auswärtspunkt freuen.

Am kommenden Sonntag, 15:00 Uhr, steht das Heimspiel in der 2. Runde des Sachsenpokals gegen Stahl Freital an. Die Bannewitzer können aufgrund der in den drei vergangenen Spielen gezeigten starken Leistungen mit einer guten Portion Selbstvertrauen in dieses Spiel gehen.

Mannschaftsaufstellung SV Bannewitz: Patrick Richter (TW), Maximilian Genschmar, Michael Brückner, Michel Böhme (75. Patrick Wolf), Kai Mittag (C), Marti Neubert (68. Marc Straßberger), John Rabe, Jakob Schulz, Bruno Schneider, Maik Kretzschmar (81. Nico Barnasiow), Kevin Moraweck; Auswechselspieler: Philipp Natusch (ETW), Marc Straßberger, Paul Müller, Nico Barnasiow, Alexander Hildebrandt, Patrick Wolf

Karl-Heinz van Pée